1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Cortisonspritze wird nicht durchgeführt / Spondylarthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von LM219, 7. März 2016.

  1. LM219

    LM219 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,

    ich habe schon seid Monaten schmerzen im Knie und Ellbogen, ich selbst weiss es das sich um eine Entzündung der Gelenke handelt. Der Arzt meint, wenn kein Erguss vorhanden ist, kann er auch kein Cortison spritzen? Das knie und mein Ellbogen sind beide dick, aber er sag er kann das nicht machen.
     
  2. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo LM219!
    Wie hat er festgestellt, ob ein Erguß im Gelenk ist?

    Ich glaube nicht, daß die Voraussetzung für eine Spritze ein Erguß ist, Cortison wird auch bei degenerativen Erkrankungen, zb. Arthrose direkt ins Gelenk gespritzt und auch da ist nicht immer ein Erguß vorhanden.

    Allerdings ist es schwierig, wenn mehrere Gelenke betroffen sind, weil der Einsatz von Cortison Pro Gelenk nicht mehr als 4 Anwendungen/Jahr erfolgen sollten und soviel ich weiß, erhöht sich das nicht, wenn mehrere Gelenke betroffen sind.
    Welcher Arzt hat das denn zu dir gesagt, der Rheumatologe?

    Wie sieht es mit Entzündungshemmern wie Ibu oder Voltaren aus?
     
  3. LM219

    LM219 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Also als erstes hat er mit seiner Hand mein knie angefasst und mir sagt, da sei kein Erguss vorhanden, daraufhin habe ich ihm gesagt, wieso es dick ist und schmerzt. Dann hat er gemeint machen wir ein Ultraschall und da zeigte sich auch keine Entzündung. Dann meint er, daß es sich nicht lohnt Cortison zuspritzen!
     
  4. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo LM219!
    Im Ultraschall hätte er einen Erguß gesehen.
    Wenn mehrere Gelenke betroffen sind und er der Meinung ist, daß die Entzündung nicht hochakut ist, dann wäre Cortison oral hilfreich
     
  5. LM219

    LM219 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Oral habe ich auch genommen, aber wenn ich reduziere, kommen die Schmerzen wieder...
    Wäre es nicht in meinem Fall angebracht, das er mir eine Spritze gibt?
    Immer wenn ich das ihm sage, meint er ich möchte nur eine Spritze, dann sage ich ihm am besten will ich nichts!
    Aber die Diskussion bringt ehh nichts!
     
  6. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo LM219!
    Wie gesagt, wenn 1 Gelenk betroffen wäre und hoch entzündlich, mit Erguß etc (wobei der Erguß m.M. nach nicht unbedingt Voraussetzung ist), dann wäre die Spritze eine Alternative, bei mehreren Gelenken ist das schwierig, weil die Höchstdosis dann schnell überschritten ist und Cortison hat eben auch seine Nebenwirkungen.

    Dann brauchst ?Du vermutlich eine konstante Dosis z.b 5mg.

    Was bekommst Du denn für eine Basis
     
  7. LM219

    LM219 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Es sind zwei Gelenke betroffen. Knie und Ellbogen!
    Wieviel mg wird überhaupt gespritzt? Und hilft die cortisonspritze auch, wenn die gelenkinnenhaut verdickt ist?

    Als Basis bekomme ich mtx und leflunomid. Leflunomid nehme ich seid kurzem, muss noch auf die Wirkung warten!
     
  8. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo LM218!
    die Injektionslösungen gibt es in unterschiedlicher Stärke, von 4mg/8mg bis zu 500mg.
    Ins Gelenk werden in der Regel 4mg oder 8mg gespritzt, aber das ist eben Aufgabe des Rheumatologen.

    die verdickte Gelenkinnenhaut ist ja häufig eine Folge von entz. Prozessen, deshalb denke ich schon, daß es auch da hilfreich ist, aber mit Sicherheit kann ich das nicht sagen.

    Das wird mit ein Grund sein, warum er kein Cortison jetzt spritzen will, ihm geht es jetzt um die Wirkung von Leflunomid, wirkt es, oder nicht, wenn er jetzt Cortison spritzt, dann verschleiert das alles.
    Zumindest kenne ich das von meinem Rheumatologen so, daß er in dieser Phase es garnicht gerne sieht, wenn Cortison zusätzlich zum Einsatz kommt.
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.414
    Zustimmungen:
    235
    Ort:
    Köln
    Hi,
    Frag doch bitte deinen Rheumatologen beim nächsten Mal ob er dir eine Szintigraphie aufschreiben kann. Dabei wird eine Substanz gespritzt die sich innerhalb von ca. 2-3 Std. an entzündeten Stellen sehen läßt. Alles zusammen dauert die Untersuchung bis zu 5 Std. mit Pausen und Wartezeit.
    Der Radiologe gibt danach eine Empfehlung für eine RSO (Radiosynoviorthese) falls erfoderlich. Manchmal sind Entzündungen etwas versteckt und nicht immer gleich ersichtlich.

    Bei mir akut das linke Handgelenk, ausser Schmerzen ist es überwärmt aber nicht geschwollen. Im Ultraschall sieht man nur einen kleinen Erguß weit innen. In der Szinti aber war das großflächig eindeutig zu sehen.

    Gruß Kukana
     
  10. LM219

    LM219 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Der Rheumatologe will abwarten ob leflunomid wirkt, danach schaut man weiter. Aber eine Frage habe ich, geht mit einer basismedikament die vorhandene entzündungen auch weg oder ist dies nur mit Cortison möglich?
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.414
    Zustimmungen:
    235
    Ort:
    Köln
    Das kann man nicht eindeutig beantworten, bei dem einen ja bei dem nächsten erst später, und bei anderen nicht.

    LG Kukana