1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

BLUT-wie Männer und Frauen regieren

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von schnullerdevil, 10. Januar 2004.

  1. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

    Registriert seit:
    23. August 2003
    Beiträge:
    1.123
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    St. Margrethen, Schweiz
    Blut
    wie Männer und Frauen regieren

    --------------------------------------------------------------------------------

    Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren. Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, Frau/Mann hat sich in den Finger geschnitten.

    Frauen:
    denken "aua" stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.

    Männer:


    schreien "Scheiße" strecken die Hand weit von sich und sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können
    rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden
    müssen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird, und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd
    erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert
    weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung sind, dass es für die große Wunde viel zu klein sei
    schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während sie in der Apotheke große Pflaster kauft
    lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben
    wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen
    lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn brät
    verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die Schmerzen
    lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt
    drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet
    machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt
    wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt
    können aufgrund der Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sie statt dessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft - sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich
    schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet
    sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig
    nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben
    klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl
    dermaßen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen großspurig, dass die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert wäre