Soschn
Dr. Hinkebein
Servas meine lieben Mitstreiter,
bis vor kurzem habe ich, wenn das Rheuma sehr aktiv war - sprich seit August immer Diclofenac - hier als Voltaren Resinat 2x tgl. genommen. Pantozol 40 dazu, weil der Magen eh empfindlich ist - ok. dann kamen seit Dezember immer wieder sich vermehrende Phasen von Sodbrennen und richtig fiesen, festsitzenden Blähungen im oben Magen (Magenblase) dazu.
Im Krankenhaus dann Magenspiegelung - Magen war aufgebläht, ferner, ich zitiere einfach mal aus dem Arztbericht:
hierauf wurde eine Gastritis vom C-Typus diagnostiziert, also mit chemischer Ursache, sprich die Multimedikation is schuld.
Allerdings sollte ich das Voltaren lassen, hier aber das Pantozol auf 2x erhöhen.
Nach ein paar Tagen daheim kamen die o. g. Probleme wieder, so dass ich das Diclofenac mit absprache des Hausarztes pausierte und es nur bei wirklichem Bedarf nehme und zwar hier, unter Umgehung des Magens als Zapferl bzw. als Injektion in den Oberschenkelmuskel.
Hat jemand Erfahrungen, ob diese Art der verabreichung schonender ist - ich bilde mir ein, ja. Auch wenn die Fachliteratur sagt, dass die NW gleich bleiben und es in der gleichen Stärke auf den Magen geht. Wie gesagt, ich merk es nicht so.
Gibt es dazu hier im Forum von einem oder dem anderen Erfahrungen?
Ich weiss, dass man Mitte der Neunziger,ehemalige DDR, ich war noch in der Lehre, Leute mit Rheuma die Sachen wie Diclofenac (gerne mit Dexamethason), Piroxicam und Meloxicam in einer Intervall Therapie, meist über 10 Tage gespritzt hat, weil es dann "besser und stärker" wirken solle - jedenfalls hab ich da nie jemanden was negatives sagen hören und es wurde auch kein Magenschutz verabreicht/nötig. Diese Art der Therapie gilt mittlerweile als Obsolet - nicht mehr modern, zeitgemäß, dem aktuellen Stand der Forschungen entsprechend.
Viele Grüße
Sosch
bis vor kurzem habe ich, wenn das Rheuma sehr aktiv war - sprich seit August immer Diclofenac - hier als Voltaren Resinat 2x tgl. genommen. Pantozol 40 dazu, weil der Magen eh empfindlich ist - ok. dann kamen seit Dezember immer wieder sich vermehrende Phasen von Sodbrennen und richtig fiesen, festsitzenden Blähungen im oben Magen (Magenblase) dazu.
Im Krankenhaus dann Magenspiegelung - Magen war aufgebläht, ferner, ich zitiere einfach mal aus dem Arztbericht:
im Pylorus zeigten sich einzelne, fibrinbelegte akute Erosionen, nicht blutend, Größe 4mm
hierauf wurde eine Gastritis vom C-Typus diagnostiziert, also mit chemischer Ursache, sprich die Multimedikation is schuld.
Allerdings sollte ich das Voltaren lassen, hier aber das Pantozol auf 2x erhöhen.
Nach ein paar Tagen daheim kamen die o. g. Probleme wieder, so dass ich das Diclofenac mit absprache des Hausarztes pausierte und es nur bei wirklichem Bedarf nehme und zwar hier, unter Umgehung des Magens als Zapferl bzw. als Injektion in den Oberschenkelmuskel.
Hat jemand Erfahrungen, ob diese Art der verabreichung schonender ist - ich bilde mir ein, ja. Auch wenn die Fachliteratur sagt, dass die NW gleich bleiben und es in der gleichen Stärke auf den Magen geht. Wie gesagt, ich merk es nicht so.
Gibt es dazu hier im Forum von einem oder dem anderen Erfahrungen?
Ich weiss, dass man Mitte der Neunziger,ehemalige DDR, ich war noch in der Lehre, Leute mit Rheuma die Sachen wie Diclofenac (gerne mit Dexamethason), Piroxicam und Meloxicam in einer Intervall Therapie, meist über 10 Tage gespritzt hat, weil es dann "besser und stärker" wirken solle - jedenfalls hab ich da nie jemanden was negatives sagen hören und es wurde auch kein Magenschutz verabreicht/nötig. Diese Art der Therapie gilt mittlerweile als Obsolet - nicht mehr modern, zeitgemäß, dem aktuellen Stand der Forschungen entsprechend.
Viele Grüße
Sosch
