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Das kann es auch nicht sein, oder?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Brina, 30. Juni 2008.

  1. Brina

    Brina Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe nen Hals von hier bis nach Meppen. :mad:

    Aber erstmal von vorne. Seit fast genau 4 Monaten habe ich massive Muskelverspannungen bis zur Verhärtung vom Nacken über die Schulter runter zum Rücken. Begleitet von Kopfschmerzen. Als Grunderkrankung habe ich eine Pso + Athritis und sekundärer Fibro. Medikamente: Remicade, MTX und Cortison!

    War beim Neurologen und der hat festgestellt, das es wohl von der HWS kommt. EEG und Doppler waren i.O. Dann zum Orthopäden, der hat festgestellt, das alles total hart ist und hat mir Massagen, Fango und Akkupunktur verpasst. Zwischendurch bin ich immer wieder hin, um mir eine Spritze zu holen, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren.

    Heute war ich wieder bei ihm. Erstmal kam er mit super schlechter Laune rein, konnte ich SOFORT sehen. Dann fragte er wie es mir jetzt nach den Akku geht. Als ich dann sagte, das es nicht besser geworden ist, sagt er nur, das es wohl mit meiner Grunderkrankung zu tun hat und man sollte wohl mit der Rheumatologin reden und die Medikation (wovon er absolut keine Ahnung hat) verändern. Hallo???:confused: Ich bekomme alle 6 Wochen 300ml. Remicade, 1 x die Woche 20mg Mtx und 5mg tgl. Cortison. Die Blutwerte sind total gut. CRP HEUTE von 1.3 und auch sonst schlägt, zum Glück, die Therapie gut an.

    Ganz davon abgesehen, das die meisten Schmerzen dann beginnen, wenn ich im Büro sitze und (halbtags) am PC arbeite.

    Was mache ich denn jetzt? :confused:

    Nächsten Donnerstag habe ich wieder Termin bei der Rheumtologin, die wird ganz bestimmt nichts an der Medikation verändern, wenn sie keinen Grund dafür hat.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit Muskelverspannungen/Verhärtungen?

    Vielen herzlichen Dank fürs lesen und vielleicht einen kleinen Tipp!
     
  2. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

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    Hallo Brina,

    wurde denn mal ein MRT von Deiner HWS gemacht?
    Vielleicht steckt da eine Vorwölbung/ein Bandscheibenvorfall hinter, oder hat der Orthopäde Recht und es steckt tatsächlich Deine PsA dahinter?

    Wurde in der letzten Zeit (ich meine in den letzten 6 Monaten) mal eine Aufnahme der HWS gemacht, Röntgen?
    Wenn nicht, spreche doch mal Deine Rheumatologin darauf an ob sie Dir eine Überweisung dafür gibt?
    Hattest Du denn mal Physiotherapie?
    Ansonsten wäre das auch nochmal eine Option zum ausprobieren, Du glaubst gar nicht was die bewirken kann.
    Ich habe mit Verspannungen auch öfter zu kämpfen, ist halt nicht angenehm, deswegen gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Locin32
     
  3. Brina

    Brina Neues Mitglied

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    Herzlichen Dank an dich Locin!

    Das MRT hat er für die LWS angesetzt, obwohl ich im mehrmals gesagt habe, das die Beschwerden von der HWS kommen. Geröngt hat er nur die Wirbelsäule und da war nix. Ein Röntgen von der HWS hält er nicht für nötig. Ich weiß echt nicht weiter. :(

    Ich darf mir morgen (neues Quartal) ein Rezept für KG vom Orthopäden rausholen, hatte ich vergessen zu schreiben in meiner Aufregung. Aber ob das was bringt....????
     
  4. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Brina!

    Ich habe auch lange Zeit mit schlimmen Verspannungen im Nackenbereich und Rücken, Kopfschmerzen und Schwindel zu tun gehabt. Auch meine Beinmuskulatur und mein Po taten mir oft so weh, dass ich mich kaum noch bewegen konnte.
    Durch Zufall bin ich an eine Heilpraktikerin gekommen, die mich nach der Methode Dorn-Preuss ( http://www.physiopoint-online.de/uk2_leistungen/uk2_09.html ) behandelt hat.
    Mein Kreuzbein war verschoben, mehrere Wirbel am Rücken und an der HWS verschoben. Seit März bin ich bei ihr in Behandlung und es sind immer mal wieder ein oder zwei Wirbel nicht da wo sie hingehören.
    Das passiert bei mir durch die Fehlbelastung meiner Knie.
    Außerdem habe ich mal einen Osteopathen aufgesucht, der etliche Blockierungen von der HWS bis zum Becken entdeckt und gelöst hat.
    Inzwischen habe ich weniger Schmerzen und es ist schon einige Monate her, dass ich wegen der Schmerzen kaum noch die Treppe hoch kam.

    KG würde ich ruhig mal ausprobieren. Erstens kann man dir da auch die Verspannungen durch Massagen weiter versuchen zu lockern und zweitens haben die ja vielleicht sonst noch eine Idee an wen du dich wenden kannst.

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Sassi
     
  5. Brina

    Brina Neues Mitglied

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    Liebe Sassi,

    danke dir für deine Antwort. Die Methode hört sich ganz gut an und ist es wohl wert, das ich es ausprobiere.

    Weißt du evtl. was sowas kostet????
    Osteopathie hatte ich auch schon überlegt aber auch das ist ja immer eine Kostenfrage.....
     
  6. Mücke

    Mücke Guest

    hi,
    auch ein normaler guter physiotherapeut kann blockierungen lösen, teilweise kann er dir sogar zeigen, wie du es zu hause selber machen kannst ( zumindest in der brustwirbelsäule, für andere bereiche weiß ich es nicht und bei der halswirbelsäule, würde ich selber die finger von lassen.)
    oder auch ein orthopäde mit zusatz chirotherapie
    da muss ich nicht unbedingt zum osteopathen, den man soweit ich weiß, noch selber zahlen muss.

    übrigens finde ich, darf man auch mal ärzten einen schlechten tag mit schlechter "laune" zugestehen, so lange die behandlung nicht drunter leidet.
     
  7. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @Brina
    Wenn die Beschwerden hauptsächlich am Arbeitsplatz auftreten, liegt es vielleicht an der Ausstattung? Sitzt Du denn auf einem rückengerechten Stuhl? Ist Dein Arbeitsplatz schon mal nach ergonomischen Gesichtspunkten überprüft worden? Beobachte Dich mal, welche Haltung Du beim Arbeiten einnimmst. Vielleicht läßt sich auf diesem Weg eine Verbesserung erreichen?

    Muß ja schließlich nicht alles vom Rheuma kommen ...
     
  8. Brina

    Brina Neues Mitglied

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    Hallo Mücke,

    klar darf auch ein Arzt mal schlechte Laune haben, ist ja schließlich auch nur ein Mensch. Aber ich bin der Meinung das er einfach zu schnell aufgegeben hat, nur weil seine angeordneten Maßnahmen nichts gebracht haben, gleich daran zu denken, die Medikation zu erhöhen, ohne das es aus Rheumatischer Sicht einen Grund gibt? Das war nach meinem Gusto etwas zu fix reagiert.:)