Cp
Hi ashley
Also ich würde ersteinmal davon ausgehen, daß eine CP (auch Rheumatoide Arthritis) nicht so radikal in das normale Leben eingreifen muß wie oft befürchtet. Nach der Diagnose sollte man versuchen die Krankheit zu akzepieren und zusammen mit dem Arzt eine Therapie aufbauen, die sich sowohl medikamentös sowie auch mental gegen die Krankheit richten sollte.
Die Medikamente die Du angibst sollen der Wirkung entsprechend einerseits Entzündungen eindämmen bzw. vorbeugen und langfristig eine Besserung der Gesundheitssituation erwirken.
Dabei wird sicher auch eine Besserung des Allgemeinzustandes zu verzeichnen sein. Man muß allerdings mit dem Arzt zusammen betreffs der Wirkung kontrollieren, ob die beabsichtigte Wirkung erziehlt wird.
Dazu gehört auch die Abklärung, ob mögliche Nebenwirkungen der Medikamente eintrten könnten, dazu sollte man eine regelmäßige ärztliche Kontrolle anstreben.
Wichtig ist auch, daß das persönliche Umfeld akzeptiert, daß diese Erkrankung gewisse Einschränkungen mit sich bringen kann, nicht immer und schon garnicht jeden Tag, aber es gibt sie.
Die Frage der Berufstätigkeit kann man nur anhand des Krankheitszustandes einschätzen, aber viele von uns sind eigentlich aktiv im Berufsleben und haben Familie.
Wichtiger erscheint mir eine gesicherte medizinische Betreuung und Kontrolle.
Zur Ernährung würde ich ersteinmal sagen - gesund in Bezug auf den Allgemeinzustand. Dann Vitamine E, C und D und Calzium aber nicht nach dem Motto viel hilft viel, manche Vitamine kann der Körper nur begrenzt aufnehmen. Selen ist wichtig wegen der Entzündungshemmung und man findet es zum Beispiel in Fisch und Nüssen.
Bei Frauen , ja die Frage Haare ausfallen ? Dabei handelt es sich oft wegen der Medikamente um Veränderung der Dicke der Haare, diese brechen dann kurz über der Kopfhaut (einige) ab, das reguliert sich aber wieder. Also nicht wie bei einer Chemotherapie !
Cortisone / Prednisolon kann zu Wassereinlagerungen führen, das reguliert sich aber auch und heißt nicht man nimmt ständig zu.
Wichtig ist eine gute Krankheitsakzeptanz. Mal von uns ausgehend (kenne viele von RO persönlich) , wir haben immer mal einen schlechten Tag, sind auch mal länger mies drauf....aber im allgemeinen ein "lustiges Völkchen", was versucht sich nicht unterkriegen zu lassen.
Hier Unterstützung zu suchen hilft immer wieder.
AUF KEINEN FALL VERKRIECHEN UND ALLES IN SICH REIN FRESSEN !!! Liber hir mal maulen und eigentlich kann man stets ein hilfreiches Wort hören.
Also dann bis demnächst und wichtig ist, FRAGEN wenns Unklarheiten gibt.
Irgendwer weis immer Rat.
Gute Besserung "merre"