hallöchen einhorn...
also das ist ja alles mehr als merkwürdig...
also eine sekundäre fibro sagt aus, das eine andere haupterkrankung vorhanden ist.
sieh auch mal hier (da wird auch auf die sek.fibro eingegangen):
http://rheuma-online.de/krankheitsbilder/fibromyalgie.php3
du hast recht, das bei der fibro keine entzündungszeichen vorhanden sind (was ja auch die diagnose so oft problematisch macht).
bsg sagt aber bei der erhöhung,das es eine entzündung im körper gibt...egal welcher art.
auch hier aus rheuma von a-z:
http://rheuma-online.de/a-z/blutsenkung.html
2.16. Blutsenkung
besser: Blutsenkungsgeschwindigkeit = BSG oder Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit = BKS. Die Messung der Blutsenkungsgeschwindigkeit ist eine ebenso vergleichsweise einfache wie aussagekräftige Methode zur Erfassung von krankhaften Veränderungen im Körper. Die Methode beruht darauf, daß das Blut aus verschiedenen Komponenten besteht, nämlich den festen Bestandteilen (Blutkörperchen wie rote Blutkörperchen (---> Erythrozyten), weiße Blutkörperchen (---> Leukozyten) oder Blutplättchen (---> Thrombozyten) und flüssigen Bestandteilen (Serum). Wenn man nun Blut aus der Vene entnimmt, durch Zugabe einer Substanz verhindert, daß es gerinnt, und es dann in einem senkrecht stehenden Röhrchen stehen läßt (Abb.), setzen sich die festen Bestandteile mit einer konstanten Geschwindigkeit nach unten ab. Diese Geschwindigkeit ist höher, wenn krankhafte Veränderungen vorliegenden. Man mißt nun jeweils nach einer Stunde (Abb.) und nach zwei Stunden (Abb.), wie schnell sich die Blutkörperchen abgesenkt haben. Dazu mißt man die Länge des Überstandes (das klare Serum, das über den nach unten gesunkenen Blutkörperchen steht) und gibt dies in mm an. Wenn eine Blutsenkungsgeschwindigkeit mit 4/8 mm gemessen wird, bedeutet dies, daß nach einer Stunde 4 mm und nach der zweiten Stunde 8 mm Serum über den Blutkörperchen gestanden hat, sich also die Blutkörperchen mit einer Geschwindigkeit von 4 mm pro Stunde (4 mm/h) vom Serum abgesetzt haben (gesenkt haben).
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist bei einer Reihe von Erkrankungen erhöht, z.B. bei Infektionen, bei anderen Entzündungen, bei einigen Tumoren. Die Blutsenkung hat in der Rheumatologie eine zweifache Bedeutung. Zum einen ermöglicht sie die Unterscheidung zwischen ---> entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und ---> nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Zum anderen ist sie ein sehr wichtiger Laborwert für die Verlaufskontrolle und die Therapiekontrolle. So erkennt man beispielsweise die Wirkung einer ---> langwirksamen antirheumatischen Therapie an einem Abfall der BSG. Umgekehrt deutet ein Anstieg der BSG auf eine unzureichende Krankheitskontrolle durch die laufende Therapie. Dafür gelten folgende Grenzwerte (nicht normal sind Werte über):
20 mm/h bei Männern (erster Wert der Blutsenkung, z.B. *25/48 mm n.W.)
30 mm/h bei Frauen (ebenfalls erster Wert der Blutsenkung, z.B. *38/77 mm n.W.)
Die BSG wird durch ---> Cortison deutlich beeinflußt. Änderungen der BSG sind deshalb im Hinblick auf die Wirkung von therapeutischen Maßnahmen oder im Hinblick auf die Änderung der Krankheitsaktivität nur aussagekräftig, wenn an einer eventuell bestehenden Cortisontherapie keine Änderungen vorgenommen wurden (z.B. Dosisverringerung oder Dosiserhöhung).
Bei der Kontrolle der Krankheitsaktivität und der Therapiewirkung (Verlaufsmonitoring) kommt es weniger auf die absolute Höhe der BSG an, sondern auf die Änderungen im Verlauf. Ein Patient A mit einer chronischen Polyarthritis und mit einer BSG von 50/98 mm n.W. muß nicht kranker sein als ein Patient B ebenfalls mit einer chronischen Polyarthritis und einer BSG von 30/61 mm n. W.. Vielleicht ist es sogar umgekehrt. Wichtig ist aber, ob bei Patient A unter einer Therapie die BSG auf Werte unter 20 mm/h n.W. abfällt und niedrig bleibt oder ob es u.U. im weiteren Verlauf wieder zu einem Anstieg kommt. Jeder Patient mit einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung sollte sich deshalb selber im Rahmen des eigenen Krankheits- und Behandlungsmonitoring eine Verlaufsdarstellung seiner BSG-Werte anlegen (entweder als Graphik oder als Tabelle). (vergleiche dazu auch ---> c-reaktives Protein)
Wichtig zu wissen ist, daß einige entzündlich-rheumatische Erkrankungen zu Beginn eine normale Blutsenkung haben und man die Chance auf eine frühe Diagnose verpaßt, wenn man nur auf die Blutsenkung schaut. Außerdem gehen einige entzündlich-rheumatische Erkrankungen auch im weiteren Verlauf mit einer normalen Blutsenkung einher, auch wenn eine hohe Krankheitsaktivität besteht, der Patient beispielsweise starke Schmerzen hat und die Erkrankung unbehandelt zu zunehmenden Veränderungen an den Knochen führen würde. Dies gilt besonders für die ---> Psoriasisarthropathie und ---> Psoriasisspondarthropathie, aber auch einige andere Erkrankungen aus der Gruppe der ---> seronegativen Spondarthritiden.
In diesen Fällen kann die Entzündung und die Krankheitsaktivität nur über andere Laborwerte (---> Laboruntersuchungen) erfaßt werden (z.B. das ---> c-reaktive Protein (CRP), ---> Haptoglobin oder auch Immunglobulinfraktionen (vor allem IgG, IgA; ---> Immunglobuline)
Letztes update: 10/02/2001
_________________________________________________________________
zu crp hab ich dir hier aus rheuma von a-z mal was rauskopiert:
http://rheuma-online.de/a-z/c-reaktives-protein.html
3.36. c-reaktives Protein
(CRP): Das c-reaktive Protein ist ein sehr empfindlicher Laborwert für krankhafte Veränderungen im Körper. Besonders findet man eine Erhöhung bei Entzündungen (speziell bei bakteriellen Infektionen, weniger ausgeprägt viralen Infektionen, außerdem in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Diagnosen (s.u.) bei rheumatischen und immunologisch bedingten Entzündungen), desweiteren bei Gewebszerfall (z.B. Zellschädigungen bei Verletzungen, aber auch nach Operationen, Zellschädigungen oder Absterben von Zellen aus anderen Gründen.
Das c-reaktive Protein wird mit verschiedenen Methoden bestimmt (Vorsicht beim Vergleich der Werte von verschiedenen Ärzten und von verschiedenen Laboratorien! Immer auf den Normalwert schauen! Vorsicht auch bei den Maßeinheiten: Einige Werte sind in mg/l angegeben, einige in mg/dl !). Weitverbreitet ist die sogenannte nephelometrische Methode. Dabei ist ein CRP normal, wenn es mit < 0,5 mg/dl gemessen wird. Eine mäßige CRP-Erhöhung liegt etwa im Bereich von 1 - 5 mg/dl, eine deutliche Erhöhung etwa bei 5 -10 mg/dl, hohe Werte liegen über 10 mg/dl. CRP-Werte über 20 mg/dl sind sehr hoch und sollten in jedem Fall zu sehr intensivem Nachdenken und gegebenenfalls raschem Handeln führen, Werte jenseits von 30 bis 40 mg/dl sind exzessiv und deuten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bakterielle Infektion, möglicherweise sogar auf eine lebensbedrohliche Situation.
Bei den einzelnen rheumatischen und immunologischen Erkrankungen reagiert das CRP unterschiedlich. Das CRP ist in der Regel bei folgenden Erkrankungen deutlich erhöht: Alle ---> akuten Arthritiden, vor allem akute ---> Kristallarthritiden und ---> Löfgren-Syndrom, ---> infektreaktive Arthritiden, ---> M. Reiter,---> Polymyalgia rheumatica, ---> M. Still, ---> rheumatisches Fieber (heute eine sehr seltene Erkrankung!), Arthritis bei ---> M. Crohn, ---> chronische Polyarthritis, ---> juvenile chronische Arthritis. Bei den ---> Vaskulitiden, beim ---> M. Bechterew und der ---> Psoriasisarthritis ist das Verhalten des CRP unterschiedlich. Zum Teil finden sich sehr hohe Werte, z.T. ist das CRP auch bei hoher Krankheitsaktivität nur gering oder sogar gar nicht erhöht. Gar nicht oder nur gering erhöht ist das CRP typischerweise beim ---> systemischen Lupus erythematodes, der ---> Dermatomyositis, dem ---> Sjögren-Syndrom und der ---> Sklerodermie.
Das c-reaktive Protein hat in der Rheumatologie eine zweifache Bedeutung. Zum einen ermöglicht es die Unterscheidung zwischen ---> entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und ---> nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Zum anderen ist es ein sehr wichtiger Laborwert für die Verlaufskontrolle und die Therapiekontrolle. So erkennt man beispielsweise die Wirkung einer ---> langwirksamen antirheumatischen Therapie an einem Abfall des CRP. Umgekehrt deutet ein Anstieg des CRP auf eine unzureichende Krankheitskontrolle durch die laufende Therapie. Das CRP wird sehr schnell und sehr stark durch ---> Cortison beeinflußt. Änderungen des CRP sind deshalb im Hinblick auf die Wirkung von therapeutischen Maßnahmen oder im Hinblick auf die Änderung der Krankheitsaktivität nur aussagekräftig, wenn an einer eventuell bestehenden Cortisontherapie keine Änderungen vorgenommen wurden (z.B. Dosisverringerung oder Dosiserhöhung). Das c-reaktive Protein ist weiterhin sehr bedeutsam in der Erkennung von Infektionen. Gerade bei Erkrankungen, die eher nicht mit einem hohen CRP einhergehen, muß eine plötzliche CRP-Erhöhung immer an eine Infektionskomplikation denken lassen (---> systemischer Lupus erythematodes).
Bei der Kontrolle der Krankheitsaktivität und der Therapiewirkung (Verlaufsmonitoring) kommt es weniger auf die absolute Höhe des CRP an, sondern auf die Änderungen im Verlauf. Ein Patient A mit einer chronischen Polyarthritis und mit einem CRP von 10 mg/dl muß nicht kranker sein als ein Patient B ebenfalls mit einer chronischen Polyarthritis und einem CRP von 5 mg/dl. Vielleicht ist es sogar umgekehrt. Wichtig ist aber, ob bei Patient A unter einer Therapie das CRP auf < 0,5 mg/dl abfällt und niedrig bleibt oder ob es u.U. im weiteren Verlauf wieder zu einem Anstieg kommt. Jeder Patient mit einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung sollte sich deshalb selber im Rahmen des eigenen Krankheits- und Behandlungsmonitoring eine Verlaufsdarstellung seiner CRP-Werte anlegen (entweder als Graphik oder als Tabelle).
Für Ärzte: Das c-reaktive Protein hat ein Molekulargewicht von ca. 105.000 Dalton und wird in der Leber synthetisiert. Es hat eine Halbwertszeit von 20-30 Stunden. Das c-reaktive Protein scheint das Immunsystem auf verschiedene Arten zu beeinflussen, u.a. durch Komplementaktivierung, Beschleunigung der Phagozytose Hemmung der Thrombozytenaggregation und T-Lymphozyten-Stimulation sowie der Freisetzung von Lymphokinen. Nach einem akuten Ereignis kommt es innerhalb von 4 bis 8 Stunden zum Anstieg des CRP über den Normalwert (nephelometrisch gemessen 5 mg/l). Ein erhöhtes CRP ist fast immer mit pathologischen Veränderungen verbunden und besitzt damit einen hohen Stellenwert bei der Diagnose, Verlaufskontrolle und Therapiekontrolle. Die CRP-Bestimmung ist weitgehend unabhängig von Faktoren, welche die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Leukozytenzahl beeinflussen. Dieser Vorteil, verbunden mit dem schnellen Amstieg bzw. raschen Abfall, macht das CRP im Vergleich zu diesen Parametern zu einem empfindlicheren, zuverlässigeren und früheren Indikator entzündlicher und nekrotisierender Prozesse. (Nach: CRP: C-reaktives Protein. Behring Diagnostika).
Letztes update: 10/02/2001
__________________________________________________________
hier auch nochmal einiges rund um fibro etc.: (die erschöpfung ist da ein ganz wichtiger punkt bei....):
http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=13498
und den arzt wechseln............eine superidee.................
drück dir die daumen, das du mal an jemanden mit kompetenz gerät...
alles gute
liebi
