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Cortison und Methotrexat

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Ellen1, 13. Februar 2014.

  1. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Hallo an Alle,

    hatte gestern schon mal kurz geschrieben. Seitdem ich nun die Diagnose Psoriasisarthritis bekommen habe, tauchen bei mir immer wieder Fragen auf.
    Nehme seit zwei Tagen nun Cortison 5mg , die Rheumatologin sagte, ich werde schnell Besserung merken, bislang merke ich keine Besserung im Fuß.Ich humpel so durch die Gegend. Wie schnell hat bei Euch das Cortison gewirkt?Ich soll das ja nur 5 Tage nehmen und dann soll ich mit dem
    Methotrexat anfangen.
    Außerdem habe ich große Angst vor dieser Übelkeit( bin da ein wenig panisch:))
    Habt ihr gute Erfahrungen mit Globuli gegen Übelkeit gemacht?



    Viele Grüße
    Ellen

    Da fällt mir noch ein: das Cortison muss ich doch bestimmt länger nehmen als 5 Tage oder?
     
    #1 13. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2014
  2. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    hm,vielleicht sind für deinen fuß die 5 mg zu wenig.

    im schub bekommen viele ein vielfaches.
    würde sie, wenn sich das in den nächsten tagen nicht ändert, nochmal ansprechen.

    was das mtx betrifft, gibt es wohl verschiedene sachen, einige schwören auf ananassaft am mtx tag, andere auf die brechnuss ( nux vomica)
    andere verschlafen die übelkeit, weil sie die spritze abends nehmen.

    da hilft wohl nur ausprobieren:)

    vielleicht hast du ja auch gar keine übelkeit :)

    daumen drück und gute besserung
     
  3. frieda89

    frieda89 Neues Mitglied

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    5 mg ist viel zu wenig...ich hab in guten cortison zeiten 50-30mg genommen...5 mg sind jetzt meine erhaltungsdosis.....bei 5 mg merkt man auch keine Besserung würde ich sagen....das ist so gut wie nix....und wegen mtx Übelkeit...ich hatte sie 1 jahr lang...und da half nix...weder die dosis reduzieren noch tees oder so...und es war nicht nur Übelkeit...sondern man hat sich elendig gefühlt...und bin ich keiner der von nw geplagt ist...ich Vertrage immer alles gut...
     
  4. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Das macht mir ja auch so viel Mut, diese möglichen NW vom MTX:rolleyes::rolleyes:. Will nächste Woche anfangen...:confused:
    Wegen dem Cortison; ich bin mit 20 mg eingestiegen und es hat tatsächlich einige Zeit gebraucht, bis ich eine Verbesserung der Schmerzsymptomatik gespürt habe. Cortison ist ja im engeren Sinne kein Schmerzmittel, sondern soll entzündungshemmend wirken. Jetzt mit 5 mg/2,5 mg im täglichen Wechsel ist es noch ok, war aber auch schon besser mit höherer Dosis. Trotzdem brauch ich nicht so viel Schmerzmittel (nehm Arcoxia90).

    Denke aber auch, dass 5 mg für den Anfang viel zu wenig sind.

    Und jetzt hätte ich gerne mal positive Meldungen bezüglich der NW vom MTX. Ellen, ich und die vielen anderen MTX-Neulinge müssen ja mit Optimismus an die Sache rangehen......also, wer merkt gar nichts bzw. nicht viel? Ach ja, MCP-Tropfen.....wann ist der beste Zeitpunkt die einzunehmen? Ich hab Metex-Fertigspritzen.
     
  5. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Ich muss ja dann am Montag mit dem MTX anfangen und habe solche Angst davor...
    Würde das am liebsten gar nicht nehmen, aber die Vernunft wird wohl siegen.
    Ein paar positive Erfahrungen wären natürlich auch hilfreich:vb_redface:.
    Soll ich mir bei der Hausärztin vor ab schon mal Paspertin holen?
     
  6. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Kann vielleicht was indirekt positives berichten. Ich arbeite in einer Uniklinik, manchmal muss ich viel im klinikeigenen Diagnostikprogramm rumsuchen, um gewissen Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei finde ich auch Patienten, die RA, PsA o.ä. haben. Sagen wir mal 8 von 10 vertragen MTX in Kombi mit Humira o.ä und auch mit Cortison problemlos. Sowas baut mich dann natürlich auf.:). Das MTX kein Bonbon ist, schon klar...trotzdem wären ein paar Meldungen der positiveren Art bezüglich des MTX für den Anfang wirklich von Vorteil.

    @Ellen, denke, es wird kein Schaden sein, wenn man auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Ich hab MCP und Vomex daheim (letzteres hab ich noch von meinem ekelhaften Magen-Darm-Infekt vor 4 Monaten hier liegen). Hilft mir gut, macht aber ziemlich müde. MCP bzw. Paspertin tut das nicht. Ich soll MTX zunächst nicht am Wochenende spritzen, damit ich im Fall der Fälle die Möglichkeit habe, beim HA oder Rheumatologen vorstellig zu werden. Dienstag abend gehts dann los.....boah, hab ich einen Respekt davor....aber wie du schon sagtest, die Vernunft siegt.

    Netterweise fangen meine Finger- und Zehennägel jetzt mit der PSO an (Ölflecken und Tüpfel).....immer wieder diese kleinen Freuden des Alltags....:rolleyes::rolleyes::rolleyes:.
     
  7. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Ich weiß jetzt schon , dass ich nur in meinen Körper rein horchen werde...
    Sind Spritzen oder Tbl. verträglicher?
     
  8. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Wir denken jetzt mal beide ganz optimistisch, nicht wahr;);). Ich habe Spritzen, weil ich noch eine chronische atrophische Gastritis habe, d. h. Magenschleimhaut kaum noch "vorhanden". Wollte einfach zur Schilddrüsentablette, Cortison, Arcoxia (ab und zu) sowie Vit. D nicht noch mehr meinem geschädigten Magen zumuten. Man sagt aber, Spritzen seien verträglicher....wobei, ist alles individuell.
     
  9. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Als ich am Dienstag bei der Rheumatologin war, ging alles so schnell.
    Ich meine sie hätte gesagt, ich soll Tabletten nehmen, da drei Gelenke betroffen sind. Mein Fuß behindert mich doch gerade sehr, irgendwas muss ich tun.
    Vorher war ich beim Orthopäden, der hat mir Rantudil verschrieben(Schmerzmittel).
    Das war so angenehm, wenn man mal wieder normal gehen kann.
    Dir alles Gute!Wir können uns ja austauschen.
     
  10. bina09

    bina09 Neues Mitglied

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    Als ich mit Cortison anfing bekam ich 50 mg und merkte die erste Besserung nach 2 Stunden. Aber das war auch dringend nötig, da es bei mir extremste Kopfschmerzen waren und mein Kopf sonst geplatzt wäre. Jetzt bin ich auch bei 5mg. Denke du bräuchtest auch etwas mehr am Anfang, damit du schnell was merkst.
     
  11. Biggi67

    Biggi67 Neues Mitglied

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    Ich habe auch mit 15 mg MTX in Tablettenform, 5 mg Kortison und 5 mg Folsäure angefangen. Dies hat aber keine nennenswerte erfolge gezeigt, Enzündungswerte waren zwar leicht rückläufig aber nicht wirklich viel. Also bin ich nun bei 25 mg MTX Injektionslösung, 10 mg Kortison und 5 mg Folsäure. Mit dieser Kombi hatte ich das erste mal seit wirklich langer Zeit am nächsten Tag keine Schmerzen in den Füßen, habe zwei Tage fast getanzt:D vor Freude. He, he, he, meine Familie war schon fast etwas genervt deswegen:p.

    Meine Bedenken wegen MTX und Co waren auch sehr stark aber hier beim lesen der Beiträge und bei Fragestellungen meinerseits, hat man mir schnell die Angst genommen. Probieren geht eben über Studieren und für unverträglichkeit ist nun mal auch der Arzt gefragt das Er bei solchen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall oder Kreislauf reagiert. Meiner hat dies getan deshalb nun MTX als Injektion.

    Also ich würde sagen jeder entscheidet für sich alleine aber wenn man nur noch von Schmerzen gequält wird fällt einem diese entscheidung um einiges leichter...........mir ging es jedenfalls so.

    In diesem Sinne

    Lg Biggi
     
  12. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Danke Biggi für diesen Beitrag :):)
     
  13. frieda89

    frieda89 Neues Mitglied

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    Ich hab die Erfahrung gemacht, sich nicht vorher hier über nw und so zu informieren...das hab ich zuanfang immer gemacht...aber aber dann macht man sich zu sehr verrückt...wenn ich jetzt neue Medikamente bekommen habe, habe ich mir gar nicht mehr die nw und Erfahrungen durchgelesen ;-)...
     
  14. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo zusammen, ich denke nicht das dieses Medikament so schnell greifen wird.
    Gib dir mal noch etwas mehr Zeit dafür, denke ich mal.
    Globuli, schön und gut, aber bitte mit dem Rheumatologen absprechen.
    Ich selbst habe sie auch genommen bin leider nicht damit klargekommen.

    Aber es gibt ja andere Allternativen, denke vieleicht darrüber nach.
    Letzentlich musst du es für dich allein entscheiden.



    Es ist schön zu leben,
    weil Leben Anfangen ist,
    immer, in jedem Augenblick.

    Cesare Pavese
     
  15. BlaueBlume

    BlaueBlume Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich schließe mich den Optimisten an. ich nehme nun seit 8 Monaten MTX in Tabletten und habe überhaupt keine Nebenwirkungen. Mir geht es viel besser, die Entzündung ist gestoppt.

    Lasst euch nicht bange machen! Medikamente sind keine Bonbons, sie können aber die Krankheit aufhalten.

    Und auch Bonbons haben Nebenwirkungen: Übergewicht, Karies, Diabetes...

    Die Dosis macht das Gift, bei Süßigkeiten genau wie bei Arznei!
     
  16. RoteZora1012

    RoteZora1012 Mitglied

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    Hallo alle miteinander,

    also, lass euch wirklich nicht verrückt machen....man kann soo viel lesen, aber jeder ist halt anders.

    Ich nehme MTX (15 mg/ in Tablettenform) seit Nov. 2013 - Ich nehme sie abends und habe selten Nebenwirkungen. Meine Beobachtung ist, wenn mein Tag stressig war, bekomme ich schon mal leichte Übelkeit und leichtes Herzrasen oder so eine innere Unruhe. Wenn der Tag OK war, habe ich auch kaum bis gar keine Nebenwirkungen.
    Einmal habe ich die Tabletten morgens genommen und das war nicht so toll, wir war leicht übel, ich war fahrig und voll unkonzentriert, was dann wieder Stress auslöte, weil alles nicht so klappte wie ich wollte.....
    So muss man vielleicht wirklich ein wenig ausprobieren, wie es einem am besten geht.

    Von der Wirkung vom MTX bin ich allerdings noch nicht so ganz überzeugt....weil ich immer noch Cortison nehmen muss...

    Meine Einstiegsdosis Cortison war 20 mg - wöchentlich um 5 mg runter dosiert - bis auf null, das ging leider gar nicht...
    Also wieder angefangen mit 15 mg, in 2,5 mg Schritten runter und meine Erhaltungsdosis ist nun 7,5 mg....
    Zudem brauche ich noch Schmerzmittel....

    Ich hatte mir ein wenig mehr vom MTX versprochen....wenn ich MTX, Cortison und Schmerzmittel nhemen muss....
    Denn so war es auch als ich nur Cortison genommen habe.....mein Rheumadoc. sagt allerdings ich muss Geduld haben....(Geduld ist nicht gerade mein zweiter Vorname ;)).
    Meine Blutwerte sind allerdings durch die Bank weg, viel besser....ist vielleicht ein gutes Zeichen.

    Alles in Allem, habe ich mich auch vorher viel zu sehr verrückt gemacht, von wegen "Nebenwirkungen" - Ich hab Glück und es klappt recht gut bei mir.
    Drücke die Daumen, dass es euch auch recht gut damit geht - und wünsche euch die nötige Geduld.
     
  17. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Hallo RoteZora1022,

    Danke für deinen Beitrag.
    Es ist manchmal nicht so einfach sich nicht verrückt zu machen, aber dein Beitrag ist da sehr hilfreich.
    Ich fange ja nun morgen Abend mit dem MTX an...:eek:
    Alles Gute für Dich...

    Ellen
     
  18. Björk

    Björk Mitglied

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    "Einschmeißen" und abwarten, so habe ich es mit MTX gemacht.

    Ich war froh, dass es solche Medikamente inzwischen gibt und wieder schmerzlos sein, war für mich ein wichtiges Ziel - das habe ich erreicht:)

    Allerdings hat es gedauert, ich habe gerade nochmal im meinen Rheumapass geschaut, angefangen habe ich Anfang Mai 2012 - ganz Beschwerdefrei war ich dann ab Oktober 2012. Inzwischen würde das MTX reduziert und nun soll auch das Cortison von 5mg reduziert werden.

    Vertragen habe ich es von Anfang an gut, aber ich weiß auch aus der Klinik, dass es Patienten gibt, die es nicht so gut vertragen oder es nicht so gut wirkt, das findet man nur raus, wenn man es mal nimmt. Es gibt aber noch viele andere Medikamente, die dann eventl. eingesetzt werden können.

    Ich glaube, eine positive Einstellung macht es einfacher, wobei ich auch erst mal ein paar Tränen geweint habe, als ich die Diagnose bekommen habe.

    Also - positives Denken verzaubert - sollte es Problem geben, werden die gelöst - aber erst wenn sie da sind.

    Liebe Grüße
    Björk