Cortison, Osteoporose und Knochen ...

Dieses Thema im Forum "Folgeerkrankungen/Nebenwirkungen (z.B. Polyneuropa" wurde erstellt von Stine, 21. Januar 2015.

  1. Stine

    Stine Moderatorin

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    Durch die langjährige Einnahme von Cortison (seit 1988 ununterbrochen) und die jetzt bestätigte Osteoporose  sind bei mir ja schon einige Wirbelkörper eingebrochen und auch einige Bandscheibenfälle in der HWS und der LWS entstanden. Im November 2014 wurde ja nun eine aktivierte Spondylarthose in der LWS bds. festgestellt. Links deutlicher wie rechts und links gehen die Schmerzen ja über die Hüfte und den Oberschenkel nach unten, dort kommen dann die Schmerzen von der PNP hoch und treffen sich  ;D
    War ja dann bei der Schmerztherapeutin, die mir endlich die Schmerzen durch Hydromorphon fast genommen hat. Allerdings meinte sie ja auch, dass da noch was anderes sein müsste. Gestern hatte ich Termin beim Orthopäden. Dort wurde dann ein Röntgen der Hüfte gemacht. So auf Anhieb fand er eine beginnende Arthrose beider Hüftgelenke, li. mehr als re., aber bei bestimmten Drehungen und vor allem auch wegen des brennenden Schmerzes in der Leistengegend tippt er jetzt auf eine Hüftkopfnekrose durch die Osteoporose und die langjährige Einnahme des Cortisons. Das konnte er aber auf dem Röntgenbild nicht sehen, so dass jetzt noch ein MRT der Hüfte gemacht werden soll. Außerdem will er die Bilder von der MRT der LWS haben und dann sieht man weiter.

    Also alles in allem keine wirklich guten Nachrichten. Es reicht bereits die beginnende Arthrose, die ja auch nicht aufzuhalten ist und wenn jetzt noch die Nekrose dazu kommt, dann Mahlzeit. Wir sind jetzt ernsthaft damit beschäftigt, unser Bad behindertengerecht umzubauen, das WC ist bereits in Auftrag gegeben, es wird ein höheres eingebaut und noch zwei Haltegriffe dazu.

    Ach ja ... :'(
     
  2. wurzel

    wurzel in memoriam †

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    Das sind ja keine guten Neuigkeiten. Das mit dem Bad ist auf alle Fälle eine gute Idee. Mach Dir alles für Dich so bequem wie möglich. Drück Dich mal sachte.
    lg
    wurzel
     
  3. Stine

    Stine Moderatorin

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    Danke wurzel. Göga hat heute mal "Lifta" angeschrieben ....ich weiß jetzt nicht, ob ich mich da freuen soll oder nicht :'(
     
  4. Stine

    Stine Moderatorin

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    Also - ohne Pflegestufe scheine ich keine Zuwendungen zu bekommen ... werde aber noch die Krankenkasse mal anschreiben, ob sie kulanzhalber ...
    Wie sagte mein Hautarzt heute: Mit ihrer Erkrankung und allem Mist dazu sollten die Krankenkassen eigentlich alles für Sie umgehend genehmigen ohne größere Prüfung. Was sie jetzt schon alles mitgemacht haben und müssen dann noch um solche Kleinigkeiten kämpfen ...
    Wo der Mann Recht hat, da hat der Mann Recht, oder?
    Das MRT mußte heute verschoben werden, das Gerät war kaputt. Morgen neuer Anlauf, heute spüre ich wieder, trotz Medikamente alle Knochen und besonders meine linke Hüfte ... :'(
    Na, wird schon!!!
     
  5. Stine

    Stine Moderatorin

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    Also inzwischen ist das Bad behindertengerecht umgebaut, ich habe eine Pflegestufe und einen Rollator ohne den ich gerade nichts unternehmen kann. Die Osteoporose ist trotz Biphosphonate wiederum schlechter geworden, das Cortison wurde in diesem Jahr schon mehrfach auf 250 mg hochgefahren und wieder runter - jetzt bin ich mal wieder bei 10 mg und bleibe auch da. Meine li. Hüfte ist kaputt, deutliche Spondylarthrose mit Erguß und noch so Kleinigkeiten drin, die rechte beginnt auch. Meine Wirbel in der BWS brechen so langsam nacheinander ...

    Die Hüfte sollte lt. Orthopäden erneuert werden, aber der Rheumatologe, die Schmerztherapeutin, mein Hausarzt und auch der Neurologe raten mir dringend davon ab - lieber rausziehen und Opiate weiterhin ... mit meinen ganzen Baustellen kann für mich jede OP tödlich sein ... und mit meiner Osteoporose würde die neue Hüfte auch nicht halten. Also weiterhin Schmerzmittel und KG und dann irgend wann mal einen Treppenlift und Rollstuhl - schöne Aussichten ... aber was soll man erwarten ... seit 1988 Cortison durchgehend :'(
     
  6. Stine

    Stine Moderatorin

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    Hatte Freitag CT vom Oberbauch wegen Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Wirbelsäulenbruch ...

    Also keinerlei Organbeteiligung, sogar meine Fettleber ist zurückgegangen von 55 auf 37 wieso auch immer, bekomme die selben Medikamente, trinke keinen Alkohol, esse auch nicht anders wie vorher - aber trotzdem erfreulich.

    Die Wirbelsäule ist zwar nicht gebrochen, aber überall sind kleine "Einkerbungen" dran, wo der Knochen weich ist oder bereits auf die Nerven drückt - von daher könnten die Oberbauchbeschwerden, die nach hinten gehen, von diesen Einkerbungen kommen, wenn ich mich falsch bewege oder was auch immer, der Doc möchte die Bilder noch genauer anschauen weil es so viele Baustellen sind - mein Doc gibt mir nächste Woche Bescheid ...

    Also Cortison, Osteoporose ... so ein Mist ...
     
  7. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    Liebe Stine, erstmal ist es ja bestimmt gut, dass es keine Bauchspeicheldrüsenentzündung ist. Gute Nachricht auch wegen der Fettleber!
    Aber natürlich, diese "Einkerbungen" hören sich nicht gut an.Bin gespannt, was du nächste Woche von deinem Doc genaueres hören wirst.
    Bis dahin wünsche ich dir, dass diese Schmerzen nicht wieder auftauchen!!
     
  8. Stine

    Stine Moderatorin

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    Bisher sind diese Schmerzen nicht mehr aufgetaucht ... jetzt weiß ich auch was das ist und kann es einordnen ...

    Als "Nebenbefund" kam eine "verkalkende Artherosklerose der Bauchaorta und ein Perikarderguss" raus.... Habe dann mit meinem Hausarzt telefoniert, er meinte, dies wäre ein "Normalbefund" im Alter von Mitte 40 würde die Bauchaorta beginnen zu verkalken ... und mit dem Perikarderguss, da müßten wir ein Ultraschall mal machen und dann einen Termin beim Kardiologen ... - also wieder mal was "neues" ... - werde den CT Befund mal mitnehmen ins Vaskulitiszentrum, da habe ich nächste Woche Termin, mal sehen, was der Chef dort dazu meint.
     
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