Hallo,
ich hoffe keinen mit meinem Problem zu nerven, aber bin langsam echt am Ende und fühl mich so allein gelassen -.- beim zugucken wie es immer schlimmer wird!
Ich bin 24 Jahre aber fühl mich Tag ein Tag aus ganz anders.
Also nun mal mein Gesundheitsverlauf seit ca. 2008 (nicht nur auf meine Gelenke bezogen weil ich fast denk das die Ereignisse zusammen hängen)
Von ca. 2008 - 2010 hatte ich jeden Tag Durchfall, so schlimm das es mich in meinem Altag eingeschränkt hat, kam an schlimmen Tagen nicht mal aus dem Badezimmer raus. Mindestens 30 Tests beim Arzt gemacht, aber nie einen Grund dafür gefunden. Später wurde die Diagnose Reizdarm gestellt -.-
2010 hörte das plötzlich einfach von selbst wieder auf und ich habe diesbezüglich auch keine akuten Beschwerden mehr. Dafür setzte genau zu dieser Zeit eine akute Migräne ein, die Anfangs als Schlaganfall getarnt war. Diese haute mich relativ regelmäßig alle 2-3 Wochen so richtig um, da ging garnichts mehr. Und auch wenn ich keine Migräne hatte, hatte ich täglich Kopfschmerzen.
In diesem Jahr hatte ich keine Migräne wieder. Aber dafür ganz andere Beschwerden, dazu aber später.
Mitte 2012 hatte ich zur Migräne ganz plötzlich und auch ohne wirklichen Grunde einen schweren Höhrsturz und eine Rückenentzündung zugleich. Die Hörfähigkeit war laut Arzt fast ganz weg. Dafür war aber ein nervenaufreibendes Pfeifen in meinem Ohr, dies hört mein Partner wenn er sein Ohr an meins legt, was bis heut nicht weg ging. Habe damals eine Woche Prednisolon Infusionen bekommen, die Höhrfähigkeit ist wieder voll da, und das Pfeifen auch manchmal leise, manchmal so laut das ich durchdrehen könnte. Aber mit der Infusion gings mir allgemein auch wehsentlich besser!
Keine zwei Monate später fingen die letzten zwei Finger der Rechten Hand an dick zu werden und taten weh, auf der anderen Handunterseite hatte ich riesen Knoten die weh taten wenn ich etwas angefasst habe.
Meine Hausärztin verschrieb mir Cortison in Tablettenform und die Beschwerden waren sehr schnell wieder weg. Bis ich das Cortison abgesetzt habe -.- es dauerte nur ein paar Tage dann war alles wieder da -.-
2013 schickte mich dann meine Hausärztin zum Reuhmatologen, Arzt Nummer 1... dieser lachte mich aus zum einen weil ich so jung bin und weil ich die Hände noch bewegen konnt! Hat nur eine Röntgenaufnahme von der rechten Hand gemacht und festgestellt das Knochen noch normal stehen.
Schon damals bin ich sehr geknickt nachhaus gegangen, denn die Beschwerden waren nunmal da -.- Schon seit meiner Frühsten Jugend bin ich unglaublich schnell erschöpft und brauche sehr viel Schlaf, ohne danach erholt zu sein.
Im Juli 2013 bin ich dann zum Arzt nummer 2 (sind ja immer ewige Wartezeiten). Der stellte fest das an der rechten Hand fast alle Gelenke dick sind, sogar Handgelenk. Und fand auch Schwellungen an den Füßen, der linken Hand und den Schultern. Er meinte er sei sich sicher es ist Entzündlich Reuhmatische Artritis. Hat mir hochdosiertes Cortison verschrieben. Und siehe da es ging mir nach knapp ner Woche echt gut. Im September sollte ich zu der Auswertung, der Arzt begrüßte mich, fragte mich wie es mir geht (ich antwortete gut mit dem Cortison) und meinte dann "Ja was soll ich sagen, Sie sind kerngesund! Ich habe nix im Blut gefunden." -.- hat mir das Medikament weggenommen und mich Nachhause geschickt. Ich war verzweifelt, bin in Tränen ausgebrochen und wollt eigentlich zu keinem weiteren Arzt mehr, irgendwann kommt man sich ja auch doof vor!
Doch knapp einen Monat später also ca. November 2013 fing mein linker Fuß an sich zu verändern. Laut dem letzten Arzt ist die große Fußsehne nummer 4 betroffen. An der entsprechenden Stelle hab ich eine runde dick geschwollene blau lilane Stelle bekommen, die sich immer mehr gefüllt hat und die rechte Hand wurde auch immer schlimmer.
Also entschloss ich mich noch einen dritten Arzt aufzusuchen, bei dem war ich dieses Jahr im März. Ich hatte sowieso schon Angst vor dem Termin, und promt war es wieder so seltsam. Meine rechte Hand ist mitlerweile schon verformt schmerzt unheimlich und die Mittelgelenke knicken nach unten, Bewegungen schmerzen. Ich arbeite in einer Kindertagesstätte und stoße immer wieder an meine Grenzen, bekomme an ganz schlechten Tagen nichteinmal eine Brotdose oder Babyflasche auf und mir fällt ständig etwas aus der Hand. Doch der Arzt meinte es sei doch nicht geschwollen, das denke ich nur -.-
Bei meinem Bein war er scheinbar doch etwas überrascht, hat es punktiert, eine Probe entnommen und Medikamente rein gespritz. Nun so lange Zeit später tut es immernoch weh ist blitzblau und, zwar abgeschwollen aber wenn ich es anfass sind da komische "wucherungen" <- sag ich jetzt mal so, die da nicht hingehören.
Ich habe bereit anfang 2013 meinen Arbeitsplatz gewechselt weil die Ärzte meinten es könnte daran liegen. Mitlerweile gehts mir so schlecht das ich schon früh mit Schmerzen am ganzen Körper (immer mal wechselnd) und hauptsächlich an beiden Händen und Füßen TÄGLICH aufstehe, mich durch meinen 7 Stunden Arbeitstag mit den Kindern durchkämpfe, also es ist wirklich nur ein Kampf fühl mich ständig am ende. Und nach dem Arbeitstag Zuhaus oftmals unfähig bin noch irgend was zu machen, ausser schlafen. Selbst nach 12 Stunden schlaf oder im Urlaub fühl ich mich nicht einen Tag gut oder erholt -.- langsam verlier ich die Lebensfreude. Freizeitaktivitäten sind ein reiner Alptraum und fallen meist ganz weg, selbst Kleinigkeiten wie Puzzeln Zuhaus.
Nun hab ich erst am 15. Mai wieder einen Termin bei dem Arzt und testen tut er auf Morbus Bechterew, Rheumafaktor wollte er nicht nocheinmal testen.
Ich hatte schon wegen dem Befund angerufen, in der Hofnung mir kann der Hausarzt über die Zeit helfen, doch diesen bekomme ich definitiv erst am 15. Mai
Nun hab ich riesige Angst das mich Arzt nummer 3 auch wieder belustigt Nachhause schickt -.- ich brauch doch hilfe... ich guck jetzt seit so langer Zeit zu wie es immer schlimmer wird und keiner der Ärzte glaubt mir.
Ich nehm auch ständig ab, bin zwar nur 159cm groß doch ich wiege mitlerweile nur noch 41 Kilo obwohl ich esse und das eigentlich auch nicht grad wenig -.-
Ging es vieleicht jemanden ähnlich? Könnt ihr mir Tipps geben wie ich mir vieleicht selbst helfen kann? Was kann ich dem Arzt noch sagen wenn er mich wieder nicht ernst nimmt nur weil der Befund negativ ist?
Tut mir leid das ich hier gleich zum Einstieg so einen großen Text schreib, aber ich habe wirklich riesige Angst davor das mich der Arzt auch wieder weg schickt ohne Diagnose. Ich weiß nicht mehr wie lang ich diesen Kampf noch aushalte, ich liebe meinen Job, habe nicht ohne Grund 5 Jahre Ausbildung durchgemacht. Aber so denke ich werde ich ihn nicht mehr lange ausführen können, von einer jungen Kollegin wird einfach mehr erwartet als ich ausführen kann und dabei kann ich mich so sehr bemühen wie ich will, ich schaffe es nicht. Mein Leben besteht nur noch aus Arbeit überstehen und Zuhaus ausruhen um den nächsten Tag irgendwie wieder zu schaffen. Und trotzdem Falle ich ca. jede 4 Arbeitswoche aus weil garnichts mehr geht -.- Das finde ich sehr erschreckend mit 24 Jahren und würd da einfach gern was gegen tun.
Nun genug geschrieben und gejammert, ich möcht damit kein Mitleid von irgend wem erbetteln, ich wollt meinen Krankheitsverlauf einfach so ausführlich wie möglich aufschreiben um eventuell ein paar gute Tipps oder eure ähnlichen Erfahrungen als Hilfe zu bekommen. Wenn mir keine Arzt Hilft muss ich gucken das ich mir vieleicht selbst helfen kann um wieder ein normales Leben zu führen.
ich hoffe keinen mit meinem Problem zu nerven, aber bin langsam echt am Ende und fühl mich so allein gelassen -.- beim zugucken wie es immer schlimmer wird!
Ich bin 24 Jahre aber fühl mich Tag ein Tag aus ganz anders.
Also nun mal mein Gesundheitsverlauf seit ca. 2008 (nicht nur auf meine Gelenke bezogen weil ich fast denk das die Ereignisse zusammen hängen)
Von ca. 2008 - 2010 hatte ich jeden Tag Durchfall, so schlimm das es mich in meinem Altag eingeschränkt hat, kam an schlimmen Tagen nicht mal aus dem Badezimmer raus. Mindestens 30 Tests beim Arzt gemacht, aber nie einen Grund dafür gefunden. Später wurde die Diagnose Reizdarm gestellt -.-
2010 hörte das plötzlich einfach von selbst wieder auf und ich habe diesbezüglich auch keine akuten Beschwerden mehr. Dafür setzte genau zu dieser Zeit eine akute Migräne ein, die Anfangs als Schlaganfall getarnt war. Diese haute mich relativ regelmäßig alle 2-3 Wochen so richtig um, da ging garnichts mehr. Und auch wenn ich keine Migräne hatte, hatte ich täglich Kopfschmerzen.
In diesem Jahr hatte ich keine Migräne wieder. Aber dafür ganz andere Beschwerden, dazu aber später.
Mitte 2012 hatte ich zur Migräne ganz plötzlich und auch ohne wirklichen Grunde einen schweren Höhrsturz und eine Rückenentzündung zugleich. Die Hörfähigkeit war laut Arzt fast ganz weg. Dafür war aber ein nervenaufreibendes Pfeifen in meinem Ohr, dies hört mein Partner wenn er sein Ohr an meins legt, was bis heut nicht weg ging. Habe damals eine Woche Prednisolon Infusionen bekommen, die Höhrfähigkeit ist wieder voll da, und das Pfeifen auch manchmal leise, manchmal so laut das ich durchdrehen könnte. Aber mit der Infusion gings mir allgemein auch wehsentlich besser!
Keine zwei Monate später fingen die letzten zwei Finger der Rechten Hand an dick zu werden und taten weh, auf der anderen Handunterseite hatte ich riesen Knoten die weh taten wenn ich etwas angefasst habe.
Meine Hausärztin verschrieb mir Cortison in Tablettenform und die Beschwerden waren sehr schnell wieder weg. Bis ich das Cortison abgesetzt habe -.- es dauerte nur ein paar Tage dann war alles wieder da -.-
2013 schickte mich dann meine Hausärztin zum Reuhmatologen, Arzt Nummer 1... dieser lachte mich aus zum einen weil ich so jung bin und weil ich die Hände noch bewegen konnt! Hat nur eine Röntgenaufnahme von der rechten Hand gemacht und festgestellt das Knochen noch normal stehen.
Schon damals bin ich sehr geknickt nachhaus gegangen, denn die Beschwerden waren nunmal da -.- Schon seit meiner Frühsten Jugend bin ich unglaublich schnell erschöpft und brauche sehr viel Schlaf, ohne danach erholt zu sein.
Im Juli 2013 bin ich dann zum Arzt nummer 2 (sind ja immer ewige Wartezeiten). Der stellte fest das an der rechten Hand fast alle Gelenke dick sind, sogar Handgelenk. Und fand auch Schwellungen an den Füßen, der linken Hand und den Schultern. Er meinte er sei sich sicher es ist Entzündlich Reuhmatische Artritis. Hat mir hochdosiertes Cortison verschrieben. Und siehe da es ging mir nach knapp ner Woche echt gut. Im September sollte ich zu der Auswertung, der Arzt begrüßte mich, fragte mich wie es mir geht (ich antwortete gut mit dem Cortison) und meinte dann "Ja was soll ich sagen, Sie sind kerngesund! Ich habe nix im Blut gefunden." -.- hat mir das Medikament weggenommen und mich Nachhause geschickt. Ich war verzweifelt, bin in Tränen ausgebrochen und wollt eigentlich zu keinem weiteren Arzt mehr, irgendwann kommt man sich ja auch doof vor!
Doch knapp einen Monat später also ca. November 2013 fing mein linker Fuß an sich zu verändern. Laut dem letzten Arzt ist die große Fußsehne nummer 4 betroffen. An der entsprechenden Stelle hab ich eine runde dick geschwollene blau lilane Stelle bekommen, die sich immer mehr gefüllt hat und die rechte Hand wurde auch immer schlimmer.
Also entschloss ich mich noch einen dritten Arzt aufzusuchen, bei dem war ich dieses Jahr im März. Ich hatte sowieso schon Angst vor dem Termin, und promt war es wieder so seltsam. Meine rechte Hand ist mitlerweile schon verformt schmerzt unheimlich und die Mittelgelenke knicken nach unten, Bewegungen schmerzen. Ich arbeite in einer Kindertagesstätte und stoße immer wieder an meine Grenzen, bekomme an ganz schlechten Tagen nichteinmal eine Brotdose oder Babyflasche auf und mir fällt ständig etwas aus der Hand. Doch der Arzt meinte es sei doch nicht geschwollen, das denke ich nur -.-
Bei meinem Bein war er scheinbar doch etwas überrascht, hat es punktiert, eine Probe entnommen und Medikamente rein gespritz. Nun so lange Zeit später tut es immernoch weh ist blitzblau und, zwar abgeschwollen aber wenn ich es anfass sind da komische "wucherungen" <- sag ich jetzt mal so, die da nicht hingehören.
Ich habe bereit anfang 2013 meinen Arbeitsplatz gewechselt weil die Ärzte meinten es könnte daran liegen. Mitlerweile gehts mir so schlecht das ich schon früh mit Schmerzen am ganzen Körper (immer mal wechselnd) und hauptsächlich an beiden Händen und Füßen TÄGLICH aufstehe, mich durch meinen 7 Stunden Arbeitstag mit den Kindern durchkämpfe, also es ist wirklich nur ein Kampf fühl mich ständig am ende. Und nach dem Arbeitstag Zuhaus oftmals unfähig bin noch irgend was zu machen, ausser schlafen. Selbst nach 12 Stunden schlaf oder im Urlaub fühl ich mich nicht einen Tag gut oder erholt -.- langsam verlier ich die Lebensfreude. Freizeitaktivitäten sind ein reiner Alptraum und fallen meist ganz weg, selbst Kleinigkeiten wie Puzzeln Zuhaus.
Nun hab ich erst am 15. Mai wieder einen Termin bei dem Arzt und testen tut er auf Morbus Bechterew, Rheumafaktor wollte er nicht nocheinmal testen.
Ich hatte schon wegen dem Befund angerufen, in der Hofnung mir kann der Hausarzt über die Zeit helfen, doch diesen bekomme ich definitiv erst am 15. Mai
Nun hab ich riesige Angst das mich Arzt nummer 3 auch wieder belustigt Nachhause schickt -.- ich brauch doch hilfe... ich guck jetzt seit so langer Zeit zu wie es immer schlimmer wird und keiner der Ärzte glaubt mir.
Ich nehm auch ständig ab, bin zwar nur 159cm groß doch ich wiege mitlerweile nur noch 41 Kilo obwohl ich esse und das eigentlich auch nicht grad wenig -.-
Ging es vieleicht jemanden ähnlich? Könnt ihr mir Tipps geben wie ich mir vieleicht selbst helfen kann? Was kann ich dem Arzt noch sagen wenn er mich wieder nicht ernst nimmt nur weil der Befund negativ ist?
Tut mir leid das ich hier gleich zum Einstieg so einen großen Text schreib, aber ich habe wirklich riesige Angst davor das mich der Arzt auch wieder weg schickt ohne Diagnose. Ich weiß nicht mehr wie lang ich diesen Kampf noch aushalte, ich liebe meinen Job, habe nicht ohne Grund 5 Jahre Ausbildung durchgemacht. Aber so denke ich werde ich ihn nicht mehr lange ausführen können, von einer jungen Kollegin wird einfach mehr erwartet als ich ausführen kann und dabei kann ich mich so sehr bemühen wie ich will, ich schaffe es nicht. Mein Leben besteht nur noch aus Arbeit überstehen und Zuhaus ausruhen um den nächsten Tag irgendwie wieder zu schaffen. Und trotzdem Falle ich ca. jede 4 Arbeitswoche aus weil garnichts mehr geht -.- Das finde ich sehr erschreckend mit 24 Jahren und würd da einfach gern was gegen tun.
Nun genug geschrieben und gejammert, ich möcht damit kein Mitleid von irgend wem erbetteln, ich wollt meinen Krankheitsverlauf einfach so ausführlich wie möglich aufschreiben um eventuell ein paar gute Tipps oder eure ähnlichen Erfahrungen als Hilfe zu bekommen. Wenn mir keine Arzt Hilft muss ich gucken das ich mir vieleicht selbst helfen kann um wieder ein normales Leben zu führen.
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