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Das Wort zum Sonntag

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Soschn, 3. November 2013.

  1. Soschn

    Soschn Dr. Hinkebein

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    eine kleine Kreisstadt an einem mittelgroßem Fluß
    Habe ich gerade beim stöbern gefunden, als ich was über die jüdische Kultur nachschlug, ich finde es passt perfekt...leider

     
  2. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo Soschn,

    die Geschichte ist schön… nur ob sie wirklich passt, weiß ich nicht.
    Ich kenne viele verbitterte arme Leute - wobei Armut und Armut unterschieden werden muß: es ist ein Unterschied ob die Armut mich hungern lässt, oder ob die Armut mir alles nimmt was nicht unbedingt zum Leben nötig ist…- und ich kenne viele reiche Leute (naja, Leute halt, die keine Geldsorgen haben), die einen durchaus positiven Umgang mit Geld haben, und viel Gutes tun.

    Ich unterscheide da nicht "reich" und "arm", sondern "Bauchnabelgucker" und "Rausgucker".

    Bauchnabelgucker kennen wir alle: das sind die - egal ob reich oder arm - die nur sich selbst sehen. Gerade hier, wo es um Krankheit geht, sieht man das ab und zu: Menschen, denen es gar nicht so schlecht geht, die aber nur um sich selbst und ihre Krankheit kreisen. Einfach nur auf sich gucken können.
    Aber im "normalen" Leben gibt es das auch: Leute, die nur auf ihr eigenes Äußeres bedacht sind, auf ein möglichst angenehmes Leben (viele kennen solche Kollegen aus dem Job), usw. usw.

    Und dann gibt es die "Rausgucker": die sofort sehen, wenn ich schlecht dran bin, und einfach nur nett sind, ohne das groß rauszustellen, die, die dich im Krankenhaus nicht volljammern, sondern erst fragen, wie es dir geht, die, die mit einem freundlichen Lächeln antworten, mit einem "macht nix" wenn man ihnen mal "auf den Fuß getreten ist" (im übertragenen Sinn) usw.

    Ich glaube wir alle gucken manchmal auf unsere Bauchnabel, manchmal raus. Nur das Gleichgewicht zu halten, zwischen den beiden Blickwinkeln ist die Kunst.

    Ah, nachdem das ja hier das Wort zum Sonntag ist.. Jemand sagte:
    "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - also man soll sich selbst nicht weniger und nicht mehr lieben als andere.

    Bauchnabelgucken und Rausgucken ausgleichen. Gar nicht so einfach.

    Es ist wahr, was Helene schrieb. Hier im Forum lernt man Rausgucken!

    Kati
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Soschn,
    die Anekdote trifft wohl für viele reiche Menschen zu, für alle sicher nicht. Der Spruch "Geld verdirbt die Welt" kommt sicherlich nicht von ungefähr.
    Ach, dann gibt es noch Leute, die gar nicht reich sind und sehr egoistisch.
    Was gibt es nicht alles auf der Welt! :o
    Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle selbst an der Nase fassen, wo wir egoistisch sind und andere übersehen (nicht zu verwechseln mit der wichtigen Selbstliebe).
    Ich bin froh, hier im Forum sein zu können, wo man sich gegenseitig hilft, obwohl man selber sehr viel Hilfe braucht. :)
    Dir wünsche ich alles Gute!