Hallo Ihr beiden,
ich habe so ca. 10 Blutwäschen hinter mir. Die KK übernehmen nichts, das Krankenhaus hat sich die Kosten wohl selbst ans Bein gebunden. In Sendenhorst wurde die Blutwäsche früher häufiger gemacht. Wenn ich mich recht erinnere (weiß aber nicht mehr genau) wurden beim ersten Mal mehrere Blutwäschen mit einigen Tagen Abstand hinter einander gemacht.
Man bekommt einen Zugang in einem Arm, wo das Blut rausläuft, dann wird es durch eine Maschine geführt, das Blutplasma getrennt, neues Blutplasma zugeführt, "gemischt" und dann läuft das Blut im anderen Arm wieder rein. Es sind ca. 200 ml Blut ausserhalb des Körpers.
Damit das Blut überhaupt läuft, muß man die Arme oder Füsse bewegen, was schon schwierig bzw.schmerzhaft war, da ich während dieses KH-Aufenthaltes chemische Synoviorthesen bekam :-( Aber die Behandlung an sich war nicht weiter schmerzhaft, sondern nur langweilig (dauerte ca. 70-90 min) und nachher war ich recht k.o. Nach der Behandlung wurde sehr hochdosiertes Cortison gespritzt, damit sich der Körper nicht sofort auf frische Blut stürzt.
Die darauffolgenden Male bekam ich nur eine Blutwäsche und musste dann einige Tage stationär bleiben, was ich wiederum mit spritzen kombinierte. Da die cP sehr aggressiv war, bekam ich nach einer Blutwäsche Endoxan (Anti-Krebsmittel) gespritzt und danach ging es mir richtig dreckig.
Damals haben sich die Blutwäschen nicht lange positiv ausgewirkt, weil meine cP sehr aggressiv und schnell verlief. Heute hätte ich sicher bessere Chancen.
Mmh, war das deutlich? Ansonsten könnt Ihr gerne noch nachfragen.
Liebe Grüsse
Sabinerin