Hallo ihr Lieben,
Ich bin 22 und bei mir wurde am 1.Juni 2017 die Diagnose rheumatoide Artrithis festgestellt. Als Basistherapie habe ich das Sulfasalazin. Die Rheumatologin fragte mich ob ich bald heiraten und Kinder kriegen möchte. Ich bejahte die Frage und daraufhin meinte sie dann kann ich das Sulfasalazin nehmen, welches man auch in der Schwangerschaft nehmen kann. Jetzt lese ich aber ein Zettel der mir über das Medikament mitgegeben wurde und da steht : Bitte nicht Schwager werden
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht ? Und sind eure Kinder bis jetzt gesund? Ich habe Angst dass ich meinen zukünftigen Kindern den Scheiß mitgebe und sie leiden müssen wegen mir . Oder dass ich wenn das Kind da ist, durch die Morgensteifigkeit nicht versorgen kann, weil mir alles wehtut.
Achja und zur Einnahme..wie spät nehmt ihr die Tabeltte abends ein? Es soll ja 1h vor dem Essen sein, also gegen 17:00??
Ich stehe außerdem kurz vor meinem "richtigen" beruflichen Start. Ich lerne zur Krankenschwester und bin diesen Oktober fertig, habe auch schon eine Stelle. Im Moment hab ich aber schon lange nicht gearbeitet weil wir viel Schule Urlaub und Lernzeit für die Bachelorarbeit hatten (ist ein duales Studium) in dieser ganzen Zeit hat sich der Rheuma verschlimmert (ich wurde auch noch nicht therapiert da ich fast ein halbes Jahr auf ein Termin beim Facharzt warten musste......). Jetzt merke ich auch keine Besserung durch das Med., aber ich weiß ja dass es Dauert bis man die Wirkung merkt. Meine Angst ist, wie soll ich auf Station arbeiten, wenn mir die Hände so wehtun oder auch ab und zu kann ich meinen Arm nicht anheben vor Schmerzen. Wie soll ich dann Patienten versorgen? Da kann ich mich doch eher mit dazu legen... Und ich möchte mich ja auch nicht ständig krankschreiben, vorallem weil es ja eine neue befristete Stelle ist...und ich strebe ja auch den Festvertrag an.
Meine nächste Frage ist, wie macht ihr das mit der Ernährung? Ich hab mich ja natürlich bis zum Exzess informiert und habe ab der Diagnose kein Fleisch mehr gegessen. Fällt mir aber ein bisschen schwer, vorallem weil ich mit meinem Freund zusammenwohne und für uns koche und er der größte Fleischliebhaber ist, und ich auch gerne ab und an Fleisch esse ( Schwein hab ich jedoch sowieso selten zubereitet). Verzichtet ihr komplett aufs Fleisch und hilft euch das? Darf man auch reduziert nur helles Fleisch essen (so 2x die Woche) ? Wie ist es außerdem mit Alkohol? Warum darf man nicht viel trinken? Und wie macht ihr das?
Wie ihr merkt hat mich meine Rheumatologin suuper aufgeklärt..NICHT. Es war ein Gespräch+Untersuchung was ca. nur 15 min gedauert hat. Ich glaube sie dachte, nur weil ich zur Krankenschwester lerne, muss ich alles wissen, aber ich habe noch viele offene Fragen
Ich danke euch schonmal im Voraus
Liebe Grüße
Ich bin 22 und bei mir wurde am 1.Juni 2017 die Diagnose rheumatoide Artrithis festgestellt. Als Basistherapie habe ich das Sulfasalazin. Die Rheumatologin fragte mich ob ich bald heiraten und Kinder kriegen möchte. Ich bejahte die Frage und daraufhin meinte sie dann kann ich das Sulfasalazin nehmen, welches man auch in der Schwangerschaft nehmen kann. Jetzt lese ich aber ein Zettel der mir über das Medikament mitgegeben wurde und da steht : Bitte nicht Schwager werden
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht ? Und sind eure Kinder bis jetzt gesund? Ich habe Angst dass ich meinen zukünftigen Kindern den Scheiß mitgebe und sie leiden müssen wegen mir . Oder dass ich wenn das Kind da ist, durch die Morgensteifigkeit nicht versorgen kann, weil mir alles wehtut.
Achja und zur Einnahme..wie spät nehmt ihr die Tabeltte abends ein? Es soll ja 1h vor dem Essen sein, also gegen 17:00??
Ich stehe außerdem kurz vor meinem "richtigen" beruflichen Start. Ich lerne zur Krankenschwester und bin diesen Oktober fertig, habe auch schon eine Stelle. Im Moment hab ich aber schon lange nicht gearbeitet weil wir viel Schule Urlaub und Lernzeit für die Bachelorarbeit hatten (ist ein duales Studium) in dieser ganzen Zeit hat sich der Rheuma verschlimmert (ich wurde auch noch nicht therapiert da ich fast ein halbes Jahr auf ein Termin beim Facharzt warten musste......). Jetzt merke ich auch keine Besserung durch das Med., aber ich weiß ja dass es Dauert bis man die Wirkung merkt. Meine Angst ist, wie soll ich auf Station arbeiten, wenn mir die Hände so wehtun oder auch ab und zu kann ich meinen Arm nicht anheben vor Schmerzen. Wie soll ich dann Patienten versorgen? Da kann ich mich doch eher mit dazu legen... Und ich möchte mich ja auch nicht ständig krankschreiben, vorallem weil es ja eine neue befristete Stelle ist...und ich strebe ja auch den Festvertrag an.
Meine nächste Frage ist, wie macht ihr das mit der Ernährung? Ich hab mich ja natürlich bis zum Exzess informiert und habe ab der Diagnose kein Fleisch mehr gegessen. Fällt mir aber ein bisschen schwer, vorallem weil ich mit meinem Freund zusammenwohne und für uns koche und er der größte Fleischliebhaber ist, und ich auch gerne ab und an Fleisch esse ( Schwein hab ich jedoch sowieso selten zubereitet). Verzichtet ihr komplett aufs Fleisch und hilft euch das? Darf man auch reduziert nur helles Fleisch essen (so 2x die Woche) ? Wie ist es außerdem mit Alkohol? Warum darf man nicht viel trinken? Und wie macht ihr das?
Wie ihr merkt hat mich meine Rheumatologin suuper aufgeklärt..NICHT. Es war ein Gespräch+Untersuchung was ca. nur 15 min gedauert hat. Ich glaube sie dachte, nur weil ich zur Krankenschwester lerne, muss ich alles wissen, aber ich habe noch viele offene Fragen
Ich danke euch schonmal im Voraus
Liebe Grüße
Und ab und zu eien höheren Cortisonstoss und alles ist sozusagen "Paletti", schön wenn es so einfach wäre und ich gönne es jedem, der so klar kommt, aber die Realität bei den meisten Betroffenen mit einer systemisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung sieht leider anders aus und da bin ich doch echt froh das es mittlerweile etliche Basismedikamente gibt, mir erleichtern diese seit 1994 zumindest das Leben mit meiner systemischen entzündlich rheumatischen Erkrankung. Ohne diese Therapien gäbe es mich zumindest höchstwahrscheinlich heute nicht mehr.