Zusammenarbeit wäre angesagt! Ich möchte dem Posting von Susanne L. noch hinzufügen, dass ein solches Projekt - wie von Motawa1 hier vorgeschlagen - textlich "aus der Mitte der Betroffenen" kommen muss. Dazu muss auch nicht jeder Mitautor gleich ein "Sprachkünstler" sein, denn Erfahrungsberichte "leben" von der Individualität des Schreibenden und nicht so sehr vom geschliffenen Sprachstil usw. Das oben von Neli zu recht angeführte Buch von Dani ist ein lesenswertes Werk, das vieles Wichtige (sprachlich verständlich aufbereitet) vermittelt und Betroffenen neue Kraft geben kann. Dazu kann ein neuer Band mit individuellen, teils naturgemäß auch sehr subjektiven Eindrücken und Berichten über das eigene Krankheitsgeschenen vieler Betroffener sehr wohl zusätzliche Infos liefern, auch den Leser stark machen und deshalb auch eine "spannende" Lektüre sein, die eben positiv wirken kann in dem Sinne "man ist nicht alleine" (ähnlich wie dieses Forum es vermittelt). Und da ist es m. E. schon erforderlich, dass solche kundigen und gleichzeitig so einfühlsamen, selbst auch von der Krankheit heftig betroffenen Menschen wie marie2 ihre Sicht und Erfahrungen mit einbringen - zum Wohl aller LeserInnen! Rein organisatorisch wird für einen solchen Band jemand als Herausgeber(in) und Koordinator(in) auftreten, der(die) gleichzeitg Mitautor(in) sein kann. Und wenn dann 30 weitere MitautorInnen mitwirken, ist das umso besser. Dazu gilt es, das Buch z. B. nach unterschiedlichen Krankheitsformen zu gliedern und dann jeweils mehrere (nicht zu lange!) subjektive Erfahrungsberichte zuzuordnen. Jedem Abschnitt kann man z. B. einen kurzen Abriss des (durchschnittlichen!) Krankheitsbildes voranstellen, damit der Leser sich zunächst kurz und knapp fachlich orientieren kann und danach eine Vielfalt an Eindrücken unterschiedlicher Betroffener erhält (mit deren Tipps usw.!). Also, ich ermuntere auch nochmals, dieses Projekt weiter zu verfolgen.
Darf ich nochmal anfügen, dass aufgrund des damals geplanten Projekts ja die ganzen ersten Umfragen von mir gestartet wurden. Altersstruktur vom 22.02.2005 Beruf vom 28.02. 2004 Schmerz 12.09.2004 wer-wie-was Dez. 2003 Vererbung 16.02.2204 Erschöpfung 26.06.2004 Um nur mal ein paar davon zu nennen. Ihr seht, die Hintergrundinformationen dazu laufen schon seit Ende 2003. Warum also alles von vorn aufrollen wenn die Grundstruktur doch schon dasteht? Das sind Bereiche auf die Marie2 mit zugegriffen hat. Wäre schön gewesen, wenn erstmal eine Umfrage gestartet worden wäre, ob da nicht schon was läuft- wer mitmachen möchte - und ob die auch u.U. Jahre dabeibleiben. Damals verlief das so, dass zum Schluss eigentlich nur marie und ich weitermachten, bei mir die Sammlung von Info und bei Marie das Schreiben. Ich möchte ja keinem Illusionen nehmen, aber je mehr so ein Projekt angehen, desto schwieriger wird die Kommunikation, da es ja doch oft unterschiedliche Meinungen gibt. Dani hat ihr Buch quasi allein geschrieben und griff auf ihre eigenen Erfahrungen zurück. Ein Buch von mehreren Autoren wird anders aussehen. Mein Vorschlag, lediglich eine Grundstruktur vorgeben, den Text dann Korrekturlesen, aber ansonsten original übernehmen. Medizinische Aussagen sind Laienaussagen, es sei denn ein Arzt würde da noch mal drüberlesen. Gruss Kuki
mal ein Anfang Guten Morgen Ihr Lieben, musste meinen rechner mal ein wenig aufrüsten, daher kontne ich mich gestern nicht melden, sorry. Es tut mir leid, wenn ich jemanden, mit der Idee eines Buches, auf die Füße getretten bin, das war nicht meine Absicht. Ich habe heute Morgen angefangen ein wenig über mich zu schreiben. Der "Stil" ist sicher nicht jedermanns Sache und ich fange bewußt ganz vorne an, als von Rheuma noch nicht die Rede war. Nur mal so, damit Ihr auch seht, dass ich auch wirklich was mache. Liebe grüße Thomas