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Charité Berlin oder doch lieber Rheumatologe?

Dieses Thema im Forum "Arzt- und Klinik/Reha-Suche" wurde erstellt von Beezkneez, 5. Februar 2016.

  1. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    ich muss mich entscheiden, ob ich von meinem Rheumatologen (in Berlin) zur Charité Berlin (Rheumatologie natürlich) wechsle. Vor eineinhalb Jahren habe ich meinen Rheumatologen gewechselt, ein recht herzlicher, normal kompetenter Mann mittleren Alters würde ich sagen. Dennoch hat er mein (leichtes) Rheuma nicht zum Stillstand bringen können, weswegen ich einen Termin bei der Charité ausgemacht habe, weil ich gehört habe dass, wenn die Heilung nicht einsetzt, der nächste Schritt die Unikliniken wären...
    Der Arzt dort war eher sehr jung, ein bisschen forsch und distanzierter, aber schon nett, und konnte mir aber auch nicht sehr viel mehr sagen außer dass ich, wenn es nicht besser wird, wir wieder mit dem MTX anfangen müssten. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, er würde ein Team zusammenstellen aus Zahnärzten, Psychologen usw., die meinen Ursachen auf den Grund gehen, aber so war das absolut nicht. Immerhin haben sie aber in der Radiologie meine MRT-CD eingespielt, bisher haben sich alle Ärzte nur für die Befunde interessiert, statt auch mal einen Blick auf die Bilder zu werfen...

    Nach diesem Termin habe ich erfahren, dass ich mich entscheiden muss zwischen meinem bisherigen Rheumatologen, und der Charite. Ich habe mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, ich dachte ehrlich gesagt, dass ich bei beiden sein könnte, denn schließlich ist das eine eine Klinik, und der andere ein niedergelassener Arzt...

    Nun weiß ich nicht wofür ich mich entscheiden soll.
    Zu meinem bisherigen Rheumatologen, der ja eigentlich ganz nett ist und mich auch schon ein bisschen kennt...
    oder zur Charité? Die rheumatologische Abteilung wurde mir auch mal hier im Forum empfohlen, aber ich kann noch nicht sagen, ob ich mich da gut aufgehoben fühle.
    Ich habe eben Angst meinen bisherigen Arzt vor den Kopf zu stoßen und dann nach ein paar Jahren nicht wieder zu ihm zurück zu können, wenn ich merke, die Charité bringt mir auch nichts!

    Auch: Weiß jemand nach wievielen Terminen ich mich entscheiden muss? Ich kann es doch unmöglich sagen nach einem Termin, wo man sich ja auch erst etwas beschnuppern muss.

    Ich danke im Voraus für eure Hinweise und Tipps!
    Eure beezkneez
     
  2. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Beezkneez,

    ich habe jetzt erst einmal eine Stunde lang versucht wieder Luft zu bekommen, um halbwegs klar denken zu können.

    Tut mir leid, dass du jetzt doch mehr Symptomatik hast und Medikamente nehmen musst.

    Ich habe seit 60 Jahren Rheuma, genau gesagt MCTD mit APL-Syndrom, nebenbei Diabetes Typ2 und im August 2014 infolge der Gerinnungsstörungen einen Thalamus-Infarkt, Gelenkzerstörungen sowieso. Weg bekommt davon kein Arzt was. Weniger heftig wurde bisher fast alles durch Medikamente. Meine Vita kannst du gerne anklicken.

    Ende 1999 bis 2004 war ich bei der Charité Rheuma-Ambulanz und -TK. Das war sehr hilfreich. Dort wurde genauer diagnostiziert und zum ersten Mal in meinem Leben ein Medikament angesetzt. Das Rheuma hatte ich da schon 45 Jahre lang und entsprechend viel Schlimmes erlebt, auch immer wieder Ängste, am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen. 2004 wurde schließlich auch mir gesagt, dass die Charité sich nur noch um Patienten mit sehr schwierigen Verläufen, unklaren Diagnosen oder extrem schlechter Versorgung in ländlichen Gegenden kümmern kann. Das sind nachvollziehbare Argumente. Die Situation ist auch heute nicht besser sondern verschärft sich von Jahr zu Jahr.

    Vielleicht überlegst du mal, für was du 2 Rheumatologen brauchst? Es gibt reichlich Patienten bei denen es Spitz auf Knopf steht, was schwerwiegende Folgen einer unbehandelten Krankheit anbelangt. Die warten 6-12 Monate auf einen Arzttermin. Einige machen das Spielchen zwei-, dreimal. Du hast jetzt eine Zweit-Diagnose mit gründlicher Untersuchung durch die Uni-Klinik. Dazu gibt es von dort die Behandlungsempfehlung. Dein niedergelassener Rheumatologe kann darauf aufbauen. Wenn er vernünftig ist, wird er dich in den besonderen Fällen wo man eine spezielle Diagnostik oder Behandlung durch eine Universität braucht, dort auch wieder hin überweisen. Zur Zeit scheint eine Verlaufskontrolle und die angesetzte Medikation ausreichend zu sein. Das sind schon 5 Richtige im Lotto. Du kannst deinem Wem-auch-immer-Gott danken, wenn das Rheuma zwischendurch Pause macht.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  3. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Liebe Clara,

    danke, das hört sich also eher so an als sollte ich der Charité einfach mal ne Chance geben?
    Was meinst du mit -TK? Sorry ich bin mit manchen Abkürzungen immer noch nicht vertraut...
    Was mich halt auch ein kleines bisschen gestört hat, war die Einstellung des jungen Arztes dort "Weiß nicht ob wir da was machen können". Meine Güte, Rheuma gilt im indischen Ayurveda als heilbar, aber hier im Westen nicht? Ich finde das so lächerlich, dieses Gelaber von wegen "Rheuma sei nicht heilbar". Mein bisheriger Rheumatologe hatte da eine etwas optimistischere Einstellung.

    Und mein Rheuma macht leider grade keine Pause, seit Sommer 2014 schon nicht mehr... Also die längste aktive Phase bisher in meinem Leben. Daher suche ich auch nach der bestmöglichsten Therapie. Auch da ich erst 30 bin, und ich finde in meinem Alter sollte das wirklich machbar sein, wenigstens Remission oder Rezession oder wie das jetzt heißt, (also Pause), herzustellen. Das haben die in der Kinderklinik GAP damals auch geschafft.

    Ich wünsche dir alles Gute! (Hast du es schon mal mit Affirmationen, Ernährungsumstellung (zb. Vegan oder Rohkost, aber auch Makrobiotische Küche oder Paleo sollen helfen) und Yoga versucht? Das ist auch mein Weg grade, und es scheint auch etwas zu helfen :))
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Für mich liest es sich so das du bei deinem niedergelassenen Rheumatologen bleiben sollst.
    Clara schrieb doch das:
    Vielleicht antwortet dir Clara auch nochmal dazu.
     
  5. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Beezkneez,

    Wenn du von "lächerlich" und "BlaBla" schreibst, verstehe ich nicht, was du bei Charité und deinem Rheumatologen willst? Es ist nun mal eine alte Erfahrung, dass eine negative Einstellung zum Arzt und seiner Behandlung den Behandlungserfolg deutlich verringert. Ayurvedische Medizin findest du hier
    http://naturheilkunde.immanuel.de/.

    TK ist Tagesklinik im Gegensatz zur Ambulanz. Die Charité-Rheumaabteilung ist gut. Dort kann man dir aber keine Behandlung auf Dauer garantieren. Charité ist Universität und als solche der Forschung und Lehre verpflichtet. Rheumatologen haben da ihr Wissen erlangt und ihre Erfahrungen gemacht. Sie besuchen an der Charité auch Fortbildungen. Das setzen sie in ihrer Praxis um. So soll es sein.

    Danke für deine Tipps. Die Welt ist voller Heilprophezeiungen. Das meiste ist Geschäft und der Großteil Streben nach Macht und Anerkennung. Was sich bewährt hat wird überall ohne TamTam und Lobhudelei angewandt und integriert. Alles andere kocht wie die Sockenmode alle paar Jahre wieder hoch. ;)

    Liebe Grüße
    Clara
     
  6. sunshinemomo

    sunshinemomo Mitglied

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    liebe beezknees,

    ja,ich glaube auch,dass du dich auf das Wesentliche konzentrieren solltest,
    keine Arznei wird dir dein Rheuma wegzaubern,auch keine Ernährungsumstellung an sich!

    Es sollte dir klar sein,das Rheuma kein Schnupfen ist.Sondern es ist etwas,das von dem Zeitpunkt,wo es dich ausgewählt hat-bei mir leider seit Geburt-dich rundum beschäftigt,mal mehr,mal weniger.

    Ich habe eine sehr gesunde Ernährungs-und Lebenseinstellung,das wirkt sich zwar hilfreichauf das allgemeine Leben aus,
    aber mein Rheuma kann es auch nicht ausbremsen.

    Letztendlich ist es wichtig,einen vertrauensvollen Arzt zu finden.
    Vertrauensvoll heisst auch,mal Dinge anzusprechen,die für dich selbst nicht immer zur Befriedigung dienen,sondern auch als Anregung.


    Lass dein Bauchgefühl entscheiden !!
    Viel Erfolg dabei.
    Ich wohne z.B. in einem Teil von Süddeutschland,wo du entweder an die 70 km zum nächsten guten Rheumatologen fahren musst und erstmal ein halbes Jahr auf jeden Fall warten kannst wegen Überfüllung.

    Zur Anmerkung: ich selbst habe nach längerer Suche eine tolle Rheumatologin gefunden,die nie aufgegeben hat,egal wie schlecht es mir ging u. nun damit auch noch beschäftigt ist,die seltene Krankheit Morbus Whipple bei mir anzugehen.
    liebe Grüsse,sunshinemomo
     
  7. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Hmm ich kann euch da nicht zustimmen, dass Ernährungsumstellung und Yoga wenig bringen soll. Ich kenne viele Menschen persönlich die dadurch ihr Rheuma wegbekommen haben oder ihre Schmerzen minimiert haben. Von noch mehr Menschen habe ich über eine Ecke (also Bekannte) gehört, dass sie durch Ernährungsumstellung von den Rheumasymptomen geheilt wurden.
    Ernährungsumstellung hat auch nicht zwingend etwas mit Geschäft zu tun da ich durch meine z.B. meine Ernährung auf das wesentliche reduziert habe und nur ab und zu mal Sojaprodukte kaufe.
    Die Yogaübungen mache ich jeden Tag für mich alleine zu hause und niemand profitiert davon da ich kein Geld für Yogastunden ausgebe. Für mich lohnt es sich. Ich merke schon dass meine Muskeln z.B. in den Armen stärker geworden sind und es geht mir viel besser als in der Zeit unter dem MTX.

    Ich glaube an meine Heilung, da kann mich niemand im Forum umstimmen :)

    Aber um nochmal auf das Ausgangsthema zurückzukommen, das mit dem Bauchgefühl ist schwierig, wie so oft in wichtigen Situationen, der Bauch schweigt und hält sich da raus... Daher habe ich ja diese Frage hier gestellt.
     
  8. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Außerdem macht die Pharmaindustrie mit konventionellen Arzneimitteln auch Profit, vielleicht sogar noch viel mehr als mit den natürlichen Arzneimitteln, doch spüren wir davon nicht so viel, weil den Großteil der Kosten die Krankenkassen übernehmen. Das wird immer vergessen.

    Bestimmte Kräuter und Heilpflanzen waren einfach schon immer wirksam, seit Jahrtausenden, nur die moderne Medizin hat das vergessen und verdrängt. Fast jeder hat schonmal die heilende Wirkung eines Kamillentees bei Bauchschmerzen als Kind gespürt. Ich habe schon oft "Wunder" mit Homöopathie und anderen Mitteln erlebt. Und gerade Rheuma ist auch so eine Krankheit die auch mit psychischen Imbalancen zu tun hat, und in vielen Fällen auch mit Stoffwechselstörungen, verursacht durch einseitige Ernährung. Da halte ich es für Scharlatanismus, nur auf die Schulmedizin zu vertrauen ;)

    Sorry, war mir wichtig das noch hinzuzufügen.
     
  9. Akkordeon1987

    Akkordeon1987 Neues Mitglied

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    Warum bist du dann nicht einfach bei einem ajurvedischen Arzt in Behandlung und schon lange gesund?

    Trittst du beim Arzt auch so auf?
    Dass er ja -sorry das so plump zu sagen - ja nur der der Schulmedizin verfallene Trottel ist, der noch nichts begriffen hat wenn er sagt, dass eine Autoimmunerkrankung eben nicht heilbar ist? (Das Zauberwort ist Remission - leider weit weg von Heilung)

    Irgendwie klingt es für mich als hättest du Wunder erwartet, nur weil Charité dran steht?
    Diese Team aus Ärzten aller erdenklicher Fachrichtungen" gibt es leider nur bei Dr. House.
    Das ist leider der bittere Boden der Tatsachen.

    Weiß dein niedergelassener Rheumatologe, dass du mit der aktuellen Situation unzufrieden bist? Habt ihr mal direkt geredet was man ändern kann?

    Ich finde es übrigens gut, dass dir direkt gesagt wurde, dass du dich entscheiden musst und nicht beide gleichzeitig haben kannst (was im riesen Gegensatz zu zb einer oft sinnvollen Zweitmeinung zu verstehen ist).
    Effektiv gesehen blockierst du nämlich gerade eine Patientenstelle zusätzlich. Sprich irgendwer wird nun ggf abgewiesen, weil die Praxis voll ist. Und unterm Strich noch dafür, dass die schulmedizinischen Ärzte in deinen Augen doch eh nichts taugen. Ziemlich traurig.

    Vllt solltest du dir einfach mal überlegen was du möchtest?
    Bei alternativer Behandlung bist du gerade an der falschen Adresse. Für Schulmedizin solltest du ggf deine Einstellung (jedenfalls so wie es hier rüberkommt) mal überdenken.

    LG
    Ramona
     
  10. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

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    Danke Akko
     
  11. sunshinemomo

    sunshinemomo Mitglied

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    Ja,ich muss mich auch Akkordeon anschliessen,was das Blockieren von Terminen angeht.

    Liebe Beezkneez,dir ist hoffentlich auch bekannt,dass es über 400 verschiedene Rheumaarten gibt,und nicht alles mit der Ernährung zu tun hat.
    Selbst wurde ich mit Rheuma geboren,da hat keine Ernährung was mit zu tun.
    Klar,geht es mir besser,wenn ich auf Schweinefleisch verzichte,das mache ich auch,aber aufhalten kann man damit nix u. wie meine Vorsprecher gut gesagt haben,besser werden heisst Remission und nicht Heilung.Und wenn jemand von Heilung spricht,hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit gar kein Rheuma sondern eine andere Erkrankung.
    Denn Rheuma ist nicht heilbar,das sollte man akzeptieren u. den richtigen Weg für sich wählen.
    Ich hoffe, dass dir das gelingt,
    alles Gute,sunshinemomo
     
  12. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Ok ich merke, es bringt nichts, weiter zu diskutieren. Heilung ist vielleicht auch Kopfssache ;)
    Nur eins noch: hinterfragt mal ganz genau, WER oder WAS das eigentlich behaupet, dass Rheuma nicht heilbar wäre... Geht euch da nicht ein Licht auf?
    Oder habt ihr euch so an die Krankheit gewöhnt, dass ihr gar nicht gesund sein möchtet? (Ich kenne das von mir, dass ich manchmal fast Angst davor habe, wieder gesund zu sein, weil es so eine immense Änderung meines Lebens bedeuten würde..)

    Ich wollte im Übrigen niemanden verletzen oder angreifen und auch über niemanden schlecht reden. Wenn das bei jemandem so angekommen ist, tut es mir leid.

    Eigentlich wollte ich nur einer Beiträgerin einen Tipp geben, weil mir ihre Geschichte ans Herz ging, und sie hat mir deutlich die Meinung gesagt, was sie davon hält. Das ist ihr gutes Recht. Wir haben beide einfach nur deutlich unsere Meinung über diverse Dinge gesagt :)

    Im Übrigen schätze ich meinen jetzigen Rheumatologen sehr. Nur können wir ja unterschiedlicher Meinung sein, was die Therapie betrifft.
     
  13. Beezkneez

    Beezkneez Neues Mitglied

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    Wo liest du das heraus? Ich habe das nie geschrieben. Es war so, dass ich mir das selber dachte, und dann auf Nachfragen von der Sprechstundenhilfe meines Arztes bestätigt bekommen habe, dass ich mich entscheiden muss.
     
  14. Adolina

    Adolina Mitglied

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    hallo,

    habe ich das richtig verstanden? mit Nahrungsumstellung und Yoga kann man sein Rheuma HEILEN? Wie soll das funktionieren????????
    Wieso gehn wir dann noch zu unserem Rheumatologen, und schlucken schön brav unsere Medikamente??????????
    Ich habe seit über 10 Jahren Rheuma, bin 70% behindert und berentet.
    Wenn es so einfach mit der Heilung wäre, dürfte ich auch nicht so krank sein.
    Ich finde es ungeheuerlich, dass immer wieder sowas aufkommt, von wegen heilung usw. Diese Krankheit macht einem das Leben so schwer. Es ist ein hohn wenn man dann noch sowas liest.

    LG Adolina :)
     
  15. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Aktives Mitglied

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    Oooh wieder eine Verschwörungstheorie??? Pöse Ärzte und pöse Pharmaindustrie aber auch ;)

    Ja ich steh dazu, ich bin wirklich gerne krank und nehme auch wirklich gerne jede Menge an Medikamenten. Und ich habe auch wirklich Angst davor, dass ich nicht mehr auf Hilfe angewiesen sein muss, dass ich keine Schmerzen mehr habe, nicht mehr alle 4 Wochen zur Blutentnahme gehen darf, weil ich sonst mit meinem Leben wirklich nichts anzufangen weiß.

    Ich glaub, ich hab den Schuss nicht wirklich gehört. :D
     
  16. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Tortola

    Adolina,

    hab Dir eine pN geschickt.

    Liebe Grüße von Tortola
     
  17. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Beezkneez,

    mit dem Leseverständnis hapert es wohl bei dir ;)? Oder ist das die SLE-Erschöpfung?

    Was ich immer noch nicht begreife ist deine Ausgangsfrage in Zusammenhang mit Alternativmedizin und fabrikmäßiger Herstellung von Medikamenten im Bereich Arzt- und Kliniksuche. Und was macht dein Rheumatologe mit dir, wo du keine Medikamente und Ärzte magst? Hat er kognitive Therapie gelernt und verzichtet auf jegliches Medikament? Oder war das alles mal so von dir in den Äther geworfen. Wolltest du dir selber gerade bunte Bilder von Wunderheilern machen, um deine eigene missliche Lage auszuhalten? Ein bisschen Träumen darf jeder. Dann muss man den Stier wieder bei den Hörnern packen. Ich meine kretisch, du kennst vielleicht den Einweihungsritus, wo die Kinder über die Hörner springen. Wer träumt und liegen bleibt kommt unter die Hufe.

    Vielleicht fehlen die auch die nötigen Informationen zu Rheuma. Rheuma ist meistens mit einer sehr ernsthaften Krankheit verbunden. Fast alle unter Rheuma stehende Krankheiten wurden früher - vor Virchow - nicht geheilt und nicht gelindert. Viele wurden nicht einmal erkannt. Kranke wurden als faul beschimpft, als vom Teufel besessen, ins Arbeitshaus oder Gefängnis gesteckt, Frauen nach Fehlgeburten als Hexe verbrannt, abgestochen oder aus dem Dorf gejagt. Wie viele Jugendliche und junge Erwachsene sind an schweren, unerkannten Organschäden gestorben. Ganz viele starben durch falsch tradierte und falsch gedachte Behandlungen. Ich nenne nur Quecksilber, Überhitzung, schlechte Luft, zu viele Aderlässe, Hygienemangel und zu häufiges Opium. Leberblümchen und Reiswasser wurden und werden immer und überall bei harmloserem Unwohlsein erfolgreich angewandt. Das ist nichts neues, da kann man sich überall schlau lesen. Die meisten kennen es von zu hause. Gesunde Ernährung und Bewegung ist heute selbstverständlich.

    Ich selber habe reichlich, Techniken, Therapien, Gesundbeter und Menschenverächter kennengelernt. Das Gute wird akzeptiert. Was schadet wird verbannt. Eitelkeit, Geldbeutelschneiderei und Größenwahn wird nicht bedient. Genauso handhaben es fast alle Rheumakranke und fast alle behandelnde Ärzte und Kliniken. Ich habe dir auch deshalb guten Gewissens die Immanuel-Klinik empfohlen. Dort können sie beides, man wird aufgefangen, wenn alternative Therapien nicht reichen. Schulmedizin und Alternativmedizin ist heute kein Gegensatz mehr. Psychosomatik besteht nicht nur aus Psyche, es ist das Zusammenwirke von Geist, Seele und Körper. Alles drei kann sich gegenseitig krank machen und gegenseitig helfen. Das Wissen beherrscht jeder Arzt. Das TamTam darum kommt von den Extremisten, den Hinkenden, den Einseitigen, denen die seit 1850 nichts dazugelernt haben.

    Wenn du erfolgreiche naturheilkundliche, psychotherapeutische, physiotherapeutische Wege herausfindest, schreibe sie doch unter "Alternativ-Medizin...". Ich lese sie gerne und bin heil froh über alles, was mir neben den Medikamenten weiterhilft.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  18. Candela

    Candela Mitglied

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    Wie bitte???? :confused::vb_confused:
    Die Frage KANN einfach nicht ernst gemeinst sein,oder?
    Also bei mir hat die Krankheit mein ganzes Leben verändert (und zwar nicht zum Positiven!!)
    Und ich bin mir sicher, wenn du auch nur einmal wirkliche Schmerzen vom Rheumaschub oder SLE oder ähnliches gehabt hast, dann würdest du so etwas hier nie schreiben!!!