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chronische Müdigkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von trombone, 24. November 2004.

  1. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo,

    habe mal wieder eine Frage an Euch.

    Seit Tagen (zur Zeit wird es jeden Tag schlimmer) leide ich unter einer fast chronischen Müdigkeit. Trotz - zumindest von der Stundenzahl her gesehen - ausreichendem Schlaf, fallen mir fast überall die Augen zu - und das leider auch beim Autofahren. Da ich beruflich auf das Auto angewiesen bin (Arbeitsstelle liegt 40 km entfernt) ist das schon so eine Sache. Wenn es ganz schlimm wird, muss ich sogar rechts ran fahren. Auf Arbeit bin ich spätesten nach der Mittagspause so fertig, dass ich dann kaum noch was geregelt bekomme. Und wenn ich mich dann Nachmittags/Abend für ein paar Minuten hinlege könnte ich eigentlich gleich bis zum nächsten Morgen durchschlagen (koma-mäßig).
    Habe das Problem auch meinem HA heute erzählt, der hat erstmals eine ganze Palette Blut abgenommen und meinte dazu, dass wenn dabei nichts rauskomme sollte ich auf jeden Fall ins Schlaflabor. Ich glaube aber, dass das Problem eher mit meinem MB zusammen hängt, da ich auch sonst total abgeschlafft bin (und das obwohl das Remicade diesmal echt gut angeschlagen hat).
    Was meint Ihr dazu und was könnte ich noch von mir aus machen (übrigens nutze ich die Mittagspause um zumindest einen Spaziergang (von 20-30 Min) zu machen - trotzdem scheint das eher die Müdigkeit noch anzuheitzen.
     
  2. sunny22

    sunny22 Neues Mitglied

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    Chronische Müdigkeit,

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir gerade geht. Am Schreibtisch musst gegen Schlaf ankämpfen, und wenn du dann zu Hause bist, bist du so fertig, dass du nichts mehr machen kannst. Der Schlaf ist überhaipt nicht erholsam und morgens fühlst du dich wie ans Bett gefeselt. Stimmts? So ähnlich geht es mir zur Zeit auch wieder.
    Ich denke, dass unser Körper durch das Rheuma irgendwie immer unter Dauerstrom steht. Bei mir merke ich, dass eine kleine Erkältung im Anflug ist. So etwas haut mich dann voll aus der Bahn und ich bin nur noch K.O. Wahrscheinlich ist das der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Vor einem halben Jahr gings mir auch so. Nachdem ich mich wirklich Wochenlang zur Arbeit geschleppt habe, ließ ich mich dann doch krank schreiben. Und siehe da, mein Körper hat diese Auszeit genutzt sich zu erholen und schwups ging es mir dann nach 2 Wochen viel besser. Ich hab mcih allerdings auch wirklich total geschont in der Zeit. War auf keinem Fest, bin früh zu Bett und hab ausgeschlafen, ging jeden Tag spazieren.
    Jetzt versuche ich mich bis zum Weihnachtsurlaub zu retten. Wenns aber nicht mehr geht, lass ich mich eben wieder krank schreiben. Die Gesundheit geht vor!!
    Liebe Grüße
    Sunny
     
  3. Claudandia

    Claudandia Neues Mitglied

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    Hallo Trombone,

    ich habe dieses Problem leider auch. Bei mir konnten die Ärzte nichts richtiges feststellen. Mein HA meint es kommt von meiner CP. Sogenannte Begleiterscheinung. Aber es ist schon heftig. Morgens kann ich kaum aufstehen, mein Mann muss mich richtig aus dem Bett schmeissen denn von alleine oder Wecker wache ich nicht auf. Nach der Mittagspause muss ich mich krampfhaft wach halten, egal, wie ich meine Mittagspause verbracht habe (Spazieren, Kaffee trinken, Salat essen usw.). Am meisten stört, dass ich dann auch nicht so leistungsfähig bin und aufpassen muss, dass mir keine gravierenden Fehler passieren. Nach dem Büro schaffe ich es noch nicht einmal Fernsehen zu schauen, oder mich mit Freunden zu treffen. Wenn ich mich in den Sessel oder aufs Sofa setze, schlafe ich sofort ein (Koma). Gegen 11:00 weckt mich mein Mann und wir gehen ins Bett, wo ich dann tief und fest schlafe, bis ich morgens wieder geweckt werde.
    Auch am Wochenende bin ich permanent müde, egal wie lange ich geschlafen habe.
    Am traurigsten finde ich, dass meine durch Bewegungseinschränkungen sowieso schon beeinträchtigete Lebensqualität, dadurch noch schlechter wird. Vielleicht weiss ja jemand, wie man dem entgehen kann!
    Können das vielleicht doch Depressionen sein? Mein HA meint ich hätte keine Anzeichen für eine Depression.
     
  4. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    chronisch müde ?

    Hi trombone,

    also, bei chronischen Entzündungskrankheiten ist Fatique und Müdigkeit Begleiter. Die Herbstwetterlage mit seinen drastischen Tiefs und Hochs helfen sehr dazu, dass wir uns alle tagelang todmüde und schlapp fühlen.

    Dennoch muss es ärztlich überwacht werden, besonders in Fällen, wie du sie zeigst. Ich bin derzeit bedingt auch durch seelischen Stress mehr müde, als im Normalfall. Hilfe gibt es wenig, ausser ich lenke mich körperlich ab und hole mir daneben ausreichend Vitamine, kalte Getränke und Süsses.

    Depressionen können auch ermüden, tief im Unterbewusstsein. Daher sind sie nicht von der Hand zu weisen und ich denke mal, das chronisch Kranke auch nicht so belastbar sind und wir daher schneller "abschalten". Du scheinst im Moment das klassische Syndrom der chronischen Kranken zu haben: chronische Dauermüdigkeit wegen Überlastung im Dauerbetrieb - d.h. Arbeitsstelle, Haushalt, Privatleben etc.

    Ich stelle auch immer wieder fest, daß es schon richtige Gründe gibt, warum einige von uns in Rente sind - mit meinem Tageswechsel in Gemüt und Verfassung ist ein Vollzeit-Dauerjob indiskutabel geworden, da ich bei der Telekom im Wechselschichtdienst an meine Grenzen kam. Dauermüde, dauerschlapp und extrem anfällig für Erkältungen waren damals die äussern Erscheiungsbilder. Das gab sich erst, als ich im Jan. 02 dann völlig arbeitsfrei zuhause war.

    Also - die Gründe sind vielseitig. Suche deinen !

    Alles Gute,

    Pumpkin
     
  5. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    ....chronische Müdigkeit....

    Tja, wie meine Vorredner schreiben, kann es natürlich mit den diversen Erkrankungen zusammenhänge.....auf der anderen Seite können es durchaus Komplikationen oder andere Erkrankungen sein, die das ganz auslösen....Blutarmut, Schilddrüsenunterfunktion,Depression, oder hast du zufällig in letzter Zeit Cortison reduziert???? Ein zu schnelles reduzieren kann sowas auch machen und dann kann es sogar gefährlich sein (aml ganz abgesehen davon, das einschlafen am steuer natürlich auch gefährlich ist). Eine genaz andere Ursache kann z.B. das sogn. Schlafapnoesyndrom sein. Schnarchst du? hast du jemanden, der neben dir im Bett schläft (;)), dann frag den mal, ob du schnarchst und evtl längere Atempausen nachts hast. Dann schläft man nämlich total uneffektiv und ist morgens total ko und pennt bei jder Gelegenheit (inkl Autofahren) ein.....sonst muss man so etwas evtl wie dein Hausarzt vorgeschlagen hat, im Schlaflabor untersuchen......
    Liebe Grüße und einen erholsamen Schlaf, Paris
     
  6. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Hallo Birgit,

    anfang des Jahres hatte ich in einen heftigen Schub mit schlechtem CRP, BSG und !Eisenwerten! Die Eisenwerte waren durch die Dauerentzündung zu niedrig und ich hatte schon Angst vor dem Autofahren, weil ich immer dachte ich schlaf dabei ein. Ich hab mir ein Eisenpräparat verschreiben lassen und etwa 14 Tage später wurde es besser. Natürlich ist die Schlappheit durch die Erkrankung nicht weg, aber die totale Erschöpfung wurde besser. Und ich kann wieder ohne Angst Autofahren :D

    LG Katharina
     
  7. Hai

    Hai Mitglied

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    Noch so eine Müde

    Hallo trombone,

    ich geb es zu ! Ich bin auch den ganzen Tag kurz vorm Einschlafen so kaputt fühle ich mich zur Zeit.

    Der Haushalt wächst mir über den Kopf, die Kinder tanzen mir auf der Nase herum, dank einiger Baustellen brauche ich entweder viieel Geduld und mind. 1 Std. zur Arbeit oder ich muß mich wahnsinnig Konzentrieren und für eine Strecke 45 km fahren (inclusive 35 km 3-spuriger Autobahn mit lebensmüden Dränglern und LKW´s die unbedingt 2 km/h schneller als ihre Kollegen fahren wollen). Und zu allem Überfluß muß ich bei der Arbeit auch noch so tun, als wenn ich alles im Griff und den perfeckten Überblick hätte.

    So genug gejammert, ich möchte mich auf´s Sofa packen und muß doch gleichzeitig die Küche aufräumen - schade, dass es keine Heinzelmännchen mehr gibt !

    Liebe Grüße aus Berlin

    Hai
     
  8. zitrone

    zitrone Guest

    hallo birgit,


    sicherlich könnte deine müdigkeit auch andere ursachen haben, aber das glaube ich nicht. diese müdigkeit/leistungsschwäche sind ganz typisch für unsere krankheitsgruppe.
    mir geht es manchmal genauso wie dir. dann schlafe ich die ganze nacht, den ganzen tag und wieder die ganze nacht und wundere mich, wieso ich immer noch müde bin.
    ich kann mich viel schlechter konzentrieren, kriege viele dinge nicht mehr so auf die reihe wie früher und bin irgendwie völlig unzufrieden mit dieser situation. ich weiss manchmal nicht was schlimmer ist, diese fatique oder die schmerzen.
    ich habe es inzwischen akzeptiert und arbeite seit kurzem nur noch eine halbe stelle. das klappt wirklich gut. ich habe genug zeit für mich, um mich auszuruhen oder dinge zu tun, die gut für mich sind.
    ausserdem mache ich seit kurzem eine psychotherapie - und das wirkt wahre wunder! ich hätte es niemals gedacht, aber wenn man einem fremden menschen alles erzählen kann, was einem auf der seele liegt, ohne zu befürchten, dass es weitererzählt wird oder ohne sich zu fragen, was der andere über einen denkt - das ist wirklich gold wert! ich habe auch so viele leute zum reden in meiner familie und meinem freundeskreis, aber das ist etwas ganz ganz anderes - und es tut mir unheimlich gut!!

    gute besserung, die zitrone
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    entenhausen
    ja, es ist ein kreuz mit dieser müdigkeit!
    allerdings ist mir überdeutlich aufgefallen, wie fit und belastbar ich
    war, als ich kurzfristig 15mg cortison genommen habe. was ich in dieser
    woche alles gewuppt habe, sagenhaft. mit der reduzierung des
    cortisons kam dann auch die müdigkeit zurück. aber nicht immer,
    je mehr ich schlafe, desto stärker wird auch das fatigue-syndrom,
    auch ein gut funktionierender kreislauf ist wichtig!

    irgendwo auf ro stand geschrieben, dass die müdigkeit, das fatigue-syndrom
    bei rheuma-kranken stärker ausgeprägt ist, als bei den "nur" fatigue-
    kranken. leider finde ich den beitrag nicht mehr.

    ich kopier mal einen anderen beitrag aus den news dazu hier rein:
    ................................
    rheuma-news: Einfluß von Fatigue auf die Lebensqualität von Patienten mit rheumatoider Arthritis

    Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es häufig zum Auftreten einer sogenannten Fatigue (Erschöpfungszustand) , die die Lebensqualität erheblich beeinflußt. Um die Lebensqualität der RA-Patienten zu steigern, ist es notwendig die Fatigue zu erkennen und ebenso wie Schmerzen oder eine begleitende Depression zu behandeln. (20 Nov 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Der Begriff `Fatigue´ beschreibt einen Eschöpfungszustand,
    der häufig eine üble Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen ist. Es handelt sich nicht nur um eine vermehrte Müdigkeit, sondern um eine allumfassende Erschöpfung, die zu Leistungseinbußen in allen
    Lebensbereichen führen kann.

    Inwieweit sich die Fatigue auf die Lebensqualität von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) auswirkt, war Gegenstand einer niederländischen Studie unter der Leitung von I. Rupp , Universität Amsterdam.
    Die Studie wurde 1999 durchgeführt. 490 RA-Patienten mit unterschiedlich langen Krankheitsverläufen nahmen teil. Das Ausmaß der Fatigue wurde mit einem Fragebogen - dem `Multidimensional Fatigue Inventory´ ( MFI-20) - erfasst. Die Lebensqualität wurde durch einen weiteren Fragebogen (`health-related quality of life´ (HRQOL )) festgehalten.
    Wie nicht anders zu erwarten bestätigte sich, dass sich viele Aspekte der Fatigue auf die unterschiedlichen Dimensionen der Lebensqualität auswirken. Das von Ärzten oft vernachlässigte Symtom Fatigue bei RA-Patienten sollte daher ebenso wie die RA bedingten Schmerzen und die häufig
    begleitende Depression Zielscheibe therapeutischer Maßnahmen sein. Eine effektive Behandlung der Fatigue bedeutet einen Zugewinn an Lebensqualität für Patienten mit rheumatoider Arthritis.

    ........................................
    müde, aber glückliche grüße:)
    marie
     
  10. Ulla

    Ulla "hessische Hexe"

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    Hallo Zusammen,

    bei mir war es auch ganz schlimm mit der Müdigkeit, morgens um 9 Uhr hätte ich schon wieder schlafen können ( um 10 Uhr hab ichs dann getan)
    Lange Strecken mit dem Auto zu fahren waren schon gefährlich.

    natürlich wurde es immer aufs Rheuma geschoben und und und, aber bei einer genaueren Blutuntersuchung kam heraus das mein Eisenspeicher (Ferretin)fast völlig leer war und da orale Eisenpräparate nichts genutzt haben, bekomme ich jetzt 2 x/Woche Eisen i.v.

    Zwar nicht sofort aber nach ein paar Wochen zeigte sich die Wirkung, mir geht es um Welten besser, die Müdigkeit hat sich auf ein erträgliches Niveau reduziert und vor allem mein Gedächnis funktioniert wieder :D :D

    Liebe Grüße

    ulla
     
  11. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Vielen Dank für Eure vielen Antworten.

    Habe gestern Abend meine Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen: eigentlich alles in Ordnung (es wurde großes Blutbild gemacht und zusätzlich Eisen, TSH, Krea, Leberwerte, CRP - ich denke das wars. Auch einen Harnwegsinfekt - wie noch Anfang der Woche vermutet - besteht nicht.
    Habe am kommen Dienstagmorgen (gleich um 7:30 Uhr) den nächsten Besprechungstermin mit meinem Hausarzt, dann wird weitergeschaut. Da ich am Dienstag eh meinen Quick (oder neuer INR) kontrollieren lassen muss, wird dann nochmal der LDH-Wert bestimmt (seit etwa 1 Jahr doch mittlerweile deutlich erhöht oder die Ursache zu finden).

    Wünsche Euch allen noch ein schönes Wochenende.
     
  12. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Wollte Euch nur mal von Stand der Dinge unterrichten: Da ich immer noch die gleichen Probleme habe hat mein HA angeregt ins Schlaflabor zu gehen. Also habe ich mir die Telefonnummer des Schlaflabores der MHH besorgt und dort angerufen. Von dort habe ich dann ersteinmal eine Liste bekommen mit "Aufgaben" die bevor mein Hausarzt mich überhaupt schriftlich anmelden kann, abgehandelt werden muss: HNO-Befunde, div. Blutuntersuchungen, besuch beim Pneumo-Facharzt, alle Befunde und Diagnosen sammeln .... Also habe ich mir einen Termin beim Pneumo-Doc besorgt: der erste hatte ca. 6 Wochen Wartezeit, der 2. noch mehr - dann habe ich über Kathrin die Adresse eines Pneumo-Docs in Hannover bekommen. Dort habe ich angerufen und auch den Namen des Arztes genannt, von dem Hannilein die Adresse bekommen hat (auch ein Prof. der MHH, hat mit dem Pneumo-Doc studiert) und siehe da - innerhalb von 10 Tagen einen Termin - es geht also voran. Der Vorteil dieses Arztes ist, dass er ein Testgerät hat, dass wenn ich Glück habe mir das Schlaflabor und somit 5 Tage KH ersparen kann. Der Termin beim HNO ist auch schon fest (Ende Febr.) wenn er nicht wieder wegen Krankheit ausfällt (war jetzt 8 Monate krank und fängt Mitte Feb. erst wieder an). Wenn ich neue Infos habe halte ich Euch auf dem laufenden.
     
  13. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Am schönen Solling
    Hallo Birgit,

    wünsche Dir viel Glück.Was ich ganz ätzend finde ist, das ich auch dauermüde bin,tagsüber aber überhaupt keine Ruhe finde.Konnte ich ja noch nie,mich mal ne Std. aufs Sofa legen.Auch abends gehe ich spät ins Bett,obwohl ich so müde bin,aber kann nicht einschlafen,wenn ich früher als elf Uhr ins Bett gehe.Oder ist das die Angst vor den schmerzen in der Nacht,die mich da schon etwas wuschig macht?
    Lieben Gruß Jula
     
  14. kukana

    kukana Moderatorin

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  15. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo Jula,

    keine Ruhe finden - würde mir z.zt. vielleicht ganz gut zu Gesicht stehn - bin gestern fast in einer Besprechung eingepennt - super Peinlich so etwas. Ich habe schon richtig Angst vor Donnerstag: Da läuft bei uns im Haus eine Fachtagung und ich muss das Protokoll schreiben - den ganzen Tag (geht um 9:00 Uhr los mit 14 TOP's - Ende so schätze ich gegen 18:00 Uhr, alles was früher wäre, wäre klasse - anschließend muss ich dann noch das Protokoll zumindest vorschreiben und dann nach Hannover fahren, da ich am Freitag meine Remicade-Infusion (freu.....) bekomme. Bin gespannt wie ein Flitzebogen wie das morgen Nachmittag so ablaufen wird....

    Melde mich dann
     
  16. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Birgit,

    wünsche Dir auf jeden Fall einen nicht so müden tag und das alles klappt.Ich muß Donnerstag wieder zur Rheumatologin,welche erfahrungen hast Du mit Remicade gemacht?Welche Nebenwirkungen sind aufgetreten?
    Ich habe ja das "Glück",das ich nicht auch noch zur Arbeit muß,denn so wie mich der ganze alltägliche Haushalt,KG und Familie belastet,das wäre ätzend.
    Melde dich bald,lieben Gruß jula
     
  17. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallöchen;


    die Müdikeit und Schlafprobleme scheinen ja sehr viele zu beschäftigen.
    Mich würde mal interessieren ob irgendjemand da mal echte Hilfe bekommen hat.
    Also ich habe immer Nachts Probleme mit dem Schlafen, bin aber am Tage, egal ob ich sechs oder acht oder zehn Stunden geschlafen habe, immer müde. Kaum eine Stunde wach, könnte und kann ich sofort wieder schlafen. Egal wie lange ich wann und wo schlafe, fit und wirklich wach bin ich kaum noch.

    Hat schon mal jemand Medikamente gegen diese ständige Müdigkeit bekommen?? Auf dem Markt gibt es ja jede Menge. Mir wurde auch schon mal erzählt dass die Medis gegen ADS helfen sollen ??

    Bin mal gespannt ob jemandem da mal wirklich geholfen wurde.


    Gruss
     
  18. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    An alle Müden!
    Das Müdigkeitssyndrom, Sekundenschlaf, Reaktionsschwäche war fast so schlimm wie die Schmerzen. Zwei Jahre MTX, Corti etc. ohne Erfolg, dann zusätzlich Humira und die Müdigkeit hat sich schlagartig verzogen. Inzwischen - nach zwei Jahren - klage ich sogar über Schlaflosigkeit! Allerdings komme ich auch von 10 mg Predniloson nicht runter. Gruß Susanne
     
  19. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    erster Zwischenbericht

    Hallo,

    wollte Euch mal einen ersten Zwischenbericht geben:

    Also, der Arzt bei dem ich war (übrigens in Hannover) war super nett und total ruhig. Nachdem er sich meine Unterlagen angeschaut hatte (ich hatte Listen über meine div. Operationen, derzeitige Medis und den Diagnosen mitgebracht) schaute er mich an und fragte dann - wie sich die Probleme bei mir so zeigten. Als nächstes meinte er zwar, dass Medikamente durchaus die Ursache sein könnten, grundsätzlich würde er das aber zunächst ausschließen. Eine Ursache liegt mit Sicherheit in der Gewichtszunahme seit Beginn der Corti-Einnahme (auch da war er sehr verständigt und beharte nicht erst auf Gewichtsreduzierung - die ich ja auch unbedingt will, aber mit einer dauernden corti-Einnahme halt deutlich schwerer ist.
    Zunächsteinmal wurde die Lungenfunktion und eine Blutgasanalyse durchgeführt. Die Lungenfunktion ist absolut in Ordnung - nachdem er hörte, dass ich Posaune blase war ihm auch klar warum die Werte im Vergleich zu anderen Bechtis in seiner Praxis so gut waren.
    Anfang März bekomme ich ein Testgerät über Nacht mit nach Hause (so eine Art Mini-Schlafdiagnostik) und am 23. März ist dann die Besprechung aller Testergebnisse, dann wird weitergeschaut - Ich lass mich überraschen.

    Alles in allem war dieser Termin wirklich gut, weil man gleich von Anfang an das Gefühl vermittelt bekommen hat, ernst genommen zu werden. Diesen Arzt kann ich wirklich empfehlen.

    Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.
     
  20. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    kannst Du Deinen Doc mal fragen ob er weiss ob in HH auch jemand so ein Gerät hat? Damit könnte ich mir den Aufwand Schlaflabor erst mal sparen.


    Danke und Gruss