Hallo liebe Forumsmitglieder
Da ich hier viele interessante Informationen gelesen habe, erlaube ich mir mal, Euer kollektives Wissen anzuzapfen - danke im voraus dafür! Es geht darum, dass ich mir nicht sicher bin ob ich weiter in Richtung Rheuma forschen soll - vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben?
Folgendes Problem: seit der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren habe ich Schmerzen in den Füssen, links stärker als rechts. Seit der Zeit sind an jedem Fuss wie auch an jeder Hand einige Finger(bzw. Zehen)kuppen taub.
Ich habe lange gedacht, dass dies vielleicht mit der PDA zusammen hängen könnte und das es sich schon zurückbilden wird - hat es aber nie. Als ich das nach 3 Jahren endlich abklären lassen wollte, wurde ich mit Krebs diagnostiziert - damit war dann alles andere weggewischt.
Während Chemo und co. tat alles weh, klar, da habe ich nicht so sehr darauf geachtet. Als aber die Akuttherapien rum waren und nicht nur die Füsse andauernd schmerzten sondern auch die Finger dazu gekommen waren, bin ich zum Orthopäden gegangen. Der meinte ich hätte einen Senkfuss, die Sehnenansätze wären überlastet, weswegen die Füsse rechts, links und an den Zehenansätzen weh täten und spritzte Kortison in den Fuss, der vor allem schmerzte. Was für eine Wohltat! Leider hielt die Wirkung nur einige Tage...
Okay, ich war noch zweimal beim Orthopäden, er gab mir wieder Kortison, was kurzfristig half - aber eben nur kurz. Inzwischen schmerzen auch die Finger deutlich, manchmal wache ich morgens auf und habe das Gefühl, weder Hände noch Füsse benutzen zu können.
Zudem schmerzen inzwischen die Sehnenansätze an den Ellbogen und den Knien, aber nur leicht - wie ein Muskelkater. Seit einiger Zeit auch die Wirbelsäule. Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl es schmerzt einfach alles...
Jetzt war ich deswegen bei meiner Hausärztin. Sie hat Blut abgenommen und Rheumafaktoren bestimmt. Der ANA Titer ist positiv (1:200) , der BSG Wert etwas erhöht +23. Sonst sind alle Werte normal (naja, Vitamin D ist zu niedrig) Sie meinte, dass spräche nicht für Rheuma und meinte, ich solle wieder zum Orthopäden wegen der Schmerzen in den Füssen (die mich langsam wahnsinnig machen).
Ich bin mir aber unsicher, ob ich nicht doch sicherheitshalber einen Rheumatologen aufsuchen soll - wobei sie selber durchaus viel mit Rheuma zu tun hat. Einerseits vertraue ich ihr und jeder Arztbesuch, den ich mir sparen kann ist ein guter Arztbesuch...
Da ich immer noch mit den Krebsfolgen zu kämpfen und zudem massive Probleme mit den Augen habe, freue ich mich, wenn ich nicht zu noch weiteren Ärzten muss. Andererseits - irgendwie denke ich, dass dieser positive Titer etwas bedeuten könnte.
Und hier kommt ihr ins Spiel. Würdet ihr mir mit Eurer Erfahrung eher raten, noch weiter in Richtung Rheuma zu forschen - oder der Ärztin zu vertrauen, und das Thema erstmal zu vergessen?
Mir ist völlig klar, dass Ihr keine Ferndiagnosen machen könnt - es geht mir nur um eine Richtung, ich bin etwas ratlos.
Vielen dank wenn Ihr Euch die Mühe macht dies alles zu lesen!
Schöne Grüsse
Fragende
Da ich hier viele interessante Informationen gelesen habe, erlaube ich mir mal, Euer kollektives Wissen anzuzapfen - danke im voraus dafür! Es geht darum, dass ich mir nicht sicher bin ob ich weiter in Richtung Rheuma forschen soll - vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben?
Folgendes Problem: seit der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren habe ich Schmerzen in den Füssen, links stärker als rechts. Seit der Zeit sind an jedem Fuss wie auch an jeder Hand einige Finger(bzw. Zehen)kuppen taub.
Ich habe lange gedacht, dass dies vielleicht mit der PDA zusammen hängen könnte und das es sich schon zurückbilden wird - hat es aber nie. Als ich das nach 3 Jahren endlich abklären lassen wollte, wurde ich mit Krebs diagnostiziert - damit war dann alles andere weggewischt.
Während Chemo und co. tat alles weh, klar, da habe ich nicht so sehr darauf geachtet. Als aber die Akuttherapien rum waren und nicht nur die Füsse andauernd schmerzten sondern auch die Finger dazu gekommen waren, bin ich zum Orthopäden gegangen. Der meinte ich hätte einen Senkfuss, die Sehnenansätze wären überlastet, weswegen die Füsse rechts, links und an den Zehenansätzen weh täten und spritzte Kortison in den Fuss, der vor allem schmerzte. Was für eine Wohltat! Leider hielt die Wirkung nur einige Tage...
Okay, ich war noch zweimal beim Orthopäden, er gab mir wieder Kortison, was kurzfristig half - aber eben nur kurz. Inzwischen schmerzen auch die Finger deutlich, manchmal wache ich morgens auf und habe das Gefühl, weder Hände noch Füsse benutzen zu können.
Zudem schmerzen inzwischen die Sehnenansätze an den Ellbogen und den Knien, aber nur leicht - wie ein Muskelkater. Seit einiger Zeit auch die Wirbelsäule. Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl es schmerzt einfach alles...
Jetzt war ich deswegen bei meiner Hausärztin. Sie hat Blut abgenommen und Rheumafaktoren bestimmt. Der ANA Titer ist positiv (1:200) , der BSG Wert etwas erhöht +23. Sonst sind alle Werte normal (naja, Vitamin D ist zu niedrig) Sie meinte, dass spräche nicht für Rheuma und meinte, ich solle wieder zum Orthopäden wegen der Schmerzen in den Füssen (die mich langsam wahnsinnig machen).
Ich bin mir aber unsicher, ob ich nicht doch sicherheitshalber einen Rheumatologen aufsuchen soll - wobei sie selber durchaus viel mit Rheuma zu tun hat. Einerseits vertraue ich ihr und jeder Arztbesuch, den ich mir sparen kann ist ein guter Arztbesuch...
Da ich immer noch mit den Krebsfolgen zu kämpfen und zudem massive Probleme mit den Augen habe, freue ich mich, wenn ich nicht zu noch weiteren Ärzten muss. Andererseits - irgendwie denke ich, dass dieser positive Titer etwas bedeuten könnte.
Und hier kommt ihr ins Spiel. Würdet ihr mir mit Eurer Erfahrung eher raten, noch weiter in Richtung Rheuma zu forschen - oder der Ärztin zu vertrauen, und das Thema erstmal zu vergessen?
Mir ist völlig klar, dass Ihr keine Ferndiagnosen machen könnt - es geht mir nur um eine Richtung, ich bin etwas ratlos.
Vielen dank wenn Ihr Euch die Mühe macht dies alles zu lesen!
Schöne Grüsse
Fragende
