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Chronisch krank, Medikamentenkosten, Hausarzt nicht erfreut..

Dieses Thema im Forum "Krankenkassen und Pflegeversicherung" wurde erstellt von Butterflyandy, 30. Juni 2014.

  1. Butterflyandy

    Butterflyandy PMR seit 12/2013

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    Hallo, komme grad vom intern. Hausarzt (der hat im Dezember die Diagnose PMR gestellt).
    In Ermangelung eines zeitnahen Termins (wäre nicht innerhalb von 9 Monaten möglich gewesen!!!) bei einem (von 2 möglichen) Rheumatologen hier im Bereich (der nächste ist 100kmg weg), habe ich mich an einen privaten Rheumatologen gewandt. Dies wurde als wichtig vom HA empfunden, damit die Diagnose gesichert werden kann...

    ...so nun habe ich MTX nicht vertragen, bekomme morgen Rp. Arava und: Der HA meinte, ich mache das jetzt mal, aber ob ich das auf Dauer so machen kann, weiß ich nicht?? Er hat bisher die Blutkontrollen und das eine Rp. Lantarel gemacht...
    Ich dachte, wenn man als chronisch krank gilt, wird das Budget des Arztes nicht mit solchen Kosten "belastet".
    Mir geht es im Moment eh schon schlecht, bin nach Hause und zu Hause liefen erstmal die Tränen...wie kann das alles sein??
    Darf er unter dieser Konstellation die Verordnung aus Kostengründen ablehnen??
    Ich werde im Vorfeld sicherheitshalber mit der Kasse Kontakt aufnehmen, aber ich würde gern Eure Erfahrungen od. Meinungen dazu wissen...
    LG :(
     
  2. Eumel2

    Eumel2 Bekanntes Mitglied

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    Hallo Butterflyandy,

    das Problem ist mir auch bekannt.....der Hausarzt hatte Sulfasalazin und Arava verordnet....mir aber direkt gesagt, daß, wenn ich ein anderes und teures Medikament benötigen würde-und das ist jetzt der Fall- es nicht verordnen könnte.

    Ich war bis jetzt auch der Meinung, daß die Budgetierung bei chronisch Kranken eine andere wäre...habe ihn auch darauf angesprochen, er antwortete, daß er für mich im Quartal genausoviel abrechnen dürfte, wie für alle anderen auch-30 Euro.

    Es besteht für mich also nur die Möglichkeit, mir das Medikament direkt vom Rheumatologen verordnen zu lassen...

    Ich wünsche Dir trotzdem noch einen schönen Abend.

    Herzliche Grüße von Eumel
     
  3. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Butterflyandy,

    ich würde auch Kontakt mit der KK aufnehmen und all meine Fragen zur Medikation und den weiteren, erforderlichen Behandlungstherapien abklären.
    Du hast eine gesicherte Diagnose. Dann verabrede einen Termin mit der Rehabeauftragten deiner KK und lass dir erklären/mitteilen,welche Verordnungen dir laut deiner Erkrankung zustehen.
    Ich bin diesen Weg gegangen und ich weiß jetzt,dass für 2xKG und 1x Ergo wöchentlich das Budget des Arztes anfangs belasten ,aber am Ende diese Kosten wieder aus dem Arztbudget herausgenommen werden.Frage mich bitte nicht wieso,das war die Auskunft der Rehabeauftragten meiner KK(trifft bei meiner Diagnose zu).Spezielle Medikamente für die Rheumaerkrankung verschreibt mir nur der Rheumatologe und nicht der HA.
    Ich drück dir die Daumen,dass du Erfolg hast.
    LG took
     
  4. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Guten morgen, ja das Problem kenne ich gut Internistischer Hausartzt, zog auf gut deutsch eine Schnute und sagte zu mir ob er den nun an meiner Person nichts mehr verdienen könnte.
    Wenn er dann Blut abgenommen hatte , von wegen der Spritzen einmal in der Woche kam er angelaufen und sagte.
    Wir machen heute ein ganz grosses Blutbild, ich muss ja auch mal was verdienen.
    Ups ich muss ihn angesehen haben wie eine Ausserirdische.
    Der Rheumatologe sagte zu dieser Aussage des HA diese Untersuchungen führe ich hier kostenlos für den Patienten durch.
    HA sollte die Werte rüberfaxen, seine Antwort ach das darf ich dann noch.
    War mir echt zu blöd, wechseln wollte ich e, nun wurde es Zeit es ist geschehen habe eine neue HA.
    Ausserdem einen neuen Internistischen Rheumatologen hier in HH.

    Schönen Tag euch allen .

    Johanna-Beate
     
  5. Butterflyandy

    Butterflyandy PMR seit 12/2013

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    Die Zwickmühle, in der ich mich befinde ist:

    Die 2 !! Rheumatologen in der nächsten Stadt (30km) haben Annahmestopp beschlossen, seit Monaten, für Monate. Eine davon ist eine Frau, die nur halbtags arbeitet, wegen Mutterschaft....also sind es eigentlich nur 1,5 Ärzte..:rolleyes:

    Den Krankenkassen ist das bekannt, können aber nichts tun ("wir können den Arzt nicht zum Arbeiten zwingen"). ---ich kann die erst Recht nicht zwingen, mich anzunehmen?? Was sollte ich tun?? So entschloss ich mich in den sauren Apfel zu beissen und als Selbstzahler einen Arzt aufzusuchen...mit vollem Einverständnis des Hausarztes, der nun wg. der Medikemente "verschnupft" ist. Auch er kennt um die Situation des Patienten, der beim Rheumadoc einen Termin braucht!!! 2 weitere Rheumatologen sind über 100 km weg...der eine nach Süden, der andere nach Norden. Der im Norden auch Annahmestopp und der im Süden, Wartezeit 9 Monate....
    ...so und nun?? Wenn der Hausarzt für mich irgendwo einen Termin machen kann (als Patient am Telefon hat man null chance!!, was habe ich nicht schon alles erklärt;NEIN die Damen an der Anmeldung haben Order, alle abzulehnen...) bin ich gerne bereit sofort zu einem Kassenarzt zu wechseln...
    Wie erwähnt, die Kasse kennt die Problematik, daher hatten sie sich ja auch bereit erklärt, einen KLEINEN Teil der Kosten für die Privatrechnungen zu übernehmen, so viel halt, wie der Kassenarzt auch bekommen hätte.......
     
  6. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Mächtig sparen war und ist immer noch bei einigen meiner Ärzte angesagt. Ob Hausarzt, Internist oder hausärztlicher-internistischer Rheumatologe ist ganz egal.

    Ich begrüße Ärzte, die auch durch die Anschauung diagnostizieren können. Nur manchmal hilft doch ein Labor.

    Ich finde Krankenymnastik kann man erlernen und sich Übungen für zur hause zeigen lassen. Nur manchmal kommen neue Symptome und Erkrankungen hinzu. Darf es nach 9 Jahren mit vielen Veränderunen und Verschlimmerungen vielleicht eine neue Verordnung oder gar Reha geben?

    Die Techniker Kasse will von der Kopfpauschale wieder zur bezahlten Leistung zurück. Au Mann/Frau wie ich darauf spekuliere. :top:
     
  7. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo Diana, na schauen wir mal wie die TKK sich entscheiden wird, bin auch bei der

    TKK versichert, bin aber rundherum sehr zufrieden mit der Unterstützung dieser

    Kasse.

    In der vorigen Woche habe ich noch einmal wegen einer Reha nachgefragt, also eine Begleitperson wird mir genehmigt, mein Partner muss nur für seine Mahlzeiten
    selbst sorgen.
    Das dürften wir doch hinbekommen.

    Gruß aus Hamburg von Johanna-Beate:fish2:
     
  8. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    johanna das tönt ja gut. mahlzeiten sollten zu schaffen sein. viell kann er ja dort gegen aufpreis mitessen :)

    auchbei der tk bin, schon voon geburt an und immer gut gewesen auch bei sachen die nciht vertraglich festgesetzt sind