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Daumensattelgelenk-OP nach Epping

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von weserflitzer, 20. November 2013.

  1. weserflitzer

    weserflitzer Mitglied

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    Hallo,

    komme gerade aus der Ambulanz in Sendenhorst.
    Im Februar soll mein Daumensattelgelenk nach Epping operiert werden.

    Hat jemand von Euch Erfahrung damit, wie verläuft die OP und wie lange ist man AU?

    Freue mich auf Antworten von Euch:)

    Liebe Grüße
    Heike
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    Da mir diese OP irgendwann auch mal bevorstehen wird (noch halten sich beiden Daumen tapfer), habe ich ein bisschen darüber gelesen. Vermutlich wirst du bis ca. 4 Wochen eine Schiene danach tragen. Danach dann so 4-8 Wochen Ergotherapie/evtl. auch in Eigenregie), damit der Daumen langsam wieder für Greifbewegungen geübt wird. Wenns weh tut sofort aufhören, sonst reizt du die Wunde nur und es kann sich was entzünden.

    Mein rechter Daumen wurde bereits einmal operiert, wurde stabilisiert indem der Sehnenverlauf geändert wurde. Danach war es einige Jahre recht gut, aber seit 1 1/2 Jahren merke ich, dass die Stabilität nachlässt und bereits auch ein leichter Kräfteverlust da ist. Aber wie schon erwähnt, noch geht es, Spitzgriff ist noch möglich.

    Bin gespannt wie es dann bei dir verlaufen wird.

    LG Kukana
     
  3. weserflitzer

    weserflitzer Mitglied

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    Schade, hatte niemand hier schon so eine OP?

    Meinen Termin mußte ich verschieben!
    Es geht nun am 26.03. nach Sendenhorst :top:

    Vielleicht ist ja noch jemand aus dem Forum zu der Zeit dort.
    Würde mich freuen :)

    LG Heike
     
  4. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Hej Weserflitzer,

    ich hatte am 3. Dezember 13 eine Daumengrundgelenk.OP. Allerdings nicht nach dieser Methode, sondern es wurde ein Teil des Grundgelenks entfernt und ein kleiner Rest durfte wegen der Stabilität bleiben. Er wurde weder gegipst noch geschient und das Gelenk war gleich voll beweglich. Natürlich durfte ich nichts damit heben usw. Inzwischen kann ich damit jedoch "volle" Tassen halten und es auch sonst "einsetzen". Bin sehr zufrieden, denn ich habe kaum noch Schmerzen. (Wetterwechsel macht sich bemerkbar.)
    Ich fand die OP überhaupt nichts weiter. Das war wirklich ein Klacks im Verhältnis zu meiner Knie-TEP.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Deine OP problemlos und gut verläuft.

    Liebe Grüsse
    Mimmi
     
  5. weserflitzer

    weserflitzer Mitglied

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    Hej und tak sa mycket nach Schweden ;)

    von so einer OP wie bei Dir habe ich noch nichts gehört. Wurde das in Schweden gemacht?

    Ich lasse mich überraschen, war gestern noch mal bei meinem Rheumatologen und der meinte das ich danach auf jeden Fall wieder besser greifen könne.
    Lasse jetzt schon meine vierte OP in Sendenhorst machem und fühle mich dort sehr gut aufgehoben.

    LG Heike
     
  6. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Hej Weserflitzer,
    ja, die OP wurde in Schweden gemacht. Dieser Handchirurg hat lange in den USA gearbeitet und er hat so seine eigenen Ideen.:)Damit eckte er hier in Schweden teilweise bei den Behörden an. Er ist ein wunderbarer Mensch, der zuhört und für die Patienten da ist und sich dafür einsetzt. Leider ist er jetzt in Pension.
    Aber er wird noch eine Sympathektomie in meiner re. Hand am 31.3. machen, damit die Hand besser durchblutet wird. Hat Genehmigung von der Krankenhausleitung bekommen!!! Das finde ich ganz fantastisch!

    Übrigens wird diese OP ambulant gemacht, d.h. man kommt am gleichen Tag noch nach Hause....

    Du brauchst keine Angst zu haben. Es wird bestimmt sehr gut!

    Liebe Grüsse,
    Mimmi
     
  7. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

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    Epping-Plastik

    Hallo Heike,

    es hat sich noch jemand gefunden, der (die) diese Operation schon hinter sich hat.
    Ich denke, du hast dich im Netz schon kundig gemacht, wie und was bei dieser OP gemacht wird. Es wird ja das Trapezium entfernt und an dieser Stelle wird ein Sehnenband eingesetzt. Meist kommt dies vom Zeigefinger her, wird dann geteilt und eingerollt an die Stelle des Trapeziums platziert. Bei mir was dieses Sehnenband zu schwach zum teilen, deshalb wurde im Bereich des Handgelenks (innen) eine Sehne "geklaut" (die man eh nicht braucht, hieß es damals) und dafür verwendet.

    Mimmis OP kann man mit der Epping-Plastik nicht vergleichen.

    Nun aber zu meiner Geschichte/Empfehlung:
    Meine OP ist jetzt knapp 11 Jahre her, sie wurde damals ambulant von einer Handchirurgin durchgeführt. Ich war 10 Wochen AU, danach fing ich mit Wiedereingliederung an, trotz Bürotätigkeit. Ich konnte damals noch keinen Ordner mit dieser Hand greifen und halten. Ich bekam KG und Ergo, trotzdem hat es lange gedauert, bis die Hand wieder hergestellt war. Hand geben war lange nicht drin. Mit einem halben Jahr musst du schon rechnen. Außerdem musst du mit erheblichem Kraftverlust rechnen. Ich sagte mir damals: jetzt habe ich auch keine Kraft, also ändert sich nicht viel, im Gegenteil, dann habe ich keine Schmerzen mehr.
    In der Zwischenzeit denke ich anders darüber. Kraft wird immer weniger, Schmerzen habe ich inzwischen auch wieder, nur etwas anders (jetzt im Bereich des Daumengrundgelenks), außerdem ist die Hand im Bereich des Daumentsattelgelenks und -grundgelenks deformiert. Dies muss zwangsläufig bei dir nicht sein, ich denke, da hat meine Ärztin nicht so gut gearbeitet. Das hat mir auch ein Arzt in der Handchirurgie in Baden-Baden bestätigt. Meine Hand ist in der Zwischenzeit soweit, dass ich nochmal operiert werden muss. Ich werde wahrscheinlich um eine Versteifung nicht rum kommen. Genaueres erfahre ich am 20.03.
    Des Weiteren stehe ich mit meinem linken Daumen vor dem gleichen Problem. Aber eine OP nach Epping möchte ich an der linken Hand nicht machen lassen. Es gibt inzwischen eine Methode, bei dem man das Trapezium im Bereich der Arthrose/Entzündung nur etwas verkleinert. Diese Methode macht aber nicht jeder Arzt. Sendenhorst ist aber eine gute Adresse, die arbeiten dort sicherlich auch schon fortschrittlich. Frag doch mal nach.

    Aus heutiger Sicht würde ich gleich eine Versteifung machen lassen. Ich will dich dadurch nicht verunsichern, aber überlege es dir gut.

    Wenn du ein Foto von meiner Hand sehen möchtest, dann schreibe mir einfach per PN deine E-Mail, dann schicke ich dir ein Bild.

    Herzliche Grüße
    pumuckl

     
  8. weserflitzer

    weserflitzer Mitglied

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    Hallo pumuckel,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
    Bei mir sind an beiden Daumen auch noch die Strecksehnen gerissen, d.h. sie wollen versuchen das wieder irgendwie hin zu bekommen, aber wahrscheinlich müssen sie ihn dann doch versteifen, das hat mein Rheumatologe mir am Dienstag gesagt.
    Es wird aber ja auch noch ein ausführliches Gespräch in Sendenhorst stattfinden und dann weiß ich mehr.
    Das mit der Kraftlosigkeit kenne ich schon, vor 4 Jahren wurde mein rechtes Handgelenk versteift und das hat auch sehr lange gedauert bis ich die Kraft einigermaßen wieder hatte.
    Zusätzlich wird auch noch das Metall aus meinem Fuß entfernt, hatte vor 2 Jahren eine Hallux valgus OP und Entfernung der Mittelfußköpfchen. Das Metall macht mir arge Probleme, kann im Moment nicht weiter als 500m laufen.

    Melde mich dann mal wie es gelaufen ist.

    LG Heike