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Resi Ratlos
Guest
hilft alles nix, das eine schwester irgendwann mal anfangen muss beim patienten blut abzunehmen ist eine tatsache. davor hat sie es x mal am s.g."phantom" geübt.
Kann ich so nicht bestätigen - ich habe noch nie ein "Phantom" gesehen, und es ersetzt auch nicht die realen Bedingungen.
@Hallo Resi,
es ist nicht ganz richtig das op's am lebenden objekt geübt werden.
gerade durch anatomische spenden ist es möglich, dass studierende daran ganze op abläufe erlernen.
nix für ungut.das stimmt.
saurier, ich kann Dir Deine Ansicht lassen, gebe aber zu bedenken, dass vom einmaligen Üben eine OP auch nicht erlernt werden kann, allenfalls die Grundzüge im Hinblick auf die anatomischen Gegebenheiten, und zwar "modellhaft". Und genau diese Gegebenheiten sind dann in vivo wieder höchst individuell und variabel.
Abgesehen davon erlernen Studierende keine OP-Abläufe, sondern erst einmal die "Basics" - operieren lernt der Arzt dann in der Facharztausbildung.
Wie viele Spenden bräuchte es, damit alle Chirurgen eine OP (zudem unter unrealistischen Bedingungen, es kann dabei nur um Anschauung und einmaliges Durchführen gehen) ausreichend oft am nicht lebenden Objekt (oder Subjekt) üben können? Und wie oft soll das sein, bis es jemand ausreichend gut beherrscht?........
Es geht zum Erlernen einer Operationstechnik nichts am lebenden Menschen vorbei - aus verschiedenen Gründen. Niemand wird dorthin gestellt, um an einem Menschen mal eben so eine Operation "auszuprobieren" - aber realistische Bedingungen existieren ausschließlich am Lebenden!
Das ist real und hat mit Angstmachen und auch mit Versuchskaninchen herzlich wenig zu tun.
Ist aber nur meine unmaßgebliche Sicht der Dinge und letzte off-topic-Bemerkung.....
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