hallo lusella, ich habe jetzt nicht den ganzen threat gelesen....trotzdem möchte ich kurz zu deiner idee: cortisongabe aufteilen dich ganz eindringlich davor warnen. ich habe um 2006 jahre immer mal wieder das cortion auf 2 x anstatt 1x morgens eingenommen,in absprache der rheumatologen...bis die chefärztin mir den anpiff meines lebens dafür verpasst hat, inkl. dem arzt der es mir erlaubt hat.... der grund für ihr verhalten war wenigen tages später klar und sie hatte mit ihren befürchtungen recht die nebennierenrinde die eigene produktion eingestellt d.h. ich muß stehts eine erhaltsdosis von 5 mg täglich einnehmen damit der körper sein benöitgtes cortisol das er nicht mehr selber herstellen sollte, auch täglich erhält.... bei starkem streß wie z.b. autounfall oder was auch immer mir pers. starken streß verursacht...d.h. ich muß in dieser situation sofort mind. 5 mg prednisolon einnehmen...somit muß ich immer und überall predinsolon tabl. mithaben....egal wo und in welcher situation....bin ich nicht bei bewußtsein, kann ich nur hoffen das jemand meinen ausweis findet bzw. die info mir sofort hydrocortison zu spritzen...... natürlich kann die produktion des körpereigenem cortions im laufe der jahre auch so einstellen....aber nicht in keinen 1,5 jahren, in denen ich damals cortison eingenommen hatte..... es ist über 10 jahre an einem cortion geforscht worden das man abends um 22.00 uhr einnimmt. i seit ich lodotra nehmen darf, sind die morgende um welten besser geworden....kein gefühl von wahnsinnig vor schmerzen ab 3.00 /4.00 uhr..... ich möchte niemandem angst machen, nur ist es unnötig sich diesem risiko auszustetzen...gerade weil cortison auch so auf dauer viel zu viele nebenwirkungen oder neue erkrankungen auslösen kann....und wo es jetzt ja statt aufteilen einfach lodotra genommen werden kann liebe grüße bine
Guten Morgen, also ich bleibe bei der morgendlichen Dosis und werde nicht splitten. Der Termin bei meiner Rheumatologin ist ja schon bald, da rede ich mit ihr darüber bzw. über die Knochenmarksödeme, denn da hilft Kortison ja gar nicht. Deswegen sollte ich es aber von der HÄ aus nehmen... Ich wünsche euch einen schönen Jahresausklang mit wenig Schmerzen!
Hallo Lusella, Ohne Absprache mit deinem Rheumatologen, auf eigene Faust solltest du das nicht machen. Ich schrieb ja in Ausnahmenfällen und ich nehme es sonst auch immer alles früh, nur einmal eine zeitlang am späten Nachmittag nochmal 2,5 mg dazu, das war aber als ich vermehrte Krankheitsaktivität hatte und auch nicht auf Dauer und mit meinem Rheumatologen abgesprochen. Das Forum kann das Gespräch mit dem Arzt nicht ersetzen, denn was auf den einen zutrifft, ist für einen anderen nicht zwangsläufig gut oder richtig, das muss ja immer auf jeden einzelnen persönlich abgestimmt werden.
@Bine und @Lagune, ich werde es nicht machen! Danke für die Warnung. Ich werde aber meinen HA mal nach Lodotra fragen. Vielleicht wäre das für mich eine Lösung. Ich werde nämlich immer nachts zwischen 3°° und 4°° wach, weil ich Schmerzen habe und tierisch schwitze. Diese Schwitzerei bringe ich nun auch mit der PSA in Verbindung. Als ich nämlich die Stoßtherapie mit den 40 mg gemacht habe, war es weg. Natürlich kann dieses Forum nicht das Gespräch mit dem Arzt bzw. Rheumatologen ersetzen. Nur leider war mein Besuch beim Rheumatologen ein totaler Reinfall. Nun muss ich auf den nächsten Termin bei einem anderen bis Mai warten. In der Zwischenzeit betreut mich mein HA und ich bin für die Hilfe hier im Forum froh. Lieber hier im Forum sich mit Betroffenen austauschen als nochmal zu dieser menschlischen Katastrophe bei der ich war.... Liebe Bine, ich wünsche dir, dass Du dieses Problem noch in den Griff bekommst. Man sagt doch, dass der Körper sich auch wieder umstellen kann. Ich hoffe, dass das bei Dir der Fall sein wird! Ich wünsche allen einen guten Start in ein schmerzarmes neues Jahr! Lusella
Das Forum ist ja auch gut zum Erfahrungsaustausch, aber dann nicht auf eigene Faust Medikamente umstellen, nur weil man das im Forum gelesen hat, das es möglich ist, aber ja nur mit Absprache des Arztes und natürlich kannst du dich auch mit dem Hausarzt besprechen, wenn du aktuell keinen Rheumatologen hast.
@Lagune, Du hast natürlich recht. Vielleicht ist es aber auch falsch rüber gekommen. Ich lese hier und "schnappe" einige Dinge auf, die ich für mich evt. gut finde. Aber ohne es mit meinem HA zu besprechen würde ich nichts machen. Im Moment geht es mir wirklich um Welten besser als in den letzten 3 Jahren. Das habe ich meinem HA zu verdanken, der bereit war sich auf eine Corison Stoßtherapie einzulassen. Obwohl er zugegeben hat, dass er dafür nicht der Fachmann ist. Er hat aber auch verstanden, dass ich nicht noch bis Mai unbehandelt sein kann.
Hallo Bonsai, als Dauermedikament wird es bei mir wahrscheinlich auch nicht zum Einsatz kommen. Aber für den Anfang, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen, empfinde ich es tatsächlich als Segen. Allerdings wird es mit Basismedikamenten bestimmt auch nicht einfach, da ich kein Sulfonamid nehmen darf. Da würde z. B. Sulfasalazin ausscheiden. Ich werde zu einem Rheumatologen gehen. Der wird hoffentlich eine Medikation verordnen, die mir hilft und die von den Nebenwirkungen her, vertretbar ist. Aber bis dahin nehme ich Cortison und denke, das ist immer noch besser als der Krankheit freien Lauf zu lassen.
Hallo Bonsai! Kortison kann niemals eine Basistherapie ersetzen. Anscheinend hast Du in dieser Zeit, kein Basismedikament erhalten? Jetzt bekommst Du ja Sufasalazin 500mg, geht es dir damit besser?
Als Dauermedikation sollte Cortison dann nur in kleiner Dosis eingesetzt werden, aber höher dosiert auf Dauer nicht, das ist schon wichtig. Die Basismedikamente sollen ja dann auch das Cortison reduzieren oder wenn möglich, kann es sogar ganz ausgeschlichen werden, das gelingt aber eben nicht immer und deshalb kann eine kleine Erhaltungsdosis sinnvoll sein. Wenn man dann jedesmal wieder neu und hoch ansetzen muss mit Cortison, so ist das auch nicht für jeden das Beste. Ich kann mit 5 mg Prednisolon auf Dauer und Basismedikament meine Krankheitsaktivität geringer halten und muss dafür nicht wieder auf 60mg oder 100 mg Cortison rauf.
Lusella, ein Schmerzmittel ist Cortison aber nicht, es soll die Entzündungen verringern, für die Schmerzen sollte dann doch was anderes zum Einsatz kommen. Sufasalazin bringt mir auch nichts, darf ich nicht nehmen und ist auch für mein Krankheitsbild-Kollagenose nicht geeignet.
bei mir wirkt das corti auch leicht schmerzlindernd, da< es eben die entzündungen stoppt, die eben auch schmerzen
Schmerzen die durch Entzündungen entstehen lindert es schon, dennoch ist es kein Schmerzmittel und Schmerzen können auch bei Reduktion der Entzündung noch da sein und da kann nicht einfach ständig das Cortison hochgefahren werden, es ist kein Schmerzmittel.
@Lagune, klar Du hast recht. Ein Schmerzmittel ist es nicht. Ich merke aber, wenn ich wieder verstärkt Entzündungen habe. Da sind die Schmerzen anders. Als Schmerzmittel nehme ich, wenn es ganz arg ist, Novalgin. Novalgin in Verbindung mit Cortison hilft mir gut. Novalgin alleine hilft mir nicht. @Bonsai, ich werde auf jeden Fall zu einem Rheumatologen gehen. Ich war schon vor 1,5 Jahren bei einem. Der hat Fibromyalgie diagnostiziert. Davon geht er nicht mehr ab. Ich habe das hier in einem Thread schon ausführlich geschildert. Nun habe ich im Mai einen Termin bei einem anderen Rheumatologen. Bis Mai quäle ich mich dann insgesamt 4 Jahre damit rum. Ich hoffe, dass ich nicht zu spät komme um noch behandelt werden zu können. Ich habe mittlerweile 3 "Diagnosen": MS - alles untersucht: Liquor, MRTs, EMGs der Verdacht hat sich nicht bestätigt. einzig die Sehnerventzündung würde zu MS passen. Fibromyalgie: Amitriptilyn als Medikation war eine Katastrophe. Ich dachte, ich gehe drauf vor Schmerzen. Ich bekam als Nebenwirkung eine Polyneuropathie. Das war das Schlimmste, das ich bisher an Schmerzen hatte. Nun PSA. Das hat sich im Szintigramm nachweisen lassen und durch Hautproben. Außerdem hat die Cortison Stoßtherapie eine komplette Schmerzfreiheit gebracht. Leider hat es nicht auf Dauer gewirkt. An "Diagnosen" mangelt es mir nicht...Nur leider an einer geeigneten Therapie, die auf Dauer eine Schmerzlinderung bringt. Ich bin ziemlich bedient.
Hallo zusammen! Ich habe seit 23 Jahren cP,davon über 15 mit Cortisonbehandlung.Vom Splitten dieses Medis hab ich noch nie etwas gehört,ich nehm es selbstverständlich morgens. In letzter Zeit (Dank 1 Jahr Arava) übrigens nur 1/2 mg. Das klingt wie eine homöopathische Dosis, wirkt aber erstaunlicher Weise trotzdem. Nebenwirkungen ,außer Gewichtszunahme,hatte ich keine. ich glaube, C. selbst ist für das Gewicht auch direkt nicht zuständig.Aber man hat mehr Appetit und /oder bewegt sich als Rheumi zuwenig. Ich versuche halt, auf die Ernährung zu achten, gehe zur Wassergymn. bei der Rheumaliga , mache TAICHI und KG Gerätetraining ,das klappt gut und macht Spaß. Mir hat das Cortison bisher gute Dienste geleistet .
ich habe durch jahrzehntelange cortisoneinnahme so eine schöne osteoporose gekriegt, das ich mich im bett noch nichtmal mehr auf die seite drehen kann. dabei brechen sofort die rippen. soviel zum wundermittel cortison.
nirgends wird Kortison so gelobt wie hier hab etliche Forum durchgeguckt ich konnte keine solche Gute Erfahrungen finden ein bsp http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:haHGgwwcl9UJ:www.sanego.de/Kopfschmerzen-bei-Urbason+durch+Kortison+rote+H%C3%A4nde&cd=8&hl=de&ct=clnk&gl=de&source=www.google.de
Früher wurde etwas leichtsinnig damit umgegangen, da wurde häufig längere Zeit höher dosiert gegeben und/oder es gab noch nicht so viele andere Medikamente Immunsuppressiva etc. um die Dosis verringern zu können., das ist ganz sicher nicht gut. Heute weiss man mehr darüber und wie es am besten eingesetzt wird. War da mal zu einem Vortrag wo das Thema auch Cortison war. Da wurde das von früher berichtet. Wundermittel, also so nenne ich es auch nicht, es ist etwas was ich benötige und immer sowenig wie halt möglich ist und soviel nötig ist. Foxi das liegt daran, dass du hier in einem Rheumaforum bist wo viele eine autoimmunbedingte Rheumaerkrankung haben mit Gelenkzerstörung und auch mit Organbeteiligungen usw.. Da ist man dann halt schon froh, dass es Cortison gibt. Die Krankheit ist schlimmer, als das Cortison.
ja das versteh ich auch das es für viele ein Segen ist ich les halt auch andere Aussagen über Korti und da kommt es nicht grad gut weg, und frag mich halt immer wieder was man sich an neuen "Krankheiten" einhandelt wenn man es nimmt! wenn ich wieder so einen höllischen Juckreiz habe (Allergiker) was meinst du wie oft ich das Kortison schon in der Hand hatte,und dann doch wieder weg gelegt hab, hab schiß vor dem Zeugs! Juckreiz ist zwar weg, aber ich bekomme solche Hüftschmerzen nach ein paar Tagen das ich kaum mehr laufen kann! da hilft auch kein Ausschleichen, was ja bei einer einmaligen Gabe ja nicht notwendig ist ich reagier halt da so komisch drauf und immer knallrot im Gesicht,habt ihr das nicht? kann natürlich auch vom Blutdruck kommen
liebe oder lieber foxi, (du entschuldige, ich weiß das immer noch nicht. tut mir leid.:o) du fragst das nun schon zum 100sten mal, ob wir auch rot im gesicht sind. NEIN. ich zumindest bin vom cortison nicht knallrot. und von anderen cortisonlern hab ich das auch noch nie gehört. also, bitte merken: wir sind nicht rot im gesicht!!!