cortison-resistenz...schon mal gehört?

Marie2

nobody is perfect ;)
hallo,

ich möchte noch einmal auf das thema cortison-resistenz
zu sprechen kommen.
ausser einem eigenen hinweis dazu gibt es in diesem forum wohl
nichts weiter. das stichwort resistenz in der startseiten-suche bringt dazu auch nichts.

im internet gibt es nur dürftige infos, und was interessant wäre,
ist nur mit passwort oder gegen bares zu bekommen.
warum sollten patienten es auch leicht haben.....?

nun zu meinen gedanken.......es gibt cortison-resistenz.
die ursache ist noch nicht geklärt, soviel habe ich gelesen.
angenommen, jemand mit beschwerden/schmerzen bekommt
cortison verschrieben - und es wirkt nicht.....dann heisst es,
sie haben nichts entzündliches. dabei liegt u.u. eine resistenz vor.
und diese armen menschen werden dann u.u. und zb mit der
diagnose fibro entlassen, da cortison nicht hilft......
ich habe bisher noch von keinem arzt dazu etwas gehört.
aber es beschäftigt mich, und nun möchte ich dies gern hier
ansprechen.

wer dazu infos hat, es wäre toll diese einzustellen.......!
es gibt hier........
Erworbene Cortisonresistenz
Erworbene Cortisonresistenz

offensichtlich etwas zu dem thema, leider komme ich nicht ran,
*räusper*....liebe lilly ;)

vielen dank fürs interesse, marie

 
Liebe Marie,

dies fand ich zu Deiner Frage:

Vit D bei Cortison-resistenz
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=494&type=0

Zitat;
Theophyllin werde doppelt so schnell ausgeschieden und viele Raucher zeigten eine „Cortisonresistenz“. Kürzlich wurde berichtet, dass aktives Zigarettenrauchen auch die Wirksamkeit von inhaliertem topischen Corticosteroiden bei mildem Asthma verschlechtert1

unter
http://www.aeksh.de/SHAE/2006/200601/h061058a.html

zu finden.

Mehr habe ich im Moment nicht.
Liebe Grüße
Colana
 
vielen dank, colana,

das sind die mageren ergebnisse aus google,
die hatte ich natürlich gesehen ;)

vielleicht kommt noch mehr........

lieben gruss marie
 
hallo marie,

bitte hier deine antwort :D

Erworbene Cortisonresistenz

Gelegentlich scheinen Corticoide keine Wirkung zu haben, selbst bei Erkrankungen, bei denen sonst zuverlässig eine prompte Reaktion gesehen wird. Es stellt sich dann die Frage der Corticoidunwirksamkeit bzw. der „Cortisonresistenz“.

UrsachenMan unterscheidet eine:
- genetisch bedingte Corticoidresistenz (extrem selten),
- erworbene Corticoidresistenz.

Zu dem Syndrom der erworbenen Glucocorticoidresistenz können führen:
- „Downregulation“ der Rezeptoren nach hoher Corticoiddosierung (Sanden u. Mitarb. 2000),
- Einsatz von Rezeptorantagonisten (z.B. RU 486),
- Corticoidresistenz bei Krankheitsbildern wie: Asthma bronchiale (Kogosova u. Mitarb. 1995; Lane u. Lee 1997; Szefler 1989), rheumatoide Arthritis, AIDS.


DiagnostikDie erworbene Corticoidresistenz wirft mehrere Fragen auf:
- Stimmt die Diagnose?
- Stimmt die Dosierung?
- Stimmt die Compliance?
- Besteht eine Arzneimittelinteraktion?
- Besteht eine Rezeptorstörung?
- Besteht eine Resistenz z.B. bei Asthma bronchiale, aktiver rheumatoider Arthritis oder AIDS?

TherapieEine komplette Resistenz ist nicht mit dem Leben vereinbar. Eine höhere Corticoiddosierung und Elimination der Ursache der Cortisonresistenz bieten sich an.

FazitDie genetische Corticoidresistenz spielt in praxi keine Rolle. Erworbene Resistenzen sind durch Erhöhung der Corticoiddosis behandelbar.

NachtragUmgekehrt könnte – theoretisch – eine erhöhte Rezeptorzahl bei normalem Plasmacortisol zu dem Bild eines Cushing-Syndroms führen. Ein solches Krankheitsbild wurde kürzlich von Newfield u. Mitarb. (2000) beschrieben.

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