Servus zusammen,
ich ´greife mal wieder in die Kiste und hole etwas meiner Erfahrungen raus. Bei allen medikamenten ist es so, dass sie Nebenwirkungen machen können, gerade bei Medfikamenten, die in die Chemie des Zentralnervensystem eingreifen, geschieht dies wirklich häufig. Aber ich kann hier beruhigen, es ist ein ähnlicher Effekt, als wenn man jemanden auf Opiate einstellt und die dann über Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit klagen - innerhalb von 2-4 Wochen gehen diese Nebenwirkungen meist zum größten Teil oder komplett zurück.
Das einfachste ist mit dem Arzt sprechen, aber auch in der Apotheke kann man Sachen wie Iberogasttinktur sich holen und diese nehmen oder 3x täglich ein Tropfen von echtem, naturreinem Pfefferminizöl (Taoasis, Priimavera, Bergland etc.) auf ein Stück Würfelzucker geben, einnehmen und etwas warmes Wasser oder Tee hinter trinken. Auch ein guter Magen-Darmtee tut da sein übriges.
Wenns man icht aushält, die meisten Ärzte haben kein Problem bei Übelkeit MCP TROPFEN oder Motilium Tropfen (Domperidon) zu verschrieben, wenn man sie fragt - solang man kein Parkinson hat und keine Epilepsie ist MCP eh das, was die meisten verschreiben. Da hilft es oft schon 0,1-1 Stunden vor der Medikamenteneinenahme dies gegen die Übelkeit zu nehmen und zu beobachten -der therapeutische Spielraum ist da recht hoch. Und wenn sowas am Wochenende auftreten sollte, immer ran an den Bereitschaftsarzt, dafür sind dikese ja auch da und bekommen die Einsätze ja als Arbeitszeit!
ich würde wirklich jeden raten, wenns nicht gerade kurz vorm kompletten Zusammenbruch ist, solche Medikamente, gerade dike Antidepressiva in der Schmerztherapie eben mal für einen Monat zu versuchen und dann zu bewerten, sich vielleicht ein paar Notizen machen. Es gibt aus dieser Medikamentengruppe auch noch mehr Medikamente, die gegen Beschwerden wie Schmerzen oder die damit verbunden Schlafstörungen (Beispiel) verwendet werden können, da hilft dann doch mal ein Wechsel.
Nur dann generell "nein" zu dieser Option zu sagen, halte ich persönlich von Verschwendung der Möglichkeiten, es hat schon sehr vielen geholfen, das kann ich denk ich nach 15 Jahren Pflegefachpraxis gut beurteilen.
Und gegen Begleitsymptome hilft es auch, manchmal nachzuschlagen , was es für Naturheilmittel so gibt. Manche Krankenkassen zahlen da bei sogenannten Phytopharmakld hinzu.
Die teurigen Iberogasttropfen kann man sich als Versicherter bei der Techniker KK auf ein Privatrezept aufschrieben lassen, legt es in der Apotheke aus und reicht es dann mit bitte um Rückzahlung bei der Techniker krankenkasse ein (Konto aber angeben).
100 Euro kann man so im Jahr für manche anerkannte Phytopharmaka und für manche Homöopathika einreichen, aber dies mal nur so nebenbei.
Ich hoffe, etwas geholfen haben zu können und mich nicht zu weit aus dem Fenster gebeugt zu haben,
Mit den allerbesten wünschen
Sosch
Pflegefachkraftsrentnerin