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Dauer eines Schubs??!!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von gambianala, 25. Mai 2012.

  1. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    bei mir wurde die Diagnose Rheuma jetzt erst diagnostiziert.

    Es fing an vor ca 6 Mo mit Schmerzen im re Handgelenk und setze sich fort auf weitere Gelenke, die Schmerzen waren/sind unerträglich!!! Seit 3 Wochen nehme ich ( Quensyl) und war schon ziemlich verzweifelt.

    Dann habe ich meine Ernährung komplett umgestellt und die Schmerzen besserten sich von Tag zu Tag!!! Momentan sind sie nur ganz gering ( ausser im Handgelenk) bis gar nicht!!!

    Kommt das durch die Ernährung oder gönnt sich mein Körper nur eine "Schubauszeit"!!!

    Da die Diagnose jetzt erst festgestellt wurde, habe ich gar keine Ahnung.
    Kann mir jemand dazu etwas sagen???

    Liebe Grüße
    gambianala
     
  2. iburger

    iburger Neues Mitglied

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    Hallo Gambianala,

    wenn Du Deine Ernährung in Richtung vegetarisch, also wenig oder kein Fleisch, keine tierischen Fette, dafür aber Obst und Gemüse usw. zu Dir nimmst, dann liegt die Besserung mit Sicherheit auch daran. Die richtige Ernährung bringt schon was.:top:

    Ich freue mich, dass Dir das so gut geholfen hat:)

    Liebe Pfingstgrüße, Ina
     
  3. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    hallo und herzlich willkommen,
    was denn nun die richtige ernährung ist,darüber gibt es viele meinungen..................
    ich habe die erfahrung gemacht,dass mir tierisch-eiweißfreie ernährung sehr gut getan hat,ebenso fasten oder reine frischkost........................schweinefleisch ist zb. bei mir schub-auslösend...........
    wenn ich nicht endend wollende schübe hatte (6 mon und länger) hat es mir oft geholfen meine ernährung anzugucken und daran etwas zu ändern................................ mittlerweile habe ich meiner erkrankung schon 25 j.......................... und habe festgestellt,dass man mit der ernährung schon einiges ändern kann.................nur leider nie auf dauer.
    ich hoffe,ich habe dich nicht komplett verwirrt :vb_cool:
    liebe grüße
    katjes
     
  4. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo gambianala,
    Ich habe durch Zufall herausgefunden, dass Schweine-und Rinfleisch bei mir einen Rheumaschub auslöst.Hab noch nie viel Fleisch gegessen,hab dann ungewohnter Weise 3 Tage hintereinander Rind und Schweinefleisch gegessen,und da ging es mir richtig schlecht.Mir taten alle Muskeln und Glieder weh.Hab es dann in größeren Abständen wieder versucht, und bekam jedesmal,am nächsten Tag die Quittung dafür.:eek:
    Seitdem esse ich ganz selten, höchstens mal ein Stück Geflügelfleisch.

    Ein Auslöser weniger!:top:



    Wünsche dir ein schönes,schmerzarmes Pfingst-Wochenende!:sun1:

    Liebe Grüße
    Susann
     
  5. bleibtreu8

    bleibtreu8 Neues Mitglied

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    Mir hat´s auch geholfen, die Ernährung umzustellen

    Hallo, ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und vermeide abgesehen von Fleisch auch und vor allem Eigelb (wegen der Arachidonsäure). Gut sind grüne Gemüse, grüner Tee und Kaltwasserfische (Lachs und Hering).
    Bei mir dauert die Remission mit leichten Schmerzen zwischendrin - bei kleinen Essfehlern wie Eiernudeln und zu viel Käse - jetzt seit 15 Monaten an. Wollen hoffen, dass es so bleibt.

    Viel Glück weiterhin!

    Ralph

     
  6. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für die vielen Antworten :)!!!!

    Ich lebe seit einigen Jahren schon vegan und das Fleisch scheint bei mir auch nicht der Auslöser zu sein, sondern Milchprodukte ( vorallen Käse ) und Eier, die die Schmerzen hervorbringen.

    Also, ich lebe im moment vegan und es fällt mir echt schwer, weil ich Käse und Eier liebe, aber wenn es hilft !!!

    Meint Ihr Ernährungsumstellung alleine reicht aus oder ist man wirklich auf diese ganzen "Horrormedikamente" angewiesen ????
    Die Nebenwirkungen von Quensyl haben mir mehr zu schaffen gemacht als die Arthritis!!!!

    Liebe Grüße und schöne Pfingsten
    gambianala
     
  7. bleibtreu8

    bleibtreu8 Neues Mitglied

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    Liebe gambianala,

    in meinem Fall hat das geklappt, ganz ohne Medikamente auszukommen. Seit März 11 nehme ich nichts mehr und war vorher ein ziemliches Wrack.

    Viel Glück weiterhin!

    Ralph
     
  8. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Hallo Ralph,

    nur alleine durch Nahrungsumstellung????

    Super!!!!

    Mein Gefühl sagt mir, dass es bei mir auch möglich ist:) Und ich denke, dass ich diesen Weg ausprobiere!!!!

    Liebe Grüße
     
  9. bleibtreu8

    bleibtreu8 Neues Mitglied

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    kommt noch was dazu

    Also, ehrlich gesagt, mache ich zusätzlich jeden Morgen eine halbe Stunde Yoga.

    Und nehme keine Pillen!

    Daher teile ich Deine Zuversicht und freue mich, wenn es Dir dauerhaft besser geht.
     
  10. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Hallo Ralph,

    ich mache zwar kein Yoga, aber ich laufe jeden Morgen und jeden Abend 1 Std ( spazierengehen mit den Hunden) und das tut mir gut. Auch,wenn ich manchmal "Anlaufschwierigkeiten" habe:(!!!

    Wie hat denn Dein Rheumatologe darauf reagiert, dass Du keine Medikamente mehr nehmen möchtest oder war es sein Vorschlag.

    Nachdem ich Quensyl jetzt abgesetzt habe, ruft mich meine am Di (Telefonsprechstunde) an und will mit mir die weitere Therapie absprechen.Sie ist schon sehr "Medikamentenorientiert"!!!

    Dir einen schönen Tag
    gambianala
     
  11. bleibtreu8

    bleibtreu8 Neues Mitglied

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    Rheumatologe freundlich, aber ein bisschen enttäuscht

    Liebe Gambianala,
    natürlich hat der Arzt meine Entscheidung skeptisch verfolgt. Inzwischen sind wir befreundet, und er ist immer noch erstaunt. Im Sommer bot er mir beim Abendessen an, mit einer kleinen Erhaltungsdosis Cortison auf die Restschmerzen zu reagieren, die sehr aushaltbar sind und zu der Zeit auch schon aushaltbar waren. Ich habe dankend abgelehnt. Daraufhin hat er mich gefragt, ob ich wirklich glaube, dass meine Besserung an der Ernährung liegt. Schwer vorstellbar für ihn, aber er gehört zu den guten Ärzten, die sich zu der Ansicht durchgerungen haben, dass der Patient der Chef ist und der Arzt der Berater.

    Mit Deinen Spaziergängen machst Du sicher alles richtig. Was Yoga betrifft, gibt es einen spezifischen Vorteil: mein Gefühl ist, dass in den Übungen eine Menge altes Wissen über das richtige Mobilisieren nicht mehr ganz junger Körper in der Morgensteifigkeit enthalten ist. Dabei werden direkt die Schultern, Ellbogen, Lendenwirbelsäule, Knie etc. angesprochen. Allein der Beweglichkeitsfortschritt zwischen den drei Sonnengrüßen am Morgen ist erstaunlich und fühlbar. Das Körpergefühl, mit dem ich nach dem Yoga unter die Dusche gehe, macht große Freude, zumal die Erinnerung daran, wie es in den trüben Zeiten war, immer noch lebendig ist.

    Insofern kann ich nur hoffen, dass es uns beiden weiter gut geht. Und aus meiner unmaßgeblichen Erfahrung sagen, dass Du das Absetzen unbedingt versuchen solltest.

    Ob es bei mir langfristig klappt, weiß kein Mensch, und genauso wenig kann man´s bei Dir vorher sagen. Die Befreiung von den Nebenwirkungen wird Dich jedenfalls zusätzlich anspornen und ich wünsche Dir, dass das auch gelingt.

    Herzliche Grüße

    Ralph
     
  12. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Lieber Ralph,

    vielen Dank für Deine liebenswerten Worte und Deine lange Antwort!!!

    Schön, dass Du einen so guten Rheumatologen gefunden hast!!! Ich hoffe, dass ich mit meiner genauso viel Glück habe und sie mit mir kooperiert.

    Ich nehme auch lieber "Restschmerzen" in Kauf als mich diesen Nebenwirkungen auszusetzen.Jetzt beginnt auch noch meine Haut auf das Quensyl zu reagieren( Rötung,Quaddelbildung,Juckreiz).

    Es freut mich, dass Yoga Dir soviel gibt!!!

    Ich selber mache im moment eine Ausbildung Tierakupunktur und werde mir einen erfahrene Person suchen, die mich behandeln kann.

    Nein, wir wissen nicht wie unser Körper reagiert und wie unser weiteres Leben verläuft, aber ansonsten wäre das Leben auch langweilig:)

    Danke für Deine netten Worte
    Michaela
     
  13. liebsch

    liebsch Neues Mitglied

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    was für ein rheuma haste den
     
  14. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

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    Hallo !!!

    ich habe rheumatoide Arthritis

    VG gambianala
     
  15. liebsch

    liebsch Neues Mitglied

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    Gruß aus dem Kraichgau

    Hallo und Guten Morgen

    ich bin der liebsch und komme aus 74906-Fürfeld bei heilbronn.
    habe Morbus Bechterew und bandscheibenvorfall
     
  16. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Große Wirkung durch Ernähungsumstellung

    Hallo Michaela,

    ich bin fest davon überzeugt, dass die Ernährung Rheuma sehr stark beeinflusst. Ich hatte 2010 einen Schub über 4 Monate und mein behandelnder Arzt wollte auf MTX umsteigen (habe vorher 2,5 Jahre NSAR eingenommen). Da haben bei mir alle Alarmglocken geschrillt und ich habe die Notbremse gezogen. Ich hab daraufhin erstmal das Kortison ausgeschlichen und dann einfach die Medikamente weggelassen (Jan. 2011) und mich mit Ernährung beschäftigt und mir zusätzlich Unterstützung bei einem Heilpraktiker und der TCM-Klinik in Essen geholt.

    Um objektiv zu bleiben habe ich jeden Monat von meinem Rheumatologen meine Blutwerte kontrollieren lassen, und siehe da es trat kontinuierlich Besserung ein und was noch erstaunlicher ist, ich hatte bessere Werte als jemals zuvor unter NSAR. Und endlich war ich befreit von den ätzenden Nebenwirkungen von NSAR. Seitdem ist dieser Rheumatologe nicht mehr in meine Behandlung involviert, weil er offensichtlich falsch lag. Er hat sogar mich das Kortision extra schnell ausschleichen lassen; ich glaube 5 mg alle 4 Tage, um zu provozieren, dass ich Unrecht hatte. Er nannte das "Stresstest" und sah MTX als einzigen Weg. Allerdings bin ich weiterhin auf der Suche nach einem guten Rheumatologen und habe schon so einiges durch, leider ohne Erfolg bisher.

    Diese Regenerations- bzw. Umstellungsphase hat gute 5 Monate gedauert. In dieser Zeit habe ich auch mein Leben überdacht und alles auf den Kopf gestellt. Nun habe ich ein stressfreies (Stress war bei mir immer ein zusätzlicher Trigger für einen Schub) und gesunden Leben (mit einer viel höheren Lebensqualität) und seitdem auch keinen Schub mehr :)

    Ich denke, jeder kann das schaffen, sei es ganz auf die Medikamente zu verzichten oder aber wenigstens zu reduzieren. Man muss nur auf seinen Körper hören. Jeder reagiert anders. Bei mir lösen z.B. ganz besonders Zucker, Sahne u.ä., Schweinefleisch direkt Rheuma-Beschwerden aus und ich falle 3 Tage aus.

    Indem du soviel an der Luft bist, machst du einiges richtig :) Weiter so!

    Achja, ich habe übrigens den unbestätigten Verdacht auf Morbus Still, erster Schub war vor 11 Jahren.

    Viele Grüße
    Laura

    Meine Rheuma Diät (falls Du ein paar Anregungen brauchst :) )
     
  17. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Mit dieser Aussage wäre ich sehr vorsichtig. Es ist schön, und ich freue mich für jeden, der seinen Weg aus seiner Krankheit findet. Sicher geht es dem ein oder anderen ähnlich. Aber es ist letztendlich DEIN WEG. Den auf andere zu projizieren halte ich für unverantwortlich.

    Ganz genau! Es gibt viele verschiedene rheumatische Erkrankungen. Und es gibt sehr viele, auf die Ernährung keine so große Auswirkung hat, wie du es glaubst.

    Jede Krankheit ist individuell und jede Heilung ist individuell und nicht auf andere übertragbar.
     
  18. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    laura88, ich würde nicht bestreiten, dass die ernährung einen gewissen positiven einfluss auf das rheumatische geschehen haben kann, auch ich habe meine ernährung vor längerer zeit diesbezüglich umgestellt, und meine, dass ich davon profitiere. auch ist es sicher möglich in gewissen fällen insbesondere schmerzmedikamente reduzieren zu können, wenn eine ernährungsumstellung erfolgreich ist. insofern und so weit mein positiver kommentar....

    wie willst du dies bitte erklären:
    du hast einen diagnostizierten schub den du mit ausschleichen von cortison behandelst und zusätzlich andere medikamente weglässt? wie bitte? ich bezweifele, dass du überhaupt eine ahnung hast was ein echter schub ist!

    auch hier frage ich mich, ob du überhaupt eine ahnung von richtig entzündlichem rheuma hast!

    du lässt völlig unberücksichtigt, dass es unterschiedliche verlaufsformen zb der ra gibt,
    schwere und leichte, dass ein drittel keine gelenkzerstörungen aufweist und mit weniger und leichteren medikamenten auskommt, andere.....muss ich gar nicht beschreiben. du selber weisst nicht welche rheumatische erkrankung du hast, nur eine verdachtsdiagnose. insofern könnte man spekulieren, dass bei dir eine leichte form deiner erkrankung vorliegt.
    daraus eine derartige verharmlosung zu basteln ist für mich ein unding.

    jeder sollte sich gesund ernähren, aber es besorgt mich, wenn neue oder leser von aussen jetzt anfangen einen schub zu "behandeln" wie du.

    marie
     
    #18 7. Juni 2012
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2012
  19. Nici1970

    Nici1970 Mitglied

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    dauern eines schubes

    Hallo,

    Marie Du hast vollkommen Recht!

    Mein letzter Schub begann im August 2011 und dauerte bis Mitte Februar.
    20mg Cortison haben mich den Tag durchstehen lassen, damit ich funktioniere und mich wenigstens wie eine Schildkröte bewegen kann. 7 Monate Dauerschmerz rund um die Uhr, pro Nacht maximal 1 Stunde schlaf, elefanten Hände, der Dauerstress, weil lieber in Bewegung, als mal Ausruhen, weil zu wissen wenn man sitzt und dann Aufsteht ganz doll Aua kommt, nicht nur körperlicher Stress sondern auch psychischer Stress und man einfach alles Schluckt, damit es mal weggeht und wenns nur für ein paar Stunden ist. Tramal am liebsten i.V, weil man zwar noch Schmerzen hat, dies für einen Moment nur nicht weiß.

    Es gibt Verlaufsformen, die evtl. durch reine Umstellung der Ernährung in den Griff zu kriegen sind, jedoch auch solche, wie bei mir, wo man nach einer Basistherapie bettelt, damit das alte Leben wieder kommt. Ich nehme /Tag 20 mg Arava, 90 mg Arcoxia und 5 mg Cortison und mir gehts super. Blöd ist nur alle 2 Wochen zum Blutabnehmen, aber egal lieber das, als wieder einen Schub. Ich habe für eine Woche mal versucht, das Arcoxia wegzulassen, aber die Schwellungen an den Händen waren fix wieder da. Ich bin bestimmt die letzte, die für regelmäßige Artzgänge und Pilleneinnahmen ist, jedoch ist mir mein jetziges Leben viel zu wichtig, da ich selber bestimmen kann und ich mich nicht meiner Krankheit hingeben muß, weil in manchen Fällen einer RA positives Denken, essens Umstellung, homeopathie und der Heilpraktiker einfach nicht der richtige Weg zur Behandlung sind.

    Ja, es gibt super Rheumatologen:eek: die, weil das Blut nichts hergibt, sagen, das man kein Rheuma hat und man manchmal sehr lange suchen muß, um den richtigen zu finden, was auch für einen selbst bedeutet alles kritisch zu hinterfragen, aber ehrlich: ich glaube wenn der worst case eintritt schluckt man alles, läßt sich überhall reinspritzen und was weiß ich nicht noch alles, nur damit es weggeht und da ist man nunmal leider, wenns um ne sehr aggressive poly arthritis geht auf ne gute basis angewisen.

    Aber: Jeder selbst muß den weg für sich selbst finden!

    Nici
     
  20. took1211

    took1211 Guest


    @ Marie,
    ich schließe mich deiner Meinung vollkommen an.
    Seit ca. 26 Jahren kämpfe ich mit meiner aggressiven Rheumatoiden Arthritis.Die Diagnose war damals eindeutig und zutreffend gestellt worden.
    Ich konnte zu keiner Zeit auf ein Medikament verzichten,hätte mich sonst vor Schmerzen nur krümmen,nicht mehr laufen oder meine Familie und mich
    nicht mehr versorgen können.
    Mit meinen behandelnden Ärzten habe ich immer darum gerungen,mir ein Medikament mit nicht so starken NW zu verordnen,was leichter gesagt als getan.
    Im Laufe der Jahre veränderte ich meine Ernährung,bewege mich,nehme Ergo und Physio in Anspruch,nutze Entspannungsübungen.
    Mir hat auch geholfen,offen über meine Erkrankung zu sprechen.Sicherlich wollen das gesunde Menschen nicht gern hören,weil sie u.a. Angst davor
    haben,selbst daran zu erkranken.
    Erst in den letzten 4 Jahren ist es mir gelungen,mein Arbeitspensum mit notwendigen Entspannungsphasen besser aufeinander abzustimmen.
    Das hängt natürlich von der entsprechenden beruflichen Tätigkeit ab.
    Seit 3 Jahren spritze ich Humira,was mir gegenwärtig gut bekommt.Wielange das so anhält,vermag ich nicht zu sagen.Ich kann nur hoffen.
    Mein Prednisolon schleiche ich jetzt aus( bin bei 2mg täglich),ob das gelingt weiß ich nicht.Das Cortison nehme ich schon viele Jahre.
    So ringt und kämpft jeder,seinen Weg zu finden.Immer in der Hoffnung schmerzarme Zeiten zu erreichen.
    lgtook