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Companion Alpha-Linolensäure = Wundermittel?

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von AutschAua, 5. Juni 2006.

  1. AutschAua

    AutschAua Neues Mitglied

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  2. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    das ist schon richtig. aber dazu braucht man das mittel nicht zu kaufen, sondern sich nur richtig ernähren ;)

    lies mal hier nach:

    http://www.rheuma-online.de/news/artikel/urlaubserinnerungen-in-ol.html?encryptionKey=k3j4h&cHash=da062dc612

    nachtrag: *wundermittel* in diesem sinne gibt es leider nicht. sie sind bestenfalls dazu geeignet, schmerzmittel reduzieren zu können- den krankheitsverlauf selber, können sie aber nicht beeinflussen. das können nur die sogenannten basismedikamente:

    http://www.rheuma-online.de/a-z/b/basismedikamente.html

    wenn du dich für alternativen interessierst, dann lies hier nach:

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=19566
     
    #2 5. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2006
  3. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo AutschAua,

    ich persönlich halte mehr davon, meine Ernährung zu optimieren, anstatt Pillen zu schlucken ... ;)

    Vor kurzem habe ich für mich mal einige Infos über Arachidonsäure gefunden, die ich mir kopiert hatte:

    Arachidonsäure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure und gehört zu den Omega-6-Fettsäuren. Im menschlichen Stoffwechsel wird sie nur in geringen Mengen aus der lebensnotwendigen Linolsäure gebildet, die wir reichlich mit pflanzlichen Ölen und Fetten zuführen.
    Über tierische Nahrungsmittel nehmen wir auf direktem Weg zu viel Arachidonsäure auf. Dadurch werden vermehrt so genannte Entzündungsmediatoren (= Entzündungsvermittler) gebildet, die vorhandene entzündlich-rheumatische Beschwerden verstärken.
    Wenn Sie von entzündlich-rheumatischen Beschwerden betroffen sind, sollten Sie wissen, welche Lebensmittel besonders viel entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten.
    Nachfolgend wir Ihnen die wichtigsten Nahrungsmittel mit ihrem Arachidonsäuregehalt zusammengestellt:

    Milch und Milchprodukte • Käse und Quark • Hühnereier • Fette und Öle • Innereien •
    Fleisch • Wurst und Schinken • Sonstiges
    Milch und Milchprodukte
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Kuhmilch, 0,3% Fett 0
    Kuhmilch, 1,5% Fett 2
    Kuhmilch, 3,5% Fett 4
    Buttermilch, 1% Fett 1
    Kondensmilch, 7,5% Fett 8
    Saure Sahne, 10% Fett 11
    Schlagsahne, 30% Fett 32
    Molke 0
    Joghurt, 1,5% Fett 2
    Joghurt, 3,5% Fett 4

    Käse und Quark
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Camembert, 30% Fett i. Tr. 13
    Camembert, 45% Fett i. Tr. 22
    Camembert, 60% Fett i. Tr. 34
    Emmentaler, 45% Fett i. Tr. 28
    Magerquark 0
    Speisequark, 20% Fett 5
    Sahnequark, 40% Fett 11

    Hühnereier
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    1 Hühnerei 70
    Eigelb 254

    Fette und Öle
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Butter 83
    Schweineschmalz 1.700
    Pflanzenmargarine 0
    Pflanzenöle 0

    Innereien
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Kalbsleber 352
    Schweineleber 870
    Rinderleber 210

    Fleisch
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Mageres Schweinefleisch 120
    Huhn, Brust ohne Haut 42
    Huhn, Schlegel ohne Haut 65
    Truthahn, Brust ohne Haut 53
    Truthahn, Keule ohne Haut 95
    Rindfleisch 49
    Kalbfleisch 62

    Wurst und Schinken
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Leberwurst 208
    Schweineschinken, gekocht oder geräuchert 130
    Fleischwurst 120

    Sonstiges
    Nahrungsmittel pro 100 g Arachidonsäure mg *
    Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln 0
    Reis und eifreie Teigwaren 0
    Getreide, Mehl, Brot, Brötchen und eifreie Backwaren 0
    Obst 0

    * Die angegebenen Werte sind Richtwerte, die je nach Qualität und Herkunft der Nahrungsmittel Schwankungen unterliegen können. Quelle: O. Adam, Diät und Rat bei Rheuma und Osteoporose, Walter Hädecke Verlag

    Darüber hinaus helfen Ihnen die folgenden Ernährungstipps dabei, rheumagerecht und arachidonsäurearm zu essen und zu trinken.

    Ganz wichtig: Weniger Fleisch essen! Im Rahmen der Ernährungsumstellung sollten pro Tag nicht mehr als 50 mg Arachidonsäure zugeführt werden.
    Normale fleischreiche Kost enthält aber häufig zwischen 200 und 400 mg Arachidonsäure täglich. Essen Sie daher nur 1 bis 2 mal pro Woche Fleisch. Bevorzugen Sie Geflügel (ohne Haut) und fettarme Produkte. Meiden Sie Innereien. Bauen Sie in Ihren Speiseplan öfter Omega-3-fettsäurereiche Fischmahlzeiten ein. Hier sehen Sie, wieviel EPA die wichtigsten Speisefische durchschnittlich enthalten.

    Fisch / 100 g essbarer Anteil Eicosapentaensäure (EPA)
    Hering 2.040 mg
    Thunfisch 1.380 mg
    Lachs 750 mg
    Makrele 630 mg
    Aal 260 mg
    Karpfen 190 mg
    Heilbutt 140 mg
    Forelle 140 mg
    Schellfisch 90 mg
    Kabeljau 70 mg
    Die angegebenen Werte können um bis zu 80 % entspechend dem Fettgehalt der Fische und der Fütterung abweichen.

    Verzichten Sie ganz auf tierische Fette wie Butter und Schweineschmalz. Verwenden Sie stattdessen ausschließlich pflanzliche Öle und Fette mit Alpha-Linolensäure. Sie enthalten keine Arachidonsäure, dafür zusätzlich Vitamin E.
    Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Pflanzliche Lebensmittel enthalten keine Arachidonsäure, jedoch viele Vitamine und Mineralstoffe.
    Essen Sie täglich fettarme Milchprodukte. Sie sind arachidonsäurearm und unentbehrlich für Ihren Kalziumbedarf. Verzichten Sie auf Vollmilch, denn sie enthält viel Fett (3,5 %). Magerer Käse (bis 45% Fett i. Tr.) sollte Wurst oder Schinken ersetzen.
    Zu empfehlen sind täglich Vollkornprodukte, Reis und Kartoffeln (keine Pommes Frites oder Bratkartoffeln) sowie Hülsenfrüchte.
    Verzichten Sie weitestgehend auf eihaltige und damit arachidonsäurereiche Produkte wie Eiernudeln und Kuchen. Ein pflanzlicher Ei-Ersatz ist empfehlenswert.
    Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter kalorienarme Flüssigkeit wie Mineralwasser, Tee, Obst- und Gemüsesäfte.
    Achten Sie beim Kochen auf besonders schonende Zubereitung, um wertvolle Vitamine zu erhalten.
    Verzichten Sie auf leere Energielieferanten wie übermäßigen Alkohol, weißes Mehl und Zucker. So vermeiden Sie Übergewicht, das die betroffenen Gelenke zusätzlich belastet.

    Quelle: O. Adam, Diät und Rat bei Rheuma und Osteoporose, Walter Hädecke Verlag
     
    #3 5. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2006
  4. AutschAua

    AutschAua Neues Mitglied

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    Entschuldigt meine späte Rückmeldung, ich war entschlossen das Zeug zu probieren und wollte abwarten bis ich es habe, und nun habe ich es.
    Es ist nicht ganz billig, 20 € für N1 (60 Kapseln), 1 Kapsel enthält 301,5 mg AL-Säure, empfohlen wird 3 X täglich.

    Ich halte auch nicht viel von Pillen (Medikamente) gerade deswegen will ich das Companion versuchen. Fragt sich nur ob es auch merklich wirkt.

    Ernährungsumstellung kann sicher nicht schaden, aber ob das spürbar hilft, ausserdem auf Dauer nicht praktikabel.
    Weniger Fleich, hab ich befürchtet :( , aber ganz auf Tierfette verzichten :eek:, unmöglich.

    Werde jetzt die Wirkung abwarten und gebe dann bescheid.

    LG Autschaua
     
  5. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Autschaua,

    20 Euro im Monat?! Das ist aber "toija!"

    Bitte studiere in meinen Beitrag oben und die aufgeführten Lebensmittel. Ich habe dort gerade eben noch die gängigsten Nahrungsmittel mit ihrem Arachidonsäuregehalt (= böse) eingefügt.

    Es geht ja auch nicht darum ganz auf was zu verzichten, sondern sich "bewusst" zu ernähren ...

    Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen bewusste Ernährung als Zumutung ansehen. Wenn man erstmal damit anfängt, die eigene Nahrung (= das was man in den Mund schiebt) ganz kritisch zu hinterfragen und sich vor allem die guten Dinge auszuwählen, macht das richtig Spaß. Man spürt regelrecht, wie gut einem bestimmte Dinge tun und wie schwer sich unser Körper mit den "bösen" Sachen, wie zum Beispiel "fette Fleischwurst" tut. Alleine auf Wurst zu verzichten, wäre schon die "halbe" Miete ... ;) Und wenn man dann noch die ganzen Fertiggerichte weglassen würde (schon mal auf die Deklaration geäugt? = oft reinste Chemiebomben!) ist man eigentlich schon auf dem richtigen Weg.

    Aber "nur" durch angepasste Ernährung alleine sind rheumatische Erkrankungen in der Regel auch nicht zu besiegen. Doch die bei rheumatischen Erkrankungen empfohlene Ernährung ist generell gut für die Gesundheit! Und die wollen wir doch alle ganz lange haben - nicht wahr?

    Bitte verlasse dich nicht nur auf diese Pillen. Kauf dir lieber im nächsten Monat davon jede Woche ein- bis zweimal eine schöne Portion frischen Fisch! :D

    Schööönen Tag!
    Rosarot