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Chininsulfat ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von charlyM, 25. Dezember 2005.

  1. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Hallo, habe vor einigen Wochen in einem Bericht gelesen, dass Chininsulfat gegen diese schreckliche Unruhe in den Muskeln helfen soll.
    Und da ich oft, wenn`s zuuu schlimm wird...- nach ner Anstrengung bzw. Anspannung - das Gefühl habe, als ob man mich an ner Steckdose angeschlossen hätte, alles vibriert und zittert in den Muskeln, wär es schön, wenn sich jemand meldet, der evtl. Erfahrung mit diesem Wirkstoff hat.
    Okay, geschrieben wird in den Zeitschriften viel - aber.... es könnte ja sein - man soll die Hoffnung schliesslich nicht aufgeben - das doch was dran ist....
    Kennt hier einer der Betroffenen dieses Mittelchen?
    Schönen 2. Feiertag noch - charlyM
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Das habe ich in meinen Favoriten ..

    Fibromyalgie, das Chamäleon unter den Krankheiten


    Schmerzen, die willkürlich kommen und gehen, die mal in den Schultern, mal in den Beinen, mal überall gleichzeitig auftreten. Schmerzen, die depressiv machen, den Schlaf rauben, die heute da sind, morgen weg. Schmerzen, die so heftig sind, dass schon das Aufstehen schwierig wird, die einen Tag später aber überstanden scheinen, nur um übermorgen zurückzukehren. Knapp zwei Millionen Deutsche leiden unter einem solchen Schmerzbild. Eine lange, ermüdende Odyssee von Arzt zu Arzt beginnt. Und irgendwann schließlich die Diagnose: “Weichteilrheuma” – auch Fibromyalgie genannt.

    Üblicherweise können viele Krankheiten mit Hilfe der sie begleitenden Schmerzen diagnostiziert werden. Was aber, wenn Schmerzen durch den Körper wandern oder irgendwann nur noch “der ganze Mensch” weh tut? Dann wächst die Gefahr, dass die leidenden Patienten nicht ernst genommen werden, dass Ärzte sie für psychisch labil oder – im schlimmsten Fall – für Hypochonder halten. Dabei konnte im Laufe der letzten Jahre zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass diesem diffusen Leiden eine wirkliche Krankheit zugrunde liegt, die 1990 unter der Bezeichnung “Fibromyalgie” von der amerikanischen rheumatologischen Gesellschaft offiziell anerkannt wurde. Sie gilt als das schwer zu diagnostizierende “Chamäleon unter den Krankheiten”, da sie Symptome und Warnzeichen von mindestens 30 anderen Gesundheitsstörungen “nachahmen” kann.

    Chronische Schmerzen am ganzen Körper und diffuse Beschwerden
    Fibromyalgie ist ein Zustand, der durch chronische Schmerzen in der Muskulatur und in benachbarten Strukturen gekennzeichnet ist. Muskeln sowie zugehörige Sehnen zeigen sich auf Druck ungewöhnlich schmerzempfindlich. Die Krankheit verursacht – das ist die gute Nachricht – keine organischen Schäden. Durch sie wird niemand bettlägerig oder gar auf den Rollstuhl angewiesen. Allerdings treten zusammen mit den Muskelschmerzen häufig Beschwerden auf, die das Leben der Betroffenen zusätzlich belasten wie z.B. chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopfschmerz, Reizdarm- und Reizblasensymptome, Depressionen und erhöhte Kälteempfindlichkeit. Vieles davon Symptome, die für sich genommen in eine völlig falsche Richtung deuten können und so Patienten und Therapeuten leicht in die Irre locken.

    Wer ist betroffen, wie wird diagnostiziert?
    Obwohl aufgrund der schwierigen Diagnose verlässliche Zahlen kaum vorliegen, schätzen Fachleute, dass ca. zwei Millionen Deutsche unter dem Fibromyalgie-Syndrom (FMS) leiden, die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher. Im allgemeinen beginnt die Erkrankung, von der Frauen etwa sieben- bis achtmal häufiger als Männer betroffen sind, gegen Ende 30 und ist mit Mitte 40 voll entwickelt. Zunehmend werden aber auch Kinder und Jugendliche Opfer des FMS. Um den Patienten unnötige Leidenswege zu ersparen, kommt es darauf an, rechtzeitig die richtige Diagnose zu stellen. Moderne Therapeuten, die mit der komplizierten Krankheit vertraut sind, schließen in ihrer Diagnose unter Verwendung von Labor- und Röntgendiagnostik zuerst Organerkrankungen aus. Danach werden sogenannte “Tenderpoints” abgetastet, fest definierte Punkte am Körper, die in der Regel bei FMS-erkrankten Menschen stark druckempfindlich sind. Löst der Druck auf mindestens 11 dieser 18 Stellen eine deutliche Schmerzreaktion aus, so gilt dies als Hinweis auf eine Fibromyalgie.

    Ursachen häufig körperliche oder seelische Überlastungen
    Im Detail geklärt sind die Ursachen der Fibromyalgie immer noch nicht. Fest steht aber, dass vielfach eine Kombination aus körperlicher und seelischer Überlastung vorliegt. Körperliche Überlastungen können z.B. durch monotone, sich wiederholende Arbeiten z.B. an Bildschirmarbeitsplätzen entstehen, psychische Überlastungen sind häufig Folgen ständiger diffuser Ängste, andauernder Arbeitsüberlastung verbunden mit perfektionistischem Leistungswillen oder ungelöster familiärer Spannungen. Wird der Körper dauerhaft solchen Streßimpulsen ausgesetzt, so unterliegen irgendwann die schützenden, streßsenkenden und schmerzhemmenden Prozesse einer Übermacht streßfördernder Hormone wie ACTH und Cortisol. Eine innere Daueranspannung entsteht. In ihrer Folge reduziert sich die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, Wortfindungs-, Konzentrations- und Gedächtnis-schwierigkeiten tauchen auf und depressive Gedanken überschwemmen die Seele. Zudem erniedrigt sich die Schmerzschwelle, die Immunabwehr wird schwächer und die Muskulatur kann Belastungen kaum noch standhalten. Verspannungen sind die Folge, aus denen schließlich schmerzhafte chronische Muskelverkrampfungen resultieren.

    Chininsulfat löst Verkrampfungen
    Bei Muskelverspannungen handelt es sich quasi um “Krämpfe in kleinem Ausmaß”. Da sie entscheidend zur Schmerz-Symptomatik des Krankheitsbildes beitragen, ist es äußerst wichtig und erfolgversprechend, zur Therapie muskelentspannende Wirkstoffe (sog. Muskelrelaxantien) einzusetzen. Hier kommt – wie aktuelle Forschungen zeigen – dem natürlichen Wirkstoff Chininsulfat (als Limptar N-Tabletten, rezeptfrei in Apotheken) eine zentrale Bedeutung zu. Chininsulfat wird in kontrolliertem Plantagenanbau in Mittelamerika aus der Rinde des Cinchona-Baumes gewonnen. Im Fokus des wissenschaftlichen Interesses steht die krampflösende Wirkung dieses Naturproduktes. Im Gegensatz zu synthetischen, häufig das Zentrale Nervensystem beeinflussenden und ermüdenden Muskelrelaxantien ist Chininsulfat gut verträglich. Es setzt direkt an jenen Nervenendstellen an, an denen die Impulse zum Zusammenziehen oder Entspannen der Muskulatur umgesetzt werden. Stellt man durch eine konsequente Limptar N-Therapie einen genügend hohen Chininspiegel im Blut sicher, so wird dadurch die Erregbarkeit der Muskulatur meßbar verringert, Krämpfen und Verspannungen wird konsequent vorgebeugt. Die Wirkung des Chinins auf Nerven und Muskeln macht es in Form von Chininsulfat ursächlich anwendbar bei Muskelkrämpfen und Verspannungen jeglicher Herkunft und somit auch beim Fibromyalgie-Syndrom. Diese Substanz erlebt aufgrund der wissenschaftlich gut belegten Wirksamkeit einen wahren Boom und wird von Heilpraktikern und Ärzten für Naturheilverfahren sehr oft bei der Fibromyalgie-Therapie angewandt.

    Lösen der Verspannungen bringt Lebensqualität zurück
    Die Fähigkeit des Chinins, als sogenanntes “peripheres Muskelrelaxans” die quergestreifte, also die Muskulatur unseres Skelettapparates zu lockern, bringt über den Weg der Krampf- und Verspannungslösung Lebensqualität zurück. Gelenk-, Muskel- und Sehnenschmerzen verschwinden, Bewegung macht wieder Vergnügen. Ruhiger Schlaf kehrt ein, mit ihm die nächtliche Erholung und über kurz oder lang wird auch die Seele sich daran gewöhnt haben, dass das Leben wieder lebenswert ist.
    http://www.gesundheit.com/gc_detail_3_gc01090410.html#top

    Biba und eine scjhöne Restweihnachten,
    die Gitta
     
  3. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Chininsulfat

    Hallo, Gitta
    ja, ich habe von dem Chininsulfat auch im Zusammenhang mit Fibro gelesen. Nur, ich habe keine Fibro, sondern polymyalgie rheum. u n d , was noch keiner diagnostiziert hat, dieses schreckliche Vibrieren in den Muskeln des Schulterblattes, verbunden mit irrer Spannung und Schwindel.
    Da aber diese Unruhe, dieses Vibrieren... meinen Blutdruck auf knapp 200 hoch treibt,kam der Gedanke auf, es mal mit diesem Mittel zu versuchen. Nur, um mal Ruhe in die Muskeln zu bringen.
    Dank Dir für die Tipps - bis dann - CharlyM
     
  4. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Probieren??

    Hallo Charly,
    probierst du einfach nur so?
    Ich habe mal nach Nebenwirkungen gesucht:
    Leider hat Chinin aber auch schlimme Nebenwirkungen (um mit Mike Krüger zu sprechen: Irgendwas ist ja immer...): Bei Chinin-Überempfindlichkeit führen schon kleine Gaben von Chinin zu Hautausschlägen, Hautjucken bis zum Nesselfieber und Blutungen. Bei längerem Gebrauch entstehen Kopfschmerzen, Ohrensausen, Taubheit, Seh-, Herz- und Kreislaufstörungen und rauschartige Verwirrtheitszustände (Chininrausch). Damit ordnet sich Chinin bei den physiologisch und psychisch hochwirksamen Alkaloiden ein und befindet sich in guter Gesellschaft mit all den anderen Inhaltsstoffen von Pflanzen mit ähnlicher Wirkung.
    Biba
    Gitta
     
  5. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    war wohl nix....

    Hi, Gitta
    na, wenn ich diese Liste an Nebenwirkungen lese, stehen mir die Nackenhaare zu Berge....Nein!! - ich werd`s, nachdem ich Deine Infos gelesen habe, nicht ausprobieren. Denn, Probleme hab ich schon genug, da muß ich mir nicht noch mehr aufhalsen....hörte sich, in dem Zeitungs-Artikel, nur so verdammt gut an.....na, wieder ne Hoffnung, die einfach so verpufft. Wär ja auch zuuu schön gewesen
    Aber, im Ernst - Kopfschm. und Ohrensausen hab ich schon von nem Auffahrunfall, die möcht ich nicht noch verstärken und so lass ich eben ( nur dieser Laptop, der wird bald über die Wupper geh`n!! - hoffe, ER versteht die Warnung )
    Nen schönen Tag und möglichst keinen Umtausch-Stress wünscht - CharlyM