Diagnose und jede Menge Fragen

Hallo,

uff nun geht mein PC wieder. Die Festplatte hatte sich verabschiedet und wir hatten glücklicherweise noch eine auf Ersatz.

Erstmal vielen Dank für die vielen Link's. Morgen früh hab ich wieder einen Termin bei dem Rheumatologen. Ich werde ihn dann mal löchern. Meine Familie väterlicher seit's hat Rheuma. Das hatte ich dem Arzt gesagt. Er hatte aber trotzdem nur ein kleines Blutbild gemacht. Ja und der Serotoninspiegel ist bei mir viel zu niedrig und deshalb Fibro :(. Wenn das nun so bleibt und mit der Zeit noch immer schlimmer wird...........:confused:

Bis denne
 
Hallo Rubin,

das finde ich vom Arzt wiederum gut, dass er Deinen Serotoninspiegel kontrolliert hat... - Du bist die 1., von der ich lese, dass ein Wert im Blut nachkontrolliert wurde - super :)

Schau mal hier:
http://www.fibromyalgie-fms.de/

Auf die Fibromyalgie klicken, Sonstiges, Laborwerte:

Zu niedrig:
Serotonin und Calcitonin, L-Tryptophan, Somatomedin, Prostagandin E2,
Lysin/Threorin, Carnitin

Zu hoch:
Prolaktin
Substanz P im Liquor

Ich hoffe für Dich, dass Du durch Deinen Arzt eine vernünftige multimodale Therapie erhältst:

medikamentös

physiologisch (Wärme o Kälte, Krankengymnastik, Massage oder Lymphdrainage (wird vom Patienten als postiv empfunden als die Massage), Ergotherapie usw...), Krankengymnastik, Wassergymnastik im mind. 32° warmen Wasser etc... - je nach dem, was benötigt wird

psychisch zur Schmerzbewältigung

Gute Besserung
Colana
 
Hallo Rubin,

das finde ich vom Arzt wiederum gut, dass er Deinen Serotoninspiegel kontrolliert hat... - Du bist die 1., von der ich lese, dass ein Wert im Blut nachkontrolliert wurde - super :)

Schau mal hier:
http://www.fibromyalgie-fms.de/

Auf die Fibromyalgie klicken, Sonstiges, Laborwerte:

Zu niedrig:
Serotonin und Calcitonin, L-Tryptophan, Somatomedin, Prostagandin E2,
Lysin/Threorin, Carnitin

Zu hoch:
Prolaktin
Substanz P im Liquor

Ich hoffe für Dich, dass Du durch Deinen Arzt eine vernünftige multimodale Therapie erhältst:

medikamentös

physiologisch (Wärme o Kälte, Krankengymnastik, Massage oder Lymphdrainage (wird vom Patienten als postiv empfunden als die Massage), Ergotherapie usw...), Krankengymnastik, Wassergymnastik im mind. 32° warmen Wasser etc... - je nach dem, was benötigt wird

psychisch zur Schmerzbewältigung

Gute Besserung
Colana
 
Hi Colana,

und was ich nun im Net gefunden hab verschlägt mir glatt die Sprache.:eek:

"Habe gelesen, dass ein im Blut niedrig gemessener Serotoninspiegel keine Aussagekraft über den tatsächlich im Gehirn vorhandenen Serotoninwert haben soll"

und dafür hab ich nun 40 € bezahlt. :mad::mad::mad:

Das war mir eine Lehre.:mad::mad::mad:
 
Ich habe nun die vorläufige Diagnose[SIZE=-1]Myofasziales Schmerzsyndrom im Sinne einer Fibromyalgie und Leukopenie bekommen.[/SIZE]

[SIZE=-1]Eine erhöhte BSG 20/38 wurde festgestellt. Nun soll ich noch eine Sonographie gemacht bekommen, um zu schauen, ob ein arthritisches entzündliches Geschehen vorliegt.[/SIZE]

[SIZE=-1]Meine Orthopädin konnte mich nun auch wieder problemlos (ohne das es schmerzhaft war) einrenken. Wirbelblockaden lösen sich nun mal nicht von selber. Jedenfalls nicht bei mir.[/SIZE]

[SIZE=-1]Nur weiß ich gar nicht wie ich mit dieser Fibromyalgie klar kommen soll. Momentan tun mir die ganzen Oberschenkel weh. Irgendwie wird das immer mehr mit den Muskelschmerzen.:( Und etwas geschwollene Finger und Füße habe ich nur manchmal morgens. [/SIZE]

[SIZE=-1]LG Rubin[/SIZE]

ich kann mir nicht vorstellen, dass eine fibromyalgie der alleineige auslöser deiner beschwerden ist. bei fibro ist die blutsenkung nicht erhöht und die sind leucos nicht erniedrigt- deutet aber beides auf eine entzündung im körper. leukos z.b sinken erst nach länger andauernder entzündung ab...

ich finde es nicht ok, dass dein orthopäde dich "einrenkt",- obwohl es nicht eindeutig erwiesen ist, woher deine beschwerden kommen!
 
Hallo Rubin...

Irgendwie kann ich mir die Fibro alleine nicht so ganz vorstellen... hast Du schon mal eine Cortison-Stoßtherapie erhalten?

Wenn ja, warst Du in dieser Zeit schmerzfrei?

Sind die CK-Werte für die Skelettmuskulatur und LDH überprüft worden?

Gute Besserung und viele Grüße
Colana
 
Hallo,

erstmal möchte ich mich bei euch beiden für die vielen Informationen bedanken. Ich hab ich ja nun eine Weile nicht mehr gemeldet - weil ich einfach mal abwarten wollte, was der zweite Termin beim Rheumatologen bringt.
Er hatte ja dann die Sonographie gemacht. Gefunden hat er bis auf klickerten große Gallensteine wohl nix. :confused: Er sagte zu mir er verschreib mir ein Medi und davon würde meine Fibro auch besser. (das Psycho- Medi werden ich wegen Abhänigkeitsgefahr nicht einnehmen!!!):mad:

So das andere: ich hatte meine Überweisung vergessen und die Arzthelferin meinte damals zu mir: "Schicken sie es mir zu, dann bekommen sie die 10,-€ (die ich vorlegen mußte), zurück.
Und heute nun kam der Brief zurück mit einem neuen Rezept für 100 Tbl. Decortin 1mg 1-0-1. Der Arzt sagte doch zu mir, das mit dem reaktivierten Virus wäre beendet wenn ich die Tabletten zu Ende genommen hätte. (hatte vorher schon so ne Riesenpackung Decortin). Man könne auch nicht mehr nachweisen was das nun für ein Virus sei.:confused:

Achja ein Zettel war dabei mit der Unterschrift des Arztes: "Die Praxisgebühr geben wir Ihnen beim nächsten Besuch mit, da wir kein Geld per Post verschicken." *grrrrrrrrrrrr:(

Hihi noch was: ich war beruflich auf einer Sitzung und mußte 3 Std. auf einem harten Stuhl sitzen. Ich stand auf und auf einmal hakte es in meinem Gesäß und ich merkte wie sich etwas bewegte. Seitdem ist die verkrampfung in meiner rechten Po-Backe weg - der Muskel ist wieder locker. Das war dann doch eine Blockade.

Nun werd ich mal meinen Orthoäden nach dem zweiten Bericht fragen.
 
hallo rubin,

bei mir hegt sich schon länger der verdacht, dass es sich bei dir um eine entzündl. rheumatische erkrankung handelt, die dieses virus ausgelöst hat (habe ich schon auf seite 1 geschrieben. -seroneg. spondarthritis). es kann sein, dass du irgend wann mal eine infektreakive arthritis hattest, und die hat sich dann verselbstständigt und ist autoimmun und chronisch geworden.
viele tests können nur beweisen, dass du in der vergangenheit mal kontakt zu dem virus gehabt hast und sich deshalb in deinem blut antikörper gegen dieses virus befinden. die tests beweisen aber nicht, ob das virus bei dir noch aktiv ist, oder nicht.

ausserdem ist mir schleierhaft, warum dich der arzt mit einem antibiotikum (amoxi 1000) behandelt, wenn du doch angeblich eine virale infektion haben sollst... hier wird dir das antibiotikum leider nichts nützen...

ich denke mir, du solltest dich langsam mit dem gedanken anfreunden, dass es sich bei dir um eine chron. entzündl. rheumatische erkrankung handelt, und nicht um eine fibromyalgie. die erhöhten entzündungswerte im blut bestätigen meinen verdacht, sowie auch, dass dir dein doc wieder cortison (decortin) verordnet hat.

ich gebe dir den guten rat: wechsle den rheumatologen und stellt dich bitte einem internisten mit zusatzfach rheumatologie vor!
 
Hallo Lilly,
was meinst du mit:
es kann sein, dass du irgend wann mal eine infektreakive arthritis hattest, und die hat sich dann verselbstständigt und ist autoimmun und chronisch geworden.
Seit ca. 2 1/2 Jahren hab ich eine infektreaktive Arthritis (Yersinien) und meine Ärztin vermutet nun, das es chronisch geworden ist. Seit 1/2 Jahr nehme ich Sulfasalazin und mittlerweile geht es mir entscheidend besser. Ich verstehe aber immer noch nicht, wie aus reaktiv chronisch wird und nun schreibst du was von autoimmun. Bitte:) erklärst du´s mir? Du kannst das immer soo gut:D .
Liebe Grüße von
Antje
P.S.: Rubin68 entschuldige, das ich mich hier so reindrängle:o !



 
Hallo Antje,

kein Problem. Ich versuche ja auch gerade zu verstehen, was da in meinem Körper vorgeht - da ich diese teilweise neue Symtomatik bei mir nicht kenne.

Und ich bin hier sehr froh und dankbar für die Erklärungen.:):)
@ Lilly: hoffe dass ich nicht zu sehr nerve.:o

Der internistische Rheumatologe meinte übrigens bei mir es wäre auf keinen Fall eine Autoimunerkrankung.

Mein Hausarzt meinte auch Fibro wäre eine Verlegenheitsdiagnose und Cortison auf dauer wäre auch keine Lösung. :cool:
 
Seit ca. 2 1/2 Jahren hab ich eine infektreaktive Arthritis (Yersinien) und meine Ärztin vermutet nun, das es chronisch geworden ist. Seit 1/2 Jahr nehme ich Sulfasalazin und mittlerweile geht es mir entscheidend besser. Ich verstehe aber immer noch nicht, wie aus reaktiv chronisch wird und nun schreibst du was von autoimmun. Bitte:) erklärst du´s mir? Du kannst das immer soo gut:D .

hallo antje,

darüber hat doc langer einen bericht geschrieben. :)

zitate:

Ob es nach einer Yersinien-Infektion zu nachfolgenden Beschwerden bis hin zu einer yersinien-induzierten Arthritis oder Spondarthritis kommt, hängt neben anderen Faktoren, die man nicht genau kennt, sehr von einer genetischen Komponente ab, die sich über den Nachweis des Risikomarkers HLA B27 erfassen lässt. Personen, die HLA B27 positiv sind, haben ein wesentlich erhöhtes Risiko, nach einer Yersinien-Infektion eine Arthritis oder Spondarthritis oder andere Symptome im Bereich des Bewegungssystems zu entwickeln. Am HLA B27 hängt außerdem sehr stark die Frage eine Chronifizierung. So weiß man von anderen infektreaktiven Arthritiden, z.B. dem früher so genannten chronischen Reiter-Syndrom, daß bei 80% der Patienten mit einem chronischen Verlauf das HLA B27 positiv ist.

Wesentlich ist dabei vor allem die Frage, ob überhaupt noch eine floride Yersiniose besteht, d.h. ob überhaupt noch lebende Erreger im Körper sind, oder ob die derzeit vorliegenden Symptome und Probleme gar nicht mehr durch die Anwesenheit von lebenden Erregern selbst hervorgerufen werden, sondern durch eine fehlerhafte Antwort des Immunsystems, das glaubt, es müsse sich immer noch mit den Erregern auseinandersetzen, obwohl diese schon längst tot sind, und bei diesem unnötigen Kampf auch körpereigene Strukturen mit erwischt, die den Yersinien in ihrem Aufbau ein bißchen ähnlich sehen und nun als neue Zielscheibe der körpereigenen Abwehr herhalten müssen, obwohl sie eigentlich ganz unschuldig sind.
In einem solchen Fall richtet sich die Therapie dann in erster Linie auf eine Wiederherstellung einer angemessenen immunologischen Antwort. Dies bedeutet, daß in einem solchen Fall u.U. ähnlich behandelt wird wie bei der langwirksamen antirheumatischen Therapie einer chronischen Polyarthritis (rheumatoiden Arthritis) oder einer seronegativen Spondarthritis.

den ganzen text findest du hier:

Yersinien-induzierte Arthritis

falls du etwas nicht verstehen solltest, frag nur :)

hallo rubin,

nein, du nervst nicht. wir sind ja alle hier, um uns gegenseitig zu helfen :)
 
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