Hallo zusammen!
War lange nicht hier, ist einfach zuviel passiert!
Bin seit langem am Rande der Verzweiflung. Ich möchte mich hier gern mal ausheulen, da ich nicht weiss, wo sonst.
Um klar zu machen, was mein Problem ist, muss ich erst mal ein wenig ausholen. Im Mai 2008 bekam ich wandernde Gelenkschmerzen, wenige Wochen nach der Geburt meines 3. Kindes. Da ich mich als gestresste Mutti erstmal nicht groß drum gekümmert habe, vergingen ein paar Wochen, bis ich die Schmerzen in den Hand-,Finger-,Fuß-, Zeh- und Schultergelenken nicht mehr aushielt. Ich informierte mich im Internet, was es sein könnte, und ging mit meinen Ahnungen zur Hausärztin. Diese reagierte sofort, Blutbild, erhöhte Entzündungswerte, Überweisung zum Rheumatologen.
Dort bekam ich schnell einen Termin, weitere Tests und Untersuchungen, Verdacht auf RA. Nach weiteren Blutuntersuchungen zusätzliche Diagnose Lupus, jedoch vordergründig RA.
Um gleich mit der Basistherapie und Corti beginnen zu können, musste ich sofort abstillen, was mir seelisch sehr zu schaffen machte. Zusätzlich hatte ich kurze Zeit später noch einen schweren Bandscheibenvorfall, der operiert werden musste (weil mein li Bein taub wurde).
Dann begann meine Medikamenten- Odyssee: MTX, Arava, Ciclosporin,Tocilizumab, Enbrel, Humira, Symponi, nebenher immer wieder Cortison- Therapien wegen der Schübe. Das ganze lief so über 2 Jahre, dann ging ich zur Reha. Durch Gespräche mit anderen Betroffenen bekam ich mit, dass die anderen Patienten alle durch ihre Ärzte besser informiert wurden und beschloss nach der Reha mal einen anderen Rheumadoc zu testen. Das musste ich dann auch bald, da meine Schmerzen inzwischen im ganzen Körper waren und ich nicht mehr arbeitsfähig war. Die Folge: Einweisung in eine Rheuma- Fachklinik. Dort wurde die Diagnose meines bisherigen Arztes in Frage gestellt und ich wurde komplett auf den Kopf gestellt, da trotz der Schmerzen im Blut keine Entzündung nachzuweisen war. Letztendlich sagte man mir, es gäbe derzeitkeine Anzeichen für RA, Lupus habe ich definitiv nicht!!!! Dafür einen neue Diagnose: Fibro! Ich war total am Boden!!!! Sofort wurden alle Medis (Symponi und Cortison) abgesetzt, ich bekam Schmerzmittel, Schulungen zu Fibro, Physiotherapie und so weiter... Seitdem war ich noch einmal beim neuen Rheumadoc, der konnte immer noch keine Zeichen für RA entdecken (Stand Oktober 2010). Seit November habe ich jedoch meines Erachtens einen neuen Entzündungsschub - glaub ich jedenfalls. Einige Fingergelenke sind geschwollen und schmerzen, ein MRT des re Knies (war beim Orthopäden wg. der Schmerzen, da ich ja angeblich keine RA habe) ergab keine Schäden, jedoch die Frage vom Radiologen, ob eine rheumatische Grunderkrankung vorliegt?! Er konnte nur eine Entzündung Feststellen (Grad II)...Habe in 2 Wochen wieder Kontrolltermin beim Rheumadoc und hoffe endlich auf Klärung und endgültige Diagnose...
Man fragt sich zwischenzeitlich, ob man total doof ist und sich alles nur eingebildet hat? Dann kommt Wut auf die Ärzte, weil man starke Medis nehmen musste und dann der nächste und sagt "April April"!!! Hinzu kommen die Fibro- Schmerzen, bei denen man sich jedes Mal auch fragt: Entzündung oder nicht? Was fühle ich eigentlich?!
Bin echt fertig...
Hat noch jemand was ähnliches durch???
LG,
Rinchen
War lange nicht hier, ist einfach zuviel passiert!
Bin seit langem am Rande der Verzweiflung. Ich möchte mich hier gern mal ausheulen, da ich nicht weiss, wo sonst.
Um klar zu machen, was mein Problem ist, muss ich erst mal ein wenig ausholen. Im Mai 2008 bekam ich wandernde Gelenkschmerzen, wenige Wochen nach der Geburt meines 3. Kindes. Da ich mich als gestresste Mutti erstmal nicht groß drum gekümmert habe, vergingen ein paar Wochen, bis ich die Schmerzen in den Hand-,Finger-,Fuß-, Zeh- und Schultergelenken nicht mehr aushielt. Ich informierte mich im Internet, was es sein könnte, und ging mit meinen Ahnungen zur Hausärztin. Diese reagierte sofort, Blutbild, erhöhte Entzündungswerte, Überweisung zum Rheumatologen.
Dort bekam ich schnell einen Termin, weitere Tests und Untersuchungen, Verdacht auf RA. Nach weiteren Blutuntersuchungen zusätzliche Diagnose Lupus, jedoch vordergründig RA.
Um gleich mit der Basistherapie und Corti beginnen zu können, musste ich sofort abstillen, was mir seelisch sehr zu schaffen machte. Zusätzlich hatte ich kurze Zeit später noch einen schweren Bandscheibenvorfall, der operiert werden musste (weil mein li Bein taub wurde).
Dann begann meine Medikamenten- Odyssee: MTX, Arava, Ciclosporin,Tocilizumab, Enbrel, Humira, Symponi, nebenher immer wieder Cortison- Therapien wegen der Schübe. Das ganze lief so über 2 Jahre, dann ging ich zur Reha. Durch Gespräche mit anderen Betroffenen bekam ich mit, dass die anderen Patienten alle durch ihre Ärzte besser informiert wurden und beschloss nach der Reha mal einen anderen Rheumadoc zu testen. Das musste ich dann auch bald, da meine Schmerzen inzwischen im ganzen Körper waren und ich nicht mehr arbeitsfähig war. Die Folge: Einweisung in eine Rheuma- Fachklinik. Dort wurde die Diagnose meines bisherigen Arztes in Frage gestellt und ich wurde komplett auf den Kopf gestellt, da trotz der Schmerzen im Blut keine Entzündung nachzuweisen war. Letztendlich sagte man mir, es gäbe derzeitkeine Anzeichen für RA, Lupus habe ich definitiv nicht!!!! Dafür einen neue Diagnose: Fibro! Ich war total am Boden!!!! Sofort wurden alle Medis (Symponi und Cortison) abgesetzt, ich bekam Schmerzmittel, Schulungen zu Fibro, Physiotherapie und so weiter... Seitdem war ich noch einmal beim neuen Rheumadoc, der konnte immer noch keine Zeichen für RA entdecken (Stand Oktober 2010). Seit November habe ich jedoch meines Erachtens einen neuen Entzündungsschub - glaub ich jedenfalls. Einige Fingergelenke sind geschwollen und schmerzen, ein MRT des re Knies (war beim Orthopäden wg. der Schmerzen, da ich ja angeblich keine RA habe) ergab keine Schäden, jedoch die Frage vom Radiologen, ob eine rheumatische Grunderkrankung vorliegt?! Er konnte nur eine Entzündung Feststellen (Grad II)...Habe in 2 Wochen wieder Kontrolltermin beim Rheumadoc und hoffe endlich auf Klärung und endgültige Diagnose...
Man fragt sich zwischenzeitlich, ob man total doof ist und sich alles nur eingebildet hat? Dann kommt Wut auf die Ärzte, weil man starke Medis nehmen musste und dann der nächste und sagt "April April"!!! Hinzu kommen die Fibro- Schmerzen, bei denen man sich jedes Mal auch fragt: Entzündung oder nicht? Was fühle ich eigentlich?!
Bin echt fertig...
Hat noch jemand was ähnliches durch???
LG,
Rinchen

