M
Marc
Guest
Hallo ihr alle!
Ich bedanke mich schon mal im Voraus dafür, dass ihr diesen Bericht lest und mir ggf. Ratschläge geben könnt.
Ich versuche mich kurz zu fassen, aber ich denke, das wird nicht gelingen.
Also: Vor einem Jahr fing bei mir (damals 16 Jahre, m) alles mit einer Entzündung im Fuß an. Diese wurde dann lange Zeit behandelt und war im Mai diesen Jahres so gut wie weg. Im Laufe der Zeit wurde der Fuß erst geröngt, dann gab es Stromtherapien, Kernspintomographie (oder so ähnlich), Einnahme von Azeat. Dies brachte kein Erfolg. Dann bekam ich endlich hilfebringende Spritzen.
Nachdem mein Fuß besser wurde, schwoll plötzlich mein Finger an. Ähnlicher Fall. Mein Orthopäde meinte dann, ich solle erst mal eine Zeit lang warten und dann sehen wir weiter. Eine Blutuntersuchung erbrachte keinen Befund auf Rheuma.
Da ich das ganze Jahr als ziemlich stressig empfand, war ich nun froh, keine regelmäßigen Arztbesuche mehr über mich ergehen lassen zu brauchen.
Aber mein Finger wurde von alleine nicht besser. Im Gegenteil. Es kam auch noch ein Zeh hinzu und teilweise mein linkes Knie.
Da ich von Euch den Rat bekam, es mal direkt bei einem Rheumatologen zu probieren, tat ich das heute. Und es war ... komisch.
Mein alter Orthopäde hätte mich, wäre ich nochmal zu ihm gegangen, in eine Rheumaklinik geschickt. Sowas hatte er mal geäußert.
Und dieser Rheumatologe (übrigens gleichzeitiger Orthopäde) war nun ganz anders. Ich dachte, mir würde dieser Besuch endlich die ersehnte Aufklärung bringen - im Gegenteil. Ich erzählte dem Arzt alles sehr genau, was mir so passiert ist im vergangen Jahr. Er hörte mir meiner Meinung nach gar nicht so richtig zu. Sein einziger nuscheliger Kommentar: "Oh oh, das ist gar nicht lustig in deinem Alter." Und nachdem er sich mehr oder weniger unfreiwillig meinen Finger anschaute, überlegte er laut, welche Medizin er mir verschreiben könnte. Da fiel sogar das Wort "Cortison", obwohl das doch nur bei härteren Fällen verwendet wird und schon recht nicht bei einem 17Jährigen, oder? Aber davon nahm er dann Abstand und landete schließlich bei Vioxx mit dem Wirkstoff Rofecoxib. (Habt ihr Erfahrung?) Darauf kam er, nachdem er ein Werbeplakat dieser Firma auf seinem Schreibtisch gesehen hat. (ich kam mir vor wie bei der versteckten Kamera)
Aber was ich so richtig schlimm finde: Er kann doch gar nicht genau wissen, was ich habe ohne genaue Untersuchung und somit kann er mich doch gar nicht richtig "einstellen" (so wie ihr das immer bezeichnet). Und dann macht er mir noch Angst mit seinen Kommentaren, dass das in meinem Alter gar nicht gut wäre mit dem Medikamenten. "Aber es gebe ja angeblich keine andere Möglichkeit."
Stimmt das?
Ganz davon abgesehen, fand ich den Arzt mehr als komisch. Er wirkte fast schon leicht alkoholisiert und sein Erscheinungbild war nicht das beste. Und es gab da noch einen Vorfall, von dem ich hier lieber gar nicht berichte.
In der nächsten Woche hab ich wieder einen Termin bei ihm.
Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich schlucke jetzt zwar die Medikamente, aber komisch ist mir dabei.
Ach und er vermutet, dass ich das"Sjögren-Syndrom" hab, weil ich erwähnte, dass meine Augen öfters mal trocken sind. Aber kann man das so schnell diagnostizieren??? Wieso kein weiterer Bluttest, der das untersucht?
Was empfehlt ihr? Wie laufen eure Untersuchungen so ab?
Könnt ihr im Norden oder in der Mitte Berlins Rheumatologen empfehlen?
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht mit einem Rheumatologen oder wisst ihr sogar, wen ich meinen könnte? *g* Dann dürft ihr mir eine Mail schicken, weil ich hier nicht unbedingt "lästern" möchte und Namen nennen will. Aber interessiert bin ich daran schon. Vielleicht hatte er ja auch nur einen schlechten Tag.
Ich werde nun den Termin abwarten und nach der nächsten Woche weitersehen.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Ich bedanke mich schon mal im Voraus dafür, dass ihr diesen Bericht lest und mir ggf. Ratschläge geben könnt.
Ich versuche mich kurz zu fassen, aber ich denke, das wird nicht gelingen.
Also: Vor einem Jahr fing bei mir (damals 16 Jahre, m) alles mit einer Entzündung im Fuß an. Diese wurde dann lange Zeit behandelt und war im Mai diesen Jahres so gut wie weg. Im Laufe der Zeit wurde der Fuß erst geröngt, dann gab es Stromtherapien, Kernspintomographie (oder so ähnlich), Einnahme von Azeat. Dies brachte kein Erfolg. Dann bekam ich endlich hilfebringende Spritzen.
Nachdem mein Fuß besser wurde, schwoll plötzlich mein Finger an. Ähnlicher Fall. Mein Orthopäde meinte dann, ich solle erst mal eine Zeit lang warten und dann sehen wir weiter. Eine Blutuntersuchung erbrachte keinen Befund auf Rheuma.
Da ich das ganze Jahr als ziemlich stressig empfand, war ich nun froh, keine regelmäßigen Arztbesuche mehr über mich ergehen lassen zu brauchen.
Aber mein Finger wurde von alleine nicht besser. Im Gegenteil. Es kam auch noch ein Zeh hinzu und teilweise mein linkes Knie.
Da ich von Euch den Rat bekam, es mal direkt bei einem Rheumatologen zu probieren, tat ich das heute. Und es war ... komisch.
Mein alter Orthopäde hätte mich, wäre ich nochmal zu ihm gegangen, in eine Rheumaklinik geschickt. Sowas hatte er mal geäußert.
Und dieser Rheumatologe (übrigens gleichzeitiger Orthopäde) war nun ganz anders. Ich dachte, mir würde dieser Besuch endlich die ersehnte Aufklärung bringen - im Gegenteil. Ich erzählte dem Arzt alles sehr genau, was mir so passiert ist im vergangen Jahr. Er hörte mir meiner Meinung nach gar nicht so richtig zu. Sein einziger nuscheliger Kommentar: "Oh oh, das ist gar nicht lustig in deinem Alter." Und nachdem er sich mehr oder weniger unfreiwillig meinen Finger anschaute, überlegte er laut, welche Medizin er mir verschreiben könnte. Da fiel sogar das Wort "Cortison", obwohl das doch nur bei härteren Fällen verwendet wird und schon recht nicht bei einem 17Jährigen, oder? Aber davon nahm er dann Abstand und landete schließlich bei Vioxx mit dem Wirkstoff Rofecoxib. (Habt ihr Erfahrung?) Darauf kam er, nachdem er ein Werbeplakat dieser Firma auf seinem Schreibtisch gesehen hat. (ich kam mir vor wie bei der versteckten Kamera)
Aber was ich so richtig schlimm finde: Er kann doch gar nicht genau wissen, was ich habe ohne genaue Untersuchung und somit kann er mich doch gar nicht richtig "einstellen" (so wie ihr das immer bezeichnet). Und dann macht er mir noch Angst mit seinen Kommentaren, dass das in meinem Alter gar nicht gut wäre mit dem Medikamenten. "Aber es gebe ja angeblich keine andere Möglichkeit."
Stimmt das?
Ganz davon abgesehen, fand ich den Arzt mehr als komisch. Er wirkte fast schon leicht alkoholisiert und sein Erscheinungbild war nicht das beste. Und es gab da noch einen Vorfall, von dem ich hier lieber gar nicht berichte.
In der nächsten Woche hab ich wieder einen Termin bei ihm.
Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich schlucke jetzt zwar die Medikamente, aber komisch ist mir dabei.
Ach und er vermutet, dass ich das"Sjögren-Syndrom" hab, weil ich erwähnte, dass meine Augen öfters mal trocken sind. Aber kann man das so schnell diagnostizieren??? Wieso kein weiterer Bluttest, der das untersucht?
Was empfehlt ihr? Wie laufen eure Untersuchungen so ab?
Könnt ihr im Norden oder in der Mitte Berlins Rheumatologen empfehlen?
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht mit einem Rheumatologen oder wisst ihr sogar, wen ich meinen könnte? *g* Dann dürft ihr mir eine Mail schicken, weil ich hier nicht unbedingt "lästern" möchte und Namen nennen will. Aber interessiert bin ich daran schon. Vielleicht hatte er ja auch nur einen schlechten Tag.
Ich werde nun den Termin abwarten und nach der nächsten Woche weitersehen.
Vielen Dank für Eure Hilfe!