1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

chronisch kranke Kinder in der Schule

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Ulla, 6. September 2002.

  1. Ulla

    Ulla Guest

    Hallo ihr Lieben,
    meine frage geht an Eltern und alle anderen die sich sonst so damit aus kennen.
    Meine Tochter besucht die vierte Klasse der Grundschule, bisehr wurden die enormen Fehlzeiten ( bis zu 15 Wochen/Schulhalbjahr)
    mit Hausbeschulung kompensiert.
    Aber im nächsten Jahr steht der Schulwechsel an und in der weiterführenden Schule wird es auch härter.
    Jetzt werden wir mit Vorschlägen konfrontiert/bomadiert.

    -Schule für Körperbehinderte
    -Gemeinsamer Untericht - Integration
    -oder eine normale Regelschule.
    Wir wollen nicht das sie überfordert wird, aber sie soll auch nicht unterfordert sein.
    Mit ihren Leistungen könnte sie auf ein Gymnasium, dort besteht aber nicht die Möglichkeit der Integration.
    Johanna hat einen GdB von 100% (G , aG, B, H, RF), dadurch können Schulen das Kind ablehnen, dann bliebe nur die Schule für Körperbehinderte.
    Wer kann mir irgendwelche Tips geben, da die Schule Ländersache ist, bes. für Hessen.
    Schon mal vielen Dank
    Ulla
     
  2. judith

    judith Guest

    hallo,
    ich bin 22, habe m.bechterew mit 17 bekommen- also schon während der heissen zeit in vorbereitung auf`s abi.
    meine lehrer haben alle rücksicht genommen nachdem ich mich an die lehrerin meines vertrauens gewandt habe, sie hat mit meinen ärzten telefoniert und ich denke heute noch gern an sie, weil sie sich wirklich um mich gekümmert hat.
    ich war allerdings auf einer gesamtschule, und ich denke, da ich auch einmal ein gymnasium besucht habe, dass es mir dort auf der gesamtschule so gut ging, weil alle sehr verständnisvoll waren, nicht so sehr auf den konventionen beharrten, und weil ich relativ gut war in der schule, deshalb die fehlzeiten nicht so stark ins gewicht fielen.
    (und das wären sie erst recht nicht, hätte ich schon in der unterstufe rheuma bekommen, denn zu der zeit wurden alle anspruchsstufen zusammen unterrichtet- und die gymnasial-empfohlenen waren deutlich im vorteil, wenn sie mal für etwas längere zeit fehlten).
    ich denke, auch wenn ich deine tochter nicht kenne und mir eigentlich kein urteil erlauben kann, dass es ihr sicher gut tut, wenn sie auch mit nichtbehinderten kindern unterrichtet wird und die möglichkeit hat, auch wenn sie nicht dem unterricht folgen kann weil sie abwesend ist und vielleicht probleme unbekannten ausmaßes hat, einen abschluss zu machen, selbst wenn sie das abi nicht schafft.
    vielleicht solltest du dir mal gesamtschulen angucken und mit den lehrern sprechen, ich bin mir sicher, dass meine schule unter den gesamtschulen keine so große ausnahme war.
    meiner meinung herrschte dort häufig ein besseres klima als in schulen mit der herkömmlichen trennung.

    viel glück dabei, judith
     
  3. ddeMehlinger

    ddeMehlinger Guest

    Hi Ulla,

    klink Dich doch da mal ein:

    Mailingliste Kinderrheuma bei Yahoo:

    - Beschreibung
    http://de.groups.yahoo.com/group/kinderrheuma

    - Anmeldung zum Schreiben
    kinderrheuma-subscribe@yahoogroups.de

    - Beiträge schreiben:
    kinderrheuma@yahoogroups.de

    Ich denke mal, dass wir auch heute wieder im Chat sein werden, speziell wegen Schule ginge ich aber über die Liste.

    Gruß
    ALCO
     
  4. ddeMehlinger

    ddeMehlinger Guest

    ----- Original Message -----
    From: susanne@die-otts.de
    To: kinderrheuma@yahoogroups.de
    Sent: Friday, September 06, 2002 7:55 PM
    Subject: Re: [KRY] Chronisch kranke Kinder in der Schule

    Hallo Ulla,

    in Hessen besteht doch das Gesetz des Nachteilsausgleiches.
    Das besagt, dass alle Nachteile, die eine Krankheit oder
    Behinderung mit sich bringt, ausgeglichen werden müssen.
    Darunter fallen Dinge wie 2. Schulbuchsatz, Anschaffung eines
    Laptops, spezielle Möbel zum Sitzen bzw. als Tisch etc.
    Jede Schule kann also, wenn sie will, auch an Rheuma erkrankte
    Kinder aufnehmen.
    Seit dem 01.08.2002 gibt es neue Richtlinien für Unterricht und
    Erziehung kranker Schüler und Schülerinnen in Hessen.
    Ich habe Exemplare hier, falls du eines haben möchtest gib mir
    über meine Mail-Adresse deine Adresse dann schick ich es dir zu.

    Liebe Grüße Susanne