Hallo Reh,
naja..... dass die Rheumatologin zumindest mal sich die Mühe gemacht hat und die Firma angerufen hat, spricht zwar für sie.....jedoch müsste sie als Rheumatologin um diese Nebenwirkungen wissen und auch entsprechende Erfahrung haben.
Dass sie solch rote Stellen noch nicht gesehen habe....also weißt Du, dann muss das ja so schlimm sein, dass sowieso an 1. Stelle mal ein Wechsel des Präparates stehen müsste!!!
Als Fachärztin müsste sie sofort reagieren und nicht die Abwarte-Stellung einnehmen.#
Wenn ich Dir jetzt sage, dass Du mal zu einem anderen Rheuma-Doc gehen solltest...dann kann es sein, dass für Dich eine Suche beginnt....ich weiß....
Da das aber so schlimm ist bei Dir,,, müsstest Du es wagen---- meine ich mal.
Andererseits könntest Du zunächst mit dieser Ärztin mal Klartext reden und ihr sagen, dass Du Dich eingehend informiert hättest, dass bei solch schlimmen Allergien sofort ein Stop erfolgen sollte und evtl. eine Änderung in der Medikation/Therapie eingeleitet werden müsste.
Was glaubst Du was mir passiert ist: Ich war hier in der Univ.-Klinik, Abt. Rheumatologie. Als 1. fragte mich der dortige Arzt auf eine arrogante Art und Weise, wie ich zu der Behauptung käme, dass ich Rheuma hätte....Als ich ihm dann sagte, dass ich meine Erfahrungen habe bin schließlich in dem Alter, wo man nicht mehr so einfach dumm gemacht werden kann...außerdem hätten das Blutuntersuchungen ergeben. Ich legte ihm meine sämtlichen Befunde vor.
Ich wurde geröntgt, Blut wurde nochmal abgenommen und der Arzt sagte mir, er würde mich anrufen, wie wir weiter vorgehen. Natürlich hatte auch er dann aufgrund der Blutuntersuchung Rheuma diagnostiziert.... Ich wartete sage und schreibe 1 ganzes Jahr auf diesen Anruf !!!! Zwischendurch meldete ich mich immer wieder, um mich in Erinnerung zu bringen, damit ich von ihm nicht vergessen werde. Die dortigen Angestellten schrieben Zettel und Zettel mit der Bitte um Rückruf. Nichts geschah....ein ganzes Jahr lang.
Da platzte mir der Kragen, ich ging hin, forderte meine Papiere zurück und sagte auch offen, dass ich nun kein Vertrauen mehr habe und woanders hingehen werde.
Ich war jetzt vor paar Tagen in der Rheuma-Ambulanz in Püttlingen (Saarland) Das war ein Oberarzt, und als ich dem den Namen von dem Doc in der Uni sagte, sagte er, dieser sei gar kein Rheumatologe..........
Hallo..... toll was?
Also... so kann es gehen - muss aber nicht.
Hab Mut, auch Mut zu einer möglichen Veränderung. Es ist für Deinen Körper, für Deine Gesundheit !!!!!
Es gibt Dir keiner etwas aus lauter Rücksichtnahme oder aus Schuldeingeständnis bei einer verkehrten Behandlung !!! Hab ich alles erfahren.
Leider ist es so, dass wir uns selber dauernd kümmern müssen, obwohl wir so krank sind und eigentlich etwas mehr Fürsorge bräuchten.
Wie gesagt, sprich die Ärztin vielleicht nochmal konkret an, dass man das nicht so einfach hier wegschieben kann, sondern dass Du offensichtl. d. Enbrel nicht verträgst usw.
Dann siehst Du ihre Reaktion, und demnach handelst Du dann.
Ich wünsche Dir viel viel viel Glück, viel Erfolg.
Liebe Grüße
Grit