Hallo zusammen,
ich bin neu in diesem Forum und eigentlich hatte ich das Thema längst abgehakt, aber jetzt werde ich aufgrund der bevorstehenden amtsärztlichen Untersuchung wieder damit konfrontiert. Ich hoffe, dass mir jemand mit meiner Frage weiterhelfen kann.
Ich war 20 Jahre alt, als bei mir Sensibilitätstörungen auf der rechten Körperhälfte auftraten. Erst an der Hand, dann auch am Rest der rechten Körperhälfte, ausgenommen des Kopfbereichs. Die Sensibilitätsstörungen äußerten sich so, dass ich eine verminderte Empfindlichkeit auf der Haut hatte. Wenn man z.B. mit der Hand über die Haut gefahren ist, dann fühlte es sich so an, als ob noch eine Schicht Kleidung dazwischen liegen würde, was aber nicht der Fall war.
Ich wurde daraufhin ins Krankenhaus eingewiesen, in die Neurologie. Dort wurden alle möglichen Experimente mit mir gemacht, von einer Entnahme von Hirnwasser bis auf die Durchleitung von Strom durch meinen Körper. Nach einer Woche wurde ich ohne Befund entlassen.
Mein Hausarzt machte daraufhin eine Blutuntersuchung und aufgrund des hohen ANA-Wertes (wie hoch genau weiß ich nicht mehr) überwies er mich zum Rheumatologen. Dieser diagnostizierte schon bei der ersten Untersuchung das CREST-Syndrom und behandelte mich mit Cortisontabletten. Es folgten regelmäßige weitere Blutuntersuchungen und ein Ultraschall der Schilddrüse (ohne Befund). Nach einigen wenigen Wochen verschwanden die Beschwerden. Nachuntersuchungen über ein Jahr hinweg blieben immer einwandfrei.
Das ist jetzt 6 Jahre her und ich hatte nie wieder irgendwelche Beschwerden. Außer den beschriebenen Sensibilitätsstörungen hatte ich keinerlei Beschwerden und auch keine für CREST typischen Symptome (weiße Finger, Schluckbeschwerden o.ä.).
Nun meine Frage: Kann es sein, dass eine falsche Diagnose gestellt wurde? Oder ist es typisch, dass über so viele Jahre hinweg keine Beschwerden auftreten?
Und: Kann man diese Diagnose auch noch nachträglich für falsch erkläre lassen? Falls sich der Rheumatologe geirrt hat, könnte das in Bezug auf die bevorstehende Verbeamtung fatale Auswirkungen für mich haben.
Danke schon mal für jede Antwort
ich bin neu in diesem Forum und eigentlich hatte ich das Thema längst abgehakt, aber jetzt werde ich aufgrund der bevorstehenden amtsärztlichen Untersuchung wieder damit konfrontiert. Ich hoffe, dass mir jemand mit meiner Frage weiterhelfen kann.
Ich war 20 Jahre alt, als bei mir Sensibilitätstörungen auf der rechten Körperhälfte auftraten. Erst an der Hand, dann auch am Rest der rechten Körperhälfte, ausgenommen des Kopfbereichs. Die Sensibilitätsstörungen äußerten sich so, dass ich eine verminderte Empfindlichkeit auf der Haut hatte. Wenn man z.B. mit der Hand über die Haut gefahren ist, dann fühlte es sich so an, als ob noch eine Schicht Kleidung dazwischen liegen würde, was aber nicht der Fall war.
Ich wurde daraufhin ins Krankenhaus eingewiesen, in die Neurologie. Dort wurden alle möglichen Experimente mit mir gemacht, von einer Entnahme von Hirnwasser bis auf die Durchleitung von Strom durch meinen Körper. Nach einer Woche wurde ich ohne Befund entlassen.
Mein Hausarzt machte daraufhin eine Blutuntersuchung und aufgrund des hohen ANA-Wertes (wie hoch genau weiß ich nicht mehr) überwies er mich zum Rheumatologen. Dieser diagnostizierte schon bei der ersten Untersuchung das CREST-Syndrom und behandelte mich mit Cortisontabletten. Es folgten regelmäßige weitere Blutuntersuchungen und ein Ultraschall der Schilddrüse (ohne Befund). Nach einigen wenigen Wochen verschwanden die Beschwerden. Nachuntersuchungen über ein Jahr hinweg blieben immer einwandfrei.
Das ist jetzt 6 Jahre her und ich hatte nie wieder irgendwelche Beschwerden. Außer den beschriebenen Sensibilitätsstörungen hatte ich keinerlei Beschwerden und auch keine für CREST typischen Symptome (weiße Finger, Schluckbeschwerden o.ä.).
Nun meine Frage: Kann es sein, dass eine falsche Diagnose gestellt wurde? Oder ist es typisch, dass über so viele Jahre hinweg keine Beschwerden auftreten?
Und: Kann man diese Diagnose auch noch nachträglich für falsch erkläre lassen? Falls sich der Rheumatologe geirrt hat, könnte das in Bezug auf die bevorstehende Verbeamtung fatale Auswirkungen für mich haben.
Danke schon mal für jede Antwort