1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Chemosynoviorthese bei Knie-TEP

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von Sooonnenschein, 5. Juli 2010.

  1. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    Hallo zusammen,

    da mein Rheuma mal wieder sehr aktiv ist, und eine Punktion nicht viel gebracht hat, wollen meine Orthopäden (in Absprache mit meinen Rheumadocs) eine Chemosynoviorthese machen. (Das Knie ist schon künstlich ersetzt worden)

    Mein Kniegelenk ist schon seit mind. 2 Jahren dicker als üblich. Vor kurzem wurde noch eine Punktion gemacht, da die Ärzte Bakterien ausschliessen wollten (sind auch keine drin).

    Nächste Woche habe ich nun einen Termin bei meinen Orthos um mir das ganze mal erklären zu lassen, und danach gleich einen OP-Termin für die Behandlung zu vereinbaren. Das ganze lasse ich aber erst so im Herbst machen, da ich letzte Woche noch ne andere OP hatte, von der ich mich erholen muss.

    Nun meine Fragen:

    Hatte von Euch schon jemand solch eine Therapie/OP?
    Wie wird das gemacht (Arthroskopie oder wg. der TEP offen)?
    Wielange musstet Ihr im KH bleiben?
    Wieviele Spritzen bekamt Ihr nach der Synovektomie?
    Welche ERfahrungen habt Ihr allgemein gemacht??

    Freue mich auf Euere Antworten!


    LG
    und einen schönen Tag
    wünscht Euch
    Andrea
     
  2. Muckel

    Muckel Das Muckelchen

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    502
    Zustimmungen:
    1
    Soll eine Synovektomie oder eine Synoviorthese gemacht werden?:confused:

    Das eine ist eine richtige OP, das andere "nur" eine oder mehrere Spritzen!
     
  3. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    Hallo Muckel,

    die Ärzte nannten es eine CSO. Ich habe noch keine näheren Infos. Wollte mich vor meinem Arzttermin noch erkundigen welche Erfahrungen betroffene schon gemacht haben.

    Weiss nur soviel, dass ich erst zur Schleimhautentfernung und Verödung hin muss und sechs Wochen später nochmal zur Verödung (Spritzen). Denke dann eher, dass es die OP ist.

    Hattest Du schon eine?

    LG
    Andrea
     
  4. claudi-1963

    claudi-1963 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2010
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe von Stuttgart
    Hallo,
    ich hatte schon mehrere Synoviorthesen unter anderem auch an den Hüften und kleinere Gelenke.
    Die Syno. ist keine Operation sondern es wird ein radioaktives Medikament in das Gelenk eingespritzt. Bei meiner Hüfte musste ich 48 Std. im Krankenhaus bleiben, da du sollange nicht auf das Bein auftreten darfst.(Allerdings ist es schon länger her vielleicht gibt es inzwischen ander Bestimmungen)Außerdem Strahlt das Medikament aus deshalb durfte mich auch niemand besuchen. Nur bei kleineren Gelenken durfte ich mit Entlastung des Gelenkes nach Hause.
    Allerdings mit einer TEP kann ich das nicht ganz verstehen das sie da so viel Risiko eingehen,:eek: da man ja nach einer TEP eigentlich auch selten punktiert, gerade wegen Bakterien und so.:confused: Ich bekam jeweils eine Spritze, aber bei manchen Gelenken hat es geholfen bei den Hüften leider nicht. Haben die Operateure bei deiner TEP nicht die Synovia entfernt? Vielleicht solltest du mal in eine Rheumatisch operative Klinik gehen.
    Ich wünsche Dir viel Glück, den ich hatte nach meiner Knie TEP weniger Glück.:top:
     
  5. claudi-1963

    claudi-1963 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2010
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe von Stuttgart
  6. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    Hallo Claudi,

    danke für Deine Antwort. Ich bin in einer Klinik die zum Teil orthopädisch und rheumatologisch ist. Bin in beiden Abteilungen schon sehr lange in Behandlung und habe nur gute Erfahrungen gemacht. Bei mir wurden bisher zwei Punktionen an dem Knie gemacht. Auch bei TEP. Allerdings im OP, damit die Umgebung auch steril ist.

    Als ich die TEP 2001 bekam wurde die Synovia entfernt. Allerdings kann die bei Rheumapatienten immer wieder nachwachsen. Muss aber dazuschreiben, dass ich die letzten Jahre eigentlich immer im Dauerschub bin, egal wieviele Medis wir mittlerweile schon probiert haben. Deswegen wird das Knie auch immer dicker. Und bevor es nun irgendwann locker wird wg. der Entzündungen will ich mir die CSO auch machen lassen.

    Wie es in dem Link von Dir steht wird zuerst die Synovia entfernt. Scheint ja ziemlich aufwendig zu sein. Hab ehrlich schon bisschen angst.

    Aber ich werde am Mittwoch meine Docs löchern wie das nun genau funktioniert mit Belastung usw. Das mit dem Besuch und nicht rauskönnen ausm Zimmer wäre für mich der Horror. Bin doch immer unterwegs... und wenns mit Rolli ist.. ;-)

    LG
    und ein schönes Wochenende
    Andrea
     
  7. nelke2405

    nelke2405 Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Beiträge:
    169
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hannover
    Hallo Andrea,

    für mich klingt es so, als ob es bei dir so geplant ist, wie es bei mir vor 4 Jahren gemacht wurde:

    Erst Athroskopie und chirugische Entfernung der Gelenkinnenhaut und nach ca. 6 Wochen nochmal eine RSO (Spritze mit einem radioaktiven Medikament ins Gelenk), um so noch möglicherweise verbliebene Reste sicher zu beseitigen. Nach der OP bin ich eine zeitlang an Stützen gelaufen, nach der RSO 2 Tage. Die Op wurde stationär durchgeführt, nach Entfernung der Drainage konnte ich wieder nach Hause, Die RSO wurde ambulant beim Nuklearmediziner gemacht.

    War beides nicht schlimm, meinem Knie geht es bislang gut. Ich wurde allerdings auf Biologika eingestellt, als ich 3 Mon. nach der OP wieder einen Schub bekam.

    LG Elke
     
  8. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    Hallo Elke,

    genau das ist es! ;) Hört sich jedenfalls genau so an.

    Hast Du da auch schon ein künstliches Gelenk drin? Habe nämlich die Befürchtung, dass deswegen das ganze nicht arthroskopisch gemacht werden kann, und aufgeschnitten werden muss.
    Hatte mir im Oktober meine Kniescheibe gebrochen (aber auf der anderen Seite). Da damals dann sowieso schon geschnitten werden musste, wurde auch die Synovia entfernt. Der OA meinte, dass sie deswegen weiter aufschneiden mussten, als üblich bei einem Kniescheibenbruch, damit sie alles säubern konnten.

    Habe neulich nur erfahren (von einem Physio in der Klinik), dass bei Ihnen MO-Mi-FR jeweils eine Spritze ins Gelenk verabreicht wird.

    Hat das ganze bei Dir geholfen?

    LG
    Andrea
     
  9. nelke2405

    nelke2405 Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Beiträge:
    169
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hannover
    Hallo Andrea,

    nein ich habe noch kein künstliches Gelenk, hatte aber vorher schon 2 andere (erfolglose) OPs an dem Knie, eine davon auch offen. Ich habe also keine Ahnung, ob in deinem Fall eine Athroskopie möglich ist.

    Meinem Knie geht es jetzt (4Jahre später) immer noch recht gut. Vorher hatte ich ca. 6 Jahre permanent starke Entzündungen darin, trotz 2 OPs und x RSO und diverse Punktionen und Kortisoneinspritzungen.

    Nach der Synovektomie habe ich allerdings auch Biologika bekommen, von daher kann ich nicht sicher sagen, ob es nun die OP alleine auch gebracht hätte. Ich denke aber schon, daß sie einen entscheidenen Teil dazu beigetragen hat. Ich darf jetzt wegen einer Krebserkrankung die Biologika nicht mehr nehmen und habe wieder häufig Entzündungsschübe, dabei bleibt bisher aber das Knie ziemlich friedlich.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für deine Behandlung,

    LG Elke
     
  10. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    Hallo Elke,

    na das mit Deinem Knie hört sich ja schon mal gut an. Das gleiche Problem mit den ganzen -Entzündungen und Schüben schon seit Jahren habe ich auch. Vielleicht löst ja auch das Knie andauernd Schübe aus. Naja, jetzt kann ich schon mit ein paar Infos zum Arzttermin gehen ;)

    Das mit Deiner Krebserkrankung hat mich gerade etwas geschockt. Zum Rheuma auch das noch?! Ich drücke Dir wirklich von Herzen beide Daumen und wünsch Dir gaaaanz viel Glück bei der Behandlung. ...ist jetzt nicht nur so dahin*geschrieben*....

    LG
    Andrea
     
  11. nelke2405

    nelke2405 Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Beiträge:
    169
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hannover
    Hallo Andrea,

    meine Krebstherapie habe ich schon überstanden und seit einigen Monaten arbeite ich auch schon wieder.

    Leider verschreibt mir nun niemand mehr die Biologika, weil nicht sicher ausgeschlossen werden kann, daß sie das Krebszellenwachstum anregen.
    Die anderen Basistherapien habe ich fast alle durch. Das Einzige was immerhin noch etwas bringt und das ich vertrage ist MTX. Seit gestern mache ich einen Kortisonstoss, nachdem ich die letzten 6 Wochen einen immer heftigeren Schub hatte. Heute habe ich das Gefühl, das die Entzündungen etwas nachlassen und ich habe auch wieder etwas mehr Antrieb.

    Berichte mal nach deinem Arztgespräch, was tatsächlich passieren soll.

    Bis dahin, LG Elke
     
  12. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    247
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederbayern
    ja das mach ich. Bin grad bisschen in Eile!!


    LG
    Andrea

    PS: Cortison ist einfach ne gute Droge ;-)
    (das einzige, das wirklich immer hilft -jedenfalls bei mir-) :top: