@Tina,
wie soll jemand mit uns" klarkommen, wenn wir selber es nicht schaffen und oft gar nicht wissen, woran es nun wieder hakt und die stimmungen sich munter im wind drehen..zumindest bei mir
ich lerne auch langsam, gefühle zu spüren, wenn ich auch sie noch nicht oft benennen kann, dazu brauche ich noch viel Hilfe.
Zu dem "festhalten in der kLinik... Wenn ich mit medis toxe, wird dies aufgeschrieben, komme auf die zwischenintensiv, evtl folgt ein kurzes gespräch mit dem diensthabenden psychiater, aber das wars dann auch
selbst einmal als ich auch zugetoxt und mit sv in die ambulanz kam und der pfleger mich schon auf medikamentenüberdosierung ansprach und ich sagte,was ich genommen habe (bisher nie in suizidabsicht, sondern, um einfach mal alles los zu sein, nur für ein paar std) bemerkte er so nebenbei, das ich ja nicht mehr richtig gehen könne und lallen würde...er telte dies dem arzt mit..die wunden wurden versorgt. ich wurde gefragt, ob ich einen psychiater sprechen wollte..nein und dann durfte ich nach hause gehen.ohne dass irgendwas von der intoxikation im arztbrief stand....
ich habe selbt keinen beschluss bekomme als ich vor 5einhalb jahren akut-suizidal über den sozial-psychiatrischen dienst und meiner schwester in die klinik gekommen bin ( einige ältere hier erinnern sich vielleicht daran, dass ich eine ganze weile nicht da war), allerdings war für mich auf der offenen station, die tür "zu"...hätte ich die station verlassen wäre ich auf die geschlossene gekommen
ich glaube es ist sehr stark, vom arzt abhängig..es gibt dort auch einen der schon beim svv, die leute auf der geschlossenen behält, weil es könnte ja noch mehr passieren...so jemand hat eben nicht wirklich ahnung von borderline
dass es bei den selbstverl, wie du ja auch weißt, nciht um suizidale absichten geht...sondern eher um druckabbau, selbstbesrafung, dissoziationen entgegen wirken-sprich sich wieder spüren können oder sehen..das man lebt etc.
@ Semmelbrösel
hm, ich hatte als ich die 18 mon in der psychiatrie war..über ein jahr lang keinen kontakt zu meiner mutter....für mich war es gut...sie hat wohl ziemlich gelitten und konnte es gar nicht verstehen, hat mir in der zeit, auf anraten meiner therapeutin, mit der sie ein gespräch hatte, einen brief geschrieben. ich denke er hat ihr ein wenig gehollfen, etwas an mich zu adressieren was ihr auf der seele lag...ich weiß gar nicht mehr was oder ob ich überhaupt geantwortet habe, war damals mit medis ziemlich abgeschossen.
Therapie auf beschluss, wie es bei Tina war...finde ich nicht glücklich...ich kenne genug, die nichts davon mitgenommen haben, da die motivation fehlte---
ob ich im freundeskreis auch so offen bin..ehrlich gesagt...ich habe keinen mehr....ich habe über die pssychiatrie 2 leute kennengelernt, eine mittderselben diagnose und eine mit einer anderen persönlichkeitssstörung...wir hatten auch noch kontakt, als beide shcon entlasen waren...aber ich kann viel nähe nicht aushlaten, so dass ich nach nem halbem jahr ca...dann plötzlich alles abbreche
mir ist eine alte schulfreundin geblieben..die sozialpädagogin ist , aber bl ist kaum thema und wenn telefonieren wir eher,obwohl sie nciht weit entfernt wohnt..eine ehemalige schulkameradin wohnt jetzt in nrw und auch sie sagt ich kann mich jederzeit melden..aber die angst abgelehnt zu wrden sit bei ihr viel zu groß...da von ihr sprüche kamen, ..z.b. in richtung arbeit...ob ich nichtmal wieder anfangen möchte...sie vergleicht die soziale phobie, die ich mit dem bl entwickelt habe, mit ihrer angst nach einer woche wieder ins fitnessstudio zu gehen etc...und das ist für mich schwer nach zu vollziehen
alle anderen freunde, arbeitskollegen haben sich manche plötzlich andere klangheimlich aus meinen leben verabschiedet..zum teil meine schuld da man eben freundschaften pflegen muss..was ich in den letzten jahren nicht mehr gut konnte bzw kann oder eben die stigmatisierung von anderen--psychisch krank--ne so jemand möchte ich nicht , oder oh, kannst du deine arme verstecken...nein, es gehört zu meinem leben und ich möchte mich nicht immer verstecken müssen...es ist eh selten genug, dass ich mal ein t-shirt trage...entweder nimmt mich jemand so wie ich bin, oder er lässt es
bleiben...
denke das ist bei rheuma nicht anders und ein teil der "freunde" hatte sich e schon verabschiedet, als ich nicht mehr volleyballspielen konnte...
sowas hat hier wohl schon jeder durchgemacht.
bei rheumatikern sieht man nix und trotzdem ist eine minderung der belastbarkeit auch im freizeitbereich da..so dass sich freunde evtl verabschieden aber das thema rheuma ist einfach noch wohlwollende rin der gesellschaft geshen...als wenn jemand "beklopt" ist...wie hier jemand in den letzten tagen schrieb..nur weil man in einem betreutem wohnen lebt.....
ansonsten gehe ich schon recht vorsichtig mit dem begriff um..ich glaube , es ist hier das erste mal, dass ich so offen darüber schreibe...vielleicht durch die anonymität, aber auch das schon länger "kennen" von einigen, die um mich und meine erkrankung wissen
vielleicht ist es auch ein versuch in einem geschütze rahmen wie dem forum, etwas öffentlicher zu werden...??????
Therapie, hm...schwer...da meine erste begenung mit therapie in der psychiatrie stattfand, in di ich ja mehr oder weniger freiwillig über den sozial-psyhciatrischen dienst gekommen bin, war es für mich ersteinmal eine erleichterung, überhaupt in eniem geschützen trahmen zu sein...ich habe dort allerdings keine bl-therapie gemacht, sondern mit stabilsierung ohne ende, um die suizialität abzuwenden und um mich auf eine traumatherapie vorzubereiten.
als die therapeutin, dann jeoch in einer anderen stadt eine eigene praxis eröffnete, war schon innerhlab der klinik mit mir und einer psychologin im praktikum geklärt, dass ich bei ihr die therapie amb weitermache, dann jedoch verhaltenstherapie---hier erfolgten sehr häufig anrufe bei ihr bzw in dem institut wo sie arbeitete, dass ich die therapie abbrechen wollte, weil ich keine fortschritte sah..es mir einfach nur schlecht ging ( früher sagte man, wenn ein borderliner eine therapie macht....wird es ca 7 jahre dauern, bis man etwas merkt--diese zahl, für mein empfinden gilt so nicht mehr)
ich wollte, jetztmal abgesehen von den vielen klinikaufenthalten, hier in hamburg nocheinmal versuchen eine traumatherapie mit einem besonderen konzept ausprobieren..am ende dieser therapie..naja, des ersten intervalles sagte man mr dann, dass ich mir einen termin auf der bl-langzeitstation holen sollte...da der rattenschwanz, was bei mir alles dranhängen würde zu lang wäre...
wieder ins abseits geschoben
vorgespräch auf der langzeitstation...habe den raum etwas fluchtartig verlassen, weil mich eine frage sher, an eine situation erinnerte, die *salopp gesagt* ich niee wieder in meiner erinnerung haben wollte und auch nciht drüber sprechen wollte...es wurde dann gesagt, dann könne man mir nicht helfen...ich solle die therapie machen die tina gemacht hat (DBT
die hatte ich aber schon gemacht, nur eben leider sehr unstrukturiert, so dass es mir nciht sehr viel gebracht hat--also wieder abgeschoben
ich bin dann, wie ist egal, auf die krisenstaton für borderliner der klinik gekommen und die ärztin dort, durfte 2 patineten therapieren, die aneren machten dort lediglich eine krisenintervention..nachdem ich nach 2 monaten mit den worten, wenn sie sterben wollen, können sie das auch zu hause und wenn sie leben wollen, können sie wiederkommen..nach hause geschickt wurde...bin nach 2 tagen wieder aufgetaucht...nciht mit dem versprechen, dass immer alles glatt gehen würde..aber es war für die therapeutin o.k....
sie versprach mir, dass sie die behhandlung bei mir durchzieht, egal wie schwer..glaube konnte ich es nciht und ich habe sie und stelle sie auch noch viel auf die probe...weil das vertrauen noch nicht so gefestigt ist...trotz unserer jetzt schon über 2 jährigen andauernden therapie
worauf man sich bei einer tiefenpsychologischen therapie einlassen muss, ist elemente aus der vergangenheit wiederzuerleben..mir wurde gesagt, dass es weh tun würde und damit wurde nciht untertrieben..aber es wird alles mögliche getan, dies dann aufzufangen und durch positive erfahunrgn zu ersetzen....
ich für mich, habe mir gesagt, es ist meine letzte therapie..ich hab jetzt alles mögliche durch und irgendwann, ist die suche nach dem richtigen therapeuten, der richtigen therapieform etc einfach nur noch, bäh...
gerade das vertrauen bei borderliner u anderen menschen ist gestört und dann soll man so oft jemanden sein inneres offenbaren...nenene.
man kommt sehr oft an die grenzen in der therapie, will alles hinschmeissen und braucht dann jemanden der einen wieder aufrichtet und mit einem zusammen erarbeitet, warum das leben doch lebenswert ist und wofür man kämpft...
nichts anderes ist es...ein kampf mit sich, seinen gefühlen und der umwelt
borderliner haben nicht das problem dass sie nciht intelligent sind..im eher m gegenteil, viele sind hochbegabt..aber die persönlichkeitsentwicklung v.a. im bereich emotionen ist aus welchen gründen auch immer, in den kinderfüßen steckengeblieben...
es gab mal irgendeine situation, worauf meine therapeutin meinte...oh, das entspricht schon dem alter von 3

*hüstl* ich--na super-sie--ja, dafür dass vor ein paar wochen noch gar nciht an therapie bzw beziehung gedacht werden konnte und sie ihre gefühle gar nicht gezeigt, gesprüt etc haben, ist es ein großer fortschritt....naja mit sowas muss man sich dann auch beschäftigen :umfall:
schwer ist eine therapie auch, weil man sozusagen schon durch ein wort o.ä. stimmungsmäßig eine wendung um 180^machen kann..manchmal weiß man , warum, oft ncht und damit umzugehen, ist für betroffen wie für andere nciht leicht...
so, ich glaube das ist jetzt lesestoff, für die nächsten tage
sorry, für den roman
aber viell hat es dir einen kleinen einblick gegeben
was ich jedoch nciht kenne, ist das was du beschreibst mit abführmittel in essen mischen oder so...
ich bin eher eigengefährdet als fremdgefährdend, das kommt nur sehr selten vor und ist bei mir dann auch offensichtlich
dir alles gute