Hallo!
Nachdem ich schon einige Zeit hier mitgelesen habe, habe ich nunmehr den Schritt gewagt und mich hier angemeldet.
Bei mir, männlich, 33 Jahre alt, wurde Mitte Januar die Diagnose RA gestellt. Ich hatte seit September/Oktober immer wieder mal - was ich damals noch als seltsames Gefühl bzw. als Überanstrengung der Hände abgetan habe - eine gewisse Steifheit in den Fingern der rechten Hand. Die Beschwerden wurden immer mehr, bis ich Ende Dezember dann wirklich morgens steife Hände hatte. Es dauerte damals immer mehrere Stunden bis es dann wieder halbwegs normal wurde. Schmerzen in den Füßen kamen dazu und bald darauf auch in den Knien.
Bei meinem Internisten wurde dann nach Laboruntersuchungen die Diagnose RA gestellt. Im Laborbefund stand u.a.:
"CCP=69 ++; RF=<11; RFIGM1=15 ++
Befundkonstellation wie bei Rheumatoider Arthritis. Insbesondere die Höhe der CCp-Antikörper korreliert mit der Schwere des Krankheitsverlaufes (Progression, erosiver Verlauf usw.) und hat somit auch prognostische Bedeutung.
ANA=1:80; Nucleoläre Fluoreszenz
Niedrigtitrige Autoantikörper (<1:160) haben keine besondere Aussagekraft zur Beurteilung einer möglichen Autoimmunerkrankung. [...]"
Da ich Anfang Juni von einer Zecke gebissen wurde (habe sie am nächsten Tag entdeckt und entfernt), wurden auch hierzu Laborwerte ermittelt:
"BOIGG=<4.0 BOGIM=negativ
Unauffälliges Ergebnis, serologisch z.Zt. kein Hinweis auf eine Borreliose."
Durch meinen Arzt wurde mit einem Rheumatologen Kontakt aufgenommen und mit einer Basistherapie begonnen: MTX 15 mg und Decortin H 15 mg. Mittlerweile habe ich jetzt bereits die 7. MTX-Spritze bekommen und die Cortison-Dosis wurde auf 10 mg verringert. Die Probleme (vor allem die Steifheit) in den Händen sind kurze Zeit nach Beginn der Therapie verschwunden. Allerdings plagen mich immer stärkere Knieschmerzen (hauptsächlich an den Innenseiten) und seit Anfang dieser Woche auch Schmerzen in bzw. in der Nähe des linken Ellenbogens. Aufgrund der Kniebeschwerden wurde vor 2 Wochen eine MRT durchgeführt.
Im Befund wird u.a. zu beiden Knien aufgeführt:
Es sind brennende Schmerzen in den Knien und Ellenbogen, die mich stark belasten und so mache ich mir dauernd Gedanken, ob es neben der RA ggf. noch eine andere Erkrankung ist. Ich habe schon das Pech, eine relativ seltene Form von Kopfschmerzen zu haben, daher bin beim Thema "exotische Krankheiten" ziemlich sensibel, vielleicht auch zu sensibel.
Oder ist dieses Brennen vielleicht doch "nur" eine Begleiterscheinung der RA? Muß ich wirklich "nur" Geduld haben? Passt der MRT-Befund zu einer RA?
Für jeden Tipp wäre ich echt dankbar!
Viele Grüße
Nachdem ich schon einige Zeit hier mitgelesen habe, habe ich nunmehr den Schritt gewagt und mich hier angemeldet.
Bei mir, männlich, 33 Jahre alt, wurde Mitte Januar die Diagnose RA gestellt. Ich hatte seit September/Oktober immer wieder mal - was ich damals noch als seltsames Gefühl bzw. als Überanstrengung der Hände abgetan habe - eine gewisse Steifheit in den Fingern der rechten Hand. Die Beschwerden wurden immer mehr, bis ich Ende Dezember dann wirklich morgens steife Hände hatte. Es dauerte damals immer mehrere Stunden bis es dann wieder halbwegs normal wurde. Schmerzen in den Füßen kamen dazu und bald darauf auch in den Knien.
Bei meinem Internisten wurde dann nach Laboruntersuchungen die Diagnose RA gestellt. Im Laborbefund stand u.a.:
"CCP=69 ++; RF=<11; RFIGM1=15 ++
Befundkonstellation wie bei Rheumatoider Arthritis. Insbesondere die Höhe der CCp-Antikörper korreliert mit der Schwere des Krankheitsverlaufes (Progression, erosiver Verlauf usw.) und hat somit auch prognostische Bedeutung.
ANA=1:80; Nucleoläre Fluoreszenz
Niedrigtitrige Autoantikörper (<1:160) haben keine besondere Aussagekraft zur Beurteilung einer möglichen Autoimmunerkrankung. [...]"
Da ich Anfang Juni von einer Zecke gebissen wurde (habe sie am nächsten Tag entdeckt und entfernt), wurden auch hierzu Laborwerte ermittelt:
"BOIGG=<4.0 BOGIM=negativ
Unauffälliges Ergebnis, serologisch z.Zt. kein Hinweis auf eine Borreliose."
Durch meinen Arzt wurde mit einem Rheumatologen Kontakt aufgenommen und mit einer Basistherapie begonnen: MTX 15 mg und Decortin H 15 mg. Mittlerweile habe ich jetzt bereits die 7. MTX-Spritze bekommen und die Cortison-Dosis wurde auf 10 mg verringert. Die Probleme (vor allem die Steifheit) in den Händen sind kurze Zeit nach Beginn der Therapie verschwunden. Allerdings plagen mich immer stärkere Knieschmerzen (hauptsächlich an den Innenseiten) und seit Anfang dieser Woche auch Schmerzen in bzw. in der Nähe des linken Ellenbogens. Aufgrund der Kniebeschwerden wurde vor 2 Wochen eine MRT durchgeführt.
Im Befund wird u.a. zu beiden Knien aufgeführt:
- im Bereich der Gelenkkapsel Nachweis fokaler, hyperintenser Strukturen
- diskretes Ödem bzw. kleinzystisch anmutende Usurierung
- fokal ovalär anmutende Hyperintensität in den dorsalen Weichteilen des distalen Oberschenkels
Es sind brennende Schmerzen in den Knien und Ellenbogen, die mich stark belasten und so mache ich mir dauernd Gedanken, ob es neben der RA ggf. noch eine andere Erkrankung ist. Ich habe schon das Pech, eine relativ seltene Form von Kopfschmerzen zu haben, daher bin beim Thema "exotische Krankheiten" ziemlich sensibel, vielleicht auch zu sensibel.
Oder ist dieses Brennen vielleicht doch "nur" eine Begleiterscheinung der RA? Muß ich wirklich "nur" Geduld haben? Passt der MRT-Befund zu einer RA?
Für jeden Tipp wäre ich echt dankbar!
Viele Grüße