Hallo zusammen,
die Tage über Pfingsten und Himmelfahrt (und dazwischen) werde ich in Salzgitter sein und dann sollte es mit einem Treffen von meiner Seite her kein Problem geben.
(...)Es wird doch Mittel und Wege geben müssen, damit du ein für dich zugeschnittenes ertragbares Leben führen kannst?(...)
Im Moment sieht es nicht danach aus. Der Rententräger behauptet ich hätte keinen Anspruch auf Rente, da ich zu wenig Beitragszeiten hätte, dabei haben sie die Jahre nicht mit gezählt, in denen ich für die Kirche gearbeitet habe.
Die Bundesagentur für Arbeit konnte mir gestern auch kaum Auskunft geben. Nur so viel, dass meine Eltern bis zu meinem vollendeten 25. Lebensjahr Unterhaltspflichtig seien, was wiederum bedeutet, dass ich dann daheim einziehen müsste. Das das Haus nicht Barrierearm ist, das es keine Geschäfte/Läden usw. in meinem Heimatdorf gibt, das eh in Salzgitter die Fachärzte fehlen usw. interessiert da nicht wirklich. Habe ja nicht mal die Info bekommen, bis zu welcher Höhe / Bedingungen meine Eltern Unterhaltspflichtig sind (würde ich mit ihnen nicht klar kommen, müsste ich ja die Sachen einklagen - wie sollte man das aber machen, wenn man keine Infos bekommt, was einem zusteht?).
Nach der Ausbildung muss ich mich Arbeitslosmelden (entweder sobald ich den letzten Tag weiß oder am 1. Tag der Arbeitslosigkeit). Damit kann ich dann auch einen ALG I Antrag stellen, doch Leistungen habe ich laut der Sachbearbeiterin nicht zu erwarten, da meine Eltern eben für mich aufkommen müssen.
Sie will dann auch noch prüfen lassen wie mein Gesundheitszustand ist und ob ich arbeiten kann oder nicht (eben durch die Ärzte der Agentur). Wenn jene ebenfalls sagen, dass ich nicht arbeiten kann, habe ich zwar die Information, doch was dann kommt oder wie es dann weiter gehen kann, ist mir immer noch unbekannt.
Bei den Sozialverbänden habe ich keine Informationen bekommen. Die Beratung bei dem Rententräger war zwar gut, aber ob ich Anspruch habe oder nicht, ist zur Zeit noch ungewiss. Heute habe ich die Behindertenbeauftragte meiner Region (Stadt Hannover, Hannover Region, Braunschweig und Salzgitter) angeschrieben um so vilt. noch informationen oder ähnliches zu erhalten.
Es folgt gleich noch Brief an die zuständige ARGE, mit der Erklärung weshalb ich zu Hause nicht wohnen/leben kann usw. und vilt. würde es eine Sonder- oder Einzelfallregelung geben (wie es zB auch der Fall ist, wenn es zu Hause Gewalt gibt). Doch ob das etwas bringt oder nicht, kann weder ich noch die Sachbearbeiterin einschätzen.
Dann will ich mir noch einen Termin bei'm Grundsicherungsamt holen. Doch ob das klappt und was die mir sagen, weiß ich (noch) nicht.
Zuletzt wäre noch die Möglichkeit, dass ich mich von Fachanwälten beraten lasse. Doch die eine Kanzlei hier in Hannover hat erstmal keine freien Kapazitäten und könnten mich daher nur via E-Mail und Telefon beraten, was aber trotzdem pro Stunde 180,- macht.
So ist eben meine Situation zur ZEit, die alles andere als positiv ist. Was ich dabei denke, fühle, empfinde wird in meinem
Blog deutlich, welches mein "Ventil" ist - aber aktuell hilft das auch kaum...
Hoffe bei euch ist es besser und vilt. schaffen wir das ja mit dem Treffen!
Liebe Grüße
Muckel/Tobias