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Bursitis Trochanter Major beidseitig

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Hanna58, 9. Mai 2012.

  1. Hanna58

    Hanna58 Hotel Mama

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    Hallo,
    seit Jahren bekomme ich immer wieder Schleimbeutelentzuendungen am Trochanter Major (grosser Rollhügel an der Außenseite des Oberschenkels/Hüfte.) Lange wusste ich nicht, wo diese Schmerzen herkamen. Hab auch nie was gesagt, weil sie immer wieder vergingen. Seit vier Monaten sind sie aber so heftig , dass ich nachts nicht mehr schlafen kann, außerdem sind sie beim Gehen, längerem Stehen und auch im Sitzen extrem stark. Deshalb hab ich meinen RD bei einer Roactemra-Infusion darauf angesprochen. (bekomme ich gg. RA, wirkt meiner Meinung nach nicht so toll - Doc ist allerdings zufrieden:rolleyes:.) Deshalb hat er mir recht lapidar erklärt, es wäre nur eben diese Schleimbeutelentzuendung - ein typisches Frauenleiden :confused:, und hätte mit der RA nichts zu tun. Ich könne mir ja vom HA eine Corti-Spritze geben lassen. Das könne der auch.... Hab ich dann gemacht. Das erste Mal war ich eineinhalb Tage schmerzfrei, bei der naechsten hat das Corti gar nicht mehr angerührt.
    ... Überweisung zum Ortho. Ultraschall hat eine hochgradige Bursitis beidseitig ergeben. Nur - der kann und will da nichts machen, weil diese rheumabedingt waere und von einer Synovitis begleitet wird. Gehört somit seiner Meinung nach in die Hand vom RD.:vb_confused::vb_confused: Da fühlt sich mal wieder keiner zuständig.:mad:

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit dieser Schleimbeutelentzuendung und vor allem - wie und von wem wurde sie bei Euch behandelt?

    Da ich meine pflegebedürftige Mutter im Haus habe, kann ich mir nicht erlauben, zusätzlich noch wegen dieser "Wehwehchen" rumzuhängen.


    Danke im Voraus und liebe Gruesse
     
  2. Antonia59

    Antonia59 Neues Mitglied

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    Das kommt mir bekannt vor

    Hallo Hanna 58,

    dein Beitrag hätte von mir stammen können!
    Im Nov. 2011 hatte ich bei meinem Rheuma-Doc einen Termin und erzählte ihm von Schmerzen in beiden Hüften, das Gefühl in einem "Schraubstock" eingespannt zu sein und schlaflosen Nächten, weil ich nicht wußte, wie ich liegen sollte. Geröntgt wurde LWS und Hüfte mit dem Ergebnis es sei alles ok., gehen sie zum Orthopäden.

    Das tat ich auch und wurde nochmals geröntgt (meinen Einwand , beim Rheuma-Doc sei doch nichts rausgekommen, tat meine Orthopädin ab und sagte, sie hätte einen bestimmten Verdacht) und siehe da, beide Schleimbeutel deutlich entzündet und Kalkdepots.

    Ich habe immer wieder im ganzen Körper Kalkeinlagerungen, die dann auch wieder alleine verschwinden, was aber sehr schmerzhaft ist. War deswegen auch schon mal bei der Vorgängerin meines jetzigen Rheumatologen, es wurde ein Versuch mit Colchicum gemacht (ein Mittel gegen Gicht), hat leider nicht geholfen.
    Mit Ibu 800 und Spineliner-Therapie (mußte ich selbst bezahlen) geht es mir deutlich besser, bin aber immer noch in Behandlung beim Physio, da ich durch die Fehlhaltung jetzt Probleme mit den Adduktoren habe.

    Beim nächsten Termin beim Rheumatologen werde ich die Sache aber ansprechen, mal schauen, was mir dann erzählt wird.

    Liebe Grüße Antonia59
     
  3. Sternentraum

    Sternentraum Neues Mitglied

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    Wer wurde schon einmal wegen eines Schleimbeutels an der Hüfte operiert?

    Hallo Hanna, hallo Antonia,

    ich glaube, bei Euch beiden bin ich richtig. Mich würde interessieren, wie es Euch
    inzwischen so geht. Der Beitrag ist ja schon etwas älter.


    Ich habe diese Schmerzen schon seit Jahren.
    Habe Elektrotherapie hinter mir, Cortisontherapien und auch die Behandlungen durch
    den Krankengymnasten haben mir nicht weitergeholfen. Ich schlafe nur noch 2 - 3 Stunden
    und werde immer kraftloser.

    Als ich jetzt wieder in die orthop. Klinik wegen meines Knies (Osteonekrose) musste, habe
    ich beim behandelnden Orthopäden darauf bestanden, das er die Bursitis mit auf die Überweisung
    schreibt, denn sonst gucken die Ärzte ja immer nur nach dem, was da draufsteht. Weitere Fragen
    sind nicht erlaubt.

    Nun denn, jetzt ist es inzwischen so schlimm, dass ich operiert werden muss. Da stellt sich mir
    die Frage, ob die Operation im letzten Jahr (ein gutartiger Tumor im Gesäßbereich; wurde gleich
    zweimal hintereinander operiert) wirklich nötig war oder ob ich nicht doch Recht hatte und der
    Schmerz kam sehr wohl von der Hüfte.

    Der Schleimbeutel hat sich inzwischen auf den Knochen weiter verbreitet, das heißt es liegt eine
    knöcherne Auswuchtung vor.

    Wer von Euch wurde denn schon einmal wegen eines Schleimbeutels in der Hüfte operiert und
    wie sind Eure Erfahrungen.



     
  4. herbiemaus

    herbiemaus Neues Mitglied

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    Bursitis

    Hallo Hanna
    Ich hatte auch über Monate eine Schleimbeutelentzündung in der linken Hüfte.Bis diese diagnostiziert wurde vergingen 9 Monate ich lief von Arzt zu Arzt .In der Ambulanz der LVR -Kliniken Süchteln stellte dann ein Hüftspezialist endlich fest was mir fehlte.Der Schleimbeutel wurde entfernt und etwas vom Rollhügel abgemeisselt(so heißt das glaube ich:vb_confused:).Ich war 5 Tage in der Klinik .Dann noch 14 Tage mit Gehhilfen .Und was soll ich sagen seit dem ist links Ruhe.:p Aber seit Juni diesen Jahres ist es die rechte Seite,es wird jetzt erst eine Infiltration mit Kortison gemacht und wenn das nichts nützt dann wieder eine OP:(. Ach übrigens ich habe MB und die ärzte meinen diese entzündungen kommen davon.Muss ich wohl mit leben.
    LG
    Silvia
     
  5. Sternentraum

    Sternentraum Neues Mitglied

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    Hallo Silvia,

    das hört sich ja beruhigender an, als das was mir der Arzt in der Klinik erzählt hat.
    Wie stellt man eigentlich MB fest, habe letztens hier mal so einen Test gemacht und
    habe das Gefühl, dass das alles auf mich zutrifft.

    Gruß
    Sternentraum

     
  6. herbiemaus

    herbiemaus Neues Mitglied

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    Hallo Stenentraum
    Bei mir fing alles 1985 an .Ich hatte immer wieder Gelenkentzündungen und diese tief sitzenden Rückenschmerzen,nach langem hin und her entschloss sich mein Orthopäde zur Blutuntersuchung das war dann 1992(langer Leidensweg).Das Ergebnis war HLA-B27 (ich glaube das heißt Menschen die dieses Eiweiß haben leiden statistisch betrachtet öfter unter spezielle Gelenkentzündungen und Autoimmunerkrankungen als andere Menschen.)Dann wurde noch ein MRT gemacht und seit dem habe ich meine Diagnose.Und immer wenn ich jetzt irgendwo in meinem Astralkörper;) eine Entzündung habe heißt es gleich (die Ärzte rufen es schon fast im chor:Ddas kommt von ihrem Bechterw)es ist zum verzweifeln weil es wird dann erst garnicht weiter gesucht .Da muss man schon ganz schön hartneckig sein damit dann auch mal weiter untersucht wird.Wenn ich mit meinen Schmerzen in der Hüfte nicht locker gelassen hätte würde ich Heute noch mit den Schmerzen rumlaufen.zur Zeit habe ich grosse Probleme mit meinen Füssen und fahre am 01.01.2014 erst mal auf Reha nach Bad Aibling und hoffe das man mir dort helfen kann.Noch ein schönes Wochenende.
    LG
    Silvia
     
  7. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Sternentraum,

    ein Onkel von mir hat Morbus Bechterew, er ist mittlerweile sehr schlecht gestellt, die Auswirkungen sind bei ihm sehr gravierend, er ist Pflegebedürftig. Leider wurde es bei ihm spät erkannt und diagnostiziert bzw. spät behandelt.

    Was genau sind denn deine Beschwerden, die dich auf den Verdacht MB bringen?
     
  8. Schnubbel

    Schnubbel Hunde-Katzen-Mama

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    Hallo Hanna,
    ich hatte auch auf beiden Seiten diese Bursitis und habe Infiltrationen bekommen. Da die nur kurzfristig halfen, habe ich mich zur Stoßwellentherapie entschlossen und nach der zweiten ging es mir auch wesentlich besser. Vielleicht wäre das auch etwas für dich?
    Ich war damit übrigens beim Orthopäden.
     
  9. Sternentraum

    Sternentraum Neues Mitglied

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    Hallo Lagune,

    ich wurde darauf angesprochen, ob es sein könnte. Also ich habe immer wieder Gelenk- und Muskelbeschwerden. Mal mehr - mal weniger - aber auch in Schüben ziemlich stark.
    Meine Sehfähigkeit ist mit unter sehr schlecht, obwohl die Augenkontrolle unverändert ist. Meine Augen sind oft gerötet, das heißt ich seh aus wie ein Karnikel - ein Vertretungsarzt
    meinte aber - das käme lediglich vom "Stuhlgang" hahaha .. Galgenhumor.
    Ständig schmerzt mir mein Gesäß- Hüftbereich. Es wurde dort bereits ein verkapseltes Fibrolipom entfernt - jetzt steht die Entfernung des Schleimbeutels an - ich schlafe kaum noch
    2 Stunden maximal. Ich bekomme oft sehr schlecht Luft und das dauert dann manchmal ne Minute, dann geht es wieder usw. usw.


     
  10. Sternentraum

    Sternentraum Neues Mitglied

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    Bursitis Trochanter

    Hatte jemand von Euch schon einmal einen eingeklemmten Schleimbeutel?
    Ich kann kaum noch sitzen oder laufen??