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der 8. Mai

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Marie2, 8. Mai 2005.

  1. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    . "Erfunden" wurde der Muttertag von Miss Anna Jarvis aus Philadelphia, USA, 1907.
    Im Jahre 1914 verkündete der amerikanische Präsident Wilson, den zweiten Sonntag im Mai künftig in den USA "als öffentlichen Ausdruck für die Liebe und die Dankbarkeit zu feiern, die wir den Müttern unseres Landes entgegenbringen". Schnell fand der Muttertag auch Anklang in Europa und in Mexiko, wo er sogar zwei Tage lang gefeiert wird. Schon zu Zeiten Heinrichs III.(1216-1239) gab es in England einen kirchlichen Vorläufer:
    Der vierte Fastensonntag wurde als "Mothering Day" begangen, ein Tag,
    an dem der Kirche für ihre Mutterschaft gedankt und zugleich auch den
    leiblichen Müttern Dank ausgedrückt wurde. Heutige Frauen legen keinen
    gesteigerten Wert mehr auf solch einen Ehrentag. Ihnen ist es wichtiger,
    das ganze Jahr über Liebe und Unterstützung zu erfahren.
    (niederkassel aktuell)


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    Am 8. Mai jährt sich zum 60. Mal der Tag, an dem der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging Während der letzten zehn Tage des April 1945 starben im letzten Gefecht von Hitlers "Tausendjährigem Reich" gegen die sowjetische Armee in Berlin eine Viertelmillion Soldaten und Zivilisten. Am 30. April beging Hitler schließlich Selbstmord und setzte damit einem bestialischen Regime ohne Beispiel ein Ende.
    Am Morgen des 1. Mai hatten sowjetische Truppen die Stadt unter Kontrolle. Eine Woche später, am 8. Mai 1945, unterzeichneten die Überreste des deutschen Generalstabes die Kapitulationsurkunde.
    Der Krieg in Europa, der im September 1939 begonnen hatte, war vorüber.

    Doch der letzte Akt der Welttragödie stand noch aus. Der Krieg in Asien dauerte weitere drei Monate.
    Schließlich, am 6. August 1945, warfen die USA eine Atombombe über Hiroshima ab, einer Stadt praktisch ohne militärische Bedeutung. Drei Tage darauf wurde eine zweite Atombombe über Nagasaki abgeworfen. Durch diese beiden atomaren Schläge wurden nahezu eine Viertelmillion Menschen getötet oder schwer verwundet.

    Roosevelt versprach weiter, die Nachkriegswelt würde, wie er es nannte,
    "Freiheit von Furcht" garantieren. Seinen Worten zufolge bedeutete dies
    "die weltweite Reduktion der Waffenbestände bis auf ein Niveau und in so gründlicher Weise, dass keine Nation in der Lage sein wird, einen Akt gewaltsamer Aggression gegen ein Nachbarland zu unternehmen - nirgendwo auf der Welt. Das ist keine Zukunftsvision eines fernen Jahrtausends.
    Es ist die definitive Grundlage für eine Welt, die wir in unserer Zeit, in unserer Generation erreichen können."


    David North Chefredakteur der World Socialist Web Site und nationaler Sekretär der Socialist Equality Party in den Vereinigten Staaten