Coronaimpfung und Antikörper bei Kortisoneinnahme

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Schwiecker, 2. Mai 2021 um 23:02 Uhr.

  1. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Scheinbar nervt es, wenn man alles hinterfragt.
    Ich war unsicher und hab auch alles gelesen was ich finden konnte und vieles hinterfragt.
    Kam auch nicht gut.

    In einem anderen Thread wird schon über den Test geschrieben. Offizielle Zahlen sprechen vom erreichen der Antikörper 7 Tage nach der 2. Spritze Biontech.
    Astra hab ich mir nicht gemerkt.
     
  2. Musikant

    Musikant Neues Mitglied

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    Ich hatte es so gemacht: Die Spritze setze ich mir immer am Sonntag. Der nächste Sonntag war Impftermin, also hab ich an diesem Tag die Spritze weggelassen und wieder am Sonntag drauf gespritzt. So lag zwischen Spritze und Spritze ein freier Zeitraum von genau 14 Tagen und exakt in der Mitte die Impfung. Bei der zweiten hab ich's genauso betrieben. Das Prednisolon habe ich, so wie du es gemacht hast, auch weitergenommen .

    Allerdings muss ich ebenfalls erwähnen, dass ich - vermutlich wegen der MTX-Pause - auch etwas stärkere Gelenkbeschwerden hatte. Jetzt hat sich alles wieder eingepegelt.

    Liebe Grüße

    Musikant
     
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  3. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Mir tut auch der Ellenbogen wieder stärker weh, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, das Enbrel doch schon heute wieder zu spritzen. Da ich seit gestern keine Impfreaktionen mehr habe, denke ich, dass der eine Tag früher nichts ausmachen wird.
     
  4. tilia

    tilia Aktives Mitglied

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    Bei allen unterschiedlichen Ansichten und Herangehensweisen haben wir vielleicht doch eine Gemeinsamkeit: Ich denke, Jede(r) hier wünscht sich, auf die Impfung vertrauen zu können und in absehbarer Zeit wieder freier leben zu können...
    Ich wünsche mir, dass wir das nicht vergessen :1luvu:
     
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  5. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Ich habe mich eigentlich nur mit diesem Thema beschäftigt, weil einer meiner Cousins als Intensivmediziner auf einer COVID-19-Abteilung in Barcelona arbeitet. Seit dem Pandemiebeginn haben wir wieder menr Kontakt. Er rief mich letztes Jahr im April besorgt an. Ich habe 40 eingradige Cousins, deshalb habe ich nicht zu jedem gleich viel Kontakt.

    Seit letztem Jahr telefonieren wir regelmäßig und vor ein paar Wochen erzählte er mir von 2 Patienten, die trotz einer zweifachen Imfpung (Biontech, Moderna), ca. 5 Wochen nach der zweiten Impfung sehr schwer an Corona erkrankt seien. Sie liegen bei ihm auf der Intensivstation.

    Aus diesem Grund hat der Klinikdirektor sich entschlossen Blutproben seines Klinikpersonals auf Antikörpertiter und neutralisierende Antikörpertiter zu untersuchen. Und bisher haben sie so, v.a. unter den älteren und vorerkrankten Kollegen 10 Personen entdeckt, bei denen die Impfung kaum bis gar keine Schutzwirkung entfaltet hat. Nun hat man 5 Kollegen zum dritten Mal mit dem gleichen Impfstoff und die anderen 5 Kollegen mit einem anderen Impfstoff geimpft. Und in etwa 6 Wochen möchten man wieder die neutralisierenden Antikörper in deren Blutproben untersuchen.

    Mein Cousin riet mir deshalb, 4 Wochen nach der zweiten Impfung eine Untersuchung auf neutralisierende Antikörper vornehmen zu lassen.

    Ich fand dazu auch etwas deutschsprachiges im Netz und teilte diese Info mit euch im Glauben, es könne von Interesse sein.

    Aber es nervte bloß. Deshalb habe ich jetzt auch ausdrücklich nur auf den Beitrag von Musikant geantwortet und darum gebeten, alle die es nervt einfach mal meinen Beitrag zu ignorieren.

    Aber vielleicht ist es tatsächlich besser, Musikant zu diesem Thema zukünftig nur noch per PN zu antworten.
     
  6. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Per PN solche Infos zu schicken ist schade für diejenigen, die in einem Forum Antworten suchen, denn es geht ja nicht nur um persönlichen Austausch der die Öffentlichkeit nichts angeht, sondern es geht um ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft - es sei denn, es verstößt gegen Forenregeln, was ich aber nicht glaube.

    Meiner Meinung nach kann von solchen Infos sogar die Gesundheit und mitunter das Leben abhängen.
     
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  7. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Chrissi,

    ich möchte aber auch niemanden nerven und schon gar nicht möchte ich das Vertrauen in die Impfstoffe erschüttern. Deshalb wäre PN dann eine gangbare Option.
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wir sind ja ein Forum in dem alles mögliche besprochen wird. PN finde ich diesem Fall auch nicht gut.
     
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  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Zur AK Bildung gab es auch schon Links im Corona Impfung Thread.
     
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  10. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich weiß nicht, ob jemand genervt ist. Bei mir wars ja genauso, als ich einiges hinterfragte, was hier als Link gepostet wurde.
    Im Nachhinein wurde es dann doch Thema.
    Deshalb weiß ich nicht, was wichtiger ist: "nervige" Info oder evtl. sogar Krankheitsfälle, weil man wichtige Infos verpasst hat.
    Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich bin immunsupprimiert, und deshalb in diesem Forum. Und deshalb interessiert mich alles, was mich vor schlimmeren Dingen schützen kann.
     
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  11. Katrin75.1

    Katrin75.1 Neues Mitglied

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    Nur mal so am Rande, ich finde diese Infos hochinteressant!

    Auch ich werde die AK bestimmen lassen, da ich bei einigen anderen Impfungen bisher Impfversager war.
    dazu gehörten die Hepatitis-, und Rötelnimpfungen.
    Die Röteltiter wurden damals standardmäßig in der Schwangerschaft bestimmt. Ich bin nachweislich in der Kindheit an Röteln erkrankt und nachweislich mehrfach geimpft, und trotzdem waren nahezu keine AK vorhanden.
    Der HepatitisTiter wurde im Rahmen der Rheumadiagnostik damals mitgemacht. 4 Jahre zuvor nachweislich geimpft. Hier waren = (Null) Antikörper.

    Macht ein super Gefühl *ironieoff*

    Also: DANKE für euren Input!
     
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  12. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Die Antikörper nehmen doch im Lauf der Zeit nach alle Erkrankungen und Impfungen ab, es kommt auf die T- und B-Zellen drauf an. Als ich mit 17 Röteln hatte, wurde da nach einem oder zwei Monaten (so genau weiß ich das jetzt nicht mehr, ist doch schon eine Weile her) nach der Erkrankung der Titer bestimmt und der war sehr hoch. Wenn ich das jetzt testen lassen würde, hätte ich bestimmt keine Antikörper mehr, wäre aber trotzdem geschützt.
     
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  13. AnnaKollage

    AnnaKollage Aktives Mitglied

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    Ich glaube, das Thema interessiert uns alle und sollte jemand genervt sein, so muss er diesen Beitrag nicht lesen. Mich würde es auf jeden Fall interessieren, was die Charité Dir antwortet.
     
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  14. Musikant

    Musikant Neues Mitglied

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    Und genau deshalb bin ich auch in diesem Forum angemeldet. Wenn wir nicht solche - sehr wichtigen - Themen besprechen, was dann? Für mich hat nur die Person ein persönliches Problem, die von diesen Fragestellungen genervt ist, aber nicht die Person, die solche Fragen stellt oder beantwortet.

    Es geht doch hier um sachliche, gegenseitige Hilfestellungen und nicht um das Erreichen einer persönlichen Meinungshoheit, nur weil man der rein subjektiven und nicht sehr überlegten Einstellung unterliegt, dass ein Thema angeblich nicht so wichtig wäre.

    Für mich ist es eine bedauerliche Tatsache, dass Rheumatiker mit Immunsupprimierung im Unklaren gelassen werden, ob die Impfung ausreichend wirkt. Und ich mag nicht doch eine Infektion erleiden, um dann zwei oder drei Jahre später zu erfahren, dass es evtl. doch Möglichkeiten gab, die Schutzwirkung ausreichend zu prüfen.

    Liebe Grüße

    Musikant
     
    #34 4. Mai 2021 um 23:12 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 5. Mai 2021 um 00:06 Uhr
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  15. Musikant

    Musikant Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe bei meinen Recherchen jetzt eine recht ausführliche Information des MVZ-Laborverbundes gefunden, die über die derzeitig gängigen Sars-CoV2-Antikörperbestimmungen informiert. In einer mehrseitigen PDF werden alle derzeitigen Methoden beschrieben und auch über die Interpretation der Ergebnisse informiert.

    Unter diesem Link kann die PDF heruntergeladen werden:

    https://www.laboraerzte-schweinfurt.de/fileadmin/user_upload/Leipzig/2021-04-28_SARS_CoV_2_Antikoerper-Test_FAQ.pdf


    Was unsere spezielle Fragestellung nach der Bedeutung der neutralisierenden Antikörper angeht, so steht in diesem Schreiben:

    "Teste, die neutralisierende Antikörper bestimmen, messen nicht die Menge oder Konzentration von
    Antikörpern gegen SARS-CoV-2, sondern die neutralisierende Wirkung der eventuell vorhandenen
    Antikörper auf die Bindung von Spike-Protein an den ACE2-Rezeptor. Dies kann in einem klassischen
    zellkulturbasierenden Neutralisationstest (Plaque-Reduktions-NT) oder neuerdings vermehrt in einem
    sog. Surrogat-Neutralisationstest erfolgen. Somit weisen die Neutralisationsteste die Funktion der
    Antikörper nach, wenngleich in einem in-vitro-System ohne direkten Beweis der in-vivo-Wirkung in
    Bezug auf die Verhinderung einer COVID-19-Erkrankung oder einer SARS-CoV-2-Infektion. Eine
    Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf das Vorhandensein oder die Dauer einer Immunität ist derzeit
    nicht möglich.
    "

    Ich selbst interpretiere den letzten Satz eher so, dass es halt noch keine Studien über die Wirksamkeit dieser nachgewiesenen AK im Körper gibt und somit keine Aussage über den Schutz getroffen werden kann. Es wird also damit weder zu- aber auch nicht abgeraten.

    Allerdings hatte ich den Podcast mit Prof. Drosten im letzten Jahr intensiv verfolgt und ich erinnere mich, dass dieser an vielen Stellen die Wichtigkeit der neutralisierenden Antikörper erwähnt hat.

    Mein persönliches Fazit ist also: Ich investiere ein bisschen Geld und mache den Test. Falls keine oder sehr wenige neutralisierende Antikörper vorhanden sind, halte ich Ausschau nach einer dritten Impfmöglichkeit.

    Liebe Grüße

    Musikant
     
    #35 7. Mai 2021 um 14:46 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2021 um 15:23 Uhr
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  16. allina

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    Danke Musikant für diese hilfreiche Info. Ich werde es auch machen lassen. Ich rufe nächsten Montag in der Charité an, ich berichte dann.
     
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  17. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Ich hatte meine Rheumatologin beim letzten Termin darauf angesprochen und sie schien mit der Frage nach dem Test auf neutralisierende Antikörper und auch einer eventuell notwendigen Drittimpfung überfordert - deswegen finde ich es um so wichtiger, dass wir hier die Informationen zusammentragen.
     
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  18. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Deshalb werde ich auch nächsten Montag im Labor der Charité anrufen. Bisher habe ich auch schon bei anderen Themen immer eine hilfreiche Antwort bekommen. Ich berliner dann immer sehr breit, denn sollte ein Berliner der Sachkundige sein, bekommt man dann immer gut geholfen. Aber auch wenn es sich um einen Zugezogenen handelt, sind sie immer so platt, dass sie nach mehrmaligem Nachfragen, auch immer sehr hilfsbereit sind.

    Also wünscht mir Glück, dass ich auch einen kompetenten Immunologen an die Strippe bekomme.

    Ich werde dann berichten.
     
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  19. PiRi

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    Ja, dann "nerv" uns wieder (verständnislos den Kopf schüttel)
     
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