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Dahlke / Dethleffsen Krankheit als Weg

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Julika-Marie, 20. Februar 2012.

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  1. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Calacirya,

    sorry, aber da muss ich mich jetzt doch nochmal melden - auch wenn ich das eigentlich nicht vorhatte...
    Ich finde überhaupt nicht, dass Tina irgendwem ihre Meinung überstülpen will - ganz im Gegenteil !!!
    Ihre Beiträge haben stets ganz klar gezeigt, dass es um ihre Erfahrungen und Meinung geht - um nichts anderes !
    Sie hat lediglich versucht, diese genauer zu erklären, um Mißverständnisse zu vermeiden...
    Erst auf das Herausgreifen von einzelnen Sätzen hat sie mit einer Erklärung reagiert (in Richtung des korrekten "lesens") - für mich nachvollziehbar - wenn der Inhalt anders verstanden wurde als er formuliert und gemeint war.

    Ich kann Gitta nur voll zustimmen, dass diese Art des "Herauspfückens" einzelner Aussagen zu nichts führt.
    Außerdem wird dadurch das Gesamtbild der Aussage verzerrt.

    Für meinen Geschmack wäre ein deutlich netterer Umgang miteinander wünschenswert!
    Wie ich schon einmal erwähnte - die Positionen sind unterschiedlich, keiner will den anderen überzeugen und dann lassen wir das doch einfach so stehen - oder ?!
    Es gibt in diesem Forum ja auch die klare Mahnung zur Nettikette - und hier vermisse ich die mittlerweile - Schade !

    Beste Grüße von anurju :)
     
  2. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    @Julika-Maries: Wie gehts der Schwiegertochter? Ist Dahlke noch ein Thema, oder gibts schon ein neues?

    Übrigens, ich habe entdeckt, dass man Auszüge aus meinem weiter oben empfohlenen Buch "Expedition Innenwelt" von Werner Huemer auch als gratis Podcast anhören und herunterladen kann, siehe hier: www gral.de/audio/podcast_expedition_innenwelt Direktlink entfernt(Mod.)

    Alle 2 Wochen gibts dort wohl eine neue Folge.


    Grüße in die Runde!

    Kelvin
     
    #62 27. März 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. März 2012
  3. Julika-Marie

    Julika-Marie Neues Mitglied

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    Hi Kelvin,

    superlieb von Dir.



    Gruß und Drücker

    Julika-Marie
     
  4. Silberpfeil

    Silberpfeil Aktives Mitglied

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    Hallo,

    ich habe 2 Bücher von Dahlke gelesen- Krankheit als Sprache der Seele..- und Frauengesundheit-

    Ich habe mich in diesen Büchern in vielen Seiten wieder erkannt......

    Dann habe ich mir jetzt ein Buch von Dr.Sha gekauft und die CD LovePeaceundHarmony von einer Heilerin (geschenkt) bekommen..
    Man kann hier denken was man will- ich wurde mit einer Krankheit geheilt- wo ich im Dezember noch sehr schlechte Blutwerte hatte-
    wer Lust hat schaut einfach mal bei:LovePeaceHarmony.info und hört sich die CD an und schaut mal , was der Dr. Sha so macht-
    vielleicht kennt dieses Jemand- würde mich freuen- falls diesbtgl. Feedback kommt:)

    Ich habe mir mal meine Lebenszahl gegoogelt....
    vielleicht für Andere interessant :"DREIUNDDREIßIG"

    STICHWORTE: Lebenskünstler, offen für neue Erfahrungen, extrem, witzig.
    BESCHREIBUNG: 33 sind häufig wahre Lebenskünstler, die ein großes Talent besitzen. Krisen und Fehlschläge wegzustecken. Sie sind Optimisten, die immer das Positive sehen und für die das Glas immer halb voll anstatt halb leer ist. Gerade ihre Leichtigkeit trägt dazu bei, dass ihnen vieles gelingt, woran andere angestrengt arbeiten. Sie gehen an Herausforderungen ohne Angst heran. Und sie suchen regelrecht Gelegenheiten - etwas Neues auszuprobieren ist für die das Schönste. Oft sind 33 Extremsportler, die sich immer wieder neue Ziele setzen und sich so selbst zu Höchstleistungen anspornen. Sie verfügen in der Regel über eine gute Kondition und sind manchmal etwas enttäuscht von ihren Mitmenschen, die nicht so lange durchhalten. 33 sind sehr hilfsbereit. Oft sehen sie von selbst, wo ihre Hilfe benötigt wird. Aber sie haben Schwierigkeiten, Dank anzunehmen. Da für sie alles selbstverständlich ist, wundern sie sich, wenn andere sich bedanken. Überhaupt können 33 schlecht etwas annehmen. Sie sind es gewohnt, alles alleine zu schaffen, und daher bitten sie nie um Hilfe. 33 haben häufig das Gefühl, ewig zu leben, und deshalb oft Probleme mit dem Älterwerden. Selbst leichte Krankheiten stellen dann eine Bedrohung dar - 33 neigen zu Hypochondrie.
    Aktivität geht ihnen über alles. 33 können schlecht längere Zeit stillsitzen. Sie sehen immer erwas, was noch aufgeräumt oder vorbereitet werden könnte. Oft machen sie mehrere Dinge gleichzeitig. Sie sind handwerklich sehr begabt und lernen schnell, da sie sich für fast alles interessieren und ständig neue Hobbys haben. Hierin liegt aber auch die Gefahr des Sich-Verzettelns. Konzentration auf eine Sache liegt ihnen nicht. 33 werden schnell ungeduldig, wenn ihnen etws nicht gelingt.
    LEBENSZAHL-AFFIRMATION: Es ist kein Beinbruch wenn ich mir einmal helfen lassen muss. Kein Mensch kann alles alleine. Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. iIh will zulassen, auf andere angewiesen zu sein.

    LG
     
  5. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hallo, ich bin seit heute neu hier und finde diesen Thread sehr interessant, muss aber zugeben, dass ich jetzt nicht alle postings gelesen habe...

    ...für mich gibt es einen logischen Zusammenhang zwischen Autoimmunkrankheiten und seelischen Ursachen. Wenn Menschen sich immer anpassen, die eigenen Bedürfnisse hinten an stellen, keine Wut oder Aggressionen bei sich selber zulassen können, sondern diese Art der Gefühle unterdrücken, dann richtet der Körper irgendwann die Aggressionen gegen sich selbst. Das hat mir mal ein Arzt für Psychosomatik gesagt und das leuchtet mir ein. Manchmal nimmt die Seele auch die Krankheit eines Familienmitglieds auf sich. Ich persönlich bin von der Reinkarnationstheorie überzeugt und glaube, dass solche Krankheiten auch ihre Ursache in einem vorherigen Leben haben können.

    Das ist MEINE Meinung, ich will sie NIEMANDEM aufzwingen!!!!!!!!!!!!!

    Was mich an den Büchern von Dahlke & Co. stört, ist, dass sie ein schlechtes Gewissen suggerieren... danach hast du ja alles in deinem Leben falsch gemacht... gerade Menschen mit Autoimmunkrankheiten sind für "Schuldzuweisungen" empfänglich...

    aber es gibt Heilung... wenn du es genau so machst, wie sie sagen... allgemeingültig!... und das finde ich NICHT richtig...
    sie erschlagen einen mit Ratschlägen...

    nur... wir sind nun mal, wie wir sind... und wie soll man sich oder sein Verhalten denn einfach so ändern??? Es hat doch auch Ursachen... eine Änderung kann doch nur aus tiefstem Inneren kommen, indem man Sichtweisen ändert...

    als Anregung, über sich selbst nachzudenken und sich selbst zu erkennen sind die Bücher hilfreich, aber Heilungen dadurch sind individuell und nicht auf andere übertragbar.

    Eine Krankheit kann tatsächlich eine Chance sein, eine Chance, zu sich selbst zu finden, eigene Bedürfnisse zu achten und sich auf das Wesentliche zu besinnen...
     
    #65 30. März 2012
    Zuletzt bearbeitet: 30. März 2012
  6. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    ...und ich würde meinem Vorredner noch ergänzend hinzufügen (aus meiner Sicht): Die Änderung, die aus dem tiefsten Inneren kommen muss, kommt aus Erkenntnis und Überzeugung um die Zusammenhänge. EIGENE Erkenntnis. Nicht vorgesetztes Schema von Herrn Dahlke oder anderen - die können vielleicht einen Tipp geben, aber das ersetzt nicht die Arbeit in sich selbst, die dann zur Erkenntnis führt. Und nur die hat auch wirklich durchschlagende Wirkung auf die äußeren Prozesse im Körper.

    Wenn ich jemandem direkt auf den Kopf sage "die und die Krankheit = die und die Ursache" - so nehme ich der Person doch die gesamte eigene Erlebnistiefe auf dem inneren Forschungswege weg, der zu wahrer Überzeugung und Erkenntnis führt.

    Am besten man jemanden sehr weisen Ratgeber an seiner Seite, der einem immer die rechten Dinge zuschiebt und zwar nie zuviel, was einen wieder "erschlagen" könnte...

    Kelvin
     
  7. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    Hallo Sprodde,

    mir auch.
    Wut/Aggression ist nun mal verpönt in unserer Gesellschaft. Angepasstheit und Ja-Sager sind erwünscht.
    "Du darfst nicht wütend sein" und: "du darfst dich nicht wehren", könnte man als gesamtgesellschaftliche Slogans beschreiben. "Du musst pflegeleicht und konsumfreudig und preiswert sein für die Gesellschaft und immer arbeiten, ohne zu klagen."
    Das ist der von der Gesellschaft erwünschte Mensch. Alles andere ist nicht erwürnscht und wird deshalb bekämpft.
    So wandern vermeintlich "negative" Emotionen ins Unterbewusstsein und werden dort abgespeichert. Wird es dann zuviel, äussert es sich in chronischer, möglicherweise Autoimmunerkrankung. Denn irgendwo müssen die Emotionen, die nicht erwünscht sind, ja hin. (Emotionen = Hormone, v. allem Cortisol, das Stresshormon, richtet da dauerhaft ausgeschüttet, großen Schaden an.)

    eben. D. und co fügt eine weitere Aggressin hin zu: Nämlich die Schuldzuweisung.
    Der Mensch, der eh schon krank ist, weil seine Emotionsverarbeitung bzw. sein Umgang mit Emotionen nicht richtig gelernt werden konnte, bekommt direkt eine neue Emotion aufgeladen: "Du bist schuld, du Kranker!" Das ist absolut vernichtend.

    Rat-Schläge in dem Fall, sind nichts als seelische Grausamkeiten, die ich als KÖrperverletzung bezeichne. Ich schreibe nicht umsonst: Rat-Schläge.

    Bin nicht der Meinung, dass man das sich körperlich (in Krankheit) manifestierende Trauma heilen kann. Man kann behandeln, ja, das wird ja auch getan. Traumata, die dem meist wohl zugrunde liegen, kann man nicht "wegmachen", oder sich mal eben durch eine andere "Sichtweise", eine "Einstellung" ungeschehen machen. Traumata sind Prägung. Prägung kann man nicht ungeschehen machen oder verändern. Da lacht sich das Unterbewusstsein halb schlapp, wenn du dem gebetsmühlenartig täglich vorbetest: "mir gehts gut, mir gehts gut mir gehts gut ... OM."
     
  8. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Danke kelvin, du hast es nochmal auf den Punkt gebracht :)

    @ Calacirya
    Ich sehe das auch so. Mit positiven Affirmationen betrügt man sich selbst.

    Ich glaube auch nicht daran, dass man eine manifestierte Krankheit so einfach heilen kann. In Einzelfällen mag es vorkommen, dass eine "geistige Heilung" aus eigener Kraft geschieht. Aber, ich sage nochmal, es ist individuell und NICHT auf jeden übertragbar.
     
  9. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Autosuggestion (gebetsmühlenartiges sich selbst einreden) ist nicht das, was ich (und ich glaube auch Sprodde) mit "anderer Sichtweise", "Einstellung", "innerer Arbeit/Erkenntnis/Überzeugung" meine(n). Autosuggestion redet sich die Sachen von außen ein - mit dem Verstand durchs Herz quasi. Damit hat man auch einen Hebel, aber der ist nur sehr sehr klein (und kann auch krank machen).

    Grüße!

    Kelvin
     
  10. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    hi

    so funktioniert zb. Therapie: Der Therapeut versucht dir, was einzureden, wo du dir sagst: Nein, stimmt nicht, ich habe das immer anders erfahren. -

    Das ist Suggestion. Autosuggestion ist, wenn man das bei sich selbst versucht.

    Ja, das kann krank machen, durch den Druck, der da ausgeübt wird. Denn Druck erzeugt Gegendruck.

    Was meinst du denn, wo die "andere Sichtweise", "Einstellung" herkommen soll?
    Die entsteht ja nicht aus dem Nichts.
    Neue Gefühle, Gedanken, Ideen zu Änderungen/verändertem Umgang mit Gefühlen etc pp entstehen nie aus dem Nichts. Das widerspricht schon jeder Lerntheorie.
    Ich bin da sehr skeptisch. Bin der Meinung, Prägung ändert sich nicht.
     
  11. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Ich weiß nicht recht, wie ich es erklären soll... es ist ein Prozess, der sich entwickelt oder auch nicht... man kann es nicht beschleunigen und schon garnicht von außen beeinflussen... es gehört auf jeden Fall eine gewisse Offenheit dazu und die Fähigkeit, auch andere Denkweisen zuzulassen...

    Nein, eine Prägung kann im Nachhinein nicht geändert werden... wir sind wie wir sind und das hat seine Gründe...
    aber sich die Gründe BEWUSST zu machen, kann ein Anfang sein...


     
  12. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    man wird aber permanent von aussen beeinflusst in Form von Druck. Alle Menschen wollen was von einem. Z. b. dass man arbeitet, obwohl man krank ist... oder dass man das und das tut, obwohl es nicht geht. Man steht also permanent unter Druck von aussen, unter Zwang und Repressalien.
    Druck macht aber nicht "offen", so dass man Neues lernen könnte. Man muss sich ja permanent behaupten und verteidigen, wenn man krank ist. Sogar die Tatsache, dass man krank ist, wird gegen einen verwendet.

    Also zur Fähigkeit, Offenheit zu erlangen, trägt das nicht bei. Wenn ich permanent von meiner Umwelt DRUCK und negative Gefühle gespiegelt bekomme, bin ich weder offen noch lasse ich andere Denkweisen zu.

    Ja und. Ich kenne meine Gründe, bin ja schließlich in Traumatherapie. Ändert aber nichts an meiner krankmachenden Umwelt. Gegen die ich immer noch, nach über 50 Jahren, ankämpfen muss. Und genau das macht noch kränker. Ich kämpfe seit 50 Jahren und deshalb bin ich krank. So einfach ist das.

    Dahlke und co brauchen nicht kämpfen. Die haben ein dickes Bankkonto.

    Ich mag mir dann einfach von meiner Umwelt nicht mehr sagen lassen: Du bist schuld, ändere gefälligst deine Einstellung, passe dich uns an, sei freundlich und friedlich und mache deine Arbeit, auch wenn du krank bist und dabei krepierst, denn an deiner Krankheit bist du auch selber schuld, aber halt die Klappe.

    Nein, ich mag sowas nicht mehr. Ich blocke bei sowas voll ab. Und ich habe ein gutes Recht dazu, mich vor sowas zu schützen.
     
  13. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    @ Calacirya

    Wenn du damit sagen willst, dass unsere Gesellschaft krank macht, dann gebe ich dir absolut Recht.

    Ich habe es selber erfahren. Als ich mich vor 4 Jahren mit 53 von meinem Mann getrennt hatte, wurde ich Hartz IV-Empfängerin, weil mein Nebenjob zum Leben nicht reichte. Diese menschenunwürdige Fremdbestimmung und der Druck haben bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Ein Jahr nach meiner Trennung wurde ich krank. Seit etwa einem halben Jahr bin ich in psychotherapeutischer Behandlung und mir ist einiges klar geworden. Aber selbst wenn ich es schaffen kann, meine Wut und Aggression
    en raus zu lassen, wird mich das nicht heilen.

    Seit ich EU-Rente bekomme, kann ich mich um mich selbst kümmern. Ich bin niemandem mehr Rechenschaft schuldig und das tut mir gut. Wenn man Druck von Arbeitgeber und Kollegen ausgesetzt ist, muss sich das zwangsläufig negativ auf die Krankheit auswirken. Sowohl psychisch als auch körperlich.
     
  14. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    @Sprodde:

    Das ist bei mir ähnlich. Immerhin habe ich 9 Jahre durchgehalten nach der Trennung von meinem Mann. Nun geht nichts mehr. Erwerbsminderungsrente beantrage ich jetzt und sie ist meine letzte Chance, je wieder zur Ruhe zu kommen.

    Gruß Cala
     
  15. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Meine Bewilligung läuft demnächst nach 2 Jahren aus und ich habe Mitte April einen Termin beim Gutachter. Ich hoffe sehr, dass es keine Probleme gibt.

    Ich wünsch dir
    viel Erfolg! Kopf hoch :top:
     
  16. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    Danke, das wünsche ich dir auch!

    v.Grüße Cala
     
  17. Silberpfeil

    Silberpfeil Aktives Mitglied

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    Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.
    (Johann Wolfgang von Goethe - deutscher Dichter, 1749-1832)

    LG S.
     
  18. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    Nein. Meine Umwelt will nicht, dass ich in Ruhe lebe. Dazu gehören vor allen Dingen die sogenannten "Behörden", die mich maßregeln, die mir vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe, die meine eigene Arbeit (bin Künstler) nicht anerkennen.

    Deutschland ist kein Rechtsstaat mehr. Leider wissen das die wenigsten Leute.

    Diese Gesellschaft ist krank und hat mich auch krank gemacht. Ich kann mich ihr nicht entziehen. Ich lehne deshalb diese Sätze ab.
     
  19. Silberpfeil

    Silberpfeil Aktives Mitglied

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    das tut mir sehr leid für dich...

    Da ich in einer Behörde arbeite, weiß ich auch- dass es nicht immer NUR an den Behörden liegt...nur es lässt sich sehr schnell schimpfen, wenn mal ein Antrag nicht genehimgt wird oder eine Zahlung verweigert wird- aber warum??? ......

    Und die Gesellschaft- sind wir ALLE- nicht nur die Behörden!!!!!!!!!!!!!!:o

    LG
     
  20. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    Auch hier muss ich widersprechen. Als armer Künstler und HartzVier-Empfänger bin ich rechtlos. Die "Behörde" hat sämliche Rechte über mich, wenn ich nicht spure, werde ich auf Null sanktioniert und obdachlos.

    Anscheinend sind diese Praktiken immer noch nicht bekannt genug in der Öffentlichkeit. Komisch, sowas ist gang und gäbe.

    Mich haben die "Behörden" krank gemacht durch diesen existenziellen Dauerdruck, der auf mich, viele Jahre, ausgeübt wurde.
    Das interessiert aber keine "Behörde", diese tritt das Grundgesetz und sämliche Menschenrechte täglich mit Füßen. Ungestraft. Die dürfen das. Also erzähl mir nichts von "humaner" Gesellschaft. Die haben wir längst nicht mehr.
     
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