Cortison Reduzieren

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von löwe46, 12. Februar 2017.

  1. löwe46

    löwe46 Registrierter Benutzer

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    Hallo

    Habe ja schon mal geschrieben das ich Januar 2016 bis Dezember 2016 Cortison genommen habe . Anfang 25mg bis zum Schluss auf1,25mg.

    dann 6 Wochen ohne Cortison und nun wieder diese schmerzen, habe nun wieder 5 mg Cortison genommen, möchte aber ganz schnell wieder runter,
    dachte mir so alle 2 tage um 1,25 mg zu reduzieren, bis ich auf 1,25 mg als Dauer- Einnahme stehen bleibe.

    ist das zu schnell oder ist das machbar.

    Habe erst in ein paar Wochen Termin beim Arzt.....
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Löwe!
    Das kann man nicht so einfach beantworten, 5mg sind ja nicht gerade viel und es kann sein, daß das im Akutfall jetzt sogar zu wenig ist und Du deine Schmerzen nicht los wirst.
    Reduzieren würde ich auf alle Fälle erst, wenn die Schmerzen wesentlich besser sind, egal wie lange es dauert.
     
  3. löwe46

    löwe46 Registrierter Benutzer

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    okay, danke für die Antwort so früh ;-)

    Also bei 5 mg sind die Schmerzen schon besser geworden, nicht ganz weg aber man hält es aus.

    Denke werde dann noch ein wenig bei 5mg bleiben und dann langsam abbauen.
    5mg sind ja nun auch nicht sehr hoch
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Mein Arzt hat mir den Tipp gegeben, alle 4 Wochen um 0,5 mg zu reduzieren. Das würde der Körper nicht so merken. Ich hatte ja schon vorher Reduzierversuche gemacht, die aber leider nicht funktioniert haben. Im Moment sieht es ganz gut aus, könnte wohl diesmal klappen.
     
  5. lumpi64

    lumpi64 Registrierter Benutzer

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    HalliHallo,

    ich habs auch gaaaaanz langsam ausgeschlichen. Und bin seit knapp 2,5 Monaten cortisonfrei. Ich spritze Benepali....bis vor kurzem auch noch MTX. Dies durfte ich jetzt absetzen, weil es nicht mehr vertragen habe. Gleichzeitig ergab aber die Blutentnahme (wieder mal) erhöhte Leberwerte. Ich hoffe jetzt ganz stark, dass es noch Nachwirkungen des MTX sind und sich demnächst verflüchtigen. Engmaschige Blutkontrollen wurden angeordnet. Ich möchte auch ncht vom Benepali lassen, da es nach knapp 3 Monaten richtig gut hilft.

    Ich hab jetzt echt Sorge, dass im Falle eines Falles schon wieder Cortison ins Spiel kommt:(.......da es möglich ist, dass Benepali ohne MTX nicht unbedingt einen Schub verhindern kann. Muss nicht sein, aber möglich wäre es. Ich bin wirklich froh, kein Cortison nehmen zu müssen, wobei das schon auf Schmerzen und Allgemeinbefinden ne super Wirkung hatte.....nur mein Gewicht ging dann leider doch mal nach oben (insgesamt knapp 8 kg). Allerdings spielen da sicher auch die Wechseljahre und das Lipödem eine Rolle.
     
  6. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Normalerweise schleicht man Cortison langsamer aus, bei längerer Einnahme und schnell - oder gar nicht - bei kürzerer.

    Ich nehme mich mal als Beispiel:

    3 Tage 25mg danach mache ich wie gewohnt mit 4mg weiter

    nehme aber seit nun 13 Jahren Cortison, und seit 2013 5mg. Um einen mg ! zu senken, ging es mir 2 Monate echt mies. Dann hörte das endlich auf. Um das nicht nochmal zu haben, mache ich lieber kurze Stösse. Die Gesamtmenge bleibt vielleicht gleich, die NW bei mir nicht.

    Noch was: mir wurde immer geraten hoch und runter zu gehen, wenn man "runterdosieren" will. D.h. z.B. an einem Tag 5mg am anderen 4mg und das auch für 14 Tage. Das würde die Nebenniere anregen, zu arbeiten.

    Liebe Grüsse,
    Kati
     
  7. tomte

    tomte Registrierter Benutzer

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    Hallo löwe, also ich könnte so schnell nicht reduzieren. Bin von anfangs 40mg im 3tagerhythmus auf 5mg runter, hatte die eine ganze weile und bin jetzt auch weiter am reduzieren, weil ich auch unbedingt weg will von dem zeug. Und so bin ich inzwischen bei 3mg angekommen seit knapp 3 wochen und merke eigentlich, dass es nicht reicht. Meine knie und ellbogen spielen halt nicht mit. Deshalb hab ich jetzt noch die hoffnung erstens die 3mg noch eine ganze weile zu nehmen, bis die eigenproduktion auf diesem niveau wieder auf vollen touren läuf, um dann 0,5 oder sogar nur 0,25mg zu reduzieren, damit wieder die eigenproduktion hinterher kommt. Und wenn diese rechnung nicht aufgehen sollte, dass dann mtx erhöht werden muss, um den schmerzfrei-level zu erreichen. Hast du noch eine andere medikation? Eine basis oder so?
     
  8. tomte

    tomte Registrierter Benutzer

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    Hallo lumpi, benepali kenne ich noch gar nicht und du sagst, du habest mtx jetzt wegen unverträglichkeit abgesetzt. Wie lange hast du es denn dann genommen, bzw vertragen? Und hat es dann nicht mehr ausgereicht, oder wurden die nebenwirkungen schlimmer?
     
  9. lumpi64

    lumpi64 Registrierter Benutzer

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    Hallo Tomte,

    Benepali ist das Biosimilar von Enbrel (Etanercept). Zu einem Biologikum soll man MTX nehmen, um die Bildung von Antikörpern dagegen zu verhindern. Ich hatte MTX mit einer Dosierung von 7,5 mg. Ich habe das 3 Jahre lang ganz prima vertragen, aber in den letzten Wochen und auch zwischendurch mal davor bekamm ich ein paar Stunden nach dem Spritzen üble Kopfschmerzen und stand völlig neben mir (es half leider gar nichts dagegen). Was auf der Arbeit nicht so dolle ist. Ich habe rum experimentiert, morgens gespritzt, anderer Tag, Folsäure etc......es war zuletzt immer dasselbe.....Kopfschmerzen, totale Müdigkeit, absolutes Unwohlsein.

    Mit MTX habe ich zu Beginn meiner Diagnose (PSA) zusammen mit Cortison angefangen. Es hat gut funktioniert, aber dann ließ die Wirkung nach. Dann wurde die Dosis gesteigert (MTX von 15 mg auf 20 mg)....ging auch ein halbes Jahr ganz gut, aber dann war Schluss mit lustig. So kam Arava zum Einsatz, was ganz phantastisch anschlug. Ich hätte Bäume ausreißen können. Nur die Leber maulte. Musste leider leider absetzen. Also Wechsel zum Biologikum (Cimzia), ließ leider auch nach einem Jahr deutlich in der Wirkung nach und nun bin ich bei Benepali, was hoffentlich mal länger seinen Dienst tun kann.
     
  10. Mara1963

    Mara1963 Guest


    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich habe seinerzeit von 5 mg abdosiert, das hat ein 3/4 Jahr gedauert und war anstrengend. Ich glaube, je geringer die Dosis, desto schwieriger wirds.

    Dann kommts auch immer noch darauf an, wie lange die Einnahme erfolgte. Je länger desto problematischer das Abdosieren, je kürzer, desto leichter.
     
  11. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das Blöde ist das Teilen der 1 mg-Tabletten. Die sind eh schon so klein.
    Ich bin gespannt, ob es diesmal klappt. Mein Doc meinte, durch die Reduzierung in 0,5 mg Schritten würde der Körper quasi 'verarscht', der würde das dann nicht so merken. Na denn...
    Eigentlich will ich gar nicht reduzieren, mir gehts mit dem Cortison insgesamt besser. Am besten ab 7 mg, aber ich soll unbedingt runter. Im Verdacht waren schon die Nebennieren, eben weil mein Gedamtzustand 'mit' besser ist, aber die sind okay.
     
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