Cortison ODER MTX? Welche Nebenwirkungen sind langfristig gravierender?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von ingrid-anna, 28. März 2012.

  1. Gomera

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    Ich bin nun seit 3 Monaten wieder bei MTX 15mg Spritze. Es scheint auch anzuschlagen, die Entzündungswerte sind sehr gut. Das Kortison habe ich ausgeschlichen. Es geht, allerdings zwicken einige Gelenke etwas, aber das wird sich geben.
    Schlimmer finde ich allerdings die Nebenwirkung von MTX. Mir ist zwei Tage nach der Spritze ziemlich übel, ich bin müde und antriebslos.
    Morgen habe ich wieder einen Termin bei meiner Ärztin (Internistin mit Rheumatologieerfahrung). Ich werde sehen, was die Blutuntersuchung gebracht hat und wie es weitergehen soll. Momentan bin ich echt ratlos.
    Grüße
    Gomera
     
  2. ingrid-anna

    ingrid-anna Registrierter Benutzer

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    Hallo Gomera,

    von welchem Hersteller nimmst Du das MTX? Vielleicht solltest Du den Hersteller testweise wechseln. Spritzt Du oder nimmst Du Tabletten? Ich habe gesprizt.
    Es hat mich eine wahnsinnige Überwindung gekostet, bin früher bei Spritzen immer ohnmächtig geworden und schaue heute immer noch weg, wenn Blut genommen wird:). Aber ich habe es hinbekommen, weil ich es unbedingt wollte. Bei den Tabletten wird ein Teil des Wirkstoffes vorher schon abgebaut und belastet doch mehr als die Spritze Magen, Leber etc.

    Ich hatte eine ganz Zeit lang das "Original", das ich hier in der örtlichen Apotheke gekauft hatte, genommen. Als ich dann über DocM. bestellte habe ich das Präparat von der Firma Mer.. bekommen. Das habe ich eine ganze Zeit lang gut vertragen und dann wurde es mir auch regelmäßig schlecht. Meine Ärztin und ich sind davon ausgegangen, dass es am Hersteller liegt und sie hat dann auf dem Rezept das Kästchen angekreuzt, wonach die Apotheke das Original herausgeben muß.

    Gut, jeder reagiert anders. Aber vielleicht wäre es eine Möglichkeit, den Hersteller zu wechseln, um zu sehen, ob die Beschwerden immer noch kommen. Du spritzt/Tablette einnehmen doch sicherlich abends? Um die Nebenwirkungen ein bißchen "zu verschlafen".

    Coritison läßt sich halt "problemloser" einnehmen als MTX. Für MTX gilt auch, dass regelmäßig die Leberwerte überprüft werden müssen und man keinen Alkohol trinken soll. Maximal 1 Gläschen Wein/Sekt 48 Stunden nach der Spritze kann man sich vielleicht genehmigen, um nicht die Leberwerte hoch zu treiben, da das MTX sehr die Leber belastet. Außerdem ist es angebracht, Folsäure einzunehmen und viel zu trinken, mind. 2 Liter am Tag.

    Grüße
     
  3. Nachtigall

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    Hallo ingrid-anna!
    Um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen:
    Ich muss, da ich Kortison nehme, alle halbe Jahre zur Messung des Augeninnendrucks. Meine Augenärztin fragt immer ganz besorgt: "Müssen Sie das Kortison immer noch nehmen? Das Auge verzeiht kein Kortison!" Bis jetzt hatte ich Glück und habe noch keine Schäden.
    Das Kortison wirkt eben am schnellsten, hat aber die meisten Nebenwirkungen. Bisherige Versuche, auf andere Basismedikamente umzusteigen, sind bisher gescheitert. Ich hoffe jetzt auf MTX, das ich seit 7 Mon. zusätzlich nehme, dass ich damit irgendwann vom Kortison wieder wegkomme.
    Soweit meine Erfahrungen.
    Alles Gute!
     
  4. ingrid-anna

    ingrid-anna Registrierter Benutzer

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    Hallo Nachtigall,

    der Augenarzt war auch bei mir der Grund für die Frage "MTX oder Cortison?" Wobei bei mir der Aspekt des Alters (über 60 J.) hinsichtlich des grauen Star noch hinzu kommt. Muß also nicht unbedingt durch das Cortison ausgelöst worden sein. Ich bin übrigens auch regelmäßig zur Beobachtung des Augeninnendrucks beim Augenarzt. Jahrelang vierteljährlich und jetzt halbjährlich. Seit ca. 8 Monaten nehme ich keine Tropfen mehr dafür, da sich der Augeninnendruck im normalen oberen Bereich bewegt (trotz Cortison!) derzeit 4 mg.

    Da aber nunmehr mein Entzündungswert (CRP) sich nach oben bewegt - wurde diese Woche bei der Blutabnahme festgestellt - diesen hohen Wert hatte ich zuletzt im Herbst 2009, habe ich am Freitag mit meiner Ärztin besprochen, falls dies kein Ausreißer sein sollte, MTX einzusetzen und nicht mit dem Cortison nach oben zu gehen und wieder runter zu schleichen.

    Übernächste Woche habe ich wieder eine Blutkontrolle, je nachdem wie diese ausfällt, werde ich MTX wieder nehmen müssen oder auch nicht. Zusätzlich ging es mir die letzten Wochen nicht sooo gut. Habe das aber auf das schwüle, warme Wetter zurückgeführt. Aber vermutlich hat die wieder aufgeflackerte Entzündung auch dazu beigetragen. Habe mich die letzten 2 Jahre schon fast gesund gefühlt :mad:.

    Liebe Grüße
    ingrid-anna
     
  5. Gomera

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    Hallo,
    der Arztbesuch hat ergeben, dass die Entzündungswerte nun ganz gut sind und ich somit das MTX weiternehmen soll.
    Allerdings kein Cortison mehr. Ich werde nun also weiter spritzen (15mg) und kein Cortison mehr nehmen und hoffe, dass die Übelkeit sich davonmacht. Möglicherweise hat es auch mit der Psyche zu tun. Ich fühlte mich mit Kortison auch besser, aber die Krankheitsaktivität nahm halt zu.

    Mein Augeninnendruck war auch hoch, so dass ich seit einem halben Jahr Tropfen nehmen muss um ihn zu senken.

    Das MTX habe ich von Medac. Eine Fertigspritze. Nun habe ich sie gerade erst gekauft. Es scheint aber eine neue Art der Fertigspritze zu sein. Ich warte mal ab.

    Euch allen viel Glück mit euren Medikationen. Ich melde mich wieder.
    Gomera (Dahin fahre ich nun wieder für 3 Monate)
     
  6. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Ich nehme seit 7 Mon. MTX, seit ca. 10 Wochen spritze ich mir "Metex 15 mg FS" von Medac. Meine Rheumatologin meinte, die anderen Spritzen hätten viel längere Nadeln, das sei nicht so angenehm. Ich habe Gott-sei-Dank keinerlei Nebenwirkungen, und wenn die Leber- und Nierenwerte ok bleiben, hab ich vielleicht die Chance, vom Kortison mal wegzukommen. Ich bin seit einigen Jahren auf 5 mg Kortison eingestellt, und meine Rheumatologin wie auch der Hausarzt haben lieber was anderes dazugenommen als das Kortison zu erhöhen, wenn die Rheumaschmerzen wieder schlimmer wurden. Vor einigen Jahren bekam ich durch psychische Belastung mehr Schmerzen, als mein Mann mit einer Krebsdiagnose heimkam. Da bekam ich vom Hausarzt ein paar Mal eine Beruhigungsspritze pro Woche, dann wurde das auch wieder besser. Die sind zwischendurch auch mal sinnvoll, um dem Schmerzgedächtnis vorzubeugen, das wird in der Schmerztherapie ganz gern gemacht.

    @Gomera:
    Ich wünsche dir eine gute und schmerzfreie Zeit in Gomera! :)
     
  7. ingrid-anna

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    Ich habe das MTX Metex auch lieber genommen, da in der Spritze weniger Flüssigkeit drin war (ich glaube, wie Du schon geschrieben hast, war die Spritze auch insgesamt kleiner) und das MTX irgendwie damit schneller gespritzt war:rolleyes:. Ich war allerdings schon bei 25 mg und 6 mg Cortison, bis die Kombination gewirkt hatte.

    Ich denke, mit 15 mg MTX kann "man Leben", das ist nicht so hoch. Aber das Cortison kannst Du wohl noch nicht rausschleichen? Vermutlich nur, wenn Du das MTX vorher erhöhst?

    Ich habe mit meiner Vaskulitis Gott sei Dank keine Schmerzen (nur in der Anfangsphase extreme Muskel- und Rückenbeschwerden - Polymyalgie als Begleiterschein zur Vaskulitis - nach Cortisongabe im Krankenhaus sind diese Beschwerden verschwunden), wenn der Entzündungswert nach oben geht, geht es mir auch körperlich insgesamt nicht gut und ich bin extremst müde. Diese Art von Müdigkeit kann ich gar nicht beschreiben. In der Anfangszeit (3/4 Jahr - bis die Krankheit diagnostiziert wurde) habe ich sehr viel an Gewicht abgenommen, musste mich in der Nacht mehrmals umziehen, da alles durchgeschwizt war und konnte mich kaum noch auf den Beinen halten.

    An Gomera:

    Eine gute Zeit. Und diese Medikation MTX ohne Cortison ist ja auch schon ein Fortschritt :top:.

    Alles Gute.

    ingrid-anna
     
  8. Nachtigall

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    Ich schätze, mit dem Ausschleichen wird es wohl noch dauern, denn ich musste das MTX ja zusätzlich noch nehmen wegen meines Schubes letzten Herbst. Und da die Finger inzwischen schon geschädigt sind, was das Kortison auch nicht verhindern konnte trotz guter Einstellung, muss ich ausprobieren, was mir sonst noch gut tut, denn weniger geht nicht. Und das Rheuma verschlechtert sich trotzdem noch Jahr für Jahr. Und wenn ich da was Gutes gefunden habe (zusätzlich), dann kann ich mal ans Ausschleichen denken. :(
     
  9. wurzel

    wurzel in memoriam †

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    Hallo,
    das Problem mit dem Augendruck habe ich auch. Vierteljährlich zum Augendoc und prüfen lassen. Dazu 2x täglich cosopt Tropfen. So kann ich den AUgendruck einigermaßen im Soll halten. Nehme 5 mg Prednisolon und das seit ca. 5 Jahren, vorher hatte ich viel höhere Dosen aufgrund von Krankheitsaktivitäten. Insgesamt nehm ich das Cortison seit dem Jahr 2000.
    Seit 11 Monaten ist jetzt das MTX dazugekommen, und nur Cortison und vorher Endoxan war viel angenehmer zu nehmen. Aber beim Endoxan bin ich schon weit über meine Lebensdosis drüber. Mein Rheumadoc will nach dem aktuellen Schub auch ganz vom Cortison weg und nur noch mit MTX alles im Zaum halten. Er sagt auf Dauer ist das Cortison für den Körper viel schädlicher als mtx. Schön und gut, nur wird mir schon schlecht wenn ich die Spritzen liegen sehe, ist auch eine psychische Sache. Von den NW beim MTX hält sich das in Grenzen seit ich die Originalen bekomme. Nach dem spritzen etwas übel und am nächsten Tag müde. Hatte mal kurz die Spritzen von San..., aber erstens hatte ich da viel mehr Nebenwirkungen und zweitens eine Packung mit stumpfen Nadeln. Das war ein Spaß!
    Wenn ich nun Muskel-und Gelenkschmerzen habe erhöhe ich nicht das Cortison , sondern nehme 1-3 Tage Ibuprofen. Mein Rheumadoc meint das ist zwar auch nicht "gesund", aber kurzfristig besser und weniger schädlich als Cortison. Wie oft geht Ihr die Knochendichte messen?
    lg
    wurzel
     
  10. Nachtigall

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    @ Wurzel:
    Ich war bisher nur 1x Knochendichte messen. Das Ergebnis war sehr gut, und der Orthopäde meinte damals, bei geringen Dosierungen wie 5 mg sei die Gefahr der Osteoporose eher gering. Früher habe man eher hohe Dosen Kortison gegeben, bis man all die Nebenwirkungen entdeckte, da hatte man schnell eine Osteoporose.
    Ich nehme Vit. D zusätzlich ein und achte auf calciumreiche Ernährung - trotz seiner Aussage. Meine Rheumatologin sagte, dass ab 7,5 mg (oder 10 mg, weiß nicht mehr genau) von der Krankenkasse das Calcium-D3-Präparat bezahlt wird, eben weil da die Osteoporosegefahrs ziemlich ansteigt. Wobei die Zufuhr auch ohne Kortison wichtig wäre, weil, so sagte sie, man auch durch das Rheuma Osteoporose bekommen kann.
     
  11. Gomera

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    Danke Nachtigall, dir auch alles Gute.
    Ich habe nun auch die Medec Spritze. Gestern gespritzt, die Übelkeit hält sich in Grenzen. Falls es wieder mehr Probleme gibt, werde ich auch mal Ibo nehmen.
     
  12. Katy80

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe heute meinem ersten Termin beim Rheumatologen, nachdem ich vor 2 Wochen mit Schmerzen in beiden Füßen inkl. Zehen, beiden Knien und beiden Handgelenken inkl Finger aufgewacht bin und das war erst der Anfang. Es kamen dann noch ein paar Bereiche dazu.
    Nun habe ich große Angst vor der Behandlung mit Medikamenten. Ich nehme seit 2 Wochen 3 x täglich 400er Ibuprofen, dabei ist mir auch nicht so wohl zumute aber vor Mtx und Cortison hab ich echt Angst.
    Also vor den NebenWirkungen und Folgekrankheiten. Und auch davor, wie man sich nach der Einnahme fühlt. Ich bin allein mit meinem 2 Jahre altem Sohn, der ein richtiger Wirbelwind ist.
    Wie fühlt man sich denn eigentlich in den ersten Tagen/Wochen nach Einnahme von Mtx/Kortison? Sollte man da allein sein mit seinem Kind?

    Was die Nebenwirkungen betrifft, so würde ich mich über Antworten von Leuten freuen, die keine oder nicht so schlimme Nebenwirkungen haben /hatten.

    Ich habe auch eine Sehschwäche von -2,5 / 3.

    Der Termin ist heute um 16:30. Hab auch keine Vorstellung, was da heute passiert. Wird direkt (evt.)diagnostiziert ( könnte bei mir nicht so schwer sein bei so vielen eindeutigen Symptomen) oder gibt es erstmal das Ausschlussprinzip. Wie war es bei euch? Hab hier im Forum auch von einem Cadida Pils gelesen. Käme ja auch in Frage.

    Über Antworten wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    KATY
     
  13. Kati

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    Hallo!

    Ich wusste, dass man 6 Wochen Schmerzen haben muss, bevor überhaupt Arthritis angedacht wird.
    Aber offenbar gelten jetzt andere Kriterien.

    Auch scheinst Du Dir ganz sicher zu sein Arthritis zu haben und nicht zumBeispiel eine nicht ausgeheilte Grippe, ein Problem mit der Schilddrüse... usw.usw.
    Wenn Du schon eine Diagnose hast und zum Rheumatologen gehst wegen der Medikamente, dann gibt es oft - aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten - MTX und Cortison zusammen. Der Sinn ist, dass es Dir gut geht... Nebenwirkungen sind individuell. Daher werden auf den Beipackzetteln oft zwischen sehr häufigen bis zu sehr seltenen Nebenwirkungen unterschieden. Ob und welche Nebenwirkungen Du haben wirst, kann Dir hier keiner Voraussagen.

    candida, bin mir ziemlich sicher, bekommt man leichter anders als mit MTX oder Cortison...

    mein Rat?
    Hör auf zu googlen, Dich verrückt zu machen, und auf Foren zu vertrauen. Geh zum Arzt und schau erstmal was Du hast.

    Alles Gutefür Dich und Deinen Sohn!
    Kati
     
  14. Gomera

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    Hallo Kathy, ich glaube auch, dass zunächst die Diagnose stehen muss.
    Ich habe sie seit 2004, habe MTX und Kortison zusammen, dann nur MTX und auch eine zeitlang nur Kortison eingenommen. Auch hoch dosiert. Die Erfahrungen waren unterschiedlich. Letztendlich habe ich mich mit der Ärztin zusammen für MTX entschieden, bin nun bei einer geringen Dosis von 7,5 mg. Die Nebenwirkungen sind sehr gering. Hin und wieder leichte Übelkeit. Früher, bei höherer Dosis, hatte ich mehr Übelkeit, Haarausfall und manchmal Aphten im Mund.

    Mir geht es gut und ich werde nun die Dosis weiter senken. Ich habe auch schon mal ganz aufgehört mit MTX, dann aber kamen nach ca. 3 Monaten die Beschwerden wieder.
    Also setze ich nun auf geringe Dosis...

    Ich wünsche dir alles Gute.
     
  15. Katy80

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    Also das mit den 6 Wochen stimmt. Für meine 2 Hausärzte war es aber anscheinend sehr eindeutig, so dass ich bereits nach 2 1/2 Wochen zum Rheumatologen sowie Orthopäden durfte (letzterer meinte bei ihm wäre ich falsch).
    Nun warten wir auf sämtliche Blutwerte. ZwischenInfo der Rheumatologin und meines Hausarztes ist, dass es was rheumatisches ist, was genau wird man noch feststellen und im Raum steht auch, dass der Auslöser vielleicht ein Infekt war.

    Ich nehme jetzt seit genau 11 Tagen Cortison(40 mg die ersten 7 Tage, jetzt 20 mg), keine Ahnung wie lang ich das nun noch nehmen muss (Tage, Wochen, Monate ...)

    Habt ihr alle Haarausfall oder andere " blöden" Nebenwirkungen von Mtx gekriegt? Oder hält sich das bei vielen in Grenzen?
     
  16. Birgit63

    Birgit63 Registrierter Benutzer

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    Hallo Katy80

    ich nehme erst seit fast 3 Monaten MTX.
    Bei mir ist bis jetzt die einzige Nebenwirkung die Müdigkeit am Tag nach der Einnahme.

    Kein Haarausfall, keine Übelkeit, keine Magenschmerzen usw. Leber und Nierenwerte sind nahezu gleich geblieben. Ob das auf Dauer so bleibt ist eine andere Sache.

    Mach dir wegen der Nebenwirkungen nicht so viele Gedanken. Jeder reagiert anders.

    Viele Grüße
    Birgit
     
  17. Flory

    Flory Neues Mitglied

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    Ich nehme seit 3 Wochen MTX. Meine größte Angst war auch, dass ich Haarausfall bekomme, ich hab ja eh so viel Haare verloren seit ich in den Wechseljahren bin. Aber bis jetzt hab ich außer einem flauen Gefühl im Magen am nächsten Tag, keine Nebenwirkungen. Laborwerte sind auch ok.
     
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