CPS - Chlamydien-induzierte Arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Cluster, 6. Januar 2018.

  1. Cluster

    Cluster Registrierter Benutzer

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    Nach über 2 Jahren wurde nun durch mein Drängen hin auf Elisa Tests eine Chlamydia psittaci Infektion festgestellt. Vermutlich besteht eine Infektion bereits seit 2010 (Leukos erstmals erhöht 12000 u. 2012 17000, CRP, BSG unauffällig).
    Ich bin vor einiger Zeit nach Luxemburg umgezogen wg. meiner Arbeit, irgendwie scheinen hier nur billige Standard CTS Urin Tests durchgeführt zu werden, ich musste viele Tests selbst zahlen.
    Anfangs typische Fibromyalgie Symptome, aktuell kam eine Nebenhodenentzündung, und Gelenk und Knorpelknacken hinzu. Augen seit 2 Jahren dauerentzündet, Rachenentzündung, grauer Belag auf Stimmbändern ...

    Ab 2015 erstmals AB Behandlung Verdacht auf Borreliose Anfangs Grippe Infekt:
    Ende 2015 - Cefuroxim 2x 500mg - 1 Woche
    Ende Juni 2016 - 200mg Doxycylin 10 Tage
    Okt. 2017 - Amoxicillin mit Clavulans 12 Tage
    Dez. 2017 Metronidazol 3x 500mg 12 Tage – Beste Wirkung bisher
    Momentan wieder Doxycylin für 20 Tage

    Das Doxy lässt langsam in der Wirkung nach und ich denke das wird vermutlich nicht ausreichen.

    Chlamydia sp. LPS IgG Positif 9.8 (1 Woche vorher 5.8) Norm < 0.9
    Chlamydia sp. LPS IgA Positif 3.4 (1 Woche vorher 3.0) Norm < 0.9
    Chlamydia pneumoniae IgG 212 UA/mL

    Die Werte sind nun auch etwas angestiegen seit der Doxy Behandlung, ich bin mir also nicht sicher ob das Doxy noch wirkt ...
    Mein HA meinte ich solle nun nach dem Doxy Cipro (ciproxin) nehmen, habe aber nur schlechtes darüber gelesen, übelste NW gerade wenn schon Muskel und ZNS Probleme bestehen ..

    Auf Dauer bringt AB vermutlich auch nicht mehr viel ... was haltet ihr von der pflanzlischen Behandlung nach Buhners?
    http://www.chlamydiapneumoniae.de/pneumoniae/therapie/alternativmedizin/buhners-pflanzliche-therapie

    Hat hier jemand Erfahrung mit CPS und welche Behandlungen würdet ihr vorschlagen?

    L.G.
     
    #1 6. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2018
  2. Elinor

    Elinor Guest

    Hallo Cluster,
    pflanzliche Präparate sind sicher grundsätzlich eine Möglichkeit sowas anzugehen. Ich wäre da allerdings vorsichtig, denn nicht selten sind solche Präparate auch mit Unverträglichkeitsreaktionen verbunden, wodurch das Immunsystem irritiert und ggf. der autoimmune Prozess angeregt wird.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich bei chronisch persistierender Erregerbelastung mit der Mikroimmuntherapie und der BI(G)MED gemacht. Am erfahrendsten ist damit vermutlich Dr. Gilbert Glady in Colmar. Andere Namen von erfahrenen Anwendern/Adressen kannst Du über die MEGEMIT bzw. EBMA Europe bekommen.
    Viel Erfolg und LG, Anni
     
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