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Coxarthrose- jetzt künstliches Hüftgelenk mit 19?

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von isi-tanja, 16. Februar 2015.

  1. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Hallo,

    habe mich hier angemeldet weil ich doch recht verzweilfelt bin.

    Zu meinem Krankheitsverlauf:

    - mit 11 Jahren hatte ich eine Eitrige Coxitis im linken Hüftgelenk, nach mehreren Wochen haben mich die Ärzte Operiert, weil sie sich nicht zu helfen wussten, haben mich aufgemacht, alles gespült und dann ein Antibiotikaschwamm eingelegt und alles wieder zugemacht. Ich bekam sehr hoch dosiertes Antibiotika 4 mal täglich und das über mehrere Wochen intravinös. Es ist dann auch nach langem Kampf letzendlich besser geworden, allerdings war das Hüftgelenk ziehmlich deformiert. Sollte aber alles nicht weiter schlimm sein hieß es.

    - jetzt nach gut 7 Jahren habe ich starke Schmerzen im Hüftgelenk, sodass ich stark Humpel und ich schon beim Aufstehen morgens Schmerzen hatte, ich bin in meinen Bewegungen stark eingeschränkt und bekomme keine Schuhe mehr an geschweige denn Socken. Ich wurde dann von meinem Ortophäden ans Krankenhaus verwiesen und dort wurde ein Arthro-MRT gemacht. Dieses ergab, das mein Hüftkopf aussieht wie ein Pilz und absolut nicht mehr rund ist, die Gelenklippe war stark zerfetzt und der Knochen stark geschädigt und hat an der Hüftpfanne sehr starke Abnutzungen hervorgerufen.
    Letzendlich hatte ich dann eine Hüftspiegelung, in der ich aufgemacht wurde, und der Überschüssige Knochen abgefräst wurde. Danach war ich 6 Wochen krank geschrieben und sollte viel Krankengymnastik bekommen und auch iene Bewegungsschiene. Diese verweigerte mir aber meine Krankenkasse und auch mien Ortophäde wollte mir nicht mehr Krankengymnastik verschreiben als er für richtig hiet. Ich habe mir dann sogar in meiner Not die Krankengymnastik von meinem Hausarzt verschreiben lassen.
    Der Operatör hat sich auch total für die Bewegungsschiene ins Zeug gelegt und richtig Druck gemacht. Ich bekamm dann aber einen Anruf wo sie mir nur sagten. " Sie können uns ja gerne verklagen und berufung einlegen, aber bis Sie das geschafft haben, brauchen Sie die Schiene auch nicht mehr." Also habe ich sehr oft meine Übungen gemacht die mir von der Krankengymnastik gezeigt wurden. Die Beweglichkeit war auch wieder viel besser als vorher. Und die OP schien wunderbar verlaufen zu sein, auch laut der MRT Bilder.



    Jetzt zu meinem Problem:

    Ich habe jetzt nach nur 6 Monaten der OP wieder die gleichen Beschwerden, und Sie werden täglich stärker, meine Beweglichkeit ist auch wieder stark eingeschränkt und die Schmerzen ziehen schon ins Knie. Jetzt war ich wieder bei meinem Arzt im Krankenhaus und er sagt, dass ich im nächsten halben Jahr wieder operiert werden sollte (nochmal die selbe OP) jetzt ist die Frage ob das was bringt, ich denke eher nicht.

    Es hat sich zwar "nur" Narbengewebe gebildet, aber ich denke nicht das das eine längerfristige Lösung ist, zumal er auch klar sagt, dass ich ein künstliches Hüftgelenk nicht länger als 3 Jahre hinauszögern kann.

    1. Habt ihr Erfahrungen mit sowas in so jungem Alter?
    2. Wie sieht es mit der Beweglichkeit und Sport aus?
    3. Was nach der künstlichen Hüfte (1 Hüfte hält 15 Jahre, drei kann man bekommne, dann bin ich erst 65 Jahre alt)
    4. Gibt es auch andere Möglichkeiten?
    5. Wie lange dauert es bis ich wieder arbeiten kann?
     
  2. roco

    roco Guest

    ohne was zu dem med. sagen zu können...

    aber einen antrag auf die bewegungsschiene musst du schriftlich stellen. dann müssen sie dir einen schriftlichen bescheid (zusage oder ablehnung) geben... und damit kann man dann auch was anfangen, widerspruch oder klage.

    du hast dich (meiner meinung nach) mit dem telefonanruf abspeisen lassen, hättest mit einem widerspruch wahrscheinlich doch erfolg gehabt.

    bitte merk dir das für die zukunft. auch die kassen versuchen, soviel wie möglich abzulehnen und wer dann nicht kämpft ...
     
  3. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Isi-Tanja!
    Alles, was einen künstl. Hüftgelenk noch hinauszögern kann, ist gerechtfertig, selbst wenn dir das nur kurzfristig wieder Erleichterung bringt.

    3-6 Monate nach der Op kann man wieder mit Sport weitermachen, es kommt auf die Sportart an, empfohlen wird Radfahren und Sportarten im Wasser, Nordic Walking, Wassergymnastik wird schon während der Reha begonnen.

    Nach den 1. Monaten können auch Sportarten, wie Skifahren, Wandern, Golfen ect. gemacht werden.

    Tabu sind in der Regel Mannschaftssportarten, vorallem wenn man direkten Kontakt zum Gegner hat, das Verletzungsrisiko ist zu groß, daß bei Zusammenstößen und Stürzen die Prothese, bzw der Knochenschaft beschädigt wird.

    Wie sich das in den nächsten Jahren noch entwickelt, weiß keiner, die Lebensdauer der Hüftprothesen hat sich auf jeden Fall schon verlängert.
    Natürlich soll man nicht leichtfertig sagen, ich laß es jetzt gleich machen, jedes Jahr, wo man wartet ist gut, allerdings solltest Du nicht deine ganze Lebensqualtät einbüßen, damit Du die OP jetzt noch 10 J hinausziehen kannst und dafür jetzt einige Jahr im Rollstuhl sitzen, weil Du wegen der Schmerzen nicht mehr laufen kannst.

    Wenn Du arbeitest, dann würde ich an deiner Stelle noch eine Reha beantragen, also alles, was dir Erleichterung bringen kann, in Anspruch nehmen, vorallem, da deine KK sich so unkooperativ zeigt.

    Das kommt natürlich darauf an, was Du arbeitest, wenn Du viel laufen mußt, wird es länger dauern.
    Nach der OP und KH-Aufenthalt wirst Du eine AHB bekommen, die ca 3-4 Wochen dauern wird und dann sieht man, wie es dir geht.

    Das hast Du völlig richtig gemacht, wenn es nicht anderst geht "Not macht erfinderisch".
    Eine Möglichkeit wäre, eine weitere Diagnose, wenn Du zuerst für die Hüfte Phsyio bekommst und Du aber mit dem Knie auch Probleme hast, dann kann die nä SErie mit Verordnungen fürs Knie ausgestellt werden.
     
  4. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Danke Josie für deine Antwort :)

    Das Problem ist aber auch, dass ich halt nicht wirklich Lust habe alle 6 Monate operiert zu werden, zudem ich ja bis ich wieder richtig fit bin auch erstmal ne Zeit ausfalle.
    Ich möchte eigentlich eine längerfristiger Lösung haben, da ich auch fast keine Freizeit mehr habe, da ih nur von Arzt zu Arzt renne, und ich auch in meinem Leben generell nichts planen kann, beispielsweise Urlaub, da ich ja jetzt auch wieder operiert werden muss und somit mir alles frei halten muss. Ich bin in meiner Rotationsbewegung auch nur noch nach innen und außen 10° bewegbar. Auch Autofahren (Kupplung treten) ist echt die Hölle. Und all so Kleinigkeiten. Arbeiten fällt mir zunehmend schwerer ich nehm sehr oft Schmerzmittel. Das finde ich einfach keine Lösung, soit schädige ich mich immer mehr. Auf der Arbeit fällt es mitlerweile jedem auf und alle Fragen mich was los ist, und wieo ich so Humpel. Ich entlaste immer meine linke Hüfte und steh quasie nur noch auf dem rechten Bein, und durch das Humpeln mache ich mich ja auch kaputt, durh die schiefe Haltung...Ich habe halt das Gefühl das ich mehr kaputt mache als zu gewinnen wenn ich so weiter mache.

    Und es klinkt jetzt scheiße, aber ich habe auch Angst um meinen Job, da ich nur einen Befristeten Vertrag habe, und mein Job ist nicht so gewöhnlich und die nächste Stelle wäre mindetstens 300km von hier entfernt....

    Cortison habe ich auch schon bekommen, dass hat auch soweit funktioniert, aber war halt mit vielen Nebenwirkungen verbunden. Aber ständig Schmerzmittel nhemen kann auch nicht sein, dann mach ich meine Leber kaputt..


    Zu meiner Arbeit, eigentlich bin ich relativ Flexibel aber größtenteils Arbeite ich im stehen oder laufen. Also auch mit Hüftschmerzen nicht das beste.
     
  5. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Isi-Tanja!
    Im Prinzip hast Du völlig recht, allerdings hast Du eine Diagnose, die nicht danach fragt, ob man dazu "Lust" hat, Du darfst nicht denken, daß in einem Rheumaforum irgendjemand "Lust" auf die Erkrankung hat.

    Letztendlich ist es so, daß das nur der beh. Orthopäde und Du entscheiden könnt, wie ihr weiter verfahrt.
    Großartige Alternativen gibt es nicht, Du kannst jetzt die Hüft-TEP-OP noch eine zeitlang hinausschieben, lt. deinem Orthopäden, mußt aber aufgrund deiner Einschränkungen dann kl. Op's in Kauf nehmen.

    Ob dein beh. Orthopäde dir jetzt schon eine TEP einsetzt, kannst nur Du bei ihm klären, es könnte sein, daß er sagt, daß die TEP so lange wie irgendwie möglich hinausgeschoben werden soll, eben, wie Du selber ja schon geschrieben hast, wegen der Lebensdauer der künst. Gelenke.
    Ich würde dir auf alle Fälle raten, den Satz: "ich habe keine Lust".............. nicht in den Mund zu nehmen, da die meisten Operateure darauf nicht gut zu sprechen sind, weil es letztendlich darum nicht geht.

    Einschränkungen, Schmerzen usw. darauf kommt es an.
     
  6. Reh

    Reh Jenny

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    Da wo du nicht wohnst...:)
    Hey,
    also ich persönlich kenn mich mit ner künstlichen hüfte nicht so aus, aber ich war ja schon paar mal in sendenhorst, dort hab ich 2 Mädels kennengelernt die auch Arthrose in der Hüfte hatten. Beide 18. Beide sind richtig froh das sie sie OP haben machen lassen, haben wieder viel mehr lebensqualität. Mit der einen hatte ich noch ne weile nach der op kontakt, sie durfte am tag nach der op sofort wieder laufen, hatte zwar Schmerzen aber das ist ja normal, dann war sie wochen zur reha und es ging immer besser. Nach bereits 2-3 Wochen konnte sie schonwieder fast normal laufen. Sie sagte nach der Reha soll sie noch 2 Monate schonen, ihr gehts wirklich gut, obwohl sie sich auch sehr sehr schwer getan hat mit der entscheidung, manchmal saß sie schon im rollstuhl weil sie nicht mehr laufen konnte..und jetz? Jetz kann sie sogar wieder Sport machen und fast normal leben. Und auch bei der anderen, wir haben uns 2 wochen nach ihrer op kennengelernt, sie lief zwar an krücken, aber trotzdem fast normal und auch die schmerzen waren auszuhalten...
    Das ein hüftgelenk nur 15 jahre hält ist ja nur ein richtwert, bei manchen halten sie auch länger..20 jahre oder so..und die medizin entwickelt sich ja auch immer weiter, vlt. haben die sich ja in 15-20 jahren schon so verbessert das die hüften noch länger halten oder es andere Alternativen gibt.
    Aber aller 6 Monate operiert werden zu müssen, ständig wochenlang krank, schmerzen ohne ende..is ja dann auch kein leben und ich denke dann würdest du aufjedenfall wieder lebensqualität zurückgewinnen...Ich mein schlimmer kann es ja nicht werden, es kann nur besser werden:)

    Ich weiß alles leicht gesagt, ich musste mich jetz auch entscheiden ob ich mir mit 18 mein sprunggelenk versteifen lasse...hab mich nun dafür entschieden, weil ich echt kaum noch laufen kann und auch mega schmerzen hab & oft krank geschrieben bin..aber ich denk schon das es mir hilft, auch wenns ein schock und ein anderes leben ist, aber es kann ja nur besser werden..:)

    LG
     
  7. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Danke Reh das hilft mir wirklich viel, es ist aber echt eine sehr schwere Entscheidung, es könnte ja auch nach der Hüftspiegelung besser sein, aber ist schonmal schön zu hören, dass die ihre Entscheidung nicht bereuen. Ich red am besten nochmal mit dem Operatör drüber und auch mit meinem Orthopäden, mal schauen was die dazu sagen.
     
  8. sportblogger

    sportblogger Neues Mitglied

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    Umfassende Zweit- und Drittmeinungen notwendig

    Hallo Isi-Tanja,
    19 Jahre ist in der Tat sehr jung für eine Hüfte-TEP.
    Es gibt aber inzwischen eine Vielzahl von Implantaten, die sehr lange Standzeiten versprechen und zudem nahezu abriebsfrei sind (z.B.: Keramik). Für Deine Entscheidung sind a) Zweit- und Drittmeinungen notwendig und b) solltest Du unbedingt nur in eine Spezial-Klinik gehen, die nahe an 1000 Hüfte-OP herankommen.
    Weitere Informationen findest Du auch in meinem Blog http://endoprothese-und-sport.de sowie auf der gleichnamigen Web-Seite zu unserem Buch 'Mut zur neuen Hüfte!'.
    Nach einer gut verlaufenden OP wirst Du über viele Jahr absolut schmerzfrei und sportlich aktiv sein können.
    Ich selbst habe zwei künstliche Hüftgelenke, laufe Halbmarathon, mache Triathlon, spiele Tennis und Tischtennis, fahre MTB und betreibe im Winter Ski-Langlauf. Meine erste Hüfte versieht trotz des intensiven Sports seit 18 Jahren klaglos ihren Dienst und meine zweite seit nunmehr 7 Jahren. Falls weitere nicht-öffentliche Informationen gewünscht sind, kannst Du mir auch gerne eine eMail senden. Die Adresse findest Du in meinem Blog!
     
  9. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo Tanja,
    ich stimme hier Josie und Sportblogger zu.
    Du solltest dir auf jedenfall noch eine zweite Meinung einholen und die OP in einer Klinik machen lassen, die auf Endoprothetik spezialisiert ist - so wie Sportblogger schon schreibt. Auch ich habe die Erfahrung, dass die Hüften heute schon deutlich länger halten. Ich habe Pat. deren TEP s länger als 15 Jahre drin sind und die keinerlei Probleme mit dieser Hüfte haben. Die meisten der jüngeren Menschen sagen, sie hätten viel eher reagieren sollen, denn die Folgen des Hinkmechanismen sind nicht von der Hand zu weisen. Wie lange dein Heilungsverlauf ist, kann dir keiner ganz genau sagen... ich finde aber, dass du dir, wenn du dich für die Tep entscheidest, genug Zeit nehmen solltest, denn für den Erfolg und die Langlebigkeit der neuen Hüfte ist eine gute Einheilung sehr wichtig. Sport ist kein Problem, wie du schon gelesen hast. Ich würde keine Extremsportarten anstreben, aber alle Sportarten, die nicht nur für gute gesunde Muskeln sorgen, sondern auch noch Spaß bringen, sind möglich.
    Ich wünsche dir eine gute und richtige Entscheidung für dich und deine Lebenssituation
    halt uns gerne auf dem Laufenden
    lieb geknuddelt
    Tusch
     
  10. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Also erstmal danke für die ganzen Antworten, waren sehr hilfreich. Echt keine leichte Entscheidung. Aber ihr habt auch recht, ich mein meine Schonhaltung ist auch nicht gesund und dadurch mach ich mir bestimmt auch viel kaputt. Und durch die Ops alle halbe Jahr komm ich ja auch nie zur Ruhe und gesundheitlich gibt es auch besseres, zumal Narkose. Für mich echt nicht so prickelnd sind. Ich liege meistens noch 3 Stunden im Aufwachraum, da ich so schwach Atme, das sie Angst haben das ich ganz aufhöre... Alles nicht so einfach. Aber schonmal sehr schön zu hören, das eine künstliche Hüfte wohl doch kein direkter Weltuntergang ist ( soll jetzt nicht böse gemeint sein)... Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden ;)
     
  11. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Also hier ein kleines Update, ich habe mir jetzt noch zwei weitere Meinungen eingeholt, und beide Raten mir von der OP ab. Allerdings werde ich ihn trotzdem machen, einfach aus dem Grund das ich so wieder hoffentlich 6-8 Monate Schmerzfrei bin, so die künstliche Hüfte nochmal um die Zeit nach hinten schieben kann, und somit auch 6 Monate Zeit habe mir andere Alternativen zu überlgen. Morgen ist die Voruntersuchung und eine Woche drauf die OP. Mal schauen ob es wirklich etwas bringt. Ich erwarte keine Wunder, aber zumindest für ein paar Monate wieder halbwegs Schmerzfrei zu sein.
     
  12. Chrisbeebs

    Chrisbeebs Registrierter Benutzer

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    Bloß keine op

    Ich kann dir nur wärmstens eine Hüftothese empfehlen mach Physiotherapie und nimm Schmerzmittel bei Bedarf wenn du kannst so,Test du eine Kur in Anspruch nehmen u d Reha-Sport betreiben :)

    Alles Gute
    Christian Siever
     
  13. boehni

    boehni Neues Mitglied

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    Hüftarthroskopie

    Hallo ISI

    Wollte Dir kurz von meiner Tochter berichten.
    Sie ist 16 und wurde am 1.Juli an der linken Hüfte operiert. Sie hat seit 8 Jahren Rheuma und alle Aerzte haben das Rheuma ausgeschlossen an der Hüfte.
    Siehe da nach der OP kam der Bericht das sie eine Synovektomie machen mussten und den Schleimbeutel entfernten, zudem sei alles rot und Entzündlich gewesen:-(

    Sie wurde bei uns in der Schweiz in Zürich operiert und hat jetzt 5 Wochen Krücken insgesamt 6 Wochen.
    Was ich toll finde sie bekommt erst nach 6 Wochen physio zum Muskelaufbau.
    Sie musste ab dem ersten Tag auf den Hometrainer-Velo und bewegen.
    Nun sitzt sie seit 5 Wochen jeden Tag je 20 min auf dem Velo und bewegt die Hüften. Dadurch soll es keine Verklebungen geben und auch keine Vernarbungen die dann wieder blockieren:)

    Es geht ihr super bei ihr wurde auch Knochen abgefeilt und nun klemmt nichts mehr.
    Sie geniesst es sich zu bewegen ohne Schmerzen und sagt sie würde es sofort wieder tun.
    Schonhaltung und keine Bewegung so jung ist untragbar.


    Hoffe es geht Dir besser?

    Grüsse Boehni
     
  14. isi-tanja

    isi-tanja Neues Mitglied

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    Ich möchte hier nochmal kurz berichten was so in der letzten Zeit passiert ist. Auch damit ich anderen vielleicht helfen kann.

    Ich habe die Hüftarthroskopie jetzt nochmal machen lassen. Diesmal habe ich es auch tatsächlich mit Hife meines Vaters geschafft, die Bewegungsschiene zu bekommen. (Da die Krankenkasse diese wieder nicht übernehmen wollte, hat mein Vater mir diese ausgeliehen und zur Verfügung gestellt, desweiteren hat er sich gleichzeitig jeden Tag mit der Krankenkasse angelegt und letzendlich haben wir die Kosten dann 2 Monate nach der OP zurück erstattet bekommen.)

    Nach der OP ging es mir erstmal ganz gut, ich war diesmal wieder viel schneller auf den Beinen als bei der ersten Arthroskopie und danach war ich für 3 Wochen in der Ambulanten Reha. Leider ging es dann wieder stark Berg ab. Mir ging es immer schlechter und jetzt , nach 3 Monaten geht es mir wieder so schlecht dass ich jetzt beschlossen habe wohl doch eine künstliche Hüfte einzusetzen.
    Ich habe immer noch Angst dass meine Entscheidung falsch ist. Zumal ich denke, dass wenn ich die OP jetzt machen lasse ich meinen Festvertrag echt vergessen kann :( (Somit müsste ich einen neuen Beruf erlernen, da mein Job hier nicht vertreten ist)

    Meine Familie sagt, dass ich die OP erst nach dem Festvertrag machen lassen soll, diesen würde ich aber erst in 9 Monaten bekommen, und ich denke nicht, dass ich das schaffen werde. Mein Freund steht da zum Glück echt hinter mir. Aber er bekommt ja auch jeden Tag mit wie schlecht es mir geht.

    Jetzt aber mal zu meinen jetzigen Beschwerden:
    Ich kann nicht mehr richtig laufen und bin stark am Humpeln, weil jeder Schritt stark weh tut.
    Ich habe mir ein Automatik Auto kaufen müssen, weil Kupplung drücken auch unerträglich war.
    Sport oder auch Beispielsweise Fahrrad fahren kann ich auch nicht mehr machen, da auch das Schmerzen verursacht.
    Nachts bekomme ich immer Krämpfe im Bein, sodass ich aufspringen muss um diese zu lockern.
    Anscheinend sind meine Muskelansätze jetzt auch entzündet, da ich so eine starke Dauerbelastung der Muskeln haben, dass diese schon bei Berührung so weh tuen, dass ich wegzucke
    Meine Bewegungsfreiheit ist eigentlich gleich 0, ich kann mir alleine keine Socken anziehen, selbst Beine überschlagen kann ich nicht, da diese Innenrotation schon nicht mehr möglich ist und auch alle anderen Bewegungen sind echt lächerlich.

    Vielleicht findet sich ja doch noch jemand der mich da vieleicht mit Meiner Entscheidung unterstützen kann, oder irgendwelche Erfahrungswerte hat.
    Dann hätte ich noch die Frage ob es irgendwelche Empfohlenen Kliniken für eine Hüft-TEP gibt. Oder sollte ich dies im Krankenhaus machen, wo ich jetzt auch schon die ganze Zeit war?
    Danke schonmal für die Antworten.