Coimbra-Protokoll zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von KaddiM, 13. Juni 2018 um 10:42 Uhr.

  1. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin
    Ich habe mit 20.000 Decristol 1 x die Woche bis zur positiven Blutkontrolle aufgefüllt und erhalte (mit super Erfolg ) mit 1000 Vigantoletten täglich
    Das ist vom Rheumatologen und vom Facharzt für Osteoporose so abgesegnet.
    Magnesium, Zink , Selen, Vit B komplex nehme ich immer mal wieder, mit der Rheumatologin besprochen.

    Ich werde beim nächsten Termin mal fragen, ob es Sinn macht den Parathormonspiegel zu testen.
    Weiß jedoch jetzt schon, was sie sagt :p

    Liebe Kaddi,
    Ich freu mich für dich, dass es dir so gut mit dem CP ergeht und danke dir für die Informationen
    Vielleicht testen ja einige User hier, ich bin mal gespannt
    Für mich ist es zur Zeit keine Option.

    LG
    Tusch
     
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  2. Heike68

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    @Kittie
    3 Monate?! Wow...
    Liegt jedenfalls deutlich über allen Empfehlungen.
    Aber jeder, wie er mag.
     
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  3. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Das sage nicht ich, sondern die Referenzwerte, aber du darfst mir auch gerne erklären, wenn und warum du da anderer Meinung bist. Ich bin immer offen für neue Sichtweisen :)
     
  4. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    @Tusch
    ich nehme Decristol ebenfalls 1 mal wöchentlich.
    So hatte es mein Rheumatologe empfohlen und seitdem ist ein Spiegel im mittleren Bereich.
     
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  5. Kittie

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    Schade, dass man nur nachhakt um dann abfällige Bemerkungen zu machen, aber gut, da stehe ich drüber :)

    Wie gesagt, ich lag danach noch nie über 50 ng/ml. Das ist aber auch so die Grenze bei mir, denn würde ich mehr nehmen bekäme ich Muskelschmerzen, weil ich das fehlende Magnesium nicht mehr auffüllen könnte (Stichwort Porzellangrenze).
     
  6. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    DAS würde ich gerne bestätigt sehen.
     
  7. Kittie

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    Was? Die offiziellen Referenzwerte oder, dass ich für neues offen bin?
     
  8. Resi Ratlos

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    Kittie, meine Meinung dazu und zum Nutzen eines bestimmten "Spiegels" ist unmaßgeblich.
    Die Sichtweisen kannst Du auf einschlägigen Seiten nachlesen:

    Z. B. hier:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57336/Vitamin-D-Supplemente-Meta-Analyse-sieht-keinen-Zusatznutzen

    https://www.arznei-telegramm.de/html/htmlcontainer.php3?produktid=127_03&artikel=1012127_03k

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=40818

    Zugegeben alle nicht topaktuell, aber deshalb nicht zwingend total falsch ;)
     
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  9. Heike68

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    Dass Du für Neues offen bist, das hoffe ich doch...
     
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  10. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Also...
    Chrissi... mach dich nicht verrückt. Ich denke, dass das was auf den Packungen steht für „Gesunde“ gilt.
    Bei chronischen Erkrankungen zB RA sieht das ja anders aus (wie der Eingangspost erklärt)
    Ich würde die HA Fragen, warum sie das für zu hoch hält und mich dann entscheiden, was für mich persönlich tragbar ist. Soviel Selbstverantwortung sollte man schon haben, damit meine ich, dass du dich auf dein persönliches Gefühl verlassen solltest.

    Ich verlasse mich jedenfall auf meine Ärzte, die beschäftigen sich sicherlich verantwortungsvoll damit, ich kann jederzeit fragen und erhalte verlässliche Auskunft.
     
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  11. Kittie

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    Nicht topaktuell und auch nicht gerade topunabhängig, aber gut.

    Meine Aussage bezog sich ja aber eigentlich auf die Referenzwerte die ja nun mal vorgeben wo oben und unten ist. Wie ich auffülle um an meinen "Wunschwert" zu kommen steht ja wieder auf einem anderen Blatt und ist freilich Ansichtssache. Den ersten Link habe ich mal durchgelesen - zumindest ich behaupte ja auch nicht, dass zu viel Vitamin D nicht auch schädlich ist, was aber wenn ich meinen Wert mit 2.000 IE pro tag oder 20.000 IE pro Woche nun mal nicht hoch bekomme? Da bleibt mir ja nun mal nichts anderes als mehr zu substituieren?
     
  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ad 1: Hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob "Referenzwerte" unabhängig sind?

    Ad 2: Genau. "Wunschwert" und Ansichtssache sind auch nicht unabhängig; ob sie sachkundig sind, weiß ich nicht.

    Ansonsten darfst und sollst Du gerne alles so machen, wie es Dir richtig erscheint.
    Ich mache es ähnlich.
     
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  13. Kittie

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    Chapeau! Darüber habe ich in der tat noch nicht nachgedacht. Guter Denkanstoß.

    Das ist klar, dass das nicht unabhängig ist und dass das nicht unbedingt sachkundig ist sowieso. Aber sachkundig wäre per Definition ohnehin nur jemand der diesbezüglich ausgebildet wurde, ergo ein Arzt. Fakt ist jedoch: hätte ich immer jedem Arzt blind vertraut und alles getan was diese gesagt haben, dann stünde ich heute noch immer ohne Diagnose da oder wäre schon nicht mehr hier.
     
  14. Kittie

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    Genau so mache ich es ja auch. Ich würde sicher keine 10.000 IE pro Tag zum auffüllen einnehmen, wenn es mir damit langfristig nicht besser ginge. Mit 2.000 pro Tag, und viel mehr ist eine Dekristol 20.000 IE nun mal nicht, stieg mein Wert jedoch nicht bzw. seeeeeeeehr langsam. Da hätte ich ein Jahr nur für das auffüllen gebraucht.
    Ich bin bestimmt niemand der jeden Trend mitmacht und ich warne auch immer wieder davor Vitamine oder ähnliches ohne vorherige Wertebestimmung einzunehmen, da eben viele überdosiert werden und zu Folgeschäden führen können. Aber gar nichts einzunehmen und Vitaminmängel als Modeerscheinung anzutun, wie es eben von leider recht vielen Ärzten praktiziert wird, halte ich auch für falsch und sehr gefährlich, gerade bei Rheumapatienten die Basismedis und auch nicht selten Cortison einnehmen.
     
  15. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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    So hohe Werte finden sich in der Natur so gut wie gar nicht (auch nicht auf Hawaii). Die kann man nur künstlich erreichen (mit Tabletten).

    Meine Werte sind im Sommer immer völlig normal (zwischen 20 und 30 ng/ml) und die steigen auch ohne Tabletten auf diese Werte. Im Winter sinken sie ab - was auch völlig normal und natürlich ist. Der Grenzwert (Empfehlungen der Fachgesellschaften) im Winter lag noch vor 30 Jahren bei 10 ng/ml - wurden dann Ender der 90er Jahre auf 20 ng/ml angehoben - später dann in den USA auf 30 ng/ml (inzwischen wieder abgesenkt auf 20 ng/ml). Es gibt aber sogar Ärzte, die empfehlen sogar diese jahreszeitlichen Schwankungen nicht künstlich mit Tabletten auszugleichen. Diese Schwankungen könnten sich sogar positiv auf die Knochengesundheit auswirken (wie bei vielen Hormonen könnte der Wchsel zwischen niedrigen und höheren Dosen insgesamt sogar stimulierend wirken). Aber das sind nur Spekulationen, die ich auf einer Info-Veranstaltung der Ärztekammer in einem Vortrag gehört habe. 50 ng/ml ist jedenfalls ein absolut unnatürlich hoher Wert - kein Wunder, dass man sehr hohe Dosen nehmen muss um den Körper dahin zu bekommen.

    lg hamo
     
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  16. Kittie

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    Es ist auch viel zu lesen, dass bei chronisch kranken inzwischen oft sogar eine Wert von bis zu 70 ng/ml empfohlen wird. Was davon nun richtig ist und was man für sich selbst anwenden möchte muss und sollte dann jeder für sich entscheiden. Mir tat der extrem niedrige Vitamin D Spiegel im Winter jedenfalls nicht gut und hat mich fast meine Existenz gekostet, soviel dazu.
     
  17. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Nur mal zu meinem Verständnis - der Arzt wird quasi nur dafür (teuer) bezahlt, dass er die Laborwerte ansieht und mit Einem bespricht? Also wenn das so ist, kann man sich das Geld sparen, sowas macht jeder normale Arzt mit Kassenzulassung für umsonst. Also für den Patienten.
    Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Leute zu viel Geld haben und ihren Verstand einlullen lassen. So nach dem Motto, wenn ich viel Geld für etwas bezahle, muss es gut sein...
    Und, ganz ehrlich, bei solch hohen Dosen eine Kontrolle nur alle paar Monate? Halte ich für fahrlässig.
     
  18. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Letztlich wird der Arzt auch nicht teurer bezahlt als jeder andere Privatarzt auch.
    Für meine Schilddrüseneinstellung gehe ich jetzt auch zu einer Privatärztin, da es hier leider keinen kompetenten Endokrinologen/Nuklearmediziner/Internisten zu geben scheint. Dann lieber über einen Privatarzt als weiter mit so bescheidenen Werten rumzukrebsen, die von den Ärzten als gut abgesegnet werden, weil wieder jeder nur den TSH sieht.
    BTW: Nein, ich gejhe nicht etwa zu einer Privatärztin, weil ich denke ich bekomme da pauschal eine bessere, kompetentere Behandlung, sondern weil exakt diese Ärztin als Koryphäe auf dem Gebiet der Schilddrüse gilt und mir schon mehrfach empfohlen wurde. dass sie Privatärztin ist und die damit verbundenen Kosten hat mich anfangs abgeschreckt, aber wenn der Leidensdruck groß genug wird...

    Hm, Vitamin D muss man meistens ja ohnehin selbst zahlen. Ob man den Wert dann bei diesem Coimbra-Arzt oder vorab beim HA machen lässt, würde ich dann vom Preis anhängig machen. Der variiert nämlich von Labor zu Labor teilweise stark.

    Aber ja, 3-Monatskontrollen bei der Dosis halt ich auch für extrem fahrlässig.
    Monatliche Kontrollen wären hier das mindeste.
     
    #38 15. Juni 2018 um 12:19 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2018 um 12:29 Uhr
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