Ich habe mich heute so gar nicht über meine Hausarztpraxis gefreut.

Ist ein Ehepaar, ich bin bei ihr in Behandlung. Ich habe dort vor knapp 3 Jahren das Hausarztprogramm unterschrieben, es später aber wieder gekündigt, weil ich dadurch keine Vorteile, aber viele Nachteile hatte (u.a. immer Überweisungen holen, kann mir den Vertretungsarzt nicht aussuchen, etc.). Daraufhin hat mich meine Hausärztin bequasselt, doch wieder teilzunehmen, ich könnte ja zu einem anderen Arzt gehen, der im HVZ ist und sagen, ich hätte keinen von den Vertretungsärzten erreicht. Ich habe mich dann drauf eingelassen, gutmütig wie ich war. Seit Oktober bin ich jetzt bei einer antdroposophischen Ärztin in Behandlung, die mir im März sagte, mit Überweisung kann sie mich nicht mehr behandeln, das würde sich für sie nicht lohnen, ich müsste die Behandlung in dem Fall selbst bezahlen (30 Min = 50 €). Ich habe daraufhin das HVZ wieder gekündigt, weil ich ja wegen den bereits oben genannten Punkten eh nicht so wohl damit gefühlt habe. Ich habe meine Hausärztin bei meinem letzten Besuch am 18.06. darüber informiert. Heute rief mich ihr Mann an und meinte, ich müsse wieder ins HVZ eintreten, wenn nicht, dann wäre ich in ihrer Praxis nicht mehr willkommen! Geht es eigentlich noch?!

Das ist Erpressung!:vb_mad: Aber nicht mit mir:Morgen rufe ich bei meiner Krankenkasse an und ich werde mich auch an die Kassenärztliche Vereinigung wenden! Den Arzt werde ich wohl auch wechseln, denn eine Vertrauensbasis ist hier nicht mehr gegeben. Schade, denn ich war jetzt fast 10 Jahre in dieser Praxis!
Wütende Grüße - Inge