CCP-Wert - im Verlauf kontrollieren? Oder nicht?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von RobLeicht, 30. März 2017.

  1. RobLeicht

    RobLeicht Registrierter Benutzer

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    Mir wurde nach einer Diagnose "seropositives Rheuma" aufgrund eines festgestellten CCP-Wertes (vor zwei Jahren) nunmehr auf die Bitte, den CCP-Wert erneut zu erheben (auf eigene Kosten, gerne) gesagt: Das macht man nicht - wenn er einmal festgestellt wurde, hat man ihn lebenslänglich, null Remission? Ist das so, oder lohnt sich doch eine Nacherhebung? Dank für eventuelle Antworten...
     
  2. aischa

    aischa Guest

    hallo rob,

    dieser wert hat nur zwecks diagnose eine wichtigkeit! Ist dieser sehr hoch und du hast einen positiven rheumafaktor dazu, gehen rheumatologen davon aus, das deine RA einen aggressiveren verlauf nehmen kann!
     
  3. mymy

    mymy Mitglied

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    Hallo Rob man hat bei mir in 2008 anticcp festgestellt relativ hoch ich hatte vorher eine kiefergelenkarthritis die würde aber nicht als solche anerkannt wurde und wurde nicht behandelt sonst keine andere gelenkschmerzen in 2009 wurden die anticcp wieder gemessen sie wurden negativ seit dem habe ich weiter keine Schmerzen die anti ccp wurden aber seit dem nicht kontrolliert
    Liebe grüsse
     
  4. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Der Wert ist kein Verlaufsparameter; einmal positiv genügt ;)
     
  5. Annette1

    Annette1 Registrierter Benutzer

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    Hallo Rob,
    bei mir wurde der anti-CCP-Wert von meinem Rheumatologen 2013, 2015 und 2016 kontrolliert. Er hatte in allen 3 Fällen immer den gleichen Wert, nämlich 200 (normal bis 5). Das bestätigt die These, dass sich der anti-CCP-Wert nicht ändert. Der Rheumafaktor, der jedesmal beim Rheumatologen kontrolliert wird, schwankt hingegen stärker.
    Viele Grüße
    Annette
     
  6. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Registrierter Benutzer

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    Remission hat nichts mit einem positiven CCP zu tun, natürlich kannst du in Remission sein, dein CCP wird aber trotzdem positiv bleiben. Und ja, es gibt Ausnahmen (siehe mimib), wo der hohe CCP durch eine Kiefergelenkarthritis verursacht worden sein kann.

    Der CCP-Antikörper spielt im Prinzip nur eine Rolle in der Labordiagnostik bei der rheumatoiden Arthritis. Dadurch ist eine genaue Schweregradeinordnung der RA möglich und erleichtert die Therapieplanung. Das ist schon alles.
     
  7. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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    Bei mir schwankt der Wert von negativ bis hoch positiv (bisher wurde viermal gemessen). Das hat allerdings bei mir keine Aussage über die Aktivität der Krankheit.

    lg hamo
     
  8. mymy

    mymy Mitglied

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    Hallo Hamo
    Darf ich fragen wann waren deine anticcp negativ am Anfang deiner Krankheit hattest du es Aktivität danke für eine Antwort
     
  9. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich kann den Verlauf nur ungefähr wiedergeben, da ich momentan unterwegs bin:

    1.Messung - CCP positiv (sagen wir als Beispiel, der Wert ist ab 10 positiv, dann hatte ich vielleicht 20)
    das war während meines ersten Rheumaschubs - hohe Krankheitsaktivität

    2.Messung - CCP negativ
    das war nach einigen Monaten - Behandlung bis dahin nur mit Arcoxia - mittlere Krankheitsaktivität

    3.Messung - CCP leicht positiv (nur leicht über dem Genzwert)
    das war in der Rheumaklinik - da hatte ich keine Beschwerden, keine Krankheitsaktivität,

    4.Messung - CCP hoch positiv (Wert bei ca. 150)
    das war ein Jahr später - fast keine Krankheitsaktivität, Behandlung mit nur 2,5 mg Cortison und Arcoxia bei Bedarf

    lg hamo
     
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