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Diagnose Rheuma, wie gehen wir damit um?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Bexi67, 3. Oktober 2008.

  1. Bexi67

    Bexi67 Neues Mitglied

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    3. Oktober 2008
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    Hallo zusammen,

    bei meinem Mann wurde vor ca 2 Monaten Rheuma fest gestellt. Dies wurde erkannt, da bei meinm Mann eine Wasseransammlung fest gestellt wurde und er ständig Schmerzen hatte. Heute an den Füßen, Morgen an den Händen an dann mal wieder an der Schulter. Die Bluttest`s ergaben dann aber genau das es wohl Rheuma ist. Inzwischen haben wir einen Rheumatologen aufgesucht, der nach einigen Untersuchungen eingeutig Rheuma bestätigte. Bis dahin bekam mein Mann fast ausschließlich Cortison ( Prednisolon ) und Ibubrophen 800. Demmt die Schmerzen aber dennoch gehen diese nicht weg. Seine Lebensqualität ist sehr stark eingeschränkt. Seit einer Woche spritzt er jetzt Metex und nimmt Folsäuretabletten.

    Zunächst einmal glaube ich nach wie vor nicht an die Diagnose und zum anderen suche ich nach Möglichkeiten mich über " Rheuma " zu informieren um zu versuchen, die Lebensqualität meines Mannes anzuheben, so dass er nicht täglich diese Schmerzen hat.

    Ich bitte um Informationen und Hinweise um die Krankheit " Rheuma " kennen zu lernen und besser einschätzen zu können, was als nächstes zu tun ist.

    Danke, bex,w
     
  2. mwoebke

    mwoebke Neues Mitglied

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    Hallo bex,w,
    erst einmal Willkommen hier bei Ro!

    Dann die Frage welches Rheuma wurde denn Diagnostiziert?

    LG

    Michael
     
  3. Krümmel

    Krümmel Neues Mitglied

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    Rheuma

    Hallo Bex,w
    Ich kann verstehen das du nicht an die Diagnose glaubst,dies ist zuerst auch sehr schwierig.
    Ich denke so wie du es beschreibst hat dein Mann eine chronische Polyarthritis kann das sein????
    Wenn es so ist dann kann ich dir sagen das es durchaus stimmt was dein Mann sagt das ihm abwechselnd alles weh tut(soll nicht heißen das ich andere Symptome nicht ernstnehme,kann aber nur von der CP sprechen da ich die auch habe).
    Dein Mann wird ständig müde und erschöpft sein und sich schnell überfordert fühlen.Es wird sich auch viel verändern weil er nicht mehr so kann wie er will.
    Diese Krankheit kann durch ein gutes Basistherapeutikum sehr gut eingestellt werden,das Problem ist nur herauszufinden welche Therapie für ihn geeignet ist.Oft beginnen die Ärzte mit dem Mittel Methotrexat dieses wird gespritzt und 48STD danach muß er die Folsäure zu sich nehmen.
    Was heißt es nun "Rheuma" zu haben?Es wird ihn und auch dich verändern aber das wichtigste ist das du ihm zeigst das du ihn immer unterstützen wirst und ihm auch viele Dinge abnehmen wirst,aber auch nicht alles dann denkt er er wird garnicht mehr gebraucht.
    Das du soviel Info wie möglich haben willst ist mir klar aber eine Rheumatische Erkrankung verläuft bei jedem anders,du kannst dich aber hier auf der Startseite sehr genau über die Symptome und den Verlauf erkundigen.
    Ich biete dir an das du dich auch gerne mal durch eine PN bei mir melden kannst dann können wir auch reden.
    Also ich denke ihr seit auf dem Weg holt euch den Rat eines Fachmanns und macht was der Rheumatologe sagt und wenn Beschwerden oder Nebenwirkungen auftreten sucht den Arzt erneut auf.
    Ich drücke euch die Daumen das ihr noch mehr Antworten bekommt und euch auch alles hilft.
    Liebe Grüße sagt Krümmel
     
  4. Aquarell

    Aquarell Sharpie

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    Hallo bex,w !!!

    Erstmal Herzlich Willkommen!!!!

    Ich denke du wirst hier jede Menge Informationen zum Thema Rheuma finden. Schau doch mal z.B. auf der linken Menuleiste oder oben in der blauen Leiste gibts eine "Suchen" Funktion, die erlaubt dir einen bestimmten Suchbegriff einzugeben und gezielt zu suchen ...

    Es ist sicherlich nicht einfach für Ehepartner oder Familienmitglieder wenn jemand unter einer chronischen Krankheit leidet.
    Für mich selbst war und ist es teilweise noch sehr schwer selbst damit umzugehen. Ich bin froh, daß mein Mann so verständnisvoll und auch geduldig ist :)
     
  5. Bexi67

    Bexi67 Neues Mitglied

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    hallo zusammen,

    zunächst einmal danke für eure antworten. momentan bin ich nicht so schnell mit dem antwort schreiben, da ich meinen rechten arm in gibs trage. heute habe ich mal wieder kontrolle und hoffe das ich heute den termin bekomme, wo dieser endlich runter kommt. :a_smil08:

    nun was krümmel geschrieben hat, ist in etwa das was ich denke. mein mann und ich kämpfen seit 8 jahren mit weiteren diagnosen und daher weiß ich nur zu gut was es heißt zu kämpfen.

    wir werden uns nie mit der diagnose zufrieden geben da diese krankheit einfach so über uns herein platzte. es tut mir unglaublich leid für mein mann und wir werden sicher einen weg finden das er wesentlich bis ganz schmerzfrei sein wird. nach abnahme meines gibsarmes werden wir mal wieder einges umstellen müssen um die lebensqualität zu verbessern. das mußten wir vor 8 jahren ebenfalls schon einmal als da die diagnose krebs, endstadium, lebenserwartung 6 wochen bis 6 monate verkündet wurde. auch hier mußten wir wörtlich ums überleben kämpfen und wir haben wege gefunden wie das möglich wurde. ich hasse nichts mehr als wenn mein mann leidet und schmerzen hat, irgendwie ist es zu meiner lebensaufgabe geworden ihn davon zu befreien. .... ist eine unglaubliche aufgabe.

    damals war ich in einem krebsforum sehr aktiv, da ich es für wichtig halte mich mit betroffenen oder deren angehörigen auseinander zu setzen. heute bin ich hier und erlebe irgendwo ein dejavue.

    nächste woche haben wir eine zusammenkunft mit unserer rheumatologin und ich werde beginnen fragen zu stellen, unter alderen auch, welche art von rheuma mein mann hat.

    was für fragen sind für meine suche noch von bedeutung? die fragen die ich heute stellen muß sind anderes als die vor 8 jahren.

    wichtig ist für mich, wann beginnt das metex zu wirken und wie? trotz spritzen hat mein mann schmerzen, ist das so richtig? aber die frage die mich am meisten interessiert ist im moment erst einmal, wie bekomme ich ihn einigermaßen schmerzfrei? cortison hilft schon aber nicht völlig. zumal er seit 4 jahren täglich hydrocortison einnimmt, da er keine nebennieren mehr hat. woher weiß ich das unsere rheumatologin die richtige ist und uns genau aufklärt? ich bin in sachen ärzten doch sehr skeptisch, bringt die erfahrung so mit sich.....:mad:

    und so stellen sich mir unzählige fragen. mein fragenkatalog auf dem tisch wird immer länger und irgendwann muß ich wohl entscheiden, welche dieser fragen am wichtigsten sind. daher der besuch hier in diesem forum, damit habe ich gute erfahrungen.

    das soll es für heute sein. bex,w
     
    #5 6. Oktober 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Oktober 2008