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Buch auch mal für Angehörige...

Dieses Thema im Forum "Austausch für und mit Angehörigen" wurde erstellt von Sabinerin, 1. Februar 2008.

  1. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen,

    im Goldegg-Verlag ist dieses Buch erschienen:

    "Mein Partner ist krank - wo bleibe ich?"

    Autoren sind Dr. Susanne Krejsa, und Jan-Hinnerk Jacke.

    http://www.goldegg-verlag.at/goldegg/index.php?page=134


    Das Inhaltsverzeichnis kann man hier lesen:

    http://www.goldegg-verlag.at/uploads/muster/partnerkrank/Inhalt.pdf


    Das Vorwort:

    http://www.goldegg-verlag.at/uploads/muster/partnerkrank/Vorwort.pdf


    Zwei Musterkapitel:

    http://www.goldegg-verlag.at/uploads/muster/partnerkrank/warum.pdf

    http://www.goldegg-verlag.at/uploads/muster/partnerkrank/Schutzengel.pdf

    LG
    Sabinerin
     
  2. Vielen Dank für den Tipp, liebe Sabinerin.
    Sowas hab ich gesucht, denn im Forum tut sich nichts "weltbewegendes".
    Schönes Wochenende wünscht dir Sylke
     
  3. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo Sillepiepchen,

    ja, ich finde es auch sehr schade, daß sich nicht mehr Angehörige anmelden und sich austauschen, schließlich sind nicht nur die erkrankten Menschen betroffen, sondern auch deren Angehörige.

    Andererseits...wer würde sich "trauen" zu schreiben, daß er als Angehörige manchmal überfordert ist? Wenn dann noch bekannt ist, um welchen Angehörigen es sich handelt, wird sicher der Betroffene (also erkrankte Mensch) mehr Zuspruch erhalten als der ebenfalls Betroffene (Angehörige).

    Aber ist es nicht verständlich, daß ein Angehöriger manchmal überfordert ist? Die Krankheitsbewältigung durchläuft verschiedene Phasen und in manchen Phasen ist es für den Betroffenen (also Kranken) wichtig viel darüber zu erzählen. Der ebenfalls Betroffene (also Angehörige) hört zu, einen Monat, ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre, er hilft, ist da, unterstützt, motiviert, hört zu....aber irgendwann kann er nicht mehr, will nicht mehr zu hören, weil er auch ein "eigenes Leben führt".

    Wer traut sich zu schreiben, daß er "manchmal die Nase voll hat" und an manchen Tagen frei sein möchte, ohne Erkrankung, ohne Belastung, einfach nur frei sein....


    Eine chronische Erkrankung ist eine Belastung für die ganze Familie und von den Angehörigen wird manchmal einfach erwartet, daß sie es mittragen.


    Es gibt auch ein Leben neben der Erkrankung und ich finde, daß Angehörige das auch einfach mal deutlich sagen sollten...und vor allem sollten sie es auch führen.


    LG
    Sabinerin
     
  4. Vampi

    Vampi Kieler Sprotte

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    Hallo Sabinerin!

    Vielen Dank für den tollen Buchtipp!
    Ich suche schon lange nach Lektüre,
    die ich auch an mein Umfeld verschenken kann.
    Dies ist zwar "nur" auf den Lebenspartner bezogen, aber das ist ja schon mal ein wichtiger Anfang. Ich habe die Kapitel grad mal angelesen und finde es gut und denke dass ich es mir auch kaufen werde.
    Ich fände es auch wichtig, dass ein Erkrankter mal so ein Bucht liest.
    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man oft garnicht sieht wie schwierig und schlimm die Situation auch für den Partner, Eltern, Freunde... ist.
    Ich bin als Kind erkrank und konnte meiner Mutter erst mit 25! Jahren sagen, dass ich es sehe, dass nicht nur ich die ganzen Jahre gelitten habe, sondern nun auch sehe was sie alles tragen musste!
    ...besser spät als nie!:o

    Liebe Grüße von...
     
  5. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Ich schubs mal, vielleicht ist das ja für den ein oder anderen User interessant :)

    LG
    Sabinerin
     
  6. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    Es soll hier tatsächlich den einen oder die andere geben, die versuchen sich zu engagieren. Aber auch das kostet Kraft und bringt zusätzlichen Frust, wenn es nicht so das Echo hervorruft, das man sich erhofft hat.

    Sylke (Sillepiepchen) und ich haben uns, wenn auch zu verschiedenen Zeiten, getraut. Und, zumindest ich, habe hier durchaus den Zuspruch gefunden den ich gebraucht habe. manchmal vielleicht unbewußt, vor allem von den "Ungesunden". Aber es hat mir geholfen und hilft mir immer noch. Im "richtigen Leben" ist das nicht ganz so einfach, weil das Verständnis und die Kenntnis um die Krankheit meiner "Angehörigen" schlicht fehlt.

    Ich traue mich das. Hier und Jetzt. Und auch ausserhalb dieses Forums (wenn auch nur selten). Sogar meiner Frau gegenüber. Und was soll ich sagen: Sie versteht mich. Und viele andere hier auch. Das ist für mich die Tankstelle, an der ich meine leeren Akkus wieder aufladen kann. Und mir die Kraft gibt meiner Frau die Liebe zu zeigen, die ich für sie empfinde, auch wenn ich dazu hin und wieder die Kraft anderer Menschen oder "eigener Momente" brauche.

    Meine Meinung dazu: Traut euch ehrlich zu euch selbst und zu eurer Umwelt zu sein, dann finden sich immer wieder Momente und auch Menschen, die euch Krat für das tägliche Leben geben können.

    Im Übrigen habe ich die Kapitel aus dem Buch "angelesen" und finde sie sehr lesenswert. Ein mehr als sinniges Weihnachtsgeschenk, nicht nur für "Angehörige"


    .
     
  7. Ich schiebe den Thread mal nach oben, denn es gehen hier im speziellen Forum die Themen für Angehörige leider unter.
    Viele Grüße Sylke
     
  8. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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  9. Danke Sabinerin
    Schönen Feiertag wünscht Sylke
     
  10. Maria85

    Maria85 Neues Mitglied

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    Vielen Dank für den Buchtipp!
    Ich habe es mir vor einer Woche bestellt und es hat mir sehr geholfen...
     
  11. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    @maria85

    Mich würde sehr interessieren, wie es dir geholfen hat. Und was uns Unwissende dazu verleiten sollte dieses Buch zu kaufen.

    Der Titel selbst kingt mehr als interessant.
     
  12. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo Maria, wir haben uns dieses Buch ebenso bestellt und wir finden es sehr informativ, somit gibt es genügend Punkte über die man in Ruhe reden kann.

    Grüße aus Hamburg von Johanna-Beate:fish: