1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Cortison und immer noch Fieber

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von jennfer-vanessa, 10. September 2015.

  1. Hallo,

    ich bin wegen ein Schub von 7mg auf 25mg Prednisolon am Dienstag hochgegangen. Nehme sonst noch seit ca. 1 Jahr MTX 15mg.
    Am Dienstag hatte den eindruck ,durch das Prednisolon würde es mir besser gehen. Mit Gelenkschmerzen ist es auch jetzt schon besser. Allerdings stellte sich jetzt heute Nacht Fieber wieder ein und Lymphknoten ist auch größer geworden .Bin ich nur zu ungeduldig oder ist es nur zu niedrig oder was anderes dazu?
    Muss aber dazu sagen das bei mir die Schübe hauptsächlich durch B-Symptomatik äußern und sichare Gefäßentzündungen die ich jetzt auch habe.

    Jenny
     
  2. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    Hallo Jenny und Kati,

    vor dem Cortison hatte ich ein ganzes Jahr lang Fieber, morgens 38,5 C und abends mindestens 39,5 C, dazu die ganze Palette meinerrheumatischer Symptome.
    Die Ärzte haben damals "Bakterien" oder andere Ursachen ausgeschlossen.
    Erst mit 40mg Cortison von der Uni-Klinik/Abteilung Rheumatologie ging es weg.

    Jedes Rheuma ist anders, jeder reagiert anders, jeder weiß seine Symptome anders einzuschätzen, jeder Rheumatologe überlässt die Dosierung seinen Patienten anders.

    Ich würde höchstens einen Tag um wenige mg erhöhen. Wenn es nicht wirkt, würde ich den Hausarzt ansprechen. So ist es bei mir. Wie es für andere richtig ist :confused:, da bin ich nicht der Bestimmer.

    Gute Besserung, Jenny,
    liebe Grüße
    Clara
     
  3. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    Danke, Kati,

    da wäre ich nie drauf gekommen. Ich habe auch erst seit 60 Jahren Rheuma. ;)

    Liebe Grüße
    Clara
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.619
    Zustimmungen:
    99
    Hallo Jenny,

    ich kenne Schübe auch mit Fieber bei meiner Kollagenose. Hattest du das Fieber auch schon, bevor du das Cortison erhöht hast?

    Bei mir kann das schon mal zwei, drei Tage dauern bis es durch die Cortisonerhöhung richtig besser wird.
     
  5. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    off topic

    Danke, das ist ein Vorteil bei Kollagenosen, äußerlich bleibt man jung, frisch und rotbackig. :D
     
  6. hallo,
    Fieber hatte ich schon bevor ich das Cortison erhöht hatte. Ich war auch bevor ich erhöht hatte, am Montag beim Arzt gewesen, wo eine Blutuntersuchung gemacht wurde.
    Wie schon geschrieben, bei mir haben die Schübe sich schon immer hauptsächlich durch B-Symptomatik geäußert.
    Was aber auch jetzt nicht wirklich ausschließt, das ich mir jetzt was infektiöse zusätzlich eingefangen habe.
    Mit Diagnose ist das auch so ein Thema für sich, erst hieß es Kollagenose, aber dann wieder in zweifel gezogen worden und als letzte Diagnose steht Panarteriitis Nodosa.
    War aber außer ein leichter Schub mal, seit 1 Jahr Schubfrei gewesen.

    LG
    Jenny
     
  7. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    Hallo Jenny,

    Das reicht doch auch ;). Muss doch nicht immer SLE sein.

    LG
    Clara
     
  8. So war das auch nicht gemeint. Das ich gerne noch was dazu hätte. Ich glaube nur eben die Diagnose PAN nicht. Vieles passt eben nicht dazu. Von Kapillarmikroskopie(eindeutig Kollagenose), Schmetterlingserythem mal gehabt und auch das ich 5 Jahr unbehandelt damit überlebt habe. Was bei einer PAN nur bei 20% Statistik liegt
    Ähnliche könnte ich aber aufführen was dafür spricht, aber gegen SLE.
    Das alles ging über mehre Jahre, verschiede Ärzte, Kliniken, Unikliniken. Mal hieß es eben so mal so
    Mir und mein jetzigen behandeln Arzt, war es relativ Egal gewesen ,so lange die Therapie greift. Nur jetzt wo ich den Schub habe evtl. das MTX nicht mehr richtig wirk, wäre das evtl schon wichtig welches Medikament am besten geeignet wäre,wenn eine Änderung erfolgen soll
    Ich hasse das Thema, und möchte ungern das genau das wieder von den Ärzten Thema wird, was liegt genauso vor?
    Das hatte ich Jahrelang und eigentlich sind immer mehr fragen durch die Untersuchungen entstanden als gelöst wurde.
    Und ich zufrieden damit war das ich ein Arzt gefunden habe der die ? bei den Diagnosen so akzeptiert hat und die Therapie überhaupt angefangen hat, wo ich nicht mehr konnte mit ständig Fieber und war nur noch Haut und Knochen. War ja das MTX was auch gut half und ich auch gut vertrage. Zwangsläufig wird aber das in 2 Monaten sowieso auf mich zukommen, weil ich dann wieder mal zu einer Rheumatologin soll.Ich hab durch die ganze Diagnostik hin und her eine Macke davon getragen und möchte es nicht wieder haben.
    LG
    Jenny
     
  9. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    Hi Jenny,

    zu MTX kann ich dir gar nichts sagen, habe ich noch nie bekommen.

    Es gibt bei den Kollagenosen auch das Overlap-Syndrom. Kollagenose plus was anderes, oftmals bei Mischkollagenose. Die ist aber durch die RNP-AKs eindeutig bestimmt. Beim SLE wollen die Ärzte heute oft die Anti-dsDNA haben. Andernfalls bleiben sie gern bei "allerbestenfalls undifferenzierte Kollagenose". Dasselbe gilt für die anderen Kollagenosen. Du brauchst eindeutige Symptome und AKs. Zur Behandlung muss dann noch dies und jenes im Blut auf deutliche Aktivität hinweisen. Sekundär kann man dann noch Vaskulitis usw. haben. Und wie das so ist, unter wirksamen Medikamenten hat man dann dieses Blutbild nicht mehr so ausgeprägt und man soll sich als "ist nix" fühlen. Muahh. Ich probiere es ja gerne aus, aber nur bis zu einer Grenze sonstz krieg ich Panik.

    Mit "das reicht doch auch" wollte ich dich nicht veräppeln. Ich meinte: "das ist doch schlimm und keinesfalls weniger schlimm als..."
    Mann eh, Frau, ich hoffe, dass dein Fieber und die Symptomatik bald verschwindet.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  10. Aber erst mal das wichtigste. Fieber habe ich zum Glück nicht mehr. Hoffe es bleibt so.
    Ich hatte es auch nicht so verstanden das du mich veräppelst ;) . Es ist eben kompliziert,es haben sich dazu eben einige die Zähne ausgebissen. Mein Hämatologe sagte auch mal das er ehr bei mir von einer Mischkollagenose ausgeht. Ja ANA sind mal negativ mal Positive, Differenzierung ergab aber nie was. C3 war vor Therapie aber erniedrigt.
    Dann hab es es noch MRT und Biopsien, ja super Gefäße entzündet, Autoimmun aber nicht wirklich sicher einzuordnen.
    Ich selber wurde schon am ehesten in Richtung gehen Kollagenose(schon wegen verlauf) mit evtl Sekundär Vaskultis dazu.
    Dazukommt noch das durch die Erkrankung AK gegen Gerinnungsfaktoren beim Schub bilden.Nur das ist auch keiner Erkrankung wirklich zu, zu Ordnen. Beides betroffen endogene und exogene Gerinnung was mein Hämatologe ein bisschen kurios fand,weil beides nichts mit einander zu tun hat. Also Irgendwas da stört. Rheumatologen sahen keinen zusammenhang mit der Systemische Erkrankung, Hämatologe schon. Allerdings erzähle Rheumatologe ein ziemlichen blödsinn dazu, wollte mir ein Vit K mangel als Ursache verkaufen, nur 1 lag der nicht vor und 2. waren Gerinnungsfaktoren betroffen die vit K unabhängig sind, da hat wohl mal einer im Studium nicht aufgepasst.
    Ach ich wäre nur lieber unkomplizierter. Alles immer eindeutig.
    Es wird von Ärztlicher Seite so oft blöd mit umgegangen. Verstehen oft wenig von den Befunden, weil nicht deren Fachbereich ist, aber alles schon miteinander zu tun hat.
     
    #10 11. September 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. September 2015
  11. O-häsin

    O-häsin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2012
    Beiträge:
    386
    Zustimmungen:
    54
    Nur zur Ergänzung: Entzündung und Gerinnung liegen bei rheumatischen Erkrankung (RA oder Lupus oder GPA usw.) nicht weit auseinander. Es gibt im Schub einen Zusammenhang von Entzündungsreaktionen und Gerinnungssystem als Abwehrmechanismus des Körpers und damit auch ein erhöhtes Thromboserisiko. Das haben Studien ergeben.
    LG
     
  12. Hallo,
    nur ich habe kein erhöhtes Thrombosrisiko, sonder Koagulopathie, erhöhte Blutungsneigung. Es sind bei mir Gerinnungfaktor 12 und 8 erniedrigt,das ist der Gerinnungsfaktor der bei Blutern fehlt, bei mir ist der aber nur erniedrigt. Darf dadurch auch keine Medikamente nehmen wie ASS oder Heparin. Bei OPs oder stärkere Verletzung müsste ich dann Tranexamsäure oder Desmopressin bekommen.
    Aber sonst nur regelmäßig kontrolliert werden und vielleicht mal auspassen nicht überall blaue Flecken zu bekommen :rolleyes:.


    Ich fand dazu auch die aussage von Uni Rheumatologe schade. Bei Rheuma kann nur als Ursache für Gerinningstörung ein APS sein und das hätte ich nicht. Daher nichts mit einander zu tun und Thema war erledigt.

    LG
    Jenny
     
  13. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.157
    Zustimmungen:
    2
    Na toll. Bei Rheuma kann man nur was rheumatisches haben. Das nenne ich Elfenbeinturm. :rolleyes:
     
  14. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.619
    Zustimmungen:
    99
    Nur was rheumatisches bei Rheuma, oweh und ich hab neben den rheumatischen Beschwerden und Beteiligungen aber doch noch ganz andere Baustellen und Krankheiten. Das wäre echt schlimm, wenn die nicht beachtet werden. :eek:
     
  15. Juditha

    Juditha Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    14. September 2014
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Hallo O-häsin,
    heißt das, wenn ich zu meiner Hausärztin gehe und sage, mir schmerzt meine linke Wade, also ich habe das Gefühl einer Durchblutungsstörung, (also tagelanges Zucken und Kribbeln) und sie mir dann Stützstrümpfe verschreibt, ist das Thema damit erledigt oder wäre jetzt in diesem Fall mal eine Untersuchung der Durchblutung angebracht gewesen?? Habe RA.