Corona Impfung

Dieses Thema im Forum "Impfungen, Grippe, COVID-19" wurde erstellt von lieselotte08, 11. November 2020.

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  1. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Rituximab wahrscheinlich.
     
  2. Jazzlyn

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  3. Clödi

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    Mein Termin für die Grippeschutzimpfung steht auch schon. Ich werde einen Tag vorher kein Enbrel spritzen und nach der Impfung das MTX einmal aussetzen. So kann die Impfung hoffentlich ihre Wirkung gut entfalten und einen Schub habe ich nach so kurzer Pause noch nie bekommen.
     
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  4. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Wirklich hat sich das Thema mit dem Aussetzen erst jetzt bei Corona gestellt.
    Bei keiner Impfung zuvor war das ein Thema.
    Beim nächsten Termin frag ich.... sowohl Rheumi oder Hausarzt... nee, beide.
     
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  5. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Bei mir war das auch schon unter anderem bei der Shingrix Impfung Thema.
     
  6. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Hatte ich, glaube ich, noch nicht....
    Muss ich?
     
  7. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    Liebe @PiRi, Shingrix ist die relativ neue Impfung gegen den Herpes Zoster, Windpocken + Gürtelrose.
    Das wird wohl mittlerweile jedem empfohlen, der diese "tief greifenden" Immunsuppresiva nehmen muss, z.B. Januskinasehemmer, Rituximab etc.
    Mir ist bei Dir nach MTX, ja?
    Kannst ja Deinen Rheumadoc mal fragen, wenn Ihr schon beim Thema Impfung und Basis Aussetzen seid :)
    Von müssen kann jedenfalls keine Rede sein. Ich sollte und hab nicht und wurde auch nicht vom Hauarzt gehauen ;)

    PS: ob Du sie schon hattest, steht im derzeit wichtigsten Dokument sicher drin bzw. nicht drin
     
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  8. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Dank Dir, kommt auf die Dok-Liste.
     
  9. Jazzlyn

    Jazzlyn Aktives Mitglied

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    Guten Morgen,

    unter https://www.stiko-web-app.de/home/ kann man bei "Indikationsimpfungen für Risikogruppen" nach Risiko und gesundheitliche Risiken und dann weiter unter Immunsuppression die empfohlenen Impfungen aufrufen.
    Allerdings ist dort ein Fehler drin: Varizellen ist ein Lebendimpfstoff und darf bei Immunsuppresion nicht gegeben werden.
    Und nach meiner Kenntnis ist MTX ein Immunsuppressiva. Bitte um Korrektur, wenn das nicht stimmt
     
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  10. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    Liebe @Jazzlyn,
    ja das stimmt, auch MTX ist ein Immunsuppressivum!
    Mein Rheumadoc unterscheidet jedoch zwischen solchen wie MTX, die einen Teil unseres Immunsystems, welches ja aus unglaublich vielen Bausteinen besteht, hemmen und solchen, die "tief eingreifen", wie Januskinasehemmer und ein paar andere.
    Der Herpes Zoster Virus verkapselt sich nach überstandenen Windpocken sehr geschickt und bleibt uns so leider meistens erhalten. Gesunde Menschen werden seine Anwesenheit aber nie bemerken.
    Bei einer massiven Schwächung des Immunsystems jedweder Ursache, befreit er sich sinnbildlich aus seinen Kapseln und vermehrt sich schnell und effektiv, die entstehende Krankheit wird nun aber Gürtelrose genannt.
    Es scheint so zu sein, dass MTX und andere Basismittel dem Immunsystem weiterhin ermöglichen, Herpes Zoster in Schach zu halten.
    Wenn man aber einen dieser massiven Immunhemmungen nehmen muss, dann kann sich das Virus schnell und problemlos wieder vermehren, weil das Immunsystem nicht mehr stark genug ist.
    Ich glaube, dass der recht neu entwickelte Impfstoff Shingrix deswegen in der Rheumaszene so reißenden Absatz fand, weil er ein neuer Totimpfstoff ist, der nur über den Zusatz von eigentlich nicht in den Körper gehörenden Zusatzstoffen, so genannten Adjuvantien, das Immunsystem in Aufruhr und somit in Reaktion versetzen kann.
    Sollte ich was falsch verstanden haben oder zu banausenhaft ausgedrückt ;) auch gerne eine Korrektur.
    Liebe Grüße von cat
     
  11. Claudia1965

    Claudia1965 Registrierter Benutzer

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    So hier nochmal die pdf Datei
    https://dgrh.de/dam/jcr:8c7a3ca2-0bac-43d5-ba5d-50d3daca351f/impfempfehlungen_dgrh_pharmako_kommission_2013_lang.pdf

    Sollte man sich wirklich mal durchlesen, denn es beantwortet einige der hier gestellten Fragen ausführlich und leicht verständlich.


    Impfung bei erwachsenen Patienten mit chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
    Bei Patienten mit chronisch entzündlich rheumatischen Erkrankungen besteht häufig eine intrinsische und therapiebedingte erhöhte Infektanfälligkeit, die wesentlich zu Morbidität und Mortalität der Patienten beiträgt. Ein großer Anteil dieser Infektionen ist impfpräventabel. Aus diesem Grund empfahl die Ständige Impfkommission (STIKO) 2005 neben den Regelimpfungen zusätzlich altersunabhängig bei Patienten mit Immunsuppression die Impfung gegen Pneumokokken, Influenza sowie gegen Haemophilus influenzae b und Meningokokken. Jeder Patient sollte deshalb vor der Einleitung einer immunsuppressiven Therapie über eine mögliche Zunahme der Infektneigung und die empfohlene Impfprävention aufgeklärt werden.
    Aus der Datei:

    Methotrexat

    Studienlage. Zahlreiche kontrollierte
    Studien haben die Wirkung von Methotrexat (MTX) auf das Impfansprechen
    gegenüber Influenza und Pneumokokken vor allem bei Patienten mit rheumatoider
    Arthritis untersucht.
    Sowohl bei Patienten mit RA [42] als auch Psoriasis-Arthropathie [43] führte MTX zu einer deutlichen
    Reduktion der gegen Pneumokokken gerichteten spezifischen Impfantwort.

    Dagegen war die Impfantwort gegen Influenza in zahlreichen Studien nicht statistisch signifikant beeinflusst [33, 34, 38, 42, 44].
    Auch die Impfung gegen Hepatitis B zeigte in einer Studie normale Impfantworten
    unter MTX-Therapie [24].
    Effektivität. Impfantwort gegen Influenza vorhanden (Evidenzgrad 2a), gegen
    Pneumokokken eingeschränkt (Evidenzgrad 2b), gegen Hepatitis B vorhanden
    (Evidenzgrad 2b).
    Zusammenfassende Beurteilung
    Unter der Therapie mit MTX sind TZell-abhängige Antworten wie die Impfantwort gegen Influenza und Hepatitis B nicht eingeschränkt. Dagegen zeigen mehrere Studien eine reduzierte Antwort
    gegen Pneumokokkenpolysaccharide. Es
    gibt zu diesem Zeitpunkt keine Untersuchungen dazu, ob die Gabe von konjugierten Impfstoffen möglicherweise eine bessere Antwort gegen Pneumokokken induziert.
     
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  12. Claudia1965

    Claudia1965 Registrierter Benutzer

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    Doch war es schon..nur nicht bei allen ;)
     
  13. Hibiskus14

    Hibiskus14 Registrierter Benutzer

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    In der Tageszeitung eben gelesen:
    Monat September bisher in unserem LK:
    Infizierte 262 gesamt, 59 Impfdurchbrüche.

    Älter als 60: Infizierte 42 und 24 Impfdurchbrüche.

    Die für mein Empfinden hohe Zahl der Impfdurchbrüche hätte ich so nicht erwartet. Also doch 3. Impfung empfehlenswert für Rentner?
     
  14. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Wenn die Impfantwort zweimal nicht gut war, warum sollte sie dann beim drittenmal besser sein?
    Ich pass einfach weiter auf, und wenn nun die Maskenpflicht überall aufgehoben wird, bleib ich da weg.
    Bei uns sind auf der Intensivstation auch doppelt geimpfte Patienten, aber auch junge.
     
  15. PiRi

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    Zieht das mit der Maskenpflichtabschaffung schon irgendwer in Erwägung, Chrissi?
     
  16. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ja, Hessen.
    2 G braucht im Restaurant und beim Friseur usw. keine Maske mehr. https://www.hessenschau.de/politik/corona-beschluesse-hessen-verabschiedet-sich-von-der-inzidenz-und-erlaubt-2g,corona-kabinett-beschluesse100.html

    Aber Supermarkt und Bus und andere Institutionen, die man zwangsläufig aufsuchen MUSS, haben weiterhin Pflicht, denn da kann man sich nicht aussuchen, obs mans riskiert.

    Es geht soweit, dass jeder Inhaber selbst entscheiden kann.
    Man kann auch temporär umschalten, also wenn eine nicht geimpfte Schwangere kommt, müssen die anderen Masken aufsetzen, also die Befreiung wird dann für 2 Stunden aufgehoben. Auch namentlich wird niemand mehr registriert. Auch Kontaktpersonen, insbesondere Kinder müssen nicht mehr in Quarantäne.
    So wurde es gestern im Radio erklärt.

    Es gibt auch keine Inzidenzmeldungen mehr, sondern es zählt nur noch die Intensivbettenbelegung und Hospitalisierungsinzidenz.

    Die auf Intensiv liegende geimpfte Erzieherin hier bei uns in der Kita wurde den Eltern der Kitakinder gegenüber nicht mal erwähnt. Der Betrieb lief einfach weiter. Es wird durchseucht.
    Bei der Feuerwehr heißt es vergleichbar: kontrolliertes Abbrennen.
     
  17. PiRi

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    Meine Friseurin ist Impfgegnerin.... und ich müsste dringend dorthin....
     
  18. Lagune

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    Such dir einen anderen Friseur.
     
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  19. PiRi

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    Ja, ist nur nicht so einfach...
     
  20. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Geimpfte können doch genauso Überträger sein. Für mich machts keinen Unterschied.
    Ich traue keinem und trage in allen Räumen immer Mundschutz, außer in meiner Wohnung.

    Übrigens sind bei uns im Ort 3 Ärzte, die im Sprechzimmer keinen Mundschutz mehr tragen. Die Patienten müssen, das ist klar.
     
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